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Abhängigkeit, Führerscheinentzug, Arbeit weg

 

Mein Vater war viele Jahre alkoholabhängig, bis er sich wegen gesundheitlichen Schäden dazu entschlossen hat, eine Therapie zu machen. Danach waren wir einundhalb Jahre eine sehr glückliche Familie. Alles war perfekt. Vor einem Monat ist er rückfällig geworden, hat aber eingesehen, dass er wieder eine Therapie machen muss. Leider hat er den Arztbesuch soweit aufgeschoben, dass er am Steuer mit 1,7 Promille erwischt wurde. Nun macht er gerade die Therapie. In seinem Arbeitsvertrag steht, dass der Führerschein eine Voraussetzung für die Beschäftigung ist. Er ist im öffentlichen Dienst tätig. Wir vermuten, dass also seine Arbeit dann auch weg ist. Es ist auch klar, dass der Führerschein vermutlich für ein Jahr weg ist und eine MPU angeordnet wird, die er vermutlich nicht bestehen kann, da er Probleme mit dem Gedächtnis hat und sich auch in seinem Alter dementsprechend nicht so gut auf diese MPU vorbereiten kann. Ich weiß nicht was ich machen soll. Vielleicht hat jemand eine ähnliche Situation erlebt und weiß, ob Leute dann wirklich aus dem öffentlichen Dienst entlassen werden oder nicht (er ist einer der fleißigsten Mitarbeiter und arbeitet dort schon seit 11 Jahren). Gibt es in dieser Situation überhaupt Chancen?


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Er

von:maschka93

ist halt schon Fahrer, Traktor, Schneewegräumfahrzeuge, etc. aber es ist möglich, dass er auch ohne die Fahrzeuge arbeitet, vermehrt halt nur den Organisationsaufwand der Vorgesetzten. Der Entzug ist beim selben Arbeitgeber erfolgt, jedoch weiß der Arbeitgeber selbstverständlich nichts davon, weil bei der Krankschreibung der Grund nie vermerkt ist. Ich bin noch von meinen Eltern abhängig, sie bezahlen mein Studium, mein Vater muss mich eigentlich immer an meinen Studienplatz fahren, weil es sich nicht lohnt, mit dem Auto nach Stuttgart zu kommen, aus Parkplatzgründen. Aber natürlich belastet es mich nicht nur deswegen. Ich liebe meine Eltern deshalb geht es mir demnach auch schlecht. Ich wäre doch gefühlslos, wenn ich sagen würde, dass es mich kalt ist. Mein Vater hat mich mein ganzes Leben finanziell und gefühlsmäßig immer unterstützt, er hat immer alles für mich gemacht!!! Klar ist er dafür verantwortlich was passiert ist, aber im Nachhinein geht es uns allen schlecht.


 

Dumm gelaufen

Wenn er seit 11 Jahren dort tätig ist könnte er höchstens hoffen innerhalb der Firma versetzt zu werden und zwar auf einen Posten bei dem er keinen Führerschein benötigt. sollte dies nicht möglich sein, sieht es schlecht für deinen Vater und auch für euch aus.
Wie es dann weiter geht, brauche ich dir wohl nicht extra erklären, ich denke mal das du dir das dann selber denken kannst.
Arbeitet denn wenigstens deine Mutter noch und hat einen Führerschein ??
Ich denke mal, richtig schlimm wäre es erst, wenn ihr euch grade ein neues Haus gekauft habt und müsstet jetzt auch noch umziehen weil ihr die Raten nicht mehr bezahlen könnt oder so, aber eigentlich ist die jetzige Situation schon schlimm genug.
Kopf hoch, mach ihm keine Vorwürfe, der Zug ist abgefahren !!


 

Nun.

von:maschka93

er ist halt bei der Stadtreinigung tätig. Dazu braucht er nicht nur Führerschein Klasse B sondern musste auch noch extra den Führerschein Klasse T machen. Zwar würde er schon gehen, wenn er immer bei irgendjemanden seiner Kollegen zum Arbeitsort mitfährt, aber das wäre ein kleiner Organisationsaufwand für den Vorgesetzten, ich weiß nicht, ob dieser dafür bereit ist.
Naja, Arbeitslosengeld kriegt er ja dann wenigstens ein Jahr.. aber mt einem neuen Job ohne Führerschein und in seinem Alter wird es schwer...
Meine Mutter kann wegen starker gesundheitlicher Einschränkungen nur Basis arbeiten. Sie hat keinen Führerschein. Die Situation ist auch so schlimm genug, wir müssen Miete zahlen, und ich habe ein ganzes Studium vor mir, bei dem geplant war, dass mein Vater dafür aufkommt. Mein Vater macht sich natürlich Vorwürfe, hat gesagt, dass er dann mit dem Bürgermeister spricht, er kennt ihn einigermaßen, wir hoffen wenigstens auf ein Wunder. Das schlimmste ist, dass er nicht zu Hause sitzen kann, wenn er arbeitslos wird, dann ist er ja noch anfälliger, dass er wieder rückfällig wird. Ich hab ja schon total Angst, dass er wegen diesen Vorwürfen rückfällig wird.


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