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Völlig genervt von Kind (7) des Partners- Lösung möglich??? | ||||||||||||||
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Hallo,
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... er betüdelt von Anbeginn an ein Kind, dass unnatürlicher Weise nicht Deines ist, sondern das von seiner Ex und ihm. Dieses Kind nimmt allen Raum, alle Zeit und alle Entscheidungen ein, wenn es sich bei Euch aufhält (Etwas, das eigentlich wenn, dann nur seiner Freundin -DIR- zustehen sollte). Bei Euch herrscht Narrenfreiheit für das Kind und Dein Freund findet das auch noch herzerwärmend süß und erwartet, Dir ginge es genauso. Kein Wunder, dass Dir die Luft zum atmen weg bleibt und Du Dich nicht mal traust, das Problem anzusprechen, da er ja quasi von Dir erwartet, dass Du das Abbild seiner Ex ebenso liebenswert findest wie er und nicht mal das Gefühl haben darfst zurückzustecken, sondern gerne, ja am liebsten Deine Freizeit mit dem Kind zu verbringen. Das ist mehr als eine Frechheit, das ist eine Zumutung! Der Mann glaubt, er könne sich mir nichts - Dir nichts eine Ersatzfamilie herbeizaubern, bei der die Frau einfach mal ausgetauscht wurde. Du sollst gefälligst wie eine Mutter sein, so wie es die Mutter des Kindes eigentlich ist (wenn das Kind bei Euch ist). Er setzt da etwas gleich, was nicht gleichzusetzen ist (was aber anscheinend immer moderner zu werden scheint...).
Um mal die Fakten auf den Tisch zu legen:
Toleranz einem eigentlich unbrauchbar gemachten Secondhand-mann und seinem Kind gegenüber - die Chance mit so jemandem dennoch eine Beziehung aufbauen zu wollen ist eine äußerst lobenswerte Sache von Dir, wird aber von ihm einfach mal -zu seinen Gunsten- umgedreht und er BESTEHT auf das von ihm gewünschte Verhalten Deinerseits. So ein Mann scheint zu vergessen, dass er in der Rolle steckt, in der er erstmal froh sein sollte, dass Du es akzeptierst, dass er "gebraucht" ist. Wenn er das nicht tut, hat er anscheinend von vorneherein nicht verstanden, wie es da draußen eigentlich für ihn aussieht....
GRUNDSATZDISKUSSION!
Sag ihm doch mal, dass es absolut unverantwortlich ist, seinem Kind keine Grenzen zu setzen. Gerade als Vater ist er eine Autoritätsperson, der ihr beibringen sollte, was geht und was nicht. Dass er sie abends komplett ohne Struktur wach lässt ist schon fast Verwahrlosung ( so drastisch meine ich es jetzt nicht, aber so drastisch kannst du es ihm sagen). Ich möchte nicht, dass wenn der Vater meiner Tochter sie am Wochenende hat, dass ihr Schlafrythmus völlig aus den Fugen gerät und sie dann Montags komplett müde in der Schule sitzt. Sie hat bei ihm und bei mir um acht Uhr im Bett zu liegen. Ich bin, obwohl ich die Mutter bin, auch genervt wenn sie länger wach ist - es gibt eine Zeit, die ist für Erwachsene. Und ich bin schockiert, wie viele Kindesväter anscheinend ihre Erziehungsaufgabe komplett vergessen - das Kind nur zu verwöhnen finde ich wirklich verantwortungslos... wie soll das Kind denn bei so jemandem Halt finden, wenn der alles durchgehen lässt?
Das sie unangemeldet kommt und ihr dann eure Pläne umwerfen müsst, finde ich auch nicht in Ordnung, Ich spreche mit ihrem Vater alles immer vorher ab... ganz spontan verlange ich nie, dass er sie holt - das würde nur gehen, wenn es ein absoluter Notfall ist.
Es ist wirklich nicht seine Tochter, die dich ärgern sollte, sondern er... er muss ihr Grenzen setzen, und das kannst du ihm auch ruhig sagen. Ich weiß auch nicht, ob es die Kindesmutter so toll findet, dass das Kind bei ihm nur verwöhnt und verzogen wird. Das Privileg nur zu verwöhnen haben wenn dann nur die Großeltern - das ist meine Meinung. Vater und Mutter müssen erziehen.
Liebe Grüße,
Hanna
Hallo Hanna,
da gebe ich Dir vollkommen Recht. Ich finde es auch nicht toll, dass mein Freund auch meint, er müsse bei der Kleinen fast alles durchgehen lassen und sie zu sehr verwöhnen.
Und auch den Schlafrythmus sollte man nicht durcheinander bringen.
Das habe ich meinem Freund auch mal unter die nase gerieben und ihm gesagt, dass die Kindsmutter dann unter der Woche die dicken Probleme bekommt, nicht er als Vater.
Er solle doch auch maldaran denken. Zumal er dem Kind damit nicht unbedingt einen gefallen tut. Klar, im ersten Moment ist der Papa dann der Colle, die Mutter nur die Moralappostelin. Aber auch der Schuß kann gefährlich nach hinten los gehen. Spätestens dann, wenn das Kind mal längere zeit beim Vater ist oder bleiben muß, wird sich einiges ändern. Denn dann wird auch der coole Vater nicht mehr so cool sein und alles durchgehen lassen.
Deshalb mach ich dann ab einer bestimmten Uhrzeit auhc ganz bewußt Dinge, die nichts mehr mit dem Kind zu tun haben. Dann merkt mein Männe schnell, dass die Kleine nun endlich ins Bett muß. Ich finde, ein Kleinkind mit 3 Jahren sollte um 20 Uhr spätestens im Bett liegen und Licht aus. Natürlich um 19.30 also ab ins Bett und noch vorlesen.
Wir hatten nämlich eine zeitlang diesen Fall. Die Kleine turnte fröhlich am WE bis 22 Uhr noch bei uns rum, wollte nicht ins Bett. Papa fand das dann okay, weil wenn die Kleine noch nicht will, ,dann lassen wir sie halt noch was toben und spielen. Und dann schaltete ich mich mal ein und sagte ihm, dass seine Ex irgendwann durch sein fahrlässiges Verhalten Probleme bekommen würde. Und siehe da, so war es dann auch irgendwann. Seine Ex rief mehrfach an und fragte, was er mit der Kleinen gemacht hätte. Sie würde immer noch nicht schlafen, es war 23 Uhr.
Und so kam der Bomerrang zurück.
LG kruemel
... ob und was sich ändern wird. Zunächst ist jetzt für die kommenden Tage ein Gespräch geplant, wie es sich gestalten lässt, dass wir alle zufrieden sind.
Da steht erst mal der Wunsch im Vordergrund. Ob es sich tatsächlich realisieren lässt weiß ich nicht. Zumal mein Freund ja nach wie vor nicht möchte, dass für seine Tochter nach 4 Jahren etwas "durcheinander" gerät... Also sehr offen alles. ...
Nur Frage ich mich jetzt wieviel ich wirklich "fordern" kann. Was noch realistisch ist im Augenblick... Das ist ja alles sooooo schwierig
Ich denke, er kann ansich nichts von Dir fordern. Dazu ist er nur bedingt berechtigt. Er kann nur innerhalb Eurer Beziehung zu zweit etwas fordern, wenn es da Probleme gibt.
Genauso kannst Du von ihm nichts fordern was ausserhalb Eurer Beziehung zu zweit läuft.
Wenn er fordert, darfst Du es genauso. Gleiches Recht für alle.
Er kann aber nichts fordern von Dir, was seine Tochter anbetrifft. Es ist SEINE TOCHTER, die hat er in die Beziehung mit eingebracht. Das einzige was er fordern kann, ist zu akzeptieren, dass er eine Tochter hat und seine Zeit mit ihr ebenfalls verbringen möchte.
Also, sollte man sich lieber zusammensetzen und er sollte schauen, wie er beiden gerecht wird. Und Du kannst nur anbieten, mal hier und da dabei zu sein.
Fordern kann keiner wirklich was. Um etwas Bitten schon eher.
Ich weiß, es ist ein hartes Schicksal für uns. Wir müssen damit klar kommen, dass unser Partner ein Kind hat und er muß damit klar kommen, dass wir keins haben und noch ein eigenes Privatleben haben.
Unser Problem ist, er hat eine Tochter mit in die Beziehung mitgebracht, wo ich so ziemlich alles für tue und mitmache. Ich habe einen Hund mit in die Beziehung gebracht, an dem auch alle hängen. Aber für meinen Hund tut ausser ich selbst, keiner was. Das heißt, noch nicht mal gassi gehen ist da drin seitens meines Freundes.
Und das macht mich tierisch sauer!
Daher ahbe ich ihm gesagt, Du hast eine Tochter mit in die Beziehung gebracht, die ich voll akzeptiere. Ich habe einen Hund mitgebracht, der auch Zuwendung braucht, also bitte ebenso akzeptieren. Er ist kein Spielzeug für Deine Tochter.
Und wenn Du aber keine Lust hast, mir auch MAL einen gefallen mit dem Hund zu tun, fehlt mir ehrlich gesagt die Lust, überhaupt noch so viel für Dich und Deine Tochter zu machen. Denn ich reiße mir den A.... auf für die beiden.
Er ist halt, was das anbetrifft, ein Egoist.
Hallo ratlos,
Ich kann dich gut verstehen
nicht nur, weil ich ein stiefkind hab sondern Auch weil ich eigene kinder hab.. Und mal ehrlich: JA sie sind toll
, aber es ist auch toll mal ohne sie zu sein... Man ist einfach ein erwachsener und hat andere bedürfnisse als ein kind!!!! Wenn's nicht so ist, dann läuft da was falsch....
Dein partner sollte das eigentlich als vater auch wissen.
Wenn ein partner sich nur nach dem anderen richtet, dann KANN das nicht gut gehn!
Meiner meinung nach geht es nicht um das kind, sondern darum, wie dein partner damit umgeht....
Lg
Nun, dass was Du mir so da beschreibst, ist für mich nichts fremdes. Zumindest teilweise nichts fremdes.
Ich habe da letzte Woche aus einigen ähnlichen Anlässen auch eine Diskussion gestartet und habe gemerkt, dass es doch auch immer wieder anderen so ergeht.
Vielleicht liest Du Dir den Thread mal durch.
Ich denke, dass Grundproblem liegt darin, dass die Männer ein schlechtes Gewissen haben, daher ihre Kinder gradezu empor heben und sie alles gewähren lassen, damit sie in den wenigen Stunden des Zusammenseins der tolle Papa sind.
Zweites Problem liegt darin, dass sie nicht tagtäglich ihre Kinder haben und daher diese freien Stunden, die sie mit den Kids verbringen können, genießen und nur für sie alleine da sein wollen. das bedeutet für die neue Partnerin, dass sie ganz genau, wie Du schreibst, nur noch eine Satistenrolle spielt, nur noch für gewisse Dinge da zu sein scheint (Mittagessen kochen, mitbespaßen, aufräumen, etc.), also eigentlich nur noch die Aufgabe des Hausmütterchens hat.
In dem Moment sind sie quasi nicht mehr ansprechbar für Ihr Partnerin, nur noch für das Kind.
Ist bei uns genauso, selbst Freunden ist es schon negativ aufgefallen. Und ich fühle mich in diesen Momenten wie das fünfte Rad am Wagen und nur noch benutzt. Benutzt in sofern, dass ich nur noch unangenheme und arbeittechnische Dinge im Haushalt übernehmen darf (wohlgemerkt dann alleine), damit er die ganze Zeit und Aufmerksamkeit mit seinem Kind fröhnen kann.
Wie es mir in diesem Moment geht, was ich empfinde, steht nicht zur Debatte.
Wenn ich dann mal sage, dass ich auch mal etwas für mich mit Freunden unternehmen möchte oder mal mit einer Freundin wegfahren will, wenn die Kleine da ist, dann zieht er ebenfalls eine Schnute und man bekommt nur noch doofe Kommentare oder man bekommt gar ein schlechtes Gewissen eingeredet.
Bei mir ist nun der Punkt angelangt, wo ich meinen Willen mir zu Liebe auch mal durchsetze und nicht nur das Hausmütterchen spiele und immer dabei bin.
Die Lieben Herren haben vergessen, dass nicht nur sie ein Leben und Vorleben haben, sondern wir auch und somit auch gleiches Anrecht auf Auslebung. Zudem kann man uns nicht in eine Rolle hineinpressen, die sie sich wünschen oder erträumen, nur weil es mit der Exfrau nicht geklappt hat.
Hier ist ganz klar der Unterschied, dass wir nun mal nicht die leiblichen Mütter sind. Wir bemühen uns zu Liebe des Partners und auch des Kindes, eine gute Freundin, gar ein kurzfristiger Mutterersatz zu sein.
Doch nicht um jeden Preis. Wenn wir alles aufgeben, nur weil jemand sich eine Traumwelt erschaffen hat, die mit A nicht klappte, kann der Mann nicht von B verlangen, diese Rolle zu übernehmen.
Alleine schon aus dem Grunde nicht, da es gar nicht klappen würde, da wir weder die leiblichen Mütter noch in irgendeiner Form die Adoptivmütter sind.
Ganz klar ist auch, selbst bei leiblichen Kindern würde sich keine Frau in einen Käfig sperren lassen, denn auch sie hat mal Anrecht auf ein paar freie Stunden für sich alleine.
Es ist nur legitim. Daher solltest Du sehr dringend mit ihm reden. Wenn er blöd kommt, solltest Du nun einfach mal Deinen Willen durchsetzen und das tun, was Du für Dich richtig findest.
Du kannst nichts für sein Vorleben. Und er kann Dich nun nicht mit allen Mitteln dafür mitverantwortlich machen.
So habe ich es bei meinem Männe auch geklärt. Auch wenns ihm nicht passt. Aber ich kann da nichts für. Und gebe mein Bestes, wann es immer geht und ich mich dazu auch bereit fühle.
Ich wünsche Dir viel Glück!
Lg Kruemel
Zitat: Sie kam sehr häufig, meistens 3 Nachmittage die Woche und am Wochenende mit Übernachtung.
Der Vater sieht seine Tochter also nicht viel weniger als seine Freundin weshalb ich nicht tolerieren könnte, dass das Kind trotzdem seine ganze Aufmerksamkeit kriegt und die Freundin nix.
tust du dir das an? Versteh ich nicht. Es gibt noch so viele andere Männer..
Für Euren Zuspruch. Hatten uns die Tage jetzt mal getroffen. Die Kleine war Gott sei dank nicht da.
Hatte aber keine Energie zu reden. Haben etwas zusammen gekocht. Als wir beim schnippeln waren sagte er dann: ach, die kleine kocht ja auch so gerne mit. Sie wäre jetzt bestimmt so gerne dabei- ich rufe sie mal eben an...
Dann ging er telefonieren und ich schnippelte alleine weiter... In diesem Augenblick fing ich schon wieder innerlich an vor Wut zu schäumen, ließ mir jedoch nichts anmerken.
Nach 30 Minuten kam er wieder und erzählte erst mal von seinem Kind. Und sagte dann, wie schade es doch sei, dass sie nun nicht dabei ist, dass er ihr aber versprochen habe, das nächste mal würden wir dann wieder alle zusammen kochen
Sie ist wirklich allgegenwärtig. Furchtbar!!!!
Für ihn ist sie immer "da" ob körperlich anwesend oder nicht. Könnte schon langsam sie Wände hoch gehen, wenn ich nur den Namen höre!!! Und gleichzeitig tuts mir so leid, wenn ich dann noch höre, dass die kleine sich freut.
Es ist und bleibt eine echt undankbare Zwickmühle
Huhu,
ja, auch das kenne ich.
Mein Freund spricht auch ständig über die Kleine. Ich vermisse, sie, wenn sie jetzt hier wäre, ich wollte das und das mit ihr machen, sie wäre auch so gerne bestimmt mitdabei, etc.
Wenn sie nicht da ist dreht sich alles um sie, wenn sie da ist auch.
Ich ignorieren mittlerweile, weil ich es nicht mehr ertrage. Nicht weil ich Eifersüchtig bin. nein, weil es nervt.
Das wäre so, als ob jeden Tag nur über meinen Job, die Erfolge oder nur über mein Hobby sprechen würde.
Ich komme mir manchmal vor, als wenn ich in seinem Spiel nur eine Marionette wäre.
Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass er die Kleine vermisst und das sie zu seinem Leben gehört.
Aber es ist nun mal halt so, dass diese Situation da ist, keiner was richtig ändern kann und man damit lernen muß umzugehen. Wenn ich immer nur trauere, dann habe ich falsche Trauerarbeit geleistet. Das müssen Männer sich erst mal eingestehen.
Zudem müssen sie lernen, dass wir als Zweitfrauen, nichts für deren Situation können und wir daher auch nicht zum Opfer werden möchten. Wir können sie mental nur unterstützen und ihnen in gewissen Situationen halt geben.
Er muß lernen, auch Dich zu verstehen.
Lg Kruemel
Hallo,
Also für mich hört sich das so an, als ob er sich da in was verrannt hat.... Ich denke diese extreme fixierung auf das kind ist einfach zur gewohnheit geworden und man muss ihm das sagen....
Das hat im grund gar nix mit der patchwork situation zu tun!
Wir haben im moment klassische rollen verteilung: ich daheim & er büro....und da neigt man schon dazu, immer nur von den kindern zu quatschen (bzw. Er vom büro...) bis dann der partner sagt: du ganz ehrlich, das nervt...oder: ich würd gern mal wieder als paar was unternehmen ohne kinder...
Und manchmal fällt es einem erst dann auf...
Der punkt, kann übrigens auch von freunden kommen....
Versuch den ärger nicht auf das kind zu projezieren sondern setz dich mit dem vater auseinander!! Wenn ihm das alles so unverständlich ist, dann soll er mal im familienhandbuch nachlesen, da steht einiges drin "eltern sein - paar bleiben" und alle experten raten zu kinderfreien zeiten...
Wenn dir eine direkte konfrontation zu anstrengend ist, dann stell doch einfach klare forderungen :abendessen ja, aber ohne kind!
Der wunsch nach kinderfreien zeiten ist es übrigens auch, der einen dazu treibt, die kinder zb um 8 ins bett zu bringen...
Es kann natürlich sein, daß er das nicht ändern will/kann...dann musst du dir gedanken machen, ob du damit leben willst/kannst...
Wie sieht denn deine planung aus? Eigene kinder? Was macht eigentlich die ex in dem spiel?
Viel glück
... Dafür fehlt mir schlicht die Kraft. Die Beziehung steht eh schon auf der Kippe.
Wir haben Kind-freie Zeiten. Den Samstag Abend zum Beispiel. Mir reicht die paar-Zeit grundsätzlich auch.
Ich will nur die Kind-Zeit nicht. Ob ich die Zeit alleine, alleine mit ihm, auf der arbeit oder mit Freundinnen verbringe ist mir gleich.
Hauptsache ich muss nicht den Pausenclown geben!!!!
Morgen Mittag kommt sie wieder und ich feile bereits jetzt wieder an einer Ausrede, weil ich es keinesfalls von morgen Mittag bis Samstag Abend aushalten würde. Da putz ich lieber oder tu alles erdenklich andere!!!
Wenn mir keine Ausrede einfällt, ist in Erwartung des we auch schon heute wieder versaut. Kloß im Hals und magenprobleme etc. + Frust und schlechte laune, wenn ich an morgen nur denke!!!
Mit der ex hab ich nichts zu tun. Er will nicht dass wir uns begegnen, aus Sorge sie könnte ihre gefühle an der Tochter auslassen. KM hat einen Partner. Aber eher wechselnd. Wenn sie einen hat, gibt sie die kleine gerne ab. Wenn sie keinen hat auch, weil sie dann regelmäßig datet
Wollte noch nicht absenden
Sie fährt jedes Jahr ohne Kind in den Urlaub. Urlaub macht das Kind nur mit uns. Sobald Ferien sind, gibt sie die kleine gerne ab. Quasi immer wenn frei ist, kommt sie. Sie fühlt sich bei papa zu hause. Meistens ruft sie sonntags gegen 12 an und will kommen. Klar- KM bespaßt
Und verwöhnt sie nicht. Jeden Sonntag Wache ich auf und hoffe, dass das Telefon nicht klingelt. Manchmal ruft jedoch mein Freund an um guten morgen zu sagen und peng, man staune, sie will kommen.
Sie "lebt" nicht wirklich bei der Mutter. Dort ist Alltag, bei papa Freizeit.
Ob sich das je ändern wird????
Und wenn wann? Mit 10, 12 Jahren?
Warum ist sie bei der Mutter nicht "zu hause"? Obwohl die Eltern getrennt sind seit sie 2 jahre alt war...
Sie sagt auch nicht "zu hause", sie sagt "bei Mama" ... Das alles find ich nicht gerade gut. Es beunruhigt mich eher....
auweia. Ich denke, Du hast so was wie eine Art Kinds-Burn-Out.
Fahr doch einfach mal mit einer lieben Freundin alleine weg.
Du mußt auch mal zur Ruhe kommen.
Ich kenne das. ich bin nur noch unter Dauerstress. Immerwas los. Kein WE mehr Zeit. Und ich arbeite 45 Stunden pro Woche, habe einen langen Fahrtweg und mache das meiste alleine im Haus.
Und das Ende vom Lied ist, wenn Du mal nach Ruhe oder Zeit für Dich fragst, dann ziehn sie noch ne Schnute.
Und das mit der Ex kenne ich auch nur zu gut. Hat sie jemanden, will sie die Kleine nach Lust und Laune abgeben.
Aber da bin ich froh. Da haben wir an einem Strang gezogen, da die Kleine so weit weg wohnt und es zu teuer ist, ständig jedes WE 400 km zu fahren. Da haben wir der Exollen mal einen deftigen Strich durch die Rechnung gemacht.
Ich denke, Du solltest Dir mal eine Auszeit nehmen um wieder Zeit für Dich zu finden.
Und vor allem sollte Dein Freund nicht von Dir verlangen, dass Du immer dabei bist, denn ansonsten kann es schnell zu einem Zwangsgefühle kommen und irgendwann bekommst Du nämlich ein Wiederwillen gegen die KLeine.
Wenn Du das nicht bereits hast.
Ich hatte das Glück, dass Freunde es mitbekamen wie sich die Situation immer mehr zuspitzte und daher sich einschalteten und mit ihm Tacheless redeten.
LG Kruemel
Vielleicht hab ich schon zu lange gewartet. Ich habe einen Widerwillen. Und zwar voll!!!
"an einem Strang ziehen" haha. Er FREUT sich wenn die KM das Kind zu ihm abschiebt. Wenn ich dann was sage versteht er die Welt nicht und sagt "Die Kleine kann immer zu ihrem Papa kommen. ist doch selbstverständlich!!!" was soll man dazu noch sagen????eben weil er als Vater damit völlig richtig handelt. Mir passt es dennoch nicht!!
Bin wahrscheinlich die einzige die Ende Januar schon mit Gräuel auf die Osterferien blickt...
... Der vater empfindet das kind nicht als belastung oder besuch.... Man selber schon...
Aber was du empfindest ist ganz normal, du bist deswegen kein schlechter mensch!! Mach dir auf keinen fall vorwürfe...
Wahrscheinlich wäre es in eurem fall sogar besser, das kind würde bei euch leben oder ihr hättet gemeinsame kinder...
Ich denke helfen würden:
Klare besuchszeiten (klar tut man sich schwer einen kind zu sagen, daß es heut nicht geht...aber ein weltuntergang ist es auch nicht!)
Klare regeln wenn die kleine da ist (bettgeh zeit, etc)
Wenn du keine kraft Hast, dann würde ich mir überlegen einen schlussstrich zu ziehen! Denn wenn die beziehung und ihre umstände nur noch kraftraubend , dann kann das nicht gut sein!
Zum leben gehört manchmal auch eine gesunde portion egoismus
Viel glück
... Manchmal muss man auch nur das gefühl haben, daß man nicht alles über sich ergehen lassen muss...
Ich fordere manchmal ganz bewusst zeit ohne stiefkind (wenns mir nicht gut geht oder wenn ich geburtstag hab!)! Und dann kann ich auch wieder besser mit der situation umgehn, wenn ich das gefühl habe, ich werde gehört und auch meine wünsche werden respektiert...
Das ist echt schade wie es bei Euch läuft.
Ein Kind ist ja eigentlich eine Bereicherung für Beide - selbst wenn es nicht das eigen ist - aber so wird das nichts. Im Endeffekt sieht man das Kind dann als Störfaktor und lässt es an ihm aus, dabei ist es die letzte, die irgendwas für diese Situation kann! Und das ist traurig, ich kenne das selber.
Bei uns ist auch nicht alles Eitel Sonnenschein, auch ich denke manchmal noch "hoffentlich will er heute nicht dies und jenes machen", also das Kind, dabei ist es doch selbststverständlich (!) dass Kinder bei ihren Eltern sein wollen. Und gerade bei getrennten Eltern müssen sie sich "entscheiden". Ich hatte das Glück in eine rintakten Familie aufzuwachsen und bin heute noch sehr anhänglich, trotzdem fehlt mir manchmal das Verständnis dafür, zumindest scheint es auf den ersten Blick so. Wenn ich tiefer in mich gehe verstehe ich die Gefühle von Vater und Sohn
Ich sehe eigentlich nur, dass das Problem bei Deinem Freund liegt. Natürlich ist es auch schwer für ihn, er liebt die Kleine. Aber es ist wie es ist und man muss auch als Paar leben können und die Zeit geniessen.
Wenn da nicht bald alles auf den Tisch kommt bei Euch, sehe ich wenig Chancen für Eure Beziehung. Es ist schwer, keine Frage, und es lässt sich auch nicht mit einem Gespräch ändern. Aber schieb es an! Sag ihm wie es für Dich ist und wenn es knallhart sein muss!
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