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Hört sich für mich problematisch an.
Wenn sie das Kind eh täglich sieht, frag ich mich wieso es überhaupt beim Vater aufwächst.
irgendwie hört sich das ganze so an, als hätte Dein Freund zwei Frauen. Die eine ist die Mutter des Kindes und die andere für alles andere zuständig. Also täglicher Kontakt ist schon krass finde ich und da ist es kein Wunder wenn Du Dich weggedrängt fühlst und das Gefühl hast dass Dir etwas weggenommen werden kann.
Dein Gefühl ist auch nicht irrational.
Beim meinem Exfreund spielte auch die Mutter eine große rolle hinsichtlich der Kindssache und sie hatte mit der Zeit auch einen guten Kontakt zur Ex aufgebaut, alles "zum Wohle des Kindes".
Hinter meinem Rücken trieb sie mit meinem Ex das Projekt Familienzusammenführung voran, obwohl mein Ex immer versicherte dass es mit ihr nie mehr was werden könnte, zumal sie sich völlig unterschiedlich entwickelt hatten und sie bereits wieder verheiratet und einen Sohn mit dem neuen hatte.
Dennoch wurde ich das Gefühl nicht los.
Schlussendlich kam es zur Trennung (hatte das Gefühl er hat mich absichtlich weggeekelt) und schwuppdiwupp war er mit der Ex zusammen, ich bin aus allen Wolken gefallen und konnte mir im Nachhinein das ganze Komplott erklären.
Es war alles abgetakelt und geplant, ich hatte gar keine Chance und er widersetzte sich auch dem Willen der Mutter nicht mehr und hatte so immerhin Ruhe.
Daher kann ich Deine Ängste sehr gut verstehen. Eine solche Konstellation ist nun einfach problematisch und birgt auch die Möglichkeit in sich, dass sie die liebe Familie die durch das Kind verbunden ist auf alle Zeiten, die Frau mit der geringeren Bindung rauswirft, indem sie sich verbündet.
Man steht irgendwie außen vor und das spürt man auch.
Will Dir keine Angst machen, sondern nur meine Erfahrung shcildern und darauf aufmerksam machen, woher Deine Gefühle herrühren können.
Eine wirkliche Lösung habe ich leider auch nicht.
Außer dass ich sagen kann dass Du hier vorsichtig sein solltest, da es eine problematische Kombi ist und Du das einfach sehen und für Dich akzeptieren solltest, denn daran wird sich wohl nichts ändern.
LG
hi,
als außenstehender würde ich dir sagen, "mach dir da nicht zu viele gedanken"
die mutter wird es immer geben und das ist auch für das kind sehr sehr wichtig. grad in den ersten lebensjahren, weil die sind entscheidend für die spätere entwicklung in sachen charakter und umgang mit menschen.
wenn ihr euch liebt und er dir das bestätigt und du keinen grund hast ihn zu mistrauen, dann glaub ihn das auch. keine ahnung was in seiner letzten beziehung passiert ist, aber wenn das kind nicht wär, hätten sie auch keinen kontakt mehr. stell ihn am besten mal diese frage.
oder nimm die ein blatt papier und schreib auf was euch zusammenhält und was ihn und seine ex zusammenhalten würde. gluab auf einer seite wird nur stehn "ein gemeinsames Kind" und mehr nicht. schlimmstenfalls sitzt ihr vielleicht zu dritt in einer runde und es werden alte lustige geschichten erzählt aus alten beziehungen, aber anstatt zu schmollen und eifersüchtig zu sein, lach einfach mit und seh es objektiv, damit kannst du sehr viel stärke zeigen und dein partner, auch wenn er es nicht sagt, wird dir das sehr honorieren.
das schlimmste was du tun kannst ist eine krankhafte eifersucht zu entwickeln und ihn damit zu belasten. ich weiß das ist anfangs sicher sehr schwer für dich, aber wenn du das nicht in griff bekommst wird er sich eventuell trennen und sich eine andere suchen, und das wird sicher nicht seine ex sein sondern ne dritte person^^
vielleicht konnte ich dir damit helfen, ich seh das mal so als außenstehender ohne hintergrundwissen über eure jetztige bzw frühere beziehung.
lg
Sigi
Hallo Miranda, Deine Angst kann ich nachvollziehen, aber du wirst sicher immer mehr Vertrauen zu der Situation aufbauen können, je länger ihr sie lebt. Du hast recht, die Kindesmutter wird es immer geben, und das ist in den meisten Situationen ja auch richtig, aber solange Dein Lebensgefährte und die Kindesmutter sich verstehen, ist es sowohl für das Kind als auch für Euch Erwachsenen einfach schöner. Ich findet, die Kinder haben ein Recht darauf, sich mit allen gut zu verstehen. Das eine schließt das andere nicht aus. Kinder kennen das ja z.b. von 2 Großelternpaaren etc..
Ich liebe auch meine Stiefkinder, freue mich mit, leide mit ... aber einen Garantieschein haben wir hier auch nicht, ... aber sicher ein schönes Stück Leben begleitet ..., selbst wenns mal schiefgeht und weh tut ...
Sicher werdet Ihr in absehbarer Zeit Regeln für beide Seiten entwickeln, die das Leben in 2 Familien etwas überschaubarer macht für die Erwachsenen und auch für das Kind. Und sowohl Mutter als auch Vater können in fast allen Lebensbercihen, außer den sorgerechtrelvatenThemen eh ohne das Einverständnis des anderen handeln. Das schließt zumindest theoretisch die Notwendigkeit der Einmischung aus. Es ist Sache aller Erwachsenen zu lernen, nicht alles zu kommentieren und zu bewerten, was der andere Elternteil macht.
Versuche dich zu entspannen, und das jetzt zu genießen als um morgen Angst zu haben. Was nutzt dir das Morgen, wenn du vor lauter Angst das so wichtige Heute verpasst ...die Basis für das Morgen ....
Ich wünsche ein schönes WE
Liebe grüße Lisa
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