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Schuldgefühle. Ich bin so verzweifelt. Trennung? | ||||||||||||||
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Hallo ihr Lieben,
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Hallo,
Danke für Deine Antwort. Wie es ihr heute geht? Ich denke gut, sie hat einen neuen Partner, eine Arbeit und scheint recht aktiv zu sein aber was genau sie tut weiß ich nicht. Ich habe sie vielleicht 3 mal gesehen oder so... Er sieht sie nur wenn er die Kinder abholt aber der Kontakt ist nur darauf beschränkt. Sie hat zu Ihm wohl bei der Trennung mal gesagt dass sie mir nicht böse ist sondern nur ihm... ich hoffe einfach, dass sie das noch immer so sieht und jetzt glücklicher ist als vorher. Sie hat auch nie die Kinder gegen mich aufgehetzt oder so...Zum Glück. Ich denke einen Brief schreiben kann ich nicht... Darüber habe ich schon oft nachgedacht. Ich habe das Gefühl, dass die Wut und Traurigkeit vorüber ist und will nicht wieder in alten Geschichten rumstochern...außerdem habe ich Angst dass sie darauf sehr negativ reagieren wird...vielleicht sogar über mich lacht oder so... ich glaube damit käme ich dann gar nicht mehr zurecht. Danke nochmals für die liebe Antwort.
gut, dass du es wenigstens jetzt einsiehst, zwar spät aber besser als gar nicht. Man macht sowas einfach nicht, bei mir sind Leute, die das tun, unten durch und zwar für immer. Oder willst du etwa, dass dir mal das gleiche passiert? Ausserdem bist du für den bloss billiger Ersatz zur Befriedigung seiner Bedürfnisse. Wenn es richtig abgelaufen wäre, hätte er vorher sauber einen Schlussstrick gezogen, sprich, sich getrennt wie es sich gehört, bevor du mit ihm was anfängst. Ich würde mich auch nicht mehr leiden können, ich würds aber auch niemals tun. Auch ist so ein Mann in meinen Augen nichts wert, weil er nichts von Treue versteht, geschweige denn Charakter hat. Ich würde mir einen suchen, der dich wirklich verdient bzw. ungebunden ist.
...wenn ich nur billiger Ersatz wäre dann hätte er es wohl nicht drei Jahre mit mir ausgehalten... Betrügen kann einen theoretisch jeder. Ich glaube daran, dass Menschen sich ändern können. Und auch Menschen die Fehler gemacht haben und daraus lernen sollten nicht auf ewig verdammt werden....Aber Danke für die ehrlich Meinung.
betrügen kann einen jeder schon...aber nur Betrüger eben. Ehrliche Menschen tun das niemals und das ist mir persönlich das wichtigste. Weißt du denn, ob er neben dir schon eine andere hat? Dass er 3 Jahre mit dir zusammen war, hat gar nichts zu sagen, das ist auch nicht zeitabhängig. Manche betrügen sich schon nach einer Woche. Ich wünschte, es gäbe keinen Betrug, weder von seiten der Frau noch des Mannes. Und: es gehören immer zwei dazu! Auch wenn er dir damals vielleicht nachgelaufen ist und er letztendlich sein Ziel erreicht hat, hättest du trotzdem nein sagen können. Es war deine freie Entscheidung. Ich würde mich fragen: wie geht es MIR dabei und der dritten Person (seiner Frau), nicht ihm. ER ist der Hauptnutznießer ohne schlechtes Gewissen, zieht sich nur das beste raus, den Rest schmeisst er weg - charakterlos eben. Pfui
...ich kann mich dem kleinen maulwurf nur anschließen:
Wenn in einer Problemphase ein Dritter in der Beziehung auftaucht, sinkt die Bereitschaft Probleme lösen zu
wollen. Eine junge Verliebheit fühlt sich besser an, als sich mit den eigenen Schwächen und den des Alltags und
Partner auseinandersetzen zu müssen. ... und in dieser Zeit wird dann meist das ganze Porzellan zerschlagen und es
gibt für beide kein zurück.
Wirklich die Verantwortung trägst du meiner Meinung nur, wenn du dir gesagt hast, den Mann will ich haben, was interessieren mich Ehefrau und Kinder. Ansonsten ist es sehr schwer zu erkennen, ob die Partnerschaft des Mannes
schon innerlich gekündigt ist, oder "nur" Probleme gelöst werden müßen.
Für Dich findet ich auch am wichtigsten, dass du an diesem Beziehungsverlauf gereift bist und Dir diese Fragen
nächstemal stellst, wenn Du Schmetterlinge im Bauch hast (bei einem ehelebenen Mann und Vater) bevor Du Dich auf
die Beziehung einlässt. Gegen Verlieben ist man machtlos, "Nein" kann man aber trotzdem sagen, wäre mein Motto
Kl.Maulwurf hat ja geschildert wie lang diese Verletzungen weh tun. Und dieser Schmerz überschatttet meist die
noch länger dauernde Elternschaft.
Weniger aus altmoralischen Gründen sondern aus Verantwortung sollte deshalb Frau die Finger von einem noch
ehelebenden Mann lassen.
Auch die eigene Beziehung leidet weniger darunter wenn die sichtbar !!!! trennenden Entscheidungen schon getroffen sind (getrennte Wohnungen etc)...
Jetzt könnte die ein oder andere vielleicht denken: "Was interessiert mich die Ex?"
Mindestend so schlimm wie Dein eigenes schlechte Gewissen sind aber die Verurteilungen, die der "next" entgegenkommen können, wenn die Verwandten, Bekannten, Nachbarn ... keine sichtbaren Zeichen erhalten haben ...
Ich erzähl dir mal eine Situation: Ehefrau hat ihre Beziehung schon innerlich gekündigt (Midlifekrisis und ganz
persönliche Probleme mit dem Ehemann). Sie geht fast wöchentlich allein aus und streichelt ihr Ego mit den
verschiedensten Männern, was z.B. die Verwandten natürlich nicht wissen. In vielen kleinen Schritten trennte sie
sich immer mehr bis die Frau entgültig die Ehe beendet.
Der Ehemann pflegte eine platonische Freundschaft in dieser Zeit.
Nachdem die beiden Eheleute sichtbar getrennt waren, passierte folgendes in der Gerüchteküche:
aus der platonischen Freundschaft wurde ein Vehältnis konstruiert, weslhalb die Ehe kaputtgegangen ist, und das hat man ja kommensehen, usw.....
Die Ex ist auf diesen Zug aufgesprungen und "leidet" heute noch als Opfer in voller Dramaturgie (obwohl schon lange wieder gebunden) und muß sich ihrer wahren Trennungsgründe nicht stellen. Nicht mal sich selbst.
Die damals platonische Freundin ist jemand mit selbstkritisch funktionierem Gewissen und leidet immer noch unter diesen Verleumdungen, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort war. Das Wissen, dass alles anders war, hilft nicht viel, wenn die Umwelt so verachtend reagiert.
Der Exehemann wird in der Verwandtschaft der Kinder und im neuen Umfeld der Ex auch heute noch als der "Böse"
gehandelt. Man will einfach der Version der Frau folgen ...irgendwie scheint diese Version gesellschaftsfähiger zu
sein ...
...was ich dir damit sagen will:
Es kann für alle vier Seiten(KM,KV,K,next) über Jahre belastend sein und ist nicht wieder gut zu machen, man kann sich aber viel Mühe geben, in seinen Bereichen vieles günstig zu gestalten ...
Ich glaube aber auch nicht, dass man ewig für das Leid des oder der Ex zuständig ist, weil auch die Expartner sich weiterentwickeln können und eine Selbstverantwortung tragen.
Eine nicht mehr so unbeschwerte Liebe, wie sie um die 20 seien könnte, aber trozdem vielleicht liebenswert? Das kannst nur du wissen ...
LG Lisa
Ich finde es gut dass Du solche Gefühle und Gedanken entwickelt hast.
Da ist es gut finde wenn man nicht unempfänglich für die Gefühle und Nöte von Menschen ist, mit deren Leben man indirekt auch verbunden ist oder mit deren Schicksal man verflechtet ist.
Klar, in erster Linie trägt der Mann die Verantwortung für seine Entscheidungen. Aber dann fragt man sich doch schon inwieweit, man vielleicht auf diese Entscheidung Einfluss genommen hat.
Ich habe bis ich Ende zwanzig war mit sowas nichts zu tun gehabt. Mit 18 kam ich mit meinem Exmann zusammen und 5 Jahre später heirateten wir.
Die Ehe zerbrach. Wir hatten Probleme und ihm fiel damals nix besseres ein als sich auf eine Kollegin einzulassen, statt die Probleme mit mir zu lösen. Das war wohl der leichtere Weg.
Ich war stinksauer auf meinen Mann. Aber immerhin tat ihm alles leid und er entschuldigte sich etc.
Für die Frau empfand ich Hass und tue es heute noch, weil sie der Ansicht war dass unsere Ehe aufgrund der Probleme eh zum scheitern verurteilt war und sie nicht der Trennungsgrund gewesen sei.
Diese Gleichgültigkeit und Gefühlskälte habe ich zuvor noch nie in meiner unmittelbaren Nähe gehabt und die Konfrontation damit tat mir unendlich weh.
Wenn ich nur eine Sekunde hätte erahnen können, dass sie ein schlechtes Gewissen hat oder Zweifel, dann hätte es nicht so weh getan.
Aber so fühlte ich mich lebendig begraben als Ehefrau.
Der Gedanke dass mein Mann solch eine Frau in unser Leben gelassen hatte bestärkte mich darin für immer zu gehen. Damit konnte ich nicht leben.
Wegen den Problemen wäre alles nicht gescheitert, aber an der Frau scheiterte ich.
Letztendlich kann ich Dir keinen Rat geben. Ich weiß nur dass es für eine Frau, die ein Gefühl dafür hat, dass sie in etwas eingebrochen ist und auch Mitverantwortung für die Lage trägt, sich oft in einer größeren Schuld bzgl. der Kinder sieht und daher mehr Einsatz zeigt und sich auch oft mehr gefallen lässt.
Also viele haben es nach so einer Trennung des Mannes auch nicht schwer und die Probleme fangen dann erst richtig an. Vielleicht auch weil der Mann die neue Frau unbewusst büßen lässt für etwas woran er selbt beteiligt war.
Jetzt kann man ohnehin nicht rückgängig machen. Es ist wie es ist.
Ich persönlich könnte damit nicht leben und würde wissen wollen, ob sich zwischen dem Paar und der Familie alles einrenkt wenn ich weg wäre. Daher würde ich mich zurück ziehen um das zu erfahren.
Aber ich bin in solchen Dingen halt auch sehr streng zu mir, was nicht jeder ist und auch nicht sein muss.
Wie gesagt, ich finde es erstmal sehr gut dass Du ein Bewusstsein für manches entwickelt hast. Das ist auch ein Reifeprozess. Und ich denke dass Dir sowas auch nie mehr passieren wird. Es gibt wirklich Frauen die notorisch von einer solchen Beziehung in die nächste schlittern und definitiv nicht dazu lernen.
Blödes Beispiel jetzt, aber siehe mal die Schauspielern Sienna Miller. Erst Jude Law, P.Diddy und dann Balthasar Getty, alles Männer mit Familien in die sie eindrang bzw. die noch bestanden als sie als heimliche Geliebte hinzu kam.
Glaub die lernt auch nicht dazu.
Egal wieviele Probleme eine Ehe hat, ich würde mich nicht zum Richter aufschwingen wollen und sagen dass es auch ohne mich kaputt gegangen wäre. Denn das weiß man nicht.
Da ich ein Mensch mit großem schlechten Gewissen bin, hätte ich immer das Gefühl dass ich doch schuld dran bin und es sich vielleicht eingerenkt hätte.
Mir wäre eine solche Konstellation daher zu belastend und kompliziert und daher würd ich mich fernhalten.
Es tut mir leid, wenn Du nun im nachhinein diese Gedanken gekriegt hast und nun in dieser Lage bist, aus der man sich schwer befreien kann, wenn nun mal Liebe im Spiel ist.
LG
Hallo kleinergrünedrache!
Ich habe mir das und einen anderen Beitrag mal von Dir durchgelesen und schreibe mal einfach so mein Gefühl dazu auf...
Ich kann Dich verstehen, das Dich das sehr quält und Du zwangsläufig Dir die Schuld gibst. Man bezieht solche Dinge schnell auf sich in einer solchen Situation und je mehr man darüber nachgedacht hat, was man wie und warum gesagt hat, ist man davon überzeugt, das es ja nur daran liegen kann, weil man selbst so ne Haltung hat und denkt, dem Partner diese "aufgedrängt" zu haben.
Aber
ich kann mir nicht vorstellen, das Du der Hauptgrund bist!
Es sind nun schon 3 Jahre. Hätte er einfach eine enge Bindung zu den Kids, hätte sich das in dieser Zeit rauskristallisiert. Es wäre immer wieder ein "Streitpunkt" in eurer Beziehung gewesen. Du hättest immer irgendwie gespürt, das er will und hätte mit kleinen Gesten es gezeigt. Der Beweis ist z.B. deine Zustimmung "stell doch ruhig Bilder von deiner Kinder auf" und er tut es nicht.
Ich verstehe die Gründe nicht so wirklich, aber man schreibt ja Fakten auf..was letztendlich alles dahinter steckt, weiß vielleicht nur er selbst.
Du musst einen Frieden mit Dir finden! Trennung wäre da keine Lösung, denn sowas begleitet dich und warum Du so bist wie Du bist, würde sich auch in einer neuen Partnerschaft widerspiegeln.
Das was Du gemacht hast, nämlich in Dich zu gehen, zu erkennen und dann mit deinem Partner darüber zu reden, war ein sehr guter Schritt.
Glaub mir, hätte er eine wirklich starke emotionale Bindung zu den Kids, würde er jetzt spätestens genau das machen, was er vor 3 jarhen wollte und er tut es nicht.
Man fängt manchmal etwas an und weiß nicht wie es weiter geht. Man kennt diese Situation nicht, vielleicht sich selbst auch gar nicht so gut, begegnet einem Mann mit Kinder, verliebt sich und stampft weiter im Leben.
Man trifft Entscheidungen, sagt Dinge und nimmt Haltungen ein. Ich kenne keinen Mensch, der dann nach ein paar Jahren sagt:"So wie ich vor 10 Jarhen gehandelt habe war aaalllles richtig"
Das gibt es nicht. Wichtig ist, das Du Dich weiterentwickelst, Dinge erkennst und zumindest versucht sie zu ändern.
Deswegen muss man sich einfach verzeihen, aber verzeihen, das Du es von ihm verlangt hast, nicht das nur wegen Dir er seine Kinder nicht mehr sehen will.
Wenn Du Dir im Moment nicht verzeihen kannst, hast Du ihn mal gefragt, ob er Dir verzeihen kann? Wie ist seine Reaktion? Ich denke, er würde Dir das Gleiche, wie schon geschildert erzählen. Und wenn Dir der Mann, dessen Kinder es sind, Dir verzeihen kann, das Du mal so etwas gesagt hast, dann kannst Du Dir erst recht verezeihen, denn jeder hat einen freien Willen. Und wenn Liebe zu den Kinder im Spiel ist, wäre eure Beziehung vielleicht nicht zu Ende, aber es wäre immer ein Diskusionspunkt gewesen. Ich denke, da steckt noch etwas ganz anderes dahinter, was nur mit ihm zu tun hat, das er so zu seinen Kinder steht.
...ach her je, jetzt habe ich ja schon wieder einen Roman geschrieben
Ich hoffe, es ist nicht zu verwirrend geschrieben...
Ich wünsche Dir alles Gute!
LG
Water
Ich danke Euch für die Antworten. Leider ist bisher noch nichts besser geworden... ich denke darüber nach zu einer Beratung oder so zu gehen...vielleicht hilft ja sowas wieder mit mir selbst klar zu kommen. Muss mich nur erstmal überwinden da auch hinzugehen. Ist gar nicht so einfach irgendwie.
Liebe Grüße und danke
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