Hallo, ich bin eigentlich der Typ, der Ratschläge in den meisten Notlagen hat. Diesmal weiß ich aber in eigener Angelegenheit nicht weiter. Seit etlichen Monaten helfe ich einer alten Dame. Wobei Dame ist nicht der richtige Ausdruck. Für diese Frau, über 70 Jahre, gehe ich und meine Tochter einkaufen. Auch wenn ihr nach 22.00 Uhr noch einfällt, dass ihre Zigaretten nicht mehr reichen. Es müssen dann auch immer noch bestimmte Läden sein (2-3 verschiedene). Ich sorge dafür,dass der Arzt Hausbesuche macht. Zu Ärzten,die nicht nach Hause kommen, begleiten wir sie. Gehen entweder Geld für sie holen oder begleiten sie zur Bank, was mit einem anschliessenden Einkauf verbunden wird. Nur der Einkauf, kann sich schon mal bis zu 2 Stunden hin ziehen. Wir haben dies Monate aus reiner Nächstenliebe gemacht. Ab und zu hat sie mal 5,- gegeben, die wir gar nicht haben wollten. Dann habe ich Pflegegeld für sie beantragt und sie bekommt dieses jetzt auch. Sie wollte eigentlich pauschal die Hälfte des Pflegegeldes an mich zahlen,da ich auch Behördenangelegenheiten für sie erledige. Nun bekam sie das erste Mal Pflegegeld samt einer Nachzahlung und ich habe davon noch nicht einen Cent gesehen. Ich meine, da sie das Geld ja dafür bekommt, sollte sie nun auch zahlen. Ich nehme ihr ja kein Geld, was sie zum Leben braucht. Sie kann von ihrem anderen Geld sogar noch jeden Monat sparen. Bin ich denn ausverschämt, wenn ich jetzt Geld erwarte? Wieviel haltet ihr für angemessen? Sie bekommt 235,- Pflegegeld. Wenn ich das Geld nicht beantragt hätte, hätte sie gar nicht gewusst, dass so etwas möglich ist. Wenn jemand kein Pflegegeld bekommt, helfe ich immer gern, kostenlos. Bitte sagt mir, wie ihr das handhaben würdet und ob die Hälfte vielleicht zu viel ist.
LG mamichris