| « |
Zunächst, schön, dass Du Dich hier wohlfühlst und Dich integrieren willst. Ich denke mal, das wollen die meisten derer, die aus welchen Gründen auch immer, nach Deutschland gekommen sind. Sie suchen weder Streit noch ein Heim in einer Enklave. Sie sehen dieses positive Deutschland, dass der neue Bundespräsident in seiner ersten Rede erwähnt hat.
Dieses Land ist ein sehr schönes, ein erfolgreiches und eines, das immer wieder aufstehen wird. Es hat schon immer die Kraft gehabt, sich neu zu erfinden. Ob nach den Römern, nach den Franken und den anderen mittelalterlichen Kulturen, ob nach der Monarchie, der ersten Republik, nach den Kriegen und auch nach der Teilung. Es ging immer wieder bergauf.
Leider neigen die Deutschen dazu, sich selbst immer negativ zu sehen. Und sobald sie einen gewissen Sättigungsgrad erreicht haben, fangen sie an zu zündeln. Insofern, so sarkastisch es klingen mag, waren die Krisen der letzten Jahre ganz gut für die deutsche Seele. Sie hatte wieder etwas zu beweisen, etwas zu erreichen und wieder neu "aufzubauen". Die Deutschen sind gut, wenn es etwas zu tun gibt. Nicht, wenn gerade alles läuft.
Was Deine Meinung betrifft, wenn es um die Medien geht, so stimme ich Dir voll zu. Es ist mittlerweile keine moralische Macht mehr im Lande. Dieses war ja ursprünglich mal so gedacht. Dass die Medien die anderen Staatsgewalten kontrollieren. Jetzt sind sie selbst Teil des Problems. Denn die Medien schaffen gedankliche Parallelwelten. Welten, die so gar nicht existieren. Zumindest nicht in diesem Ausmaß.
Ich selbst bin schon zehn Jahre ohne Arbeit. Ich komme einfach nicht wieder rein, ins System. Ich will arbeiten. Ich bin auch wieder gesund . Ich kann arbeiten.
Und vor allem, ich habe 21 Jahre lang straff gearbeitet. Habe zig Arbeitsplätze für andere sichern geholfen, habe Kollegen ausgebildet, habe Kennziffern erfüllt und meist übererfüllt. Dann kam eine Krankheit, es häuften sich die Jahre der Arbeitslosigkeit, und je mehr es werden, desto unwahrscheinlicher wird es, wieder gute Arbeit zu finden.
Der ist raus! Der weiß nicht mehr, wie man arbeitet! Der kann nicht mehr! Der taugt nur noch für Hilfsjobs. Und da soll er froh sein, dass er noch putzen darf. Und so weiter.
Dieses Klima der Herabsetzung Arbeitsloser gab es früher nicht. Das ist erst durch Hartz IV gekommen. Es wurden nicht nur die Bezüge angeglichen, sondern auch der soziale Habitus. Selbst wenn man zig Jahre geschuftet hat wie ein Ochse, kommt man nun in den gleichen Topf, wie Sozialbetrüger.
Es finden in den Medien keine Differenzierungen mehr statt. Ich habe Jahre lang ins System eingezahlt, damit ich im Falle des Falles auch Hilfe beanspruchen darf. Andere schnorren ein ganzes Leben lang. Aber differenziert wird dabei in den Medien nicht mehr.
Man will das Volk immer wieder teilen und verunsichern. Aus welchen Gründen auch immer. So ist es mit den Zugezogenen ebenso wie mit den Einheimischen.
Ich denke, man sollte sich seiner selbst bewusst sein, wissen, was man selbst ist und kann, und sich nicht durch Medien in die Ecke treiben lassen. Nach meiner Erfahrung ist es wirklich eine Parallelwelt, die Welt der Medien.
Verzichte mal zwei Wochen intensiv auf alle TV-Sendungen politischer Art, lese keine Zeitung und höre keine Nachrichten. Dieses Land wird Dir gleich viel friedlicher vorkommen. Weil es im Alltag recht normal und friedlich zugeht.
Viel Glück Dir und all Deinen Lieben.
LG Wolmin
persönlich habe gar nichts gegen Ausländer. Viele (z.B.) Asiaten sind voll höflich und freundlich.
Was mich aber regelrecht auf die Palme bringt:
Voll viele Türken (also trifft jetzt nicht auf euch zu) wandern einfach nach Deutschland ein, denen wird (fast) alles in den Arsch geschoben, die Jugendlichen (Jungen) sind ungehobelt wie sonst was (spucken; große Klappe ,,was glotzt du so? Ich hau dir auf die Fresse), leben schon was weiß ich wie lange in Deutschland und können nicht mal richtig die Landessprache. Das nervt voll. Die meisten Frauen tragen Kopftücher (was in der Türkei verboten ist) und letztens, als ich beim Arbeitsamt war, kam ein Türke zusammen mit einer Dolmetscherin. Auf vielen Flohmärkten gibt es fast nur noch Händler. Das widerrum finde ich schlimm (alles wird rübergeholt). Wenn man sein Wort gegen einen Türken erhebt, kriegt man sofort `ne Anzeige, aber wenn einer gegen einen Deutschen etwas sagt, ist es okay.... .
In der Türkei wiederrum sind die voll freundlich und entschuldigen sich sogar, was die Türken hier teilweise in Deutschland für ,,Mist bauen (hat mir mein Lebensgefährte erzählt). Finde die derzeitige Lage etwas heftig!
...auch hier geboren. habe zwar eine sehr traditionelle familie,- halte mich aber auch für absolut integriert.
hab abi gemacht, war beim bund, bin selbstständig und habe einen gut durchgemischten freundeskreis aller kulturen.
meine frau is deutsch und mein kind eben halb und halb. 
kenne aber auch ausländer, die nur meckern und motzen und sich mit gar nix anpassen wollen. seis sprache, seis kultur oder lebensweise. das find ich einfach nur unverschämt und bildungsarm.
gruss, metin
...das Wort Ausländer ist falsch in der Diskusion!
Gemeint sind meistens die Moslems bzw. Araber in den Medien. Einen westlich aussehenden Ausländer "Belgier, Ami, Engländer" sieht man es äusserlich gar nicht an. Es geht nur um die äusserliche Darstellung des Glaubens. Das ist in der westlichen Welt sehr befremdend. Gerade die Verschleierung von Frauen und die dunklen Haare der Männer schüren doch bei vielen Menschen unwohlsein und Angst. Das einzige was helfen würde, wäre dass die praktizierenden Moslems auf die anderen Mitbürger zu gehen. Offen sind und von sich aus kommunizieren.
Sofern sich diese fremden Kulturen in ihren eigenen Kreisen zurückziehen wird es keine Integration geben. Ich glaube nicht das die Deutschen nette, offene Ausländer ablenen würden
Gruss
C-man
...ich schätze das auch so ein, wie cyberman75 schreibt. Allerdings unter einem anderen Aspekt.
In den Medien werden Randgruppen und Minderheiten so hoch im Kurs geschaukelt, um damit Partei ergreifende Stimmen zu bekommen.
Zum einen, denke ich, das der Grund an Medienputsch über Integration der ausländischen Mitbürger an den mitverschuldeten Kommunen liegt, welche dabei untergraben werden sollen.
Weshalb sich Randgruppen erst überhaupt bilden konnten, liegt an dem dominierender Zweig der Wirtschaft, welcher die Wohnungswirtschaft, in jeder Kommune, ist, so wie auch die Arbeitswirtschaft.
Zum anderen denke ich im Zusammenhang der ersteren Aufführung, dass Inklusion nicht im großen Ausmaß beabsichtigt ist und über mangelnde Integration dann geschimpft wird.
Im selben Sinne, es ergeht den Menschen mit Handicap nicht anders.
Anpassung schön und gut, aber Einbeziehung noch besser!
| « |
|
|
Liste der 10 vorhergehenden Diskussionen |
Antworten | Letzt. Beit. | |
|---|---|---|---|
| 172 | |||
| 34 | |||
| 16 | |||
| 36 | |||
| 6 | |||
| 13 | |||
| 2 | |||
| 141 | |||
| 0 | |||
| 0 | |||
| 4 | |||
|
|