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Kirchenaustritt | ||||||||||||||
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Jeden Tag liest man in der Presse, von Pastoren, Priestern etc ,
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Abgesehen von den unzähligen Verbrechen die im Namen aller Kirchen begangen wurden kommt ein Austritt für mich nicht in Frage und ich rate auch jedem, NICHT auszutreten.
Der Grund sind die guten Dingem die durch Kirchenmitglieder ALLER Kirchen geleistet werden.
Diakonie, also Armen- Alten- Kinder- Sucht- Frauen- Dritte-Welthilfe, Kranken-, Sterbenden- und Trauerbegleitung werden von Kirchen gemacht
. Das kostet Geld, auch wenn die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter dafür kein Geld bekommen. Aber Schulungen, Fahrzeuge, Zuschüsse, Fortbildungen kosten Geld. Fällt das weg, wird diese ohnehin sozial kalte Gesellschaft noch etwas kälter.
Durch den Austritt bestraft man nicht die Täter, sondern diejenigen, die sich engagieren und durch Selbstmotivation (und natürlich auch die egoistische Bestätigung, etwas Gutes getan zu haben) Anderen, die es nicht so dicke haben (sozial, finanziell, emotional, gesundheitlich) zu helfen.
Das "um zu glauben, muss ich nicht in der Kirche sein" ist zwar für sich genommen richtig, ABER kurzsichtig gedacht. Kirche ist nicht nur der Pastor am Sonntag in der Kirche, sondern auch der Rentner, der in seiner Freizeit mit dem Diakoniebus die anderen Rentner zum Bastelnachmittag ins Gemeindehaus fährt, die Hausfrau, die an einem Nachmittag in der Woche im Kinderhospiz den todkranken Kindern Geschichten vorliest, die Kindergärtnerin, die das Kind aus dem Hartz4-Haushalt zum Sozialtarif betreut.
Meine 2 cent zur Diskussion....
hat nichts mit Glaubensaustritt zu tun, denn niemand ist an die Kirche gebunden, die sowieso nur die halben biblischen Wahrheiten rüberbringt und den Glauben daher beschnitten hat;
und DESHALB bin ich vor langer Zeit schon aus der Kirche ausgetreten; da ich nicht an DIESE glaube, sondern das GANZE, was die Bibel lehrt
LG
Ja Romy1269
Niemand ist an die Kirche gebunden. Keine Kirche ist perfekt, denn sie besteht aus imperfekten Menschen. Wir glauben auch nicht an die Kirche, sondern an die Gebote Christi. Der sich ein Volk herausgerufen hat, in welchem weder Jude, noch Grieche was gilt, sondern allein Christus. Es ist die Gesinnung Christi, die den neuen Menschen ausmacht. Dieser Mensch lebt in dieser neuen Gemeinschaft. Wir helfen keinem Katholiken, indem wir die Basis seiner Identität zerstören, sondern versuchen, ihm zu helfen, Jesus zu sehen. Auch wenn die katholische Kirche vielfach irrt, so offenbart sich Gott immer noch innerhalb dieser Institution, um den Einzelnen zu retten. Deshalb gibt es eine Anweisung: "dem Juden eine Jude zu sein", um ihn für das Reich Gottes zu gewinnen. Das bedeutet nicht Kompromisse einzugehen, aber ist der Versuch, einem Katholiken Jesu Erlösungswerk nahe zu bringen.
Grace4you

wir sollen ihnen nur Christus nahebringen, egal ob den Katholiken, Heiden oder Juden; DAS ist das, was ihnen fehlt; und eben dieser Christus, zeigt sich im Worte Gottes wider; die Bibel lehrt den Glauben an ihn wie er sein soll;
was halt die Kirchen oftmals vergessen oder unterlassen zu verkündigen
Zuerst einmal muss man verstehen, was Kirche ist. Sie ist zuerst die Versammlung, der an Jesus Christus Gläubigen. Die Kirche ist da, weil Jesus Christus durch den Heiligen Geist in seiner Kirche sichtbar sein will. Die Frage stellt sich nun, wie "geisterfüllt" ist nun die Kirche.Jesus ist präsent, da wo keine Sünde ist. Zwar ist die Versammlung der Gläubigen nicht ganz sündlos, aber eine Kirche, die für sich in Anspruch nimmt, dass ihre Ämter unfehlbar sind, egal wer sie innehat, hat sich bereits von der Wahrheit entfernt. Paulus machte deutlich in seinen Schriften, dass ein Vorsteher, ein Bischof in der Gemeinde tadellos leben soll. Kein Säufer, kein Perversling sondern ein guter Familienvater sein soll- denn darin erkennt man, ob er Führungsqualität besitzt.
Die Kirche zu verlassen ist für einen Katholiken fast undenkbar. Die katholische Kirche hat ihre Kinder so indoktriniert, dass diese völlig überzeugt sind, dass nur eine Kirche die wahre ist. Aber die katholische Kirche ist nur eine Kirche unter vielen. Deshalb die katholische Kirche zu verlassen, soll nicht heissen, alle Kirchen zu verlassen. Suchen Sie eine Kirche, die eine gesunde apostolische (biblische) Lehre lehrt und lebt. Die eher auf den Grundlagen der Apostel und nicht der christlichen Tradition fusst.
Grace4you
Der Glaube sollte keine steuerliche Frage sein.
Sofern du für dich entscheidest auszutreten, bedeutet das noch lange nicht, dass du somit deinem Glauben entsagst und dich abwendest. Allerdings wird die Kirche es so sehen und alleine das bemängele ich immer wieder, denn meiner Ansicht nach sollte der religiöse Glaube an eine Sache, (individuelle Spiritualität), nicht an Derartigem gebunden und deshalb frei sein.
Die Frage ist doch, ob du dich noch mit der Kirche identifizieren kannst. Glauben kannst du überall. Ich bin zwar nicht Bibelfest, aber irgendwo in der Bibel steht auch geschrieben, wie Jesus sagt, man solle für sich allein und nicht in Tempeln beten.
Ich persönlich würde als Katholik austreten. Ich würde mich vom Papst nicht repräsentiert und von den Geistlichen nicht geführt fühlen. Außerdem wäre mir der Katechismus zu wider.
Letztendlich musst du es selbst wissen. Ein Austritt ist zumindest ein Weg, Zeichen zu setzen, sich gegen die Missstände auszusprechen. Aber man muss auch die Konsequenzen tragen, sprich: Ohne die Dienstleistungen der Kirche leben, die speziell für Kirchenmitglieder sind.
Glauben und beten kannst du aber an jedem Ort.
(P.s.: Ich hoffe es stört dich nicht, von einer Atheistin Ratschläge in Glaubensfragen zu bekommen
)
. . . mir die lebensfeindliche Atmosphäre dort fast körperlich weh tat und die Selbstzerstörung der katholischen Kirche meine damalige Enstscheidung bestätigte,
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