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Malteser hat eine Schilddrüsenunterfunktion

 

Unser Hund ist in letzter Zeit ziemlich agressiv meinem Mann und mir gegenüber geworden und nach vielen Arztbesuchen konnte nun am Blut eine Schilddrüsenunterfunktion festgestellt werden.

Hat jemand Erfahrung und was hat wirklich geholfen?

Würd mich sehr über Antworten freuen.

LG


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Danke für eure antworten

Hab die Tabletten Forthyron gestern vom TA für erstmal 8 Wo bekommen und er bekommt nun 2x tägl. je eine viertel Tablette und nach ca. 1 Woche sollte schon eine Besserung in Sicht sein. In 3 Wochen sollen wir nochmal zur Blutuntersuchung kommen.

Bin auch froh, dass wir diesen TA gefunden haben
Die anderen waren nur auf das Geld hinaus und wir haben letzendlich über 200 Euro für Fehl- Diagnosen ausgegeben.

In einem Monat bekommen wir Nachwuchs und bis dahin, sollte er sich hoffentlich wieder beruhigt haben...

Lg


 

Der erste Schritt ist getan - die Ursache des Problems wurde erkannt, und ihr könnt euch sehr glücklich schätzen, dass ihr einen Tierarzt habt, der bei Verhaltensauffälligkeiten die Schilddrüse mit abtestet - sowas ist leider noch nicht bei allen Ärzten angekommen.

Ich kenne einige Hunde mit einer Schilddrüsenunterfunktion, und sowas gehört meiner Meinung nach nicht in die Hände eines THPs, sondern sollte einfach vom Tierarzt mit dem Schilddrüsenhormon Levothyroxin (in Tabletten oder Tropfenform, häufig eingesetzt wird bei Hunden bei der Therapie von SDUF das Medikament Forthyron) entsprechend behandelt werden.
Wichtig ist eine schrittweise Steigerung des Medikaments und regelmäßige Blutkontrollen, bis eine Dosierung erreicht ist, mit der es dem Hund gut geht . Dazu reicht der Referenzbereich des Labors alleine nicht aus - das sind nur Zahlen, es kommt letztendlich auf das Individuum an, und manch ein Körper braucht zum Wohlfühlen einen messbar höheren T4-Wert als andere. Hier seid ihr gefragt - beobachtet euren Hund genau, denn ihr müsst für ihn beim Tierarzt sprechen.
Mein Hund z.B. ist erst bei einem T4-Wert, der leicht über dem Referenzbereich des Labors liegt (er also objektiv betrachtet leicht überdosiert ist), wirklich stabil im Verhalten. Auch alle anderen Blutwerte sind dann bei ihm optimal. Das ist nun nicht die Regel, aber es kann vorkommen. Darum lasst euch nicht alleine vom Blutwert leiten, sondern macht die Dosierung primär von eurem Hund abhängig.

Lies dir doch am besten auch einmal die Homepage von Forthyron durch, die m.E. informativ und für einen allerersten groben Überblick ganz gut geeignet ist.

http://www.forthyron.de/

Auch gut, das Gesunde Hunde Forum: www.gesundehunde.com/forum

Ansonsten nicht aufregen - eine SDUF ist kein Weltuntergang, mit der richtigen Tablettendosierung kann ein Hund damit steinalt werden, nur hin und wieder wird ggf. mal eine Dosierungsanpassung nötig.


 

Lasse dich von einem Tierheilpraktiker beraten. Diese sind ganzheitlich denkende Menschen, und nicht so schmalspurig wie TAs....


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