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Kennt ihr den Hundeflüsterer? | ||||||||||||||
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Das ist eine amerikanische Sendung mit Cesar Millan, einem wirklich unglaublichen Mann! Habe gestern mal wieder mit Erstaunen vor dem Fernseher gesessen, als er kämpfende, aggressive und total hyperaktive Hunde beruhigt hat und den Herrchen gezeigt hat, wie sie richtig mit ihnen umgehen können...einfach genial, kann ich nur empfehlen für alle Hundefans und -besitzer!
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Es gibt wirklich sehr viele Menschen die äusserst gut und professionell mit Hunden umgehen können. Aber nur wenige, die das Grundlegende so klar und eindeutig auf den Punkt bringen können. Cesar gehört ohne zweifel dazu!
Dem unbedarften Hundeeigner mag seine Methode hier und da etwas grob erscheinen, was sie aber absolut nicht ist. Der berühmte kleine Tick an der Leine dient lediglich als Triebabbruch. Diese Methode wird schon sein 30Jahren von vielen Hundetrainern eingesetzt, jedoch mit anderer Technik (Wurfketten, Wurfscheiben, Wasserstrahl, Rappelbüchse.... ich verwende Kurze schlauchenden).
Sehr schön finde ich seine Art, auf den Halter einzuwirken und ihn zu stärken. Da gehört sehr viel Feingefühl dazu.
Recht hat der, der sagt das Ceasar nicht trainiert. Dies betönt er allerdings auch immerwieder. Er therapiert - was ein grosser Unterschied ist! Aber das macht er SEHR gut. Es ist schwer zu beschreiben, wieviel Energie das kostet.
Ich bin seit 20 Jahren im Hundesport aktiv und wende seit ca.15Jahren Methoden an, die Ceasars sehr nahe kommen. Im TRaining, Erziehung und Therapie. Für mich ist es unbeschritten das einzig Ware. Ich kann es nur jedem nahelegen nicht nur zuzusehen, sondern sich ersthaft mit dieser Form der modernen Hundeerziehung zu beschäfftigen und evtl. auch einzusetzen. Es loht sich!
LG Reivo
Da kann ich nur zu 100 % zustimmen.
Ich find den Mann einfach Klasse. Er erzieht die Hunde genauso wie es andere Hunde unter sich auch tun wuerden. Und genau das ist richtig. Ausserden fuegt er den Hunden mit einem kleinen "tritt" keine Schmerzen zu. Das Halsband find ich auch absolut okey. Besser der Hund kriegt dadurch ein-zweimal nen kleinen Schreck wie als das er wie in dem einen Fall von einer Schlange gebissen wird und stirbt. Und dank der Sendung hab ich keine Angst mehr vor Pitbulls. Ich liebe seinen Hund, Daddy. :3
...kann ihn aber nicht leiden. Für mich basiert seine ganze "Erziehungskiste" einzig und allein auf total veraltete Methoden der Dominanztheorie. Ich kann dazu nur das Buch: "Dominanz - Tatsache oder fixe Idee" empfehlen.
Ich sag nur "Kicking Dogs" und so etwas gehört für mich in keine Hundeerziehung.
http://www.youtube.com/watch?v=RFCGtatpCwI
Sehe ich genauso wie Du.
Lt. Millan wird allerdings kein Hund getreten, um Schmerzen zu verursachen, sondern um von ihm so genannte "Red-Zone-Hunde" aus ihrer Konzentration zu reissen, wenn Sie ein Opfer fixieren, um zu verhindern, dass sie losschlagen. Deswegen stupst er das Tier so an, dass es nicht sehen kann, woher die Berührung kam und es sich verwundert umdreht. Kann man von halten, was man will. Mir gefällt das auch nicht. Ich gehe aber auch generell nicht mit aggressiven "Problemhunden" um.
Genaugenommen erzieht Millan keine Hunde. Seine "Patienten" sind von ihren Besitzern bereits komplett (v)erzogen worden.
Schlimmer als Millans teilweise drastische Methoden, wenn er mit aggressiven Tieren umgeht, finde ich deswegen sein Klientel. Scheinbar werden in Amerika Tierschutz und -Liebe ganz anders aufgefasst, als hierzulande. Erschreckend, was da bei den Vorgesprächen mit den Besitzern zu hören und zu sehen ist:
"Ich liebe meinen Hund über alles, wenn ich es schaffe, gehen wir zwei mal die Woche raus."
Hunde fristen ihr Dasein im Hintergarten ohne Familienanschluss.
Hunde werden pink eingefärbt, wenn's dem Besitzer gefällt.
Von Hunden wird erwartet, dass sie wie übergrosse Kuscheltiere funktionieren und sich jeden Mist von den eigenen, verzogenen Kindern gefallen lassen.
Hunden werden keine Regeln auferlegt, stattdessen soll der Hund sich aus reiner Liebe zum Besitzer gut benehmen, ohne das ihm beigebracht wird, was genau er tun soll.
Vollidioten, die sich zum Angeben und als Ersthund gleich mal 'nen Pitbull anschaffen...
Was da meist tatsächlich im Argen liegt, ist gut zu sehen, wenn man den Hund betrachtet, nachdem Millan mit ihm gearbeitet hat. Die Tiere kleben an ihm, himmeln ihn an, weil sich endlich mal einer kümmert und verständlich kommuniziert.
Der langjährige Besitzer wird von den Tieren meist erstmal links liegen gelassen. Nix mit Bindung an den Hundehalter.
Das finde ich an der ganzen Kiste am traurigsten.
...zugeben, mir ist es vollkommen egal warum der Millan dem Hund tritt (und für mich sieht das eindeutig nach nem Tritt und nicht nach nem schlichten Stups aus) es gehört einfach nicht dahin. Zum Einen weil man Aggression nicht mit Aggression bekämpfen sollte und zum Zweiten weil es genug Leute gibt, die das dann nachmachen.
Ist halt meine Meinung und wer es für richtig findet, bitte soll er doch.
Eine Freundin von mir hat aus dem TH einen ziemlich (angst) aggressiven Hund geholt und ihn inzwischen sehr gut unter Kontrolle und das völlig ohne solche Erziehungsmaßnahmen.
"Ist halt meine Meinung und wer es für richtig findet, bitte soll er doch."
Es wird in der Sendung immer wieder ausdrücklich darauf hingewiesen, das Gesehene nicht nachzumachen. Das solltest Du als "Millan-Kenner" eigentlich wissen.
"Eine Freundin von mir hat aus dem TH einen ziemlich (angst) aggressiven Hund geholt und ihn inzwischen sehr gut unter Kontrolle und das völlig ohne solche Erziehungsmaßnahmen."
Mit einem angsaggressiven Hund geht Millan anders und äusserst defensiv um, in dem er sich dem Tier zunächst langsam und in geduckter Haltung rückwärts annähert und nachdem das Tier Vertrauen gefasst hat, sanft mit ihm arbeitet. Auch das könnte man als "Kenner" wissen.
Ich schocke Dich zum Abschluss jetzt noch mal richtig: Millan verwendet hin und wieder ein Teletakt-Halsband. Das ist in meinen Augen schon äusserst widerlich, in den USA aber weder verboten noch unüblich. Ich bin sehr froh darüber, dass die Dinger hierzulande nicht erlaubt sind.
Ich bin kein Fan von Cesar Millan, aber zugegeben durchaus neidisch auf sein Timing und seine körpersprachlichen Fähigkeiten. Über die eigene und hündische Kommunikation kann man in seinen Sendungen tatsächlich einiges lernen. Da die Welt nicht ausschliesslich in schwarz und weiss geteilt ist, hat Millan sowohl durchaus gute, wie auch meines Erachtens sehr schlechte Ansätze.
Der geistig normal bemittelte Mensch sollte aber fähig sein, zu erkennen und zu entscheiden, welche Erziehungs- oder Korrekturmethoden seinem eigenen Tier angemessen sind und weder den eigenen Otto-Normal-Schnuffi mit den wildgewordenen Pitbulls in Millans Show, noch deutsche mit amerikanischen Verhältnissen verwechseln.
Habe ich mir auf SKY auch gern angesehen. Unglaublich, wie selbst komplett verkorkste Hunde auf diesen Mann reagieren und teilweise recht spannend anzusehen.
Allerdings würde ich seine Techniken nicht unbedingt zur Nachahmung empfehlen. Wenn Milan einen aggressiven Hund auf die Seite legt, bis dieser sich wie von Geisterhand beruhigt, geschieht das seinerseits mit genau der richtigen Körper- und Geisteshaltung. Der Mann hat ein unglaublich gutes Gespür dafür im exakt richtigen Masse Druck auf- und wieder abzubauen.
Ich glaube nicht, dass man das ohne eine persönliche Anleitung und allein durch's Zusehen erlernen kann.
Hündisch ist so 'ne Sache.
Und ich gebe gern zu, dass ich einige Probleme mit meinem körperlichen Ausdrucksvermögen habe.
Ich habe ein ausgeprägtes Hohl- oder auch S-Kreuz, was dazu führt, dass meine Schultern, wenn ich komplett entspannt bin, duckmäuserisch wirkend nach vorn sinken.
Achte ich auf eine richtungsweisende Haltung, führt das natürlich zu einer gewissen und gerade dann oftmals unangebrachten Körperspannung.
Meine körperliche Haltung passt mitunter also nicht zu meiner geistigen, was meinen noch etwas unerfahrenen Schnuffi teilweise doch merklich verwirrt. Fange ich in diesem Moment dann auch noch an, mich über mich selbst zu ärgern, ist das der ideale Zeitpunkt das Training abzubrechen. ;D
Deswegen beneide ich Menschen, wie Dich oder Milan, die in der Lage sind ihre Körper präzise als Kommunikationsinstrument einzusetzen.
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