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Nicht mehr richtig lachen können, wegen mangeldem Selbstvertrauen

 

Hallo Zusammen

Ich kann seit 3 Jahren nicht mehr richtig lachen. Ein kleines Beispiel wie Ihr euch das Vorstellen könnt:

z.b. wenn ich auf eine Geburtstagsparty eingeladen bin, habe ich immer so ein aufgesetztes lächeln in meinem Gesicht, das ich nicht mehr weg kriege. Das lächeln sieht wahrscheindich so aus: traurig, mangel an Selbstbewusstsein, manchmal böse/unsympatisch gelangweilt/lustlos etc.

Dabei will ich das gar nicht, aber weil ich mich minderwertig fühle und immer nur einen Gedanken habe zu lächeln das ja niemand sieht wie TRAURIG ich bin, entsteht inn mir diese Mimik und das macht mich fertig.
Weil Die Leute so mit mir nicht reden und mich komisch anschauen und denken " Was die wohl hat? ", dabei ist es nur mein mangelndes Selbstvertrauen.

Stell dir vor immer mit diesem Gesicht in der öffentlichkeit herum zu laufen,denn Leuten nie inns Gesicht schauen zu können, weil der/die jenige könnte in dich hineinschauen und sehen das du sehr verletzt bist. Das ist für mich eine plage und sehr anstrengend. Und dadurch fällt mein Selbstvertrauen immer mehr in den Bach hinunter.

Was denkt Ihr muss ich in eine Therapie?


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Catrin

Hallo Chira
das was Du da beschreibst kommt mir alles sehr bekannt vor. Deshalb meide ich alle Treffen mit Arbeitskollegen u Freunden.
Und diese meiden mich mittlerweile,weil ich ja eine Stimmungsbremse bin. Ist natürlich hart,aber bevor ich mich quäle bleib ich lieber daheim. Denn lachen kann ich schon lange nicht mehr. Meine Therapeutin sagt auch das ich null Selbsvertrauen habe u ich hoffe ich kann das lerne. Ich würde Dir zu einer Therapie raten. Mir tut sie auch wenn ich erst am Anfang bin sehr gut.Meine Therapeutin ist für mich im Moment der wichtigste mensch.
Also Kopf hoch lg Catrin

 

Hallo

Ich denke auch dass das wichtigste ist herauszufinden, warum es dir so geht.Weisst du das? Oder wodurch habt das angefangen? Ich beschäftige mich schon seit einigen Jahren mit dem Thema Psyche und ich habe schon viel gelernt. Viele Menschen wollen sich nur leider nicht damit auseinandersetzten. Es ist sicher nicht einfach, aber es bringt einen viel weiter im Leben. Es ist klar, dass die Leute sich dir gegenüber so verhalten. Du denkst du bist nicht wertvoll und die Leute schauen dich komsisch an. Das was die Leute dir da zeigen, ist genau dass, was du selbst von dir denkst. Nichts weiter. Die Aussenwelt zeigt dir immer, was in deinem Inneren vorgeht, auch wenn dir dass vielleicht nicht immer bewusst ist. Ich denke ein guter Anfang ist auf jeden Fall eine Therapie. Es gibt zwar Unmengen von Büchern,aber zu jemandem zu gehen, der sich auskennt,ist viel hilfreicher,gesetz dem Fall,er ist gut in dem was er tut und die Chemie passt zwischen euch. Ich habe auch eine zeitlang in der Schweiz gewohnt und bei mir hat den grössten Teil die Kasse bezahlt. Allerdings muss man es glaub ich erst bezahlen,bekommt es dann aber wieder zurück.

 

AW: nicht mehr richtig lachen

Hallo Chira,

ja ich kenn das was du beschreibst nur zu gut! ein ganz schlimmes gefühl. bei mir kommen noch ganz viele andere sachen hinzu. aber das mit dem nicht mehr lachen und immer so ernst sein wird mir nun auch schon von meinem freund vorgehalten. so nach dem verwurf : früher hast du immer gelacht, das macht alles kein spaß mehr mit dir, meine freunde hingegen sind immer am lachen... etc. Das baut mich natürlich so richtig auf.... ich ziehe mich immer weiter zurück und lache natürlich nicht mehr dadurch und habe sogar noch ein schlechts gewissen, weil ich ja so schlimm für andere geworden bin.
Ich habe seit 2 wochen eine therapie mit medikamenten und in kürze auch mit einer verhaltenstherapie begonnen. ich muß sagen, es war die richtige entscheidung professionell alle ursachen für die veränderungen mit mir/in mir erforschen zu lassen. ich kann dir nur raten, dir auch mal ärztlichen rat zu holen! denn dadurch lernst du auch,das nciht alles deine schuld ist wie dein verhalten bei anderen personen aufgenommen und gedeutet wird.
viele grüße! NN

 

Bei welchen Kompetenten Arzt?

von:chira231

Hallo danke für deine Antwort,

Bei welchem Facharzt hast du angerufen?
Psychotherapeut oder sogar Psychologe?
Zahlt das den die Krankenkasse? ( bin aus der Schweiz )
Wie teuer ist das ungefähr und wie muss ich mir so eine Therapie vorstellen. Fragt er dich aus, gibt dir Medikamente und macht mit dir eine analyse?

Darf ich noch fragen warum du nicht mehr lachen kannst?

Liebe Grüsse und sorry die vielen fragen!

 

Arzt:

von:nn751

Hallo!
Freut mich von Dir zu hören! Ich habe über die hier in Hamburg ansässige Kassenärztliche Vereinigung auf empfehlung der krankenkasse (die die bahandlungen auch bezahlt)nach Ärzten gefragt die noch Patienten aufnehmen. Habe da einige Adressen bekommen und bin auf der Warteliste gelandet. meine hauptbeschwerden waren depressionen. deshalb bin ich dann an eine psychiaterin mit nebensparte psychotherapie gelandet. ich bin sehr zu frieden mit ihr. sie hat in einem erstgespräch genau erörtert was los ist und betreut mich jetzt weiter, einmal wöchentlich telefonisch (bericht wies mit den tabletten klappt) und die woche drauf dann immer persönlich und das dann im wechsel. ich bekomme jetzt ein antidepressivum und ab 31.o5 bin ich ambulant im krankenhaus zu einer verhaltenstherapie. lachen kann ich nicht mehr oder besser nicht mehr über alles. das innere ist so leer in mir, ich weiß auch nicht. und wenn man immer nur hört: du hast dich so verändert, warum lachst du nciht mehr, was ist mit dir los, reiß dich mal zusammen usw... schrecklich!
also frage am besten deine krankenkasse oder die geben dir auch andere stellen an die du dich wenden kannst.

viele grüße!

 

Hallo

von:chira231

Danke für deine Hilfe!

Ich werde mich morgen mal ans Telefon setzen und mir einen Psychologen für Verhaltenstörungen aufsuchen und meine KK anrufen. Gestern hab ich noch mal so im Goggel nachgeschaut unter Sozialphobie und die Symtome und Beschreibugen die diese Leute dort im Gästebuch machten waren mit meinem total gleich.Ich denke das ich dieses problem auch habe.
Darf ich fragen wie alt du bist und seit wann du diese krankheit hast?

Liebe grüsse

 

Hallo zurück

von:nn751

... also seit ca. 4 Jahren habe ich mal mehr mal weniger bemerkt, das ich zunehmend probleme habe, mich über sachen zu freuen oder ich nichts mehr witzig finde und mir alles zu anstrengend war. aber vorallem habe ich schon immer mich als häßlich und zudick empfunden und habe dann vor 3 jahren 19 kilo abgenommen, und es bis jetzt gehalten. und alle anderen probleme gingen immer noch irgendwie von alleine weg und ich konnte da immer gegenankommen. seit einem jahr allerdings ist es sehr schlimm geworden, und ich bin auch krankhaft eifersüchtig geworden, was auf der großen verlustangst basiert die ich immer habe. ich kann mich über nichts mehr freuen und fühle mich so minderwertig und unnütz wie noch nie. so wie du vergleiche ich alle und finde an allen anderen frauen natürlich alles besser, hübscher und dünner (wobei ich eigentlich mit 1,76 und 64 kilo durchaus zufrieden sein sollte, aber ich kann micht nicht so sehen) und die sind ja auch nicht so schlecht drauf wie ich- also folgere ich daraus das sie besser sind als ich und mich deswegen auch keiner gut finden kann, weil ich ja auch so anstrengend geworden bin (so komme ich mir langsam auch vor, weil ich ja sehr wohl merke wie ich mich durch die depression verändert habe). jede andere ist als sozusagen eine bedrohung, die mir meinen freund wegnehmen könnte. und der ist im moment so die einzige person die ich an mich ranlasse.

ich habe dann auch so wie du gegoogelt und auch die ganzen test mit mehr als zutreffend abgeschlossen. jetzt bin ich 31. wohne in hamburg, stehe eigentlich mitten im leben und habe einen job, der mir mal spaß gemacht hat. jetzt aber auch nicht mehr, weil ich den kopf voll mit meinen sorgen und problemen habe und dem ständigen druck und anspruch da nicht mehr gewachsen bin. ich bin dankbar, mich hier im forum austauschen zu können, denn betroffene verstehen ja doch anders und besser als nichtbetroffene. die tabletten nehme ich jetzt seit 1 woche und ich bin fast völlig angstfrei und reagiere schon gelassener auf alles und vorallem haben diese ständigen selbstzweifel und grübeleien aufgehört, ob ich genüge oder nicht. ich kann nur empfehlen, so eine therapie zu machen. zusammen mit der verhaltenstherapie ab ende mai, wird es mir bestimmt bald und auf dauer wieder gut gehen.

berichte mir wie du mit der suche vorankommst! wie alt bist du denn, wenn ich fragen darf?

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