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Häufige Probleme beim Zusammenziehen? | ||||||||||||||
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Hallo miteinander
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sind mein freund und ich zusammengezogen.
wichtig: getrennte bereiche! jeder hat seinen rückzugsort / man kann allein sein!
es gibt einen fixen haushaltsplan, der jede woche abgewechselt wird. zb er macht in woche 1 die wäsche und geht einkaufen, dafür sauge ich staub und koche und mach geschirr. nach einer woche werden die aufgaben getauscht.
ich hatte nämlich irre probleme mit haushalt mit meinem exfreund!
dann gibts eine einkaufskasse, wo jeder was reingibt und von dem geld wird eingekauft (lm etc)
allein-zeit akzeptieren! mein freund zockt gern, ich geh gern mit freunden weg. jeder gibt dem anderen diesen raum. und wenn er zockt, lass ich ihn auch in ruh, dann schreib ich ihm mal sms ob er mit mir nen kaffee trinken will obwohl er im nebenzimmer ist. er kommt eh, wenn er lust hat. dadurch erhalten wir auch viel leidenschaft, weil wir uns nicht ununterbrochen sehen. er kann auch in seinem bereich einen saustall haben, ich hab bei mir auch einen. nur alle gemeinsamen bereiche müssen immer ordentlich sein.
zusammenziehen an sich ist sehr kompromissreich. ich bin stur und hab mir oft auf die zunge gebissen, damit ich nicht nur meinen kopf durchsetze.
viel glück und spass, es ist was tolles!
tipp, probiere es.
erst das zusammenleben zeigt, ob man wirklich miteinander klar kommt.
Bei meinem Freund und mir war es so, dass wir nach 9 Monaten Beziehung zusammen gezogen sind. Wir haben beide vorher bei unseren Eltern gewohnt, von daher war es sowieso eine große Umstellung für uns, aber es hat (bis auf Kleinigkeiten) super geklappt.
Man sollte sich aber bewusst machen, dass das Zusammenwohnen schon irgendwie an der Beziehung was ändert. Man erlebt eben den ganzen Alltag zusammen und das bedeutet auch mehr Potential für Konflikte. Wichtig ist also, dass man immer offen miteinander redet, wenn einen etwas stört oder so.
Das Gute ist aber auch, dass die Beziehung dadurch irgendwie "fester" wird. (Für mich war es jedenfalls gefühlt so) Man hat eben plötzlich ein "gemeinsames Leben".
Also, probiert es einfach. Es ist total schön, ein "gemeinsames Nest" zu haben und die Schwierigkeiten die es mit sich bringt lassen sich immer lösen, wenn man es wirklich will.
Liebe Grüße,
a.
PS: Was ich als Tip mitgeben würde ist: Behaltet - vor allem wenn ihr irgendwie lernen müsst und so - unbedingt getrennte Schreibtische!!
Das war bei uns oft ein Streitpunkt, weil einer den Papierkram vom andern durcheinandergebracht hat, irgendwelche wichtigen Sachen nicht da waren, wo man sie hingelegt hatte usw. Kann echt nerven, vor allem wenn einer eher ordentlich ist und der andere eher unordentlich.
Oh ja! Schreibtische - guter Tip! Über die Sache mit den Schreibtischen habe ich schon viel nachgedacht und auch mit ihm besprochen. Jeder wird auf jeden Fall seinen eigenen Schreibtisch haben - wir sind halt beide Studenten und verbringen somit leider die meiste Zeit Zuhause mit Lernen - am Schreibtisch. Von daher werden wir auch sehr oft parallel lernen und mit nur einem Schreibtisch wäre das unmöglich *g*
Am liebsten wäre es mir sogar, wenn wir noch ein kleines Extrazimmer hätten, wo dann einer der beiden Schreibtische steht. Vermutlich wird unser Budget aber nicht für eine solche Wohnung ausreichen. Also wird ein Schreibtisch in das Wohnzimmer- und der andere in das Schlafzimmer kommen. Er war von der Vorstellung zunächst nicht so begeistert einen Schreibtisch in das Schlafzimmer zu verfrachten, doch dann hat er seine Meinung doch ziemlich schnell gewechselt ^^
Das mit der "festeren" Beziehung stelle ich mir übrigens auch so vor - wenn es denn klappt. Aber je mehr wir in letzter Zeit darüber reden, umso überzeugter bin ich mittlerweile, dass wir das schon gewuppt bekommen
Aber das Zusammenziehen hebt die Beziehung in meiner Vorstellung auf eine "ernstere Stufe". Jetzt kann man nicht mehr so schnell flüchten
Hallo,
ihr habt nichts zu verlieren - manche dinge merkt man erst, wenn man zusammen wohnt, egal wie lange man vorher zusammen ist.
ihr solltet es locker nehmen und euch bewusst sein, dass es auch in die hose gehen kann, dann habt ihr wohl die besten chancen.
ganz wichtig ist, dass ihr miteinander sprecht, wenn den einen etwas stört. nicht in sich hinein fressen, das ist falsch. vielleicht sind es nur kleinigkeiten, die dem partner garnicht auffallen... und die kritik des anderen konstruktiv annehmen.
ihr solltet die möbel aufteilen, wer was bezahlt (vielleicht auch eine liste anlegen), dann habt ihr im fall einer trennung die wenigsten probleme.
es kann sein, dass ihr bemerkt, dass ihr unterschiedliche ansichten habt.. z.b. bei der ordnung, dass es der eine genauer nimmt wie der andere.
der größte unterschied ist jedoch, dass man sich bewusst trifft, wenn man nicht zusammen wohnt. sobald man zusammen wohnt erlebt man den alltag zusammen. es ist etwas ernster - man hat gemeinsame verpflichtungen.
dann kann es sehr leicht passieren, dass man sich mit freunden trifft, man muss sich nichtmehr so sehr um die beziehung kümmern, da man sich zu hause so wie so sieht.
also plant euch auch feste "dates" für euch ein
damit ihr nicht nur die alltäglichen dinge miteinander erlebt.
so, ich hofft das hilft euch.
wünsche euch ganz viel spaß - es ist auch sehr sehr schön, jeden abend gemeinsam einschlafen zu können.
LG
Oha - über die Sache mit den bewussten Treffen habe ich bisher gar nicht nachgedacht. Das werde ich mir von daher auf jeden Fall zu Herzen nehmen!!!
Vielen Dank für den Tip
Ich bin eigentlich fast sofort zu meinem Freund gezogen (meine Wohnsituation gab das damals nicht anders her). Anfangs wollte ich immer eine eigene Wohnung suchen, aber es war ja so bequem mit der halben Miete. Tja, Probleme hatten wir von anfang an, aber wir sind noch zusammen.
Hallo
Ich bin mit meinem Freund nach etwas mehr als einem Jahr zusammengezogen und hatte schon ein wenig Angst davor, da wir vorher eher ne Wochenendbeziehung hatten. Bisher läufts aber wirklich toll! Ich finds wichtig, dass man mit dem Partner über Ängste, Hoffnungen und vor allem Erwartungen spricht, bevor mann tatsächlich zusammen wohnt. Ich denke, in den meisten Beziehungen gibts bei einer gemeinsamen Wohnung einige Problempunkte. Aber dessen ist man sich ja von vornherein bewusst und kann, wenns dann soweit ist, einen Kompromis finden.
Bezüglich deinem 'Zimmertür-verschliessen-Bedürfnis': Wenn ihr euch das finanziell leisten könnte, nehmt doch eine 3-Zi-Wohnung mit gem. Schlafzimmer, einem Zimmer für dich und einem für ihn. Oder sonst versuch dir zumindest einen eigenen Arbeitsplatz einzurichten, wo du dich ein wenig zurückziehen kannst.
Putzen: naja... Kommuniziert einfach offen, dann könnt ihr sicher was aushandeln.
Etwas unromantisch, aber für mich sehr hilfreich: keine gemeinsamen Investitionen! Falls es nicht klappt, könnt ihr ohne Streit den Haushalt wieder trennen. Ich hab von Anfang an versucht, das Ganze als Experiment zu sehen: Wenns klappt, wunderbar; wenn nicht, dann heisst nur, dass wir nicht zusammen wohnen sollten, aber nicht zwangläufig, dass wir nicht zusammenpassen oder was auch immer.
Im Grunde klingt alles viel schwieriger als es ist. zusammenziehen birgt Konfliktpotential und man gibt einen Teil seiner Unabhängigkeit auf. Wenn man sich dessen bewusst ist, ists aber einfach eine ganz tolle Erfahrung=)
Ist etwas länger geworden als ich wollte... Hoffe aber ich konnte dir helfen. Viel Glück!

Mit 3 Zimmern wird das vermutlich nichts
Könnte was werden, wenn wir in den einen Stadtteil ziehen würden, doch leider ist der dann so weit von meiner Uni entfernt und ich befürchte, dass ich dann meinen Hund nicht mehr ausreichend versorgen kann. Er wird mich da vermutlich weniger unterstützen können, da er an mehreren Tagen in der Woche den ganzen Tag lang arbeitet. Also müssen wir in einen teureren Stadtteil 
Getrennte Investitionen... klingt in meinen Ohren tatsächlich erst einmal nach:
Ich denke, das liegt aber auch daran, dass es mir unmöglich erscheint das ganze als Experiment anzusehen ^^ Ich bin mittlerweile ziemlich vernarrt in die Idee, dass ich mit ihm zusammen alt werden würde. Normalerweise neige ich übrigens überhaupt nicht in solche romantisch-kitschige Richtung zu kippen - werde eher als Kopf- anstatt als Gefühlsbetont beschrieben. Aber bei ihm ist irgendwie alles anders. Ich habe jetzt solche Gedanken, dass ich am Ende meiner Suche angekommen bin und dass ich keinen Schritt des bisherigen Weges bereue (obwohl viele Schritte davon einladen), weil dieser Weg mich hierher gebracht hat.... Bah! Wenn ich das allein schon lese rollen sich mir die Fußnägel hoch >.> Prrrr.....
(Allerdings: Ich würde bevorzugt in eine Wohnung einziehen, die ich zur Not noch als 2er Wg umfunktionieren kann
)
Was ich aber für mich auf jeden Fall übernehmen kann, dass ist die Sache mit dem Reden. Ich bin auch sehr stolz darauf, dass wir schon ganz eifrig dabei sind
Eigentlich reden wir jedes Mal wenn wir uns sehen darüber. Ich finde, dabei erfährt man auch noch mehr Sachen über den anderen als Person. Ihm ist es zum Beispiel wichtig, dass in unserer Küche Platz für einen 4er-Tisch ist - um auch mal mit Freunden daran zu sitzen. Als er das sagte ist mir noch einmal bewusster geworden wie unglaublich wichtig ihm Zwischenmenschliche Beziehungen sind - die stehen bei ihm meilenweit über allem anderen.
Vor allem mit dem Reden kristallisiert man schon vorher die Sachen heraus, wo Konflikte entstehen können.
Auf jeden Fall vielen Dank für deine Antwort 
Lg Ranunkulusrepens 

^^ Freuen tu ich mich auf jeden Fall drauf. Es ist nur... ich bin schrecklich aufgeregt deswegen. Ich werde zum ersten Mal mit jemanden zusammen ziehen (abgesehen von WGs). Vorher hatte ich halt immer einen Raum, wo ich gesagt habe: Meins! Und in diesem Raum konnte ich mehr oder weniger tun und lassen, was ich wollte. Ich hatte die Möglichkeit die Tür offen zu lassen, oder sie zu schließen. All das lasse ich zurück, wenn ich mit ihm zusammen ziehe. Es wird auf jeden Fall ein Opfer sein - allerdings auch eines, was ich gerne bringe. Dennoch wird es eine Umstellung sein und auch irgendwie... als ob ich ein Kapitel beende und ein Neues beginne. Was nichts schlechtes ist - wie gesagt: ich freue mich darauf - es wird dennoch ein Abschied von dem altbekannten Wohnen sein und der Beginn von etwas Neuem. Das macht mich halt ein wenig nervös 
Haben aber auch schon über unsere Vorstellungen gesprochen - uns ist es dabei erstaunlich leicht gefallen Kompromisse zu schließen - und das, obwohl der Stil unserer momentanen Behausungen kaum unterschiedlicher sein könnten.
Ich glaube unsere gemeinsame Wohnung wird für uns als Paar ziemlich individuell werden *g*
@obi84:
Übrigens - was das Putzen angeht: Er ist um !einiges! ordentlicher als ich! Bei mir herrscht gerne mal das Chaos pur, während ich bei ihm kaum mehr als ein paar Teller hab rumliegen sehen. Das hat mir einiges an Kopfzerbrechen bereitet - ich bin durchaus bereit mich um mehr Ordnung zu bemühen - auf seinen Stand werde ich es aber wohl nicht schaffen. Dazu meinte er aber auch, dass wir beide da Kompromisse eingehen müssen (er erwartet also nicht, dass ich mit einem Male zum Putzteufel werde *phu*). Dennoch glaube ich, dass dieses Thema dennoch einige Diskussionen noch mit sich bringen wird
Da wird es wohl einige Zeit dauern, bis wir einen gemeinsamen Nenner gefunden haben. Doch zumindest ist es uns beiden bewusst, dass wir da nicht unbedingt auf einer Wellenlänge sind. Darüber hinaus neigen wird beide dazu Probleme eher in Ruhe zu diskutieren als aufeinander los zu gehen.
@melike13:
Natürlich ist mir klar, dass da jeder am Ende andere Erfahrungen macht. Dennoch besteht durchaus die Möglichkeit, dass ich für mich was aus den Erfahrungen von anderen ziehen kann - muss nicht sein, kann aber
Und wenn jemand Lust hat mir zu erzählen, was bei ihnen zu einem großen Konflikt geführt hat und was getan wurde um dies zu lösen, dann könnte ich vielleicht was für mich/uns daraus ziehen... 
Wie gesagt: Meine Sorge ist, dass ich ihm zu chaotisch bin. Natülich kamen daraufhin von Bekannten gleich der Vorschlag einen Putzplan zu erstellen - wovon ich persönlich nicht so viel halte. Für ne WG ist ein Putzplan ne dufte Sache, doch in einer Paarwohnung... hmm... nicht so ganz. Gefällt mir irgendwie nicht. Ein anderer Bekannter erzählte mir aber mal von folgendem: Bei ihm wurde eine Strichliste geführt - wer was gemacht hatte im Haushalt bekam einen Strich. Und wenn einer mehr macht als der andere, dann zeigt sich das in der Anzahl der Striche. Im Gegensatz zum Putzplan wäre diese Idee für mich durchaus eine Möglichkeit, die ich in Betracht ziehen würde. Doch ohne diesen Bekannten wäre ich sicherlich niemals auf diesen Gedanken gekommen ^^
Garantie gibt es für nichts. Und bitte nicht erziehen, sondern Dinge aushandeln, Verträge machen, das kommt von vertragen. Wer macht was und wann und daran sollte man ständig arbeiten, denn dann bleibt an dem Alltagskram nicht die Liebe auf der Strecke.Es gibt viele Erfahrungen, aber das können ganz andere sein als die, die ihr macht. Wenn man ein paar Dinge beachtet , kann das sehr schön sein, freut euch drauf.
Gruß Melike

...nun gut, jeder handelt das anders. Und wenn das einmal klar ist, muss man an den Haushaltsdingen auch nimmer feilen, dann hat jeder seine Aufgaben.
An ner Beziehung müssen natürlich alle Beteiligten arbeiten, klar. Aber bitte liebevoll und nicht mit Verträgen.... 
Ich bin nach gut 3 Jahren mit meinem Freund zusammengezogen und habe es keine Sekunde bereut.
Die Beziehung wird viel viel intensiver und schöner, ich liebe ihn nun noch viel mehr
Sieh es so - erst nachdem ihr zusammenwohnt siehst du wirklich, obs bei euch klappt - und lieber schon jetzt als erst nach ein paar Jahren.
Kleiner Tipp von mir: "Erzieh" ihn dir von Anfang an, dass er gewisse Sachen im Haushalt übernimmt, das geht ganz leicht spielerisch am Anfang - sonst bleibst du dein Leben lang auf dem kompletten Haushalt alleine sitzen....
aber es gibt tatsänlich Männer, die wissen was es heisst, einen Haushalt zu führen.
Das hat nichts mit erziehen zu tun. Wer "sein Leben lang komplett alleine auf dem Haushalt sitzen bleibt" ist selbst schuld.

Manche Leute verstehen einfach keine Ironie..... 
Ironie verstehe ich schon, das traurige aber ist, dass die meisten Frauen das mit dem "erziehen" ernst meinen.....
Ganz genau!
Also mein Freund und ich sind nach genau 5 Jahren zusammengezogen. Allerdings haben wir vorher schon "zusammengewohnt" d.h. wir waren immer eine Woche bei mir und eine Woche bei ihm (da er einen kleinen Sohn hat). Von daher ist nun eine Wohnung statt zwei keine so große Überraschung mehr
Streitpunkte gibt es keine - zumindest nicht welche, die im zusammenhang damit stehen
Im Gegenteil, wir haben somit mehr Zeit füreinander, ich bin nicht mehr so gestresst (musste immer noch bei meiner Whg.ran wegen meiner Katze und dann zu ihm), Einkaufen wird zusammen erledigt, Hausarbeit machen beide, Abwasch fällt weg da wir uns einen Geschirrspüler geleistet haben....
Es kann immer schief gehen, ob man nun 3 Monate zusammen ist oder 5 Jahre. Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit jemanden besser zu kennen nach längerer Zeit höher.
Von daher, hör einfach auf Dein Bauchgefühl
Und 8 Monate finde ich jetzt nicht wirklich zu früh, wenn bis dahin alles gut läuft.
LG
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