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Umfrage, Abbruch bei Kind mit Down-Syndrom? | ||||||||||||||
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Ich schreibe meine Facharbeit über das Thema Down-Syndrom und würde gerne eine Statistik mit einbringen. Deshalb würde mich interessieren wie ihr die Sache seht, würdet ihr einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen wenn ihr gesagt bekommen würdet, dass ihr Kind das Down-Syndrom hat? Oder würdet ihr es nach der Geburt zur Adoption freigeben? Oder käme für euch so etwas gar nicht in Frage? Wäre nett wenn ihr mir eure Meinung dazu schreiben würdet. Wäre wirklich sehr hilfreich. Danke schonmal im Vorraus.
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Würde es behalten, die geben einem so viel Lachen und Freude!
meine tochter hat das down syndrom...ich wusste es in der schwangerschaft und habe mich bewusst für sie entschieden...
LG maja+ enya( 3 mon)
ich würde es nicht wegmachen lassen kind ist kind ist zwar echt hart aber es blebt immer dein kind
Ich würde auf gar keinen Fall abbrechen. Ich würde noch nichtmal testen lassen.
einen Abbruch vornehmen lassen.
.. So etwas schon vor der Geburt zu wissen. Aber ich wuerde es trotzdem nicht abtreiben.
diese Website an:
www.nackenfalten-forum.de/index.html
eine repräsentative Statistik wirst du hier kaum zu Stande bringen..naja.. ich denke es gibt bestimmt genug Quellen, frag doch einfach mal hier , oder hier: https://www.ds-infocenter.de/ wir selbst haben eine Tochter mit Trisomie, und haben auch schon in der SS davon gewußt, hat aber wirklich nie eine große Rolle gespielt, für ein Kind haben wir uns entschieden, als ich schwanger wurde... unsere Geschichte kannst du gern hier nachlesen: http://aspecialedition.blogspot.com/
Eine Statistik wirst du mit einer Frage in gofeminin nie und nimmer zustande bringen. Hier melden sich nur einige zufällig. Dazu bräuchte es mindestens eine repräsentative Meinungsumfrage - und das ist teuer. Eine Statistik wäre auch das noch nicht.
Eine Statistik dazu gibt es leider nicht. Bloss Schätzungen bzw. gewisse Erfahrungswerte. Es mag schon sein, dass gegen 90% der Paare, die eine Down-Syndrom-Diagnose bekommen, sich zum Abbruch der SS entscheiden. Von den Schwangerschaftsabbrüchen dürften etwa 2% auf eine fötale Missbildung zurückzuführen sein, davon der grössere Teil vermutlich Down Syndrom.
Ob eine Frau mit dieser Diagnose die Schwangerschaft austrägt oder nicht, hängt von sehr vielen Faktoren ab: wie stark wird die Behinderung vermutlich sein? Ist es eine Mehrfach-Missbildung? Wie sind die Lebensumstände der Familie? Wie tragfähig ist die Frau?
Ich bin zum Glück nie vor dieser Frage gestanden und bin heute über das Alter längst hinaus. Aber wenn ich versuche, mich in die Situation hinein zu versetzen: ich denke ich würde mich zum Abbruch entscheiden. Jedenfalls verstehe ich jede Frau, die nicht die Kraft hat, ein behindertes Kind auszutragen.
Ich selbe habe unsere Tochtér welche Trisomie 21 hatte abgetrieben, obwohl ich immer gesagt habe, das würde ich nicht tun.
Auch jetzt im nachhinein sage ich, wenn es ihr großer Bruder (1 Kind) gehabt hätte, hätte er zur Welt kommen dürfen und bei ihrem kleinen Bruder hab ich auch zu meinem Mann gesagt, wenn er es auch hat, ich stehe das nicht nochmal durch, dann darf er auch Krank kommen, aber wie es gewesen wäre, wenn es einer von meine Jungs gehabt hätte kann ich net wirklich sagen, da die zwei gesund auf die Welt gekommen sind.
Meine Meinung nach kann das nur jemand entscheiden, der ein Kind mit dem Down-Syndrom im Bauch hat oder hatte. Hab mich auch mit dem Thema beschäftigt und lese hier immer mit, aber egal ob ich den Bericht von Stern TV, oder das Beratungsgespräch von der Gentechnick denke, jeder sagte uns das ca. 95% dieser Kinder abgetrieben werden und komisch, wenn man hier immer liest, ist es andersrum 95% würden ihre Kinder behalten.
Auch wenn ich mich jetzt zum Feind mache erzähle ich mal was ich denke.Allgemein bin ich dafür das Frauen bis zur 12 Wochengrenze selber entscheiden sollten,ob Sie ihr Kind bekommen oder nicht!
Würde ich erfahren,dass mein Kind behindert ist würde ich nicht sofort sagen ja ich bekomme es.Erst einmal ist entscheidend ob es nur das Down Syndrom hat oder mehr?Ist mein Kind lebensfähig oder nicht?Ich würde nie ein Kind austragen,dass kurz nach der Geburt sterben wird.
So erfahre ich nun das mein kind das Down Syndrom hat würde ich mein Kind lieben,ganz klar.Nur ich muss dazu sagen,dass es für mich auch auf die Umwelt meinerseits ankommen würde.Ich meine lebe ich in einer Partnerschaft?Habe ich die finanzielle Mittel?Vielleicht auch Unterstützung von meiner Familie und/oder Freunden?Kann ich meinen Beruf aufgeben(mit Partner wäre ich dazu bereit um mich um das Kind zu kümmern)etc..Ich habe 2 Verwandte die unter dem Syndrom leiden und weiß daher was es bedeutet ein Kind mit einer Behinderung aufzuziehen!
Vielleicht finden das einige herzlos aber ich möchte nicht,dass ich als alleinerziehende Mutter irgendwann mein Kind abgeben muss weil ich nicht dazu instande bin dafür zu Sorgen..in jeglicher Hinsicht!
Hätte ich während der ss mit meiner tochter erfahren das sie unter oben genanntem leidet, bin ich mir sicher, hätte ich keine Sekunde auch nur ansatzweise an einen Abbruch gedacht. Für mich persönlich ist die 10. Woche einer ss absolute Obergrenze.
Da ich beruflich mit down Syndrom Kindern zu tun hatte, weiss ich um die Besonderheiten im positiven und " negativen" Sinne. Ein Grund abzutreiben wäre es nicht.
Bis zu welcher Woche ist es unter solchen Umständen erlaubt? Das würde mich
Mal interessieren.
Bis kurz vor der Geburt ist es erlaubt.
Ich finde das auch ganz schrecklich, niemals könnte ich kurz vor der Geburt noch abtreiben.
Ich finde es schade, dass du das Schlagwort von "bis kurz vor der Geburt" verwendest, und das zum Thema Down Syndrom.
Was heisst "Kurz vor der Geburt"? Das wäre ja etwa in der 32. Schwangerschaftswoche (8 Wochen for der Geburt) oder später. In diesem Stadium wird höchstens bei Lebensgefahr für die Schwangere abgebrochen, und dann mit allen Mitteln versucht, beide am Leben zu erhalten, Mutter und Kind. Oder allenfalls die Totgeburt eingeleitet, wenn das Kind ohnehin nicht lebensfähig ist.
Das Down Syndrom wird normalerweise lange vorher festgestellt. Selten kommt es vor, dass Missbildungen erst nach der 24. SSW entdeckt werden. Und dann wird nur bei wirklich schweren Missbildungen abgebrochen. Dabei kommt es auf die psychische Tragfähigkeit der Frau an, was ist ihr zumutbar - nicht jede ist gleich stark.
bis wann es erlaubt ist.
Und gesetzlich erlaubt ist es bis zur Geburt.
Solange die Geburt noch nicht eingesetzt, ist es erlaubt...
"erlaubt" ja. Weil es ja ganz extreme Einzelfälle gibt, wo es auch sehr spät noch notwendig ist um das Leben der Frau zu retten, und weil es unmöglich ist, jedes Detail per Gesetz zu regeln.
Bloss macht das niemand "kurz vor der Geburt", jedenfalls nicht wegen eines Down Syndroms. Die Frage war ja "unter solchen Umständen".
Also so weit ich Informiert bin sind auch in Deutschland spätabbrüche wegen behinderung nur bis zur 24 Woche erlaubt alles was später gemacht wird darf nur durchgeführt werden wenn das Kind nicht Lebensfähig wäre.
Also ich habe noch nie gehört das eine Frau in der zb 34 Woche wegen Trisomie 21 noch einen Abbruch gemacht hätte, den da wären die Kinder bereits lebensfähig und ich habe so etwas in deutschland noch nie gehört.
Also die aussage bis kurz vor der geburt stimmt so nicht auch in D ist es nur bis zur 24 Woche erlaubt auch wenn das Kind behindert ist den soetwas weiss man dank der vielen Untersuchungen schon vor der 24 Woche alles was danach noch gemacht wird ist nur erlaubt wenn die Kinder nicht Lebensfähig wären zb bei Trisomie 18.
Aber wenn meine Information falsch ist lass ich mich gern eines besseren belehren aber ich habe das in D noch nie gehört das wegen Trsiomie 21 noch ein Spätabbruch bis kurz vor der Geburt gemacht wird, wäre mir wirklich neu.
gesetzlich ist es so geregelt, dass durch aus bis einen Tag vor dem errechneten ET Kinder abgetrieben werden können, z.B nur auf Grund einer psychischen Unzumutbarkeit für die Mutter...das stellt ja schon eine Gefahr für ihren "Gesundheitszustand" da, oft wird dann mit Selbstmord etc argumentiert, es muss vor eine Ethik Kommission, aber da wir d selbst bei nur DS nicht dagegen gesprochen, ist auch leider von der gemeinen Gesellschaft so nicht gewünscht, Und aktuell werden in Deutschland nach diesem neuen Gesetz von 1995 viel mehr Spätabtreibungen gemacht wie zuvor. Zahlen kann ich dir jetzt so aus dem Stehgreif leider nicht sagen, aber es hab eine Statistik in der JanuarAusgabe 2011 von Leben mit DownSyndrom die recht eindeutig war. In Deutschland werden diese Abtreibungen regelmäßig und nicht selten veranlaßt. Für mich als "Betroffene" ist das ein Stich ins Herz und reine Euthanasie.
das ist nun wirklich Quatsch. Es ist auch bei schwersten, aber nicht tödlichen Missbildungen des Fötus, sehr schwierig, von den Ethikkommissionen die Zustimmung zu einem Schwangerschaftsabbruch nach der 23. Woche zu bekommen. Sicher nicht "bei nur DS". Meist handelt es sich um eh nicht lebensfähige Kinder.
Dass seit 1995 mehr Abtreibungen (und auch Spätabtreibungen) in der Statistik ausgewiesen werden, hängt damit zusammen, dass die Registrierung genauer geworden ist (kleinere Dunkelziffer). Und jetzt mit der neuen Erfassung seit 2010 wurde es nochmals genauer. 2010 wurden 462 Abbrüche nach der 24. SSW (mehr als 22 Wochen ab Befruchtung) registriert.
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