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Zerfleischt mich nicht....2. abbruch | ||||||||||||||
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Hallo ihr foris, mamas, und werdende ...
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Nochmal von dir zu hören!
Ich wünsche dir viel kraft und Geduld für deinen Eingriff!
hier ist ja was los...Ich wollte mich nur nochmal eben zu wort melden, da ich liebe nachfragen per Pn bekommen habe.
Ich habe am mittwoch einen Termin, der medi abbruch ist bei mir leider nicht möglich aufgrund meiner blutdruck problematik, asthma, allergien, zudem war das EKG donnerstag auffällig.
daher wird der abbruch und örtlicher betäubung durchgeführt, aufgrund der frisch festgestellten herz"probs" möchte ich meinem körper keine vollnarkose zumuten.
Ich bin froh, wenn ich es endlich hinter mir habe. Ich möchte und kann das kind nicht haben und das wird mir von tag zu tag bewusster. Meine psyche ist gegen das kind und mein körper rebelliert dementsprechend.
ich bin nun in der 5.ssw laut FA, zu sehen war nix, nur der bluttest hats bestätigt.
zu dem ganzen anderen diskussionen hier sage ich einfach nichts mehr....!
Bei jährlich rund 1'000 Abbrüchen im Kanton Bern (900'000 Einwohner) war die Schwangerschaft zurückzuführen auf ein Versagen von
Sterilisation: 2
3-Monatsspritze: 2
Spirale: 23
Implantat: 1
Nicht viele, aber immerhin.
Pillenversager: 190 (inkl. Anwendungsfehler)
Präservativ: 349 (inkl. Anwendungsfehler)
Nun könnte sicherlich eine Frau (z.B. verheiratet, 3 Kinder) sich sterilisieren lassen, der Mann ebenfalls, dazu die Pille schlucken bis sie 50 Jahre alt ist und noch Präservativ verwenden .... oder eben auf Sex verzichten, bis sie definitiv in der Menopause ist.... Hallo, wo lebt ihr eigentlich???
o.k. 40% der Frauen haben gar keine Verhütung verwendet im Moment als sie schwanger wurden. Die Gründe sind in der Statistik nicht enthalten. Alkohol? "es sind nicht meine fruchtbaren Tage"? von den Gefühlen überwältigt --> nicht mehr zu rationalem Verhalten fähig? Ich habs schon mehrmals gesagt: Menschen sind keine Roboter.
Zum Glück gibt es die Möglichkeit, als "Rückendeckung" im Notfall die Schwangerschaft abbrechen zu lassen. In den ersten paar Wochen.
Das finde ich jetzt aber ehrlich gesagt erschreckend. Verhütung ist eine ernst zu nehmende Sache. Ja, Menschen sind keine Roboter. Sie sind besser! Es sind denkende Wesen, fähig dazu zu überlegen und vernünftig zu handeln, Packungsbeilagen zu lesen und sich zu informieren. Alkohol oder überwältigende Gefühle finde ich jetzt als Entschuldigung für eine ungewollte Schwangerschaft sehr sehr schlecht.
...Schwangerschaft ist bei VIELEN (leider nicht bei allen) Frauen sowas wie das ultimative Heilmittel gegen alle möglichen Krankheiten...
Gerade chronische Sachen wie MS oder Morbus gehen bei den meisten Patientinnen in der SS bis zur nichtmehr-Diagnostizierbarkeit zurück, kommen dann zwar meistens irgendwann wieder, aber trotzdem: Mutter Natur aktiviert bei einer schwangeren Frau so ziemlich alles an Selbstheilugnskräften was möglich ist. Kenn einige Ärzte die bei uns im Verlag fachpublizieren, auch Primare, die Schwangerschaft als temporäres Heilmittel gegen chronische Sachen regelrecht empfehlen.
hat jetzt nichts mit deiner Entscheidung zu tun, will dir da gar nichts dreinreden, aber medizinisch wär SS kein Problem, im Gegenteil.
auf Frauen, die "leider" noch nie trotz Verhütung schwanger geworden sind bzw. sich das nicht vorstellen können. Und die meinen, es sei ach so kinderleicht, während 35 Jahren fehlerfrei zu verhüten...
trotzdem gibt es Frauen, die es tatsächlich schaffen, fehlerfrei zu verhüten.
Wirklich sehr sehr komisch und echt kaum zu glauben, oder?
Jetzt tut doch bitte nicht so, als würden ALLE Frauen mal ungewollt schwanger werden, und als wäre das fast schon unausweichlich.
Die allermeisten, die ich kenne, bekommen das mit der Verhütung prima hin.
Frauen kriegen das im allgemeinen gut hin mit der Verhütung, daher ist die Abtreibungsrate in Deutschland (und der Schweiz, Holland, Belgien) ja so extrem niedrig!
Aber es gibt eben Pechvögel und es gibt Frauen (und Männer), die haben das leider weniger gut im Griff...
ist überhaupt nicht niedrig. Vielleicht im Vergleich zu anderen Ländern. Aber über 100'000 Abtreibungen pro Jahr in D ist viel zu viel.
wieviel wären denn für dich NICHT zuviel? 1 von 1'000 Frauen, 0,1/1'000 ? 10'000 Abbrüche pro Jahr, 1'000? Wahrscheinlich würdest du auch dann noch schreien "zuviel"...
die 40 % ohne Verhütung, die Du selbst weiter oben beispielhaft anführst, nun wohl schlecht als "Pechvögel" bezeichnen kann.
SOWAS ist bewußt - eine bewußt unverantwortliche "Null-Bock" und "Nicht-mein-Problem-kommt-das-Ding-eben-weg-wenn's-schiefgeht" Haltung.
Und was Anwendungsfehler angeht - jeder (bzw. die allermeisten) lernen in der Schule lesen, dann MUSS man sich eben mal den Beipackzettel anschauen.
Zudem erfolgt bei der Verschreibung eines Verhütungsmittels durch den Gyn in der Regel eine Einweisung, falls nicht, kann man's ja auch von selbst ansprechen und sich aufklären lassen.
Nur wie oft liest man hier, "hab die Pille genommen, gekotzt oder Antibiotika geschluckt, hab nicht dran gedacht, dass sie da nicht wirkt".
Hallo, nicht dran gedacht?
Na, sorry, aber solche Dinge wie Termine beim Nagelstudio oder der Kosmetikerin, Fernsehprogramm, Einführung neuer Produkte auf dem Markt, irgendwelcher Kram und Mist - wird sehr sehr häufig NICHT vergessen, NICHT übersehen, NICHT nicht dran gedacht.
Um sich daran zu erinnern, reicht die Gehirnleistung bei den allerallermeisten.
Nur wenn es darum geht, für andere - und sich selbst - Verantwortung zu übernehmen, dann - "denkt man nicht dran".
Nee, kann ich nicht verstehen.
Ich kann in meinem Job auch nicht sagen: "ach, sorry, na aber an die Frist zu denken hab ich echt vergessen".
Wenn ich mir was nicht merken kann, MUSS ich es mir eben aufschreiben und täglich kontrollieren, ob ich an die wichtigen Dinge "gedacht" habe.
Und das geht im Berufsleben den allerallermeisten Menschen so! Bei vielen hängt sogar das Leben anderer Menschen davon aus, dass sie an bestimmte Dinge "denken", und keine "Anwendungsfehler" machen.
Nur privat beim Thema Verhütung kann man schludern und schlampen wie man will - man hat ja die "Rückendeckung" Abtreibung!
gibt es viele Menschen die mit der Verhütung umgehen als wenn es nichts wäre.Andere Menschen tun es eben nicht.Eine Freundin zum Beispiel hat die Pille immer korrekt eingenommen + Kondom verhütet,dann ist ihnen natürlich mal ein kondom gerissen oder verrutscht.Und sie wurde schwanger.Wo ist da etwas Verantwortungslos?Ich denke eher nichts.Manchen Frauen,die bewusst versuchen korrekt zu verhüten gehören manchmal eben zu den "Pechvögeln".Tut mir leid wenn ich es so falsch ausdrücke aber gerade fällt mir nichts anderes ein.
Es kann jeden passieren schwanger zu werde auch bei korrekter Pilleneinnahme.Ich will damit um Gottes Willen niemals behaupten,dass ich mancher verhalten im Umgang mit Verhütung gut heiße.Wenn ich Sex habe,dann bitte auch sicher.Und wenn ein Pillenfehler oder anderes passiert gibt es ja immer noch die Pille danach.
"die 40 % ohne Verhütung, die Du selbst weiter oben beispielhaft anführst, nun wohl schlecht als 'Pechvögel' bezeichnen kann. SOWAS ist bewußt - eine bewußt unverantwortliche 'Null-Bock' und 'Nicht-mein-Problem-kommt-das-Ding-eben-weg-wenn's-schiefgeht' Haltung."
Nein, die 40% würd ich nicht dazu rechnen. Aber was weisst du, WESHALB sie im gegebenen Moment nicht verhütet haben? Ich denke, bei den wenigsten ist es die von dir behauptete "Null-Bock"-Haltung. Das wäre mal eine psychologische oder soziologische Studie wert.
Das Vergessen einer Pille würde ich aber unter die Pechvögel zählen. Ich habe 6 Jahre lang (eine sehr kurze Zeit!) die Pille genommen. Abgesehen von der Migräne, die vermutlich darauf zurückzuführen war...: gegen Ende der 6 Jahre lebte ich in ständiger Panik, dass ich eine vergessen haben könnte, ging mehrmals täglich ins Badezimmer, um nachzuprüfen. Ich kann also sehr wohl verstehen, dass Frauen, die jahrzehntelang mit der Pille verhüten und vielleicht ein stressiges Leben haben, die mal vergessen können.
Ich habe mich dann sterilisieren lassen (nach 3 Kindern und im Alter von 37 Jahren). Als ich langsam in die Wechseljahre kam und meine Periode unregelmässig wurde, lebte ich wieder in Panik, dass ich doch noch wieder schwanger geworden sein könnte. Ich hätte keine 2-mal nachgedacht und in diesem Fall die Schwangerschaft abgebrochen.
du kennst ein Verhütungsmittel außer abstinenz,dass 100% gegen eine Schwangerschaft schützt?Dann gib es mal her!
Vor allem würde mich interessieren, ob dani noch nie in ihrem Leben etwas vergessen und nie einen klitze-kleinen Fehler gemacht hat... (im Fall eines Verhütungsfehlers kann das lebenslängliche Folgen haben).
im Bereich Verhütung werden, habe ich hier oft das Gefühl, akzeptiert - ist ja nicht so tragisch, kann ja mal vorkommen, gehört zum Leben einer Frau dazu, nichts worüber man sich aufregen müßte.
Steht Ihr, die Ihr dies so seht, eigentlich "klitzekleinen Fehlern" in anderen Bereichen auch so "offen", "unkompliziert" und vor allem "verständnisvoll" gegenüber?
Nehmen wir man an, Ihr habt eine Op, und dem Chirurgen passiert nun mal ein "klitzekleiner" Fehler.
Ein wirklich "klitzekleiner Fehler", der aber leider zu einer dauerhaften Behinderung bei Euch führt.
Oder nehmen wir an, Familienangehörige von Euch unternehmen eine Flugreise, und einem Fluglotsen im Tower passiert nun mal ein "klitzekleiner" Fehler.
Ein wirklich "klitzekleiner Fehler", der aber leider zum Absturz des Flugzeuges und damit zum Tod Eurer Angehörigen führt.
Sagt Ihr dann auch noch "kann ja mal passieren, alles nicht so schlimm, kein Problem, schließlich macht ja jeder mal einen kleinen Fehler"?
DAS kann ich mir nicht vorstellen!
.. Ärzten weit mehr Fehler, als man allgemein hin so denkt.
und es gibt genug Studien, die belegen, dass es wesentlich weniger Tote gäbe - oder weniger schwer- Heilbare Krankheiten, wenn Ärzte in der Lage wären, zu ihren Fehlern zu stehen - was aber in einer Gesellschaft, in der Ärtze als "Götter in weiß" gelten, sehr schwierig ist. Die meißten Fehler bleiben allerdings undentdeckt...oder Menschen, die nicht Akzeptieren, das Menschen Fehler machen -( wie dir..?)
Bei Flugzeugen reicht ein Klitzekleiner Fehler nicht aus, damit sie abstürzen - wer das glaubt, ist wirklich dumm - ohne das jetzt böse zu meinen. Damit ein Flugzeug abstürzt, müssen ziemlich viele Dinge schief gehen. Hier wird nicht nur doppelt dafür gesorgt - sondern 10 - 20 Fach - eben WEIL man weiß, dass der Mensch die größte Fehlerquelle ist?
und die Verantwortung fällt auf mehr als einen Menschen - damit ein Flugzeug abstürzt, müssen eine ganze Reihe von Leuten etwas falsch machen.
Weil man - wie du glaubt -, dass Menschen keine Fehler machen dürfen - oder weil man einsieht, dass es normal ist, das Menschen Fehler machen?
Menschliches Versagen, das Menschen Fehler machen, ist etwas, von dem man bei der Entwicklung von flugzeugen, Autos ect. - ausgeht... weil normale Menschen davon ausgehen, das Fehler machen zum Menschsein dazu gehört-
Dir aufgefallen sein sollte habe ich "klitzekleinen Fehler" in Anführungszeichen gesetzt.
Anführungszeichen sind diese Dinger hier "".
Man könnte ja vielleicht vorher mal darüber nachdenken, warum ein Poster dies so gemacht hat, oder?!
"Danke" für den "Analyse", was ich doch so alles denke und glaube.
Dass Menschen keine Fehler machen dürfen steht in meinen obigen Posting nur komischerweise gar nicht drin.
Oder liest Du das da irgendwo?
Und wenn Du angebliche Studien in den Raum stellst oder, wie gestern, irgendwelche Statistiken behauptest, stell doch künftig bitte einer seriöse Quelle mit ein.
Denn wie hast Du gestern selbst so "hübsch" irgendwo geschreiben - "... man kann ja auch viel behaupten".
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-76862475.html
und zu gestern:
http://maedchenmannschaft.net/in-deutschland-herrscht-faktische-straflosigkeit-sexualisierter-gewaltdelikte/
ich glaube, dass eine Professorin schon weiß, wovon sie spricht... aber vielleicht solltest du dich mit ihr auseinander setzen, wenn du da ganz andere Erfahrung machst...
Einmal etwas vergessen, wie eine Pille nehmen - ist ein kleiner Fehler - gerade weil es etwas ist, woran man jeden Tag denken muss...
Wenn Fehler in der Größenordung zu Flugzeugabstürzen führen würden, würde kein Flugzeug mehr über den Atlantik kommen...
ist risikofrei, Unfälle - kleine und grosse - passieren nun mal eben. Ja auch einem Chirurgen und einem Fluglotsen können Fehler passieren. Das ist tragisch. Aber deine Vergleiche hinken insofern, als es beim Chirurgen tatsächlich dann um den Tod eines Menschen geht, beim Fluglotsen um viele Menschen.
Beim Schwangerschaftsabbruch geht es um einen Embryo. Und es geht vor allem um die Frau, die nicht bereit ist, ihn in ihrem Bauch weiterwachsen zu lassen.
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