Schwanger zu einem ungünstigen Zeitpunkt, und nun??
Hallo zusammen,
heute habe ich erfahren, dass ich in der 11 Woche schwanger bin. OMG! Was so nicht geplant war. Ich mich aber trotzdem sehr freue! War knapp 3 Monate an der Bauchspeicheldrüse erkrankt und die Medikamente müssen die Wirkung der Pille beeinträchtigt haben.
Zu meinem Problem bzw. Anliegen:
Letztes Jahr bin ich in meiner Firma zur Assistentin des Vertriebs befördert worden und habe sehr viel Spaß dabei. (Einkommen 1.600)
Mein Freund macht im Moment die Vollzeitschule zum Techniker, diese geht noch bis 2013. (bekommt 300 Bafög)
Wir wohnen bei meinen Schwiegereltern in Spe (beide Rentner) im Haus. Meine Firma ist im selben Ort!
Frage(n):
Was soll ich nun machen? Soll ich nach dem Mutterschutz gleich wieder Arbeiten gehen??? Halbtags??? Was denkt Ihr??
Wie ist das mit dem finanziellen, soll man eher arbeiten gehen oder Elternzeit nehmen? Was lohnt sich eher, finanziell gesehen?
Ich möchte nur ungern meinen tollen Arbeitsplatz verlieren, will aber mein Kind nicht ständig an die Omas abgeben.
Würde mich sehr über Eure Erfahrungen und Ratschläge freuen.
Vielen Dank für Eure Ratschläge und Erfahrungen. Ihr habt mir sehr geholfen.
Also
ob du deinen assistentinnenjob behälst, ist sicherlich die große frage, wenn du nicht direkt nach dem mutterschutz wieder kommst. aber das kannst du nur im gespräch mit deinem chef klären. es ist nämlich so, dass du einen anspruch auf einen gleichwertigen job hast (mit gleichem gehalt), aber nicht auf diesen speziellen job! elterngeld würdest du so ca 1000 euro bekommen, für 10 monate nach dem mutterschutz, sprich bis zum 1. geburtstag deines kindes. wenn du die möglichkeit hast halbtags wieder einzusteigen, dann mach es. ich habe das auch gemacht beim ersten kind. als er 3 monate alt war, ist er für 3 tage die woche zur oma gekommen für jeweils 6 stunden. ich glaube, er fand es toll. das verhältnis zur oma ist heute noch super. außerdem tut es dir als mama auch gut, mal raus zu kommen und nicht nur windeln zu wechseln. wenn deine "omas" also mental und körperlich fit genug sind, dann trau es ihnen zu das zu machen. ich hätte es jedenfalls kein jahr zu hause ausgehalten mit dem stöpsel. ich liebe ihn über alles, aber es war soooo anstrengend die erste zeit. da war es wirklich auch mal eine "erholung", etwas anderes zu sehen und auch mal wieder mit "normalen" leuten sprechen zu können. versteh mich nicht falsch. kinder sind super! aber manchmal möchte man ja auch mal was anderes machen. außerdem kommt das bestimmt auch gut bei deinem chef an, wenn du den kontakt zur firma hälst und verfügbar bist.
ach so, ich hab jetzt übrigens das zweite baby bekommen. wenn die kurze 6 monate alt ist, gehe ich wieder arbeiten. dann passt oma wieder 3 tage die woche jeweils 5 std auf...diesmal auf 2 kids, bis der kurze in den kindergarten kommt .
alles gute.
Hi
bei mir war es ziemlich ähnlich, kann dir nur raten die elternzeit zu nehmen, die zeit mit dem kleinen kann dir niemand wiedergeben, dein arbeitsplatz bleibt dir ja erhalten, gekündigt werden kann dir in dieser zeit auch nicht. habe nach 1 jahr mein kind zur tagesmutter gegeben und bin wieder vollzeit arbeiten gegangen. das ist mir schon wirklich schwer gefallen da der kleine echt noch ein baby war, konnte nicht laufen nicht reden und nichts, teilweise war mir sehr langweilig in der elternzeit, vielleicht kannst du auch vereinbaren, dass du in der elternzeit stundenweise arbeitest, das tut dir gut, kommst mal raus, du hast noch PAAR taler extra und du kommst nicht ganz aus deinem beruf raus. wieviel man allerdings dazuverdienen darf weiß ich nicht, aber das dürfte kein problem sein es herauszufinden =) zudem kannst du nach absprache mit dem AG auch früher aus elternzeit zurückkommen falls du das dann möchtest.
finanziell macht es vermutlich keinen unterschied, elterngeld bekommst du schließlich 67% deines nettoeinkommens ( berechnet auf 12 monate) . wenn du halbtags arbeiten gehst vermutlich ca das selbe?! dann hast du best. noch betreuungskosten für das kleine.