Ich vermute, meine Frage passt hier thematisch am besten... Im nächsten Jahr werde ich mit meiner Promotion beginnen und am liebsten möchte ich in dieser Zeit mein erstes Kind bekommen. Hat jemand von Euch bereits damit Erfahrung gemacht? Oder wer plant es genauso wie ich? Ich würde mich sehr über einen regen Austausch, v.a. was Organisation und Finanzierung betrifft, freuen!
Ich habe mein Kind nach meiner Promotion bekommen (bin 2 Wochen nach dem Rigorosum schwanger geworden!), und das war auch so geplant (Da war ich 30, fü mich genau das richtige Alter). Ich muss sagen, dass es für mich keine gute Idee gewesen wäre, gleichzeitig ein kleines Kind zu haben, und eine Doktorabeit zu schreiben. Für eine solche Arbeit muss man sich ja doch ziemlich in die Materie versenken und oft hochkonzentiert abeiten, und das ist sehr sehr schwierig, wenn man ein kleines Kind hat. In den ersten Monaten hätte ich allein hormonell Probleme gehabt, mich zu motivieren (das hätte ich auch vorher nie von mir gedacht!). Ich musste nach der Geburt noch die Veröffentlichung meiner Diss vorantreiben, und auch das war nicht ohne. Wir waren auf jeden Fall auf die Hilfe der Großeltern angewiesen, die uns den Kleinen öfter mal abgenommen haben. Für mich war es nämlich so, dass ich die volle Konzentration nur aufbringen konnte, wenn ich den Kleinen sehen, oder nicht quengeln hören konnte. Wie finanzierst du dich denn wähend der Promotion? Hast du eine Promotionsstelle, oder vielleicht ein Stipendium? Davon hängt ja auch ab, mit welchen finanziellen Hilfen du nach der Geburt rechnen kannst. Uns wie sieht es beim Vater in spe aus? In welchen Fach promovierst du denn? Ich habe in Geschichte promoviert. LG Attica