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Hilfe mein Freund kümmert sich um das Kind der Ex, ist aber nicht der Vater!!

 

Mein Freund kümmert sich um das Kind der EX, ist aber gar nicht der Vater!"


Hallo an alle, ich habe ein riesen Problem...

Als ich vor 6 Monaten meinen Freund (40) kennen lernte, da wußte ich, dass er eine 9 jährige Tochter hat.
Die Kleine ist lieb und süß..reitet gern ( ich hab ein Pferd ) und ich sah keinerlei Probleme, da das Kind ja bei der Mutter und ihrem neuen Lebensgefährten wohnt.
Ich hatte noch nie einen Freund mit Kind.. sah alles ganz unproblematisch.

Schnell hört ich dann heraus, dass es gar nicht sein leibliches Kind ist.
Er hat seine Exfreundin kennengelernt, als die Kleine 4 Monate alt war. Schon nach wenigen Monaten hat er gemerkt, das er mit der Frau nicht zusammen bleiben möchte..aber da war er schon in das Kind verliebt und hat alles in Kauf genommen, den Ernährer gespielt und die Vaterrolle übernommen.. Er wohnte dann so mehr als WG solange mit der Frau zusammen, bis sie einen neuen Freund kennenlernte. Ein Jahr lang besuchte der Neue Freund Sie in der Wohnung von meinem Freund...danach zog sie in das Haus des Neuen ein..wechselte also von einem Ernährer zum anderen. So sehe ich das.
Die kleine war damals 5 Jahre alt.

Die Exfreundin lebt da jetzt in sehr abgesicherten Verhältnissen.
Trotzdem kann mein Freund nicht los lassen.
Er fühlt sich immer noch 100% verantwortlich für das Wohlergehen des Kindes.
Und die Intensität, mit der er da immer noch die Vaterrolle verfolgt, habe ich wirklich unterschätzt.

Da wir beide sehr viel arbeiten haben wir wenig Zeit füreinander.
Dazu kommt, dass wohl jeden Mittwoch und jeden Sonntag "Tochtertag" ist.
das heißt am Sonntag: er fährt zum Frühstüchk in das Haus des neuen Lebensgefährten und kommt abends halb zehn, wenn er das Mädel ins Bett gebracht hat und Geschichte vorgelesen hat wieder....Früher hat er wohl sogar im Kinderzimmer übernachtet, solange bis der Neue Mann ihm gesagt hat, dass es ihm nun doch zuweit geht...
Das mein ich auch mit nicht los lassen können....

Am Anfang unserer Beziehung war es für meinen Freund regelrecht unvorstellbar, dass eine neue Freundin dieser Tagesablauf evl stören könnte. Er macht halt alles für das Kind ( sie sagt nicht Pappa zu ihm) kauft alles ein was Sie braucht, fährt mit Ihr in Urlaub, zahlt Ihr Schulgeld... warscheinlich sogar so ne Art Alimente freiwillig...ich denke er will sich damit wenigstens so bissle Rechte erkaufen, die er ja so gar nicht hat. Ich denke auch die Mutter nutzt ihn aus, hält ihn sich warm..falls die Beziehung mit dem anderen doch nicht hält.

Der Neue Mann ist sehr wohlhabend, mein Freund nicht.
Wir wollen selbst irgenwann eine Familie gründen. Ich bin 36.
Nun hab ich angst, dass seine Entscheidung schon ein Kind zu haben ( was er ja gar nicht hat!!) unser Leben zu sehr beeinflußt,,
Zeit/Geld (können wir uns überhaupt ein Kind leisten wenn er die andere Familie so sponsert???) diese Verkettung mit der Exfreundin, die Ihn immer noch als Rettungsanker sieht...

Manchmal denk ich ich mach es mir zu schwehr damit. Ich bin jetzt mitlerweile schon total eifersüchtig, denke an nix anderes mehr.
Er sagt wir können ja auch zusammen was unternehmen mit dem Kind..was wir schon haben, war schön,..
Aber trotzdem wird das immer so sein: er-ich-und das Kind seiner Exfreundin..

Ich glaub ich schaff das nicht.
Ich bin verzweifelt, weil er damals SO eine entscheidung FÜR SEIN LEBEN getroffen hat, die nun auch mein Leben betrifft.

Da lernt man einen Mann kennen, der Solo ist, noch nie verheiratet war und kein Kind hat, und dann stellt er sich hin und sagt er hat ein Kind!!

Ich bin zur Zeit damit überfordert. Er gibt sich Mühe und merkt auch langsam, dass er naiv war zu glauben das es seine nächste Beziehung nicht beeinflussen wird..

Was tu ich denn nun ?
Wie komm ich damit klar????

Marion



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Versuch mal Deinen Freund zu verstehen...

Hallo Marion, ich kann Dich und Deine Bedenken zwar sehr gut nachvollziehen, aber Du musst Dich auch mal in seine Lage versetzen. Mein Mann hat selber einen Sohn aus erster Ehe und auch diese Frau hat ein Kind mit in die Ehe gebracht, das Papa zu ihm sagt, obwohl er nicht der biologische Vater ist.
Aber er hat sich jahrelang um das Mädchen gekümmert, und nun hängt er halt noch an ihr.
Sprich mal mit Deinem Freund über Deine Bedenken, aber sei um Himmelswillen nicht eifersüchtig auf ein Kind! Damit machst Du es Dir nur unnötig schwer!
Ich bekomme jetzt mit meinem Mann das erste Kind, Freund über das was Dich stört!

 

Hallo Marion

"Das ist doch gar nicht Dein Kind" sagst Du. Ich denke, Dein Freund würde Dir da widersprechen. Gut, seine "Tochter" ist biologisch gesehen nicht sein Kind. Aber er kennt die Kleine seit dem sie ein winziges Baby war, hat ihr wahrscheinlich die Windeln gewechselt und die Schlaflieder gesungen. Natürlich ist es sein Kind.

Dass sie nicht seine Gene hat, dass er nicht mehr mit der Mutter zusammen ist, hält ihn weiterhin nicht davon ab, das Mädel als seine Tochter zu betrachten. Warum auch? Acht Jahre lang war sie "sein Kind" und jetzt plötzlich soll er seine Gefühle für sie abschalten und sie aus seinem Leben streichen?

Dein Freund fühlt sich als Vater und bleibt das auch. Statt ihn dafür zu verurteilen, solltest Du versuchen, das Ganze aus seiner Sicht zu betrachten. Ich habe den Eindruck Du bist eifersüchtig auf seine Tochter und fühlst Dich im Recht, da es ja "gar nicht wirklich seine Tochter ist." Erinnere Dich daran, dass er es gefühlsmäßig immer bleiben wird und Du kein Recht hast, gegen sein Kind "anzutreten".
Und was die Mutter der Kleinen treibt, liegt nicht in ihrer Schuld. Auch das solltest Du nicht auf das Kind projezieren.

Und zu guter Letzt: Ich denke das Verhalten Deines Freundes zeugt von Charakterstärke. Stell Dir vor, was er euren gemeinsamen Kindern für ein toller Vater sein wird, wenn er es sogar schafft, ein Kind, das nicht seines ist, so sehr zu lieben.

LG

Gina

 

Ich versuch mich in die Lage des Kindes zu versetzen

von:lucky794

aber es stimmt schon, ich hab null Erfahrung mit Kindern. Deshalb ist es für mich schwer. Ich denke deshalb auch, dass er mit einer Frau, die schon ein Kind hat, sicher besser zusammen passen würde..
Aber nun haben wir uns nun mal ineinander verliebt..und deshalb ist es nicht soooo einfach..

Marion

 

Gibt es denn keine Möglichkeit, ihm zu erklären

dass er gar keine Tochter hat?
Ich denke, das ist mehr ein Fall für eine Fachtherapie.

 

Also...

... ich selber habe meine Kleine Schwester bei mir aufgenommen. mein Freund liebt dieses Kind abgöttisch, er tut verdammt viel für die kleine, arbeitet wegen ihr weniger etc. und umsorgt sie wie sonst was-- und die beiden sind natürlich nicht verwand, was man auch deutlich sieht (er ist Südamerikaner, wir sind alle extrem Hellheutig). Die Situation ist natürlich eine andere.
Als wir uns neulich gestritten haben, haben wir auch darüber gesprochen, was passieren würde wenn wir uns trennen - auch weil die kleine danach gefragt hat (na ja, sie hat da schon viel mitgemacht) - er würde um alles in der Welt weiter bei der kleine sein wollen (lol, ich war sogar mal eifersüchtig, weil ich das Gefühl hatte, er hängt mehr an mir als an ihr...) Ist es so schwer vorstellbar, dass ein Mann ein Kind so lieben kann, auch wenn er nicht mit ihm verwand ist?
Er will mich (vor allem deswegen) inzwischen heiraten, damit wir GEMEINSAMES Sorgerecht für das Kind bekommen.
Ich habe das nie erwartet--- bin aber dankbar!

 

Das sind geregelte und geordnete Verhältnisse

von:mannomann100

Es gibt hier einen großen Unterschied:
Eure Verhältnisse sind geregelt. Dein Freund schwingst sich nicht zum Ersatzvater auf, sondern es ist klar, dass Du die Schwester bist und er Dein engagierter Freund.

Deine Schwester weiß wer ihr Vater ist und hat nicht zwei Ersatzväter, von denen man nicht weiß wohin man sie einordnen soll.
Und es gibt hier auch keine aktuelle Freundin und Ex-Freundin etc.

 

Geregelt ist was anderes...

von:lauralein0984

... glaube mir.
ich weiß nicht, wie lange wir schon diskutiert haben, ob und wie wir der kleinen abgewöhnen, uns Mama und Papa nennen zu wollen... ständige Streitigkeiten mit dem Jugendamt, Bedrohungen von meinen Eltern -gleichzeitig den Eltern des Kindes- krasse Besuchszeiten, die nur unter Aufsicht vollzogen werden können...

 

Schieß den Trottel ab

Mal ein ernstes Wörtchen:

Das ist ja nicht mit anzuhören und da streuben sich einem ja die Haare.
Schieß den Trottel bitte ab. Der ist ja nicht ganz dicht und die Ex scheint ja eine besonders gewiefte zu sein, die es weiß sich die Männer zunutze zu machen. Hat ja gleich zwei an der Angel.
Der leibliche war sicher einer von der Sorte attraktiver Windhund, den man aber auch mit einem Kind nicht halten konnte. Also müssen natürlich Ersatzväter her.

Der neue hat hier ja wohl keine Chance in die Vaterrolle einzufinden, so wie der Ex sich engagiert.

Auf jeden Fall hätte ich vor so einem Mann, der sich derart zum Trottel macht, keinen Respekt und würde nicht im Traum daran denken mit so einem eine Familie zu gründen. Bei dem scheinen sich ja alle Parameter verschoben zu haben.

Hier muss mal einer Ordnung reinbringen. Ich sehe hier nur Chaos. Und das ist auch für das Kind kein Vorteilhafter Zustand, falls das jemand denken sollte. Also auch an Ofi21 und alle die meinen wie toll sowas wäre, wenn sich jemand so engagiert: Das Kind hat hier zwei nicht-leibliche Väter und vom leiblichen fehlt jede Spur. Das kann auch für das Kind kein guter Zustand sein. Besser wäre es er würde den geordneten Rückzug antreten und eine eigene Familie gründen und dem neuen Vater eine Chance lassen und der Familie Raum zur Neuordnung.

Übrigens: Ich hatte mal einen Ex-Freund der sich für das Kind der Ex engagieren wollte. Hier war es so dass er zunächst der Geliebte der Frau war. Die beiden flogen auf und die Frau entschied sich für ihn und verließ samt Sohn den Ehemann. Mein Ex-Freund war halt finanziell besser ausgestattet, gut ausgebildet und sah besser aus etc. Zwei Jahre ging das gut. Sie konnte jedoch nicht ertragen dass er sich in die Erziehung einmischte und den Sohn auch maßregeln wollte. Tja. Da hat unterschwellig wohl doch das schlechte Gewissen gesiegt. Klar kann man dem Mann der für das Zerbrechen der Ehe und somit für den Verlust des Vaters des Sohnes mitverantwortlich war, nicht auch noch erlauben den Sohn zu maßregeln. Auf jeden Fall gingen die auseinander und mein Ex-Freund wollte sich weiter um den Jungen kümmern.
Als ich das mit der Zeit mitbekam (die ersten Wochen) konnte ich das nicht verstehen und war zunächst tolerant, und wies jedoch darauf hin dass er das ganze mit der Zeit auslaufen lassen solle, also so im zeitraum von einem Jahr oder so. Und dann hätte er ja den kleinen ab und zu mal sehen können. Aber er wollte ihn regelmäßig sehen. Tja, nehme mal an das schlechte Gewissen hat genagt, da er ihm schließlich den vater genommen hatte.
Das habe ich aber nicht mitgemacht. Also ging es nach ca. 3 Monaten auseinander. Ach ja, er wollte gleichzeitig auch noch eine enge Freundschaft zu einer anderen Ex pflegen und eine andere Ex wollte er mit mir gemeinsam besuchen um sie zum ersten Kind zu beglückwünschen. Das war mir alles zuviel, also schoss ich den ab.

Also bei einem leiblichen Vater verstehe ich so einiges. Wenn sich hier jedoch einer aus welchen Gründen auch immer zum Trotel macht, ist das zuviel.
Und Dein Ex wusste ja schon nach ein paar Monaten dass er mit seiner Ex nicht zusammen bleiben wollte. Der scheint dann wohl andere Gründe zu haben warum er sich so sehr an das kind gebunden hat. Auf jeden Fall ist das ja nicht so normal und muss auch nicht akzeptiert werden.
Ich finde Du bist viel zu tolerant. Warum sollst Du eine komische Einstellung haben. Und die Frauen die hier einen auf so tolerant tun, sind meist selbst allein erziehende Mütter und daher nicht neutral ...
Wenn die selbst in Deiner Situtation wären, würden die wahrscheinlich nicht mal einen Mann mit leiblichem Kind akzeptieren. So schaut es meist aus ...
Also lass Dir nix einreden.

LG

 

Ja supergute Idee mannomann,

von:coleen41

ein positives Verhältnis zur Ex ist ja an sich nichts SChlechtes ...nur die Intensität sollte doch dosiert erfolgen aus Rücksicht den aktuellen Partnern gegenüber.

Die meisten kloppen sich ja mehr oder weniger nach Trennung und SCheidung.

Da mutet es fast bizarr an,wenn ein Paar WIRKLICH friedlich und ab und an noch im Kontakt ist,dass mal zusammen war und sich mal geliebt hatte.
Ohne jegliche Absicht eines Neubeginns....

LG

 

Hallo Mannomann

von:seldarius

Interessante Ansätze, die Du da zeigst, wenn auch eine Winzigkeit mittelalterlich. Hauptsache, man spielt Mama-Papa-Kind, wer die tatsächlichen Bezugspersonen des Kindes sind, ist ja dann auch egal. Die Mutter und im Höchstfall die Gene entscheiden, wen das Kind gerade als Vater zu betrachten hat.

Dass ein Mann für ein Kind, mit dem er nicht den Genpool teilt, dafür aber acht Jahre Kindheit, dem er das Laufen und sprechen beigebracht hat, Liebe empfindet...nein, dass ist wirklich "nicht normal" und muß schon gar nicht "toleriert werden". Und außerdem sind alle toleranten Menschen sowieso alleinerziehende Mütter und haben damit das Recht zu schweigen.

Meine Liebe, ich wünsche Dir, dass Du in all deinem Ordnungswahn vielleicht eines Tages lernst, über Deinen Tellerrand hinauszusehen und zu erkennen, dass die Welt wahnsinnig farbenfroh ist, wenn man sie einfach so sein lässt, wie sie ist.

LG

Gina

 

Mmmmh...

Damit könnte ich nicht umgehen.
Kann mir auch nicht erklären, warum du hier hingestellt wirst, als würdest du dem armen Kind den "Papa" nicht gönnen.

Vielleicht bin ich da weitsichtiger. Wie sähe es denn aus, wenn ihr beide eine Familie gründen würdet? Müsste euer Kind dann die Zeit mit seinem Papa mit dem "Wunsch"-Kind teilen? Oder würden Geschenke an denen bemessen werden, die auch das andere bekommt? Das sind absolute Kleinigkeiten - aber irgendwann vielleicht schwierig. Und zwar auch für das *eigene* Kind.

Einen Mann mit Anhang - hätte ich wenig Probleme. In dieser Konstellation allerdings, würde ich mir ein wenig Zurückhaltung seinerseits wünschen. Eine Art Freundschaft zu diesem Kind, ein bißchen Großer-Kumpel-sein, okay. Aber nicht Vater.

Mag egoistisch klingen, aber ich verstehe tatsächlich nicht, warum die Mutter keinen Wert darauf legt, dem Kind einen echten Papa vorzustellen. Ihren Lebensgefährten, nicht den Ex. Würde ich mir auch Gedanken machen.

Ich könnte das nicht. Um genau zu sein: ich würde ihm innerlich den Vogel zeigen.

Aber es geht mich auch nichts an, wie andere eine Beziehung führen. Insofern.

 

Scheinbar sehen kinderlose Frauen das anders,

von:lucky794

als Frauen die ein Kind haben. die haben ein anderes Verständnis für das Thema.
Du sprichst mir jedenfalls aus der Seele...
Leider kommt man wenn man diese Gedanken ausspricht als sehr herzlos rüber...bin ich aber gar nicht.
Vielleicht legt jede Frau von Natur aus einen gewissen Egoissmus an den Tag, wenn es ums "eigene Kind" geht....(was ich mir wünsche..)

Marion

 

Jap das ist schon schwierig,

von:coleen41

allerdings gestehe ich manchen kinderlosen,aus welchen Gründen auch immer,gesünderen MEnschenverstand zu,als den Übermüttern.

Sagte mir mal meine Freundin in Nürnberg am Telefon,als sie mit mir diskutierte,wieviel KOHLE sie ihrer Tochter auf die Klassenreise nach England mitgeben sollte....

LADYS SLAVE hat wie so oft,gar nicht so Unrecht.

Ist DAS VErhalten noch normal? Therapeutisch anzugehen? u.U.?

 

Och menno

du arme arme arme lernst einen mann kennen der sich "selbstlos" um ein kind kümmert....was das für ein mistkerl ist....

mach ihm eine szene und beleidige und beschimpfe die mutter des kindes, dann hat sich deine beziehung erledigt und du brauchst dich über so einen schrecklichen mann nicht mehr ärgern!

frohes zwietracht säen

 

Er liebt das Kind...

.. wie sein eigenes. Dagegen kann man nichts tun. Er ist zwar nicht der erzeuger, aber er hat es mit grossgezogen und eine besondere Verbindung zu ihm.

Vllt könntet ihr die Sonntage ja gemeinsam mit dem Kin verbringen, immer noch besser als wenn er da alleine den ganzen Tag ist; sie reitet ja gerne usw.

Denke, wenn du mit ihm zusammenbleiben willst und eine eigene Familie mit ihm gründen möchtest, musst du die kleine einfach akzeptieren und respektieren, dass er sie liebt.

Wenn du ab und an zu kurz kommst, musst du ihm das mitteilen, sonst weiss er ja garnicht, dass du dich schlecht dabei fühlst wenn er jeden Sonntag den ganzen Tag fort ist.

Wünsch dir alles Gute.
Kann mir vorstellen, dass deine Situation sicher nicht leicht ist, vor allem, weil du nicht wirklich wusstest worauf du dich einlässt, aber man kann sich eben nicht aussuchen in wenn man sich verliebt, versuch die positiven Seiten zu sehen. Er scheint ein echt liebevoller Vater und Partner zu sein, das ist viel wert.

LG

 

Wo ist das Problem?

Er stellt sich hin und sagt, es ist sein Kind - für Dich ist es eine Lüge, für ihn aber die WAHRHEIT. Er empfindet so - auch wenn es nicht sein leibliches Kind ist. Schließlich kennt er das Kind, seit es ein Baby ist, jetzt ist die Kleine neun (!) Jahre alt - soll er einfach den Kontakt abbrechen zu einem Menschen, den er wie sein eigenes Fleisch und Blut liebt, nur weil seine neue Freundin kein Verständnis für eine so enge Beziehung hat, nur weil die Gene nicht seine eigenen sind? Wie herzlos ist das denn?!

Ich denke, Deine Angst ist eine ganz andere: Könnte es sein, dass Du glaubst, er würde sich um ein zukünftiges gemeinsames Kind mit Dir weniger kümmern als um die Kleine? Fühlst Du Eifersucht, weil er sich um dieses Kind so kümmert? Wenn Du diesen Gefühlen weiterhin freien Lauf lässt, prophezeie ich Dir, dass eure Beziehung bald am Ende sein wird.

Du solltest lieber versuchen, ihn zu verstehen. Das Argument, dass es sich hier nicht um seine leibliche Tochter handelt, zählt nicht. Denn er empfindet wie ein Vater für sie, also nimm es so hin und versuche ihn lediglich davor zu bewahren, wenn er dabei ist, sich von der Ex ausnutzen zu lassen.

LG

 

Genau...

von:ofi21

...so siehts aus. Auch ein Mann der ein Kind nicht gezeugt hat, kann sich als Vater dieses Kindes fühlen.
Es gibt soviele Erzeuger die sich ehrlich gesagt einen Sch....dreck um ihre leiblichen Kinder kümmern und da hat ein Mann der sagt,ich bin zwar nicht der Erzeuger aber ich fühle mich als Vater schon Respekt verdient.

Wenn er dieses Kind wie ein Vater liebt und dieses Kind ihn auch so liebt egal ob sie nun Papa zu ihm sagt oder nicht, hat keine nachfolgende Freundin das Recht, diese Vater-Kind-Beziehung in Frage zu stellen oder gar zu zerstören, nur weil es ihr nicht genehm ist, dass ihr Freund ein Vorleben hatte.
Denn das ist doch meist das eigentliche Problem dieser Frauen. sie kommen nicht damit klar, dass der Partner vor ihnen Frau/Freundin und/oder Kinder hat.

 

Stimme euch zu

von:elicah

ABER folgenden abschnitt finde ich irgendwie bedenklich:

"(...)das heißt am Sonntag: er fährt zum Frühstüchk in das Haus des neuen Lebensgefährten und kommt abends halb zehn, wenn er das Mädel ins Bett gebracht hat und Geschichte vorgelesen hat wieder....Früher hat er wohl sogar im Kinderzimmer übernachtet, solange bis der Neue Mann ihm gesagt hat, dass es ihm nun doch zuweit geht...(...)"

ich hab absolutes verständnis dafür, dass er dieses kind als "sein" kind ansieht, keine frage. aber warum muss er da einen ganzen tag (von morgens bis abends um 10!) im haus der ex und des neuen verbringen? er kann die kleine auch ebenso gut abholen und mit ihr und seiner freundin gemeinsam etwas unternehmen, sie abends dann wieder zu hause abliefern.
dass er da auch in ihrem zimmer übernachtet hat, finde ich ein wenig überzogen.

meint ihr nicht auch?

 

Danke für Eure Beiträge

von:lucky794

Diese Einstellung, dass es ja egal ist ob leibliches Kind oder nicht, versuche ich mir gerade zu erarbeiten.
Wisst Ihr am Anfng hb ich das alles ganz positiv gesehen, hatte ja null Erfahrung mit so einer Situation.
Für mich ist es auch interessant es aus der Sicht von Euch Müttern zu beleuchten.
Aber für mich ohne Kind ist es nicht so leicht.. je fester unsere Beziehung wird und je mehr wir unsere eigene Zukunft planen, um so seltsamere Gefühle steigen in mir hoch... Bin mitlerweile wirklich etwas eifersüchtig. Nicht auf die Kleine.. irgendwie auf diese lebenslange Bindung an Exreundin und ihr Kind, die er sich auferlegt hat...
Ich hätte auch nie gedacht, dass ich so darauf reagiere.

Ich finde nur er sollte etwas mehr los lassen. Der Neue Mann hat genau so Anspruch auf ne Vater Rolle wie er oder?
Und ich finde er hält da irgendwie zu fest. Treff alle 2 Wochen? Net so viel in dem Haus dieser Familie sein? Net sooo viel zahlen? Mehr an seine eigene Zukunft denken???

Meint Ihr nicht dass es schon damals eine Rolle hätte spielen sollen, dass er mal irgendwann wieder sein eigenes Leben lebt und eine eigene Famielie gründen wird..als schon nach ein paar Monaten klar war, dass er und die Mutter kein Paar bleiben werden?

Wie gesagt, ich möchte das von allen Seiten beleuchten und wirklich versuchen zu aktzeptieren , dass ich in nen Mann mit Kind verliebt bin..
Ich möchte ihm den Kontakt net verbieten oder so...das wäre ja furchtbar...

Marion

 

Hallo Marion

von:seldarius

"Der neue Mann hat genauso Anspruch auf die Vater Rolle wie er oder?"
Nein, das sehe ich nicht so. Dein Freund war ihr Vater, als das Mädel wirklich noch winzig klein war und und hat all die Dinge erledigt, die dieses damals noch völlig hilflose Würmchen gebraucht hat. Diese "Vaterrolle" wird meiner Ansicht nach nie wieder ein anderer Mann im Leben des Kindes einnehmen können. Klar ist sie mit 9 Jahren noch mitten in der Kindheit und hat noch die Pubertät vor sich, aber die größte Entwicklung hat sie schon hinter sich und da war Dein Freund an ihrer Seite.

Der "Neue" hat an sich überhaupt keine Ansprüche auf eine Vaterrolle. In erster Linie hat er eine Beziehung zur Mutter. Ob die Kleine ihn als Vaterersatz akzeptiert oder nicht, bleibt ihr überlassen.

Zahlen finde ich auch nicht unbedingt, dass Dein Freund müsste, aber er fühlt sich wohl verantwortlich. Und die Zeit die er mit "seiner Tochter" verbringt, ist durchaus angemessen. Wie ein "normaler" Vater halt, als der er sich fühlt und der er der Kleinen bisher auch war.

LG

Gina

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