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Hilfe mein Freund kümmert sich um das Kind der Ex, ist aber nicht der Vater!!

 

Mein Freund kümmert sich um das Kind der EX, ist aber gar nicht der Vater!"


Hallo an alle, ich habe ein riesen Problem...

Als ich vor 6 Monaten meinen Freund (40) kennen lernte, da wußte ich, dass er eine 9 jährige Tochter hat.
Die Kleine ist lieb und süß..reitet gern ( ich hab ein Pferd ) und ich sah keinerlei Probleme, da das Kind ja bei der Mutter und ihrem neuen Lebensgefährten wohnt.
Ich hatte noch nie einen Freund mit Kind.. sah alles ganz unproblematisch.

Schnell hört ich dann heraus, dass es gar nicht sein leibliches Kind ist.
Er hat seine Exfreundin kennengelernt, als die Kleine 4 Monate alt war. Schon nach wenigen Monaten hat er gemerkt, das er mit der Frau nicht zusammen bleiben möchte..aber da war er schon in das Kind verliebt und hat alles in Kauf genommen, den Ernährer gespielt und die Vaterrolle übernommen.. Er wohnte dann so mehr als WG solange mit der Frau zusammen, bis sie einen neuen Freund kennenlernte. Ein Jahr lang besuchte der Neue Freund Sie in der Wohnung von meinem Freund...danach zog sie in das Haus des Neuen ein..wechselte also von einem Ernährer zum anderen. So sehe ich das.
Die kleine war damals 5 Jahre alt.

Die Exfreundin lebt da jetzt in sehr abgesicherten Verhältnissen.
Trotzdem kann mein Freund nicht los lassen.
Er fühlt sich immer noch 100% verantwortlich für das Wohlergehen des Kindes.
Und die Intensität, mit der er da immer noch die Vaterrolle verfolgt, habe ich wirklich unterschätzt.

Da wir beide sehr viel arbeiten haben wir wenig Zeit füreinander.
Dazu kommt, dass wohl jeden Mittwoch und jeden Sonntag "Tochtertag" ist.
das heißt am Sonntag: er fährt zum Frühstüchk in das Haus des neuen Lebensgefährten und kommt abends halb zehn, wenn er das Mädel ins Bett gebracht hat und Geschichte vorgelesen hat wieder....Früher hat er wohl sogar im Kinderzimmer übernachtet, solange bis der Neue Mann ihm gesagt hat, dass es ihm nun doch zuweit geht...
Das mein ich auch mit nicht los lassen können....

Am Anfang unserer Beziehung war es für meinen Freund regelrecht unvorstellbar, dass eine neue Freundin dieser Tagesablauf evl stören könnte. Er macht halt alles für das Kind ( sie sagt nicht Pappa zu ihm) kauft alles ein was Sie braucht, fährt mit Ihr in Urlaub, zahlt Ihr Schulgeld... warscheinlich sogar so ne Art Alimente freiwillig...ich denke er will sich damit wenigstens so bissle Rechte erkaufen, die er ja so gar nicht hat. Ich denke auch die Mutter nutzt ihn aus, hält ihn sich warm..falls die Beziehung mit dem anderen doch nicht hält.

Der Neue Mann ist sehr wohlhabend, mein Freund nicht.
Wir wollen selbst irgenwann eine Familie gründen. Ich bin 36.
Nun hab ich angst, dass seine Entscheidung schon ein Kind zu haben ( was er ja gar nicht hat!!) unser Leben zu sehr beeinflußt,,
Zeit/Geld (können wir uns überhaupt ein Kind leisten wenn er die andere Familie so sponsert???) diese Verkettung mit der Exfreundin, die Ihn immer noch als Rettungsanker sieht...

Manchmal denk ich ich mach es mir zu schwehr damit. Ich bin jetzt mitlerweile schon total eifersüchtig, denke an nix anderes mehr.
Er sagt wir können ja auch zusammen was unternehmen mit dem Kind..was wir schon haben, war schön,..
Aber trotzdem wird das immer so sein: er-ich-und das Kind seiner Exfreundin..

Ich glaub ich schaff das nicht.
Ich bin verzweifelt, weil er damals SO eine entscheidung FÜR SEIN LEBEN getroffen hat, die nun auch mein Leben betrifft.

Da lernt man einen Mann kennen, der Solo ist, noch nie verheiratet war und kein Kind hat, und dann stellt er sich hin und sagt er hat ein Kind!!

Ich bin zur Zeit damit überfordert. Er gibt sich Mühe und merkt auch langsam, dass er naiv war zu glauben das es seine nächste Beziehung nicht beeinflussen wird..

Was tu ich denn nun ?
Wie komm ich damit klar????

Marion



Video: Nachgefragt: Eifersucht in der Beziehung - "Das Haustier oder ich!"

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Versuch mal Deinen Freund zu verstehen...

Hallo Marion, ich kann Dich und Deine Bedenken zwar sehr gut nachvollziehen, aber Du musst Dich auch mal in seine Lage versetzen. Mein Mann hat selber einen Sohn aus erster Ehe und auch diese Frau hat ein Kind mit in die Ehe gebracht, das Papa zu ihm sagt, obwohl er nicht der biologische Vater ist.
Aber er hat sich jahrelang um das Mädchen gekümmert, und nun hängt er halt noch an ihr.
Sprich mal mit Deinem Freund über Deine Bedenken, aber sei um Himmelswillen nicht eifersüchtig auf ein Kind! Damit machst Du es Dir nur unnötig schwer!
Ich bekomme jetzt mit meinem Mann das erste Kind, Freund über das was Dich stört!


 

Hallo Marion

"Das ist doch gar nicht Dein Kind" sagst Du. Ich denke, Dein Freund würde Dir da widersprechen. Gut, seine "Tochter" ist biologisch gesehen nicht sein Kind. Aber er kennt die Kleine seit dem sie ein winziges Baby war, hat ihr wahrscheinlich die Windeln gewechselt und die Schlaflieder gesungen. Natürlich ist es sein Kind.

Dass sie nicht seine Gene hat, dass er nicht mehr mit der Mutter zusammen ist, hält ihn weiterhin nicht davon ab, das Mädel als seine Tochter zu betrachten. Warum auch? Acht Jahre lang war sie "sein Kind" und jetzt plötzlich soll er seine Gefühle für sie abschalten und sie aus seinem Leben streichen?

Dein Freund fühlt sich als Vater und bleibt das auch. Statt ihn dafür zu verurteilen, solltest Du versuchen, das Ganze aus seiner Sicht zu betrachten. Ich habe den Eindruck Du bist eifersüchtig auf seine Tochter und fühlst Dich im Recht, da es ja "gar nicht wirklich seine Tochter ist." Erinnere Dich daran, dass er es gefühlsmäßig immer bleiben wird und Du kein Recht hast, gegen sein Kind "anzutreten".
Und was die Mutter der Kleinen treibt, liegt nicht in ihrer Schuld. Auch das solltest Du nicht auf das Kind projezieren.

Und zu guter Letzt: Ich denke das Verhalten Deines Freundes zeugt von Charakterstärke. Stell Dir vor, was er euren gemeinsamen Kindern für ein toller Vater sein wird, wenn er es sogar schafft, ein Kind, das nicht seines ist, so sehr zu lieben.

LG

Gina


 

Ich versuch mich in die Lage des Kindes zu versetzen

von:lucky794

aber es stimmt schon, ich hab null Erfahrung mit Kindern. Deshalb ist es für mich schwer. Ich denke deshalb auch, dass er mit einer Frau, die schon ein Kind hat, sicher besser zusammen passen würde..
Aber nun haben wir uns nun mal ineinander verliebt..und deshalb ist es nicht soooo einfach..

Marion


 

Gibt es denn keine Möglichkeit, ihm zu erklären

dass er gar keine Tochter hat?
Ich denke, das ist mehr ein Fall für eine Fachtherapie.


 

Also...

... ich selber habe meine Kleine Schwester bei mir aufgenommen. mein Freund liebt dieses Kind abgöttisch, er tut verdammt viel für die kleine, arbeitet wegen ihr weniger etc. und umsorgt sie wie sonst was-- und die beiden sind natürlich nicht verwand, was man auch deutlich sieht (er ist Südamerikaner, wir sind alle extrem Hellheutig). Die Situation ist natürlich eine andere.
Als wir uns neulich gestritten haben, haben wir auch darüber gesprochen, was passieren würde wenn wir uns trennen - auch weil die kleine danach gefragt hat (na ja, sie hat da schon viel mitgemacht) - er würde um alles in der Welt weiter bei der kleine sein wollen (lol, ich war sogar mal eifersüchtig, weil ich das Gefühl hatte, er hängt mehr an mir als an ihr...) Ist es so schwer vorstellbar, dass ein Mann ein Kind so lieben kann, auch wenn er nicht mit ihm verwand ist?
Er will mich (vor allem deswegen) inzwischen heiraten, damit wir GEMEINSAMES Sorgerecht für das Kind bekommen.
Ich habe das nie erwartet--- bin aber dankbar!


 

Das sind geregelte und geordnete Verhältnisse

von:mannomann100

Es gibt hier einen großen Unterschied:
Eure Verhältnisse sind geregelt. Dein Freund schwingst sich nicht zum Ersatzvater auf, sondern es ist klar, dass Du die Schwester bist und er Dein engagierter Freund.

Deine Schwester weiß wer ihr Vater ist und hat nicht zwei Ersatzväter, von denen man nicht weiß wohin man sie einordnen soll.
Und es gibt hier auch keine aktuelle Freundin und Ex-Freundin etc.


 

Geregelt ist was anderes...

von:lauralein0984

... glaube mir.
ich weiß nicht, wie lange wir schon diskutiert haben, ob und wie wir der kleinen abgewöhnen, uns Mama und Papa nennen zu wollen... ständige Streitigkeiten mit dem Jugendamt, Bedrohungen von meinen Eltern -gleichzeitig den Eltern des Kindes- krasse Besuchszeiten, die nur unter Aufsicht vollzogen werden können...


 

Schieß den Trottel ab

Mal ein ernstes Wörtchen:

Das ist ja nicht mit anzuhören und da streuben sich einem ja die Haare.
Schieß den Trottel bitte ab. Der ist ja nicht ganz dicht und die Ex scheint ja eine besonders gewiefte zu sein, die es weiß sich die Männer zunutze zu machen. Hat ja gleich zwei an der Angel.
Der leibliche war sicher einer von der Sorte attraktiver Windhund, den man aber auch mit einem Kind nicht halten konnte. Also müssen natürlich Ersatzväter her.

Der neue hat hier ja wohl keine Chance in die Vaterrolle einzufinden, so wie der Ex sich engagiert.

Auf jeden Fall hätte ich vor so einem Mann, der sich derart zum Trottel macht, keinen Respekt und würde nicht im Traum daran denken mit so einem eine Familie zu gründen. Bei dem scheinen sich ja alle Parameter verschoben zu haben.

Hier muss mal einer Ordnung reinbringen. Ich sehe hier nur Chaos. Und das ist auch für das Kind kein Vorteilhafter Zustand, falls das jemand denken sollte. Also auch an Ofi21 und alle die meinen wie toll sowas wäre, wenn sich jemand so engagiert: Das Kind hat hier zwei nicht-leibliche Väter und vom leiblichen fehlt jede Spur. Das kann auch für das Kind kein guter Zustand sein. Besser wäre es er würde den geordneten Rückzug antreten und eine eigene Familie gründen und dem neuen Vater eine Chance lassen und der Familie Raum zur Neuordnung.

Übrigens: Ich hatte mal einen Ex-Freund der sich für das Kind der Ex engagieren wollte. Hier war es so dass er zunächst der Geliebte der Frau war. Die beiden flogen auf und die Frau entschied sich für ihn und verließ samt Sohn den Ehemann. Mein Ex-Freund war halt finanziell besser ausgestattet, gut ausgebildet und sah besser aus etc. Zwei Jahre ging das gut. Sie konnte jedoch nicht ertragen dass er sich in die Erziehung einmischte und den Sohn auch maßregeln wollte. Tja. Da hat unterschwellig wohl doch das schlechte Gewissen gesiegt. Klar kann man dem Mann der für das Zerbrechen der Ehe und somit für den Verlust des Vaters des Sohnes mitverantwortlich war, nicht auch noch erlauben den Sohn zu maßregeln. Auf jeden Fall gingen die auseinander und mein Ex-Freund wollte sich weiter um den Jungen kümmern.
Als ich das mit der Zeit mitbekam (die ersten Wochen) konnte ich das nicht verstehen und war zunächst tolerant, und wies jedoch darauf hin dass er das ganze mit der Zeit auslaufen lassen solle, also so im zeitraum von einem Jahr oder so. Und dann hätte er ja den kleinen ab und zu mal sehen können. Aber er wollte ihn regelmäßig sehen. Tja, nehme mal an das schlechte Gewissen hat genagt, da er ihm schließlich den vater genommen hatte.
Das habe ich aber nicht mitgemacht. Also ging es nach ca. 3 Monaten auseinander. Ach ja, er wollte gleichzeitig auch noch eine enge Freundschaft zu einer anderen Ex pflegen und eine andere Ex wollte er mit mir gemeinsam besuchen um sie zum ersten Kind zu beglückwünschen. Das war mir alles zuviel, also schoss ich den ab.

Also bei einem leiblichen Vater verstehe ich so einiges. Wenn sich hier jedoch einer aus welchen Gründen auch immer zum Trotel macht, ist das zuviel.
Und Dein Ex wusste ja schon nach ein paar Monaten dass er mit seiner Ex nicht zusammen bleiben wollte. Der scheint dann wohl andere Gründe zu haben warum er sich so sehr an das kind gebunden hat. Auf jeden Fall ist das ja nicht so normal und muss auch nicht akzeptiert werden.
Ich finde Du bist viel zu tolerant. Warum sollst Du eine komische Einstellung haben. Und die Frauen die hier einen auf so tolerant tun, sind meist selbst allein erziehende Mütter und daher nicht neutral ...
Wenn die selbst in Deiner Situtation wären, würden die wahrscheinlich nicht mal einen Mann mit leiblichem Kind akzeptieren. So schaut es meist aus ...
Also lass Dir nix einreden.

LG


 

Ja supergute Idee mannomann,

von:coleen41

ein positives Verhältnis zur Ex ist ja an sich nichts SChlechtes ...nur die Intensität sollte doch dosiert erfolgen aus Rücksicht den aktuellen Partnern gegenüber.

Die meisten kloppen sich ja mehr oder weniger nach Trennung und SCheidung.

Da mutet es fast bizarr an,wenn ein Paar WIRKLICH friedlich und ab und an noch im Kontakt ist,dass mal zusammen war und sich mal geliebt hatte.
Ohne jegliche Absicht eines Neubeginns....

LG


 

Hallo Mannomann

von:seldarius

Interessante Ansätze, die Du da zeigst, wenn auch eine Winzigkeit mittelalterlich. Hauptsache, man spielt Mama-Papa-Kind, wer die tatsächlichen Bezugspersonen des Kindes sind, ist ja dann auch egal. Die Mutter und im Höchstfall die Gene entscheiden, wen das Kind gerade als Vater zu betrachten hat.

Dass ein Mann für ein Kind, mit dem er nicht den Genpool teilt, dafür aber acht Jahre Kindheit, dem er das Laufen und sprechen beigebracht hat, Liebe empfindet...nein, dass ist wirklich "nicht normal" und muß schon gar nicht "toleriert werden". Und außerdem sind alle toleranten Menschen sowieso alleinerziehende Mütter und haben damit das Recht zu schweigen.

Meine Liebe, ich wünsche Dir, dass Du in all deinem Ordnungswahn vielleicht eines Tages lernst, über Deinen Tellerrand hinauszusehen und zu erkennen, dass die Welt wahnsinnig farbenfroh ist, wenn man sie einfach so sein lässt, wie sie ist.

LG

Gina


 

Mmmmh...

Damit könnte ich nicht umgehen.
Kann mir auch nicht erklären, warum du hier hingestellt wirst, als würdest du dem armen Kind den "Papa" nicht gönnen.

Vielleicht bin ich da weitsichtiger. Wie sähe es denn aus, wenn ihr beide eine Familie gründen würdet? Müsste euer Kind dann die Zeit mit seinem Papa mit dem "Wunsch"-Kind teilen? Oder würden Geschenke an denen bemessen werden, die auch das andere bekommt? Das sind absolute Kleinigkeiten - aber irgendwann vielleicht schwierig. Und zwar auch für das *eigene* Kind.

Einen Mann mit Anhang - hätte ich wenig Probleme. In dieser Konstellation allerdings, würde ich mir ein wenig Zurückhaltung seinerseits wünschen. Eine Art Freundschaft zu diesem Kind, ein bißchen Großer-Kumpel-sein, okay. Aber nicht Vater.

Mag egoistisch klingen, aber ich verstehe tatsächlich nicht, warum die Mutter keinen Wert darauf legt, dem Kind einen echten Papa vorzustellen. Ihren Lebensgefährten, nicht den Ex. Würde ich mir auch Gedanken machen.

Ich könnte das nicht. Um genau zu sein: ich würde ihm innerlich den Vogel zeigen.

Aber es geht mich auch nichts an, wie andere eine Beziehung führen. Insofern.


 

Scheinbar sehen kinderlose Frauen das anders,

von:lucky794

als Frauen die ein Kind haben. die haben ein anderes Verständnis für das Thema.
Du sprichst mir jedenfalls aus der Seele...
Leider kommt man wenn man diese Gedanken ausspricht als sehr herzlos rüber...bin ich aber gar nicht.
Vielleicht legt jede Frau von Natur aus einen gewissen Egoissmus an den Tag, wenn es ums "eigene Kind" geht....(was ich mir wünsche..)

Marion


 

Jap das ist schon schwierig,

von:coleen41

allerdings gestehe ich manchen kinderlosen,aus welchen Gründen auch immer,gesünderen MEnschenverstand zu,als den Übermüttern.

Sagte mir mal meine Freundin in Nürnberg am Telefon,als sie mit mir diskutierte,wieviel KOHLE sie ihrer Tochter auf die Klassenreise nach England mitgeben sollte....

LADYS SLAVE hat wie so oft,gar nicht so Unrecht.

Ist DAS VErhalten noch normal? Therapeutisch anzugehen? u.U.?


 

Och menno

du arme arme arme lernst einen mann kennen der sich "selbstlos" um ein kind kümmert....was das für ein mistkerl ist....

mach ihm eine szene und beleidige und beschimpfe die mutter des kindes, dann hat sich deine beziehung erledigt und du brauchst dich über so einen schrecklichen mann nicht mehr ärgern!

frohes zwietracht säen


 

Er liebt das Kind...

.. wie sein eigenes. Dagegen kann man nichts tun. Er ist zwar nicht der erzeuger, aber er hat es mit grossgezogen und eine besondere Verbindung zu ihm.

Vllt könntet ihr die Sonntage ja gemeinsam mit dem Kin verbringen, immer noch besser als wenn er da alleine den ganzen Tag ist; sie reitet ja gerne usw.

Denke, wenn du mit ihm zusammenbleiben willst und eine eigene Familie mit ihm gründen möchtest, musst du die kleine einfach akzeptieren und respektieren, dass er sie liebt.

Wenn du ab und an zu kurz kommst, musst du ihm das mitteilen, sonst weiss er ja garnicht, dass du dich schlecht dabei fühlst wenn er jeden Sonntag den ganzen Tag fort ist.

Wünsch dir alles Gute.
Kann mir vorstellen, dass deine Situation sicher nicht leicht ist, vor allem, weil du nicht wirklich wusstest worauf du dich einlässt, aber man kann sich eben nicht aussuchen in wenn man sich verliebt, versuch die positiven Seiten zu sehen. Er scheint ein echt liebevoller Vater und Partner zu sein, das ist viel wert.

LG


 

Wo ist das Problem?

Er stellt sich hin und sagt, es ist sein Kind - für Dich ist es eine Lüge, für ihn aber die WAHRHEIT. Er empfindet so - auch wenn es nicht sein leibliches Kind ist. Schließlich kennt er das Kind, seit es ein Baby ist, jetzt ist die Kleine neun (!) Jahre alt - soll er einfach den Kontakt abbrechen zu einem Menschen, den er wie sein eigenes Fleisch und Blut liebt, nur weil seine neue Freundin kein Verständnis für eine so enge Beziehung hat, nur weil die Gene nicht seine eigenen sind? Wie herzlos ist das denn?!

Ich denke, Deine Angst ist eine ganz andere: Könnte es sein, dass Du glaubst, er würde sich um ein zukünftiges gemeinsames Kind mit Dir weniger kümmern als um die Kleine? Fühlst Du Eifersucht, weil er sich um dieses Kind so kümmert? Wenn Du diesen Gefühlen weiterhin freien Lauf lässt, prophezeie ich Dir, dass eure Beziehung bald am Ende sein wird.

Du solltest lieber versuchen, ihn zu verstehen. Das Argument, dass es sich hier nicht um seine leibliche Tochter handelt, zählt nicht. Denn er empfindet wie ein Vater für sie, also nimm es so hin und versuche ihn lediglich davor zu bewahren, wenn er dabei ist, sich von der Ex ausnutzen zu lassen.

LG


 

Genau...

von:ofi21

...so siehts aus. Auch ein Mann der ein Kind nicht gezeugt hat, kann sich als Vater dieses Kindes fühlen.
Es gibt soviele Erzeuger die sich ehrlich gesagt einen Sch....dreck um ihre leiblichen Kinder kümmern und da hat ein Mann der sagt,ich bin zwar nicht der Erzeuger aber ich fühle mich als Vater schon Respekt verdient.

Wenn er dieses Kind wie ein Vater liebt und dieses Kind ihn auch so liebt egal ob sie nun Papa zu ihm sagt oder nicht, hat keine nachfolgende Freundin das Recht, diese Vater-Kind-Beziehung in Frage zu stellen oder gar zu zerstören, nur weil es ihr nicht genehm ist, dass ihr Freund ein Vorleben hatte.
Denn das ist doch meist das eigentliche Problem dieser Frauen. sie kommen nicht damit klar, dass der Partner vor ihnen Frau/Freundin und/oder Kinder hat.


 

Stimme euch zu

von:elicah

ABER folgenden abschnitt finde ich irgendwie bedenklich:

"(...)das heißt am Sonntag: er fährt zum Frühstüchk in das Haus des neuen Lebensgefährten und kommt abends halb zehn, wenn er das Mädel ins Bett gebracht hat und Geschichte vorgelesen hat wieder....Früher hat er wohl sogar im Kinderzimmer übernachtet, solange bis der Neue Mann ihm gesagt hat, dass es ihm nun doch zuweit geht...(...)"

ich hab absolutes verständnis dafür, dass er dieses kind als "sein" kind ansieht, keine frage. aber warum muss er da einen ganzen tag (von morgens bis abends um 10!) im haus der ex und des neuen verbringen? er kann die kleine auch ebenso gut abholen und mit ihr und seiner freundin gemeinsam etwas unternehmen, sie abends dann wieder zu hause abliefern.
dass er da auch in ihrem zimmer übernachtet hat, finde ich ein wenig überzogen.

meint ihr nicht auch?


 

Danke für Eure Beiträge

von:lucky794

Diese Einstellung, dass es ja egal ist ob leibliches Kind oder nicht, versuche ich mir gerade zu erarbeiten.
Wisst Ihr am Anfng hb ich das alles ganz positiv gesehen, hatte ja null Erfahrung mit so einer Situation.
Für mich ist es auch interessant es aus der Sicht von Euch Müttern zu beleuchten.
Aber für mich ohne Kind ist es nicht so leicht.. je fester unsere Beziehung wird und je mehr wir unsere eigene Zukunft planen, um so seltsamere Gefühle steigen in mir hoch... Bin mitlerweile wirklich etwas eifersüchtig. Nicht auf die Kleine.. irgendwie auf diese lebenslange Bindung an Exreundin und ihr Kind, die er sich auferlegt hat...
Ich hätte auch nie gedacht, dass ich so darauf reagiere.

Ich finde nur er sollte etwas mehr los lassen. Der Neue Mann hat genau so Anspruch auf ne Vater Rolle wie er oder?
Und ich finde er hält da irgendwie zu fest. Treff alle 2 Wochen? Net so viel in dem Haus dieser Familie sein? Net sooo viel zahlen? Mehr an seine eigene Zukunft denken???

Meint Ihr nicht dass es schon damals eine Rolle hätte spielen sollen, dass er mal irgendwann wieder sein eigenes Leben lebt und eine eigene Famielie gründen wird..als schon nach ein paar Monaten klar war, dass er und die Mutter kein Paar bleiben werden?

Wie gesagt, ich möchte das von allen Seiten beleuchten und wirklich versuchen zu aktzeptieren , dass ich in nen Mann mit Kind verliebt bin..
Ich möchte ihm den Kontakt net verbieten oder so...das wäre ja furchtbar...

Marion


 

Hallo Marion

von:seldarius

"Der neue Mann hat genauso Anspruch auf die Vater Rolle wie er oder?"
Nein, das sehe ich nicht so. Dein Freund war ihr Vater, als das Mädel wirklich noch winzig klein war und und hat all die Dinge erledigt, die dieses damals noch völlig hilflose Würmchen gebraucht hat. Diese "Vaterrolle" wird meiner Ansicht nach nie wieder ein anderer Mann im Leben des Kindes einnehmen können. Klar ist sie mit 9 Jahren noch mitten in der Kindheit und hat noch die Pubertät vor sich, aber die größte Entwicklung hat sie schon hinter sich und da war Dein Freund an ihrer Seite.

Der "Neue" hat an sich überhaupt keine Ansprüche auf eine Vaterrolle. In erster Linie hat er eine Beziehung zur Mutter. Ob die Kleine ihn als Vaterersatz akzeptiert oder nicht, bleibt ihr überlassen.

Zahlen finde ich auch nicht unbedingt, dass Dein Freund müsste, aber er fühlt sich wohl verantwortlich. Und die Zeit die er mit "seiner Tochter" verbringt, ist durchaus angemessen. Wie ein "normaler" Vater halt, als der er sich fühlt und der er der Kleinen bisher auch war.

LG

Gina


 

PS:

von:seldarius

Ich denke übrigens, dein Freund fürchtet sich vor dem Tag, an dem seine Ex beschließt, ihn aus dem Leben der Kleinen zu kicken. Deshalb tritt er so leise auf, zahlt weiterhin für sie, holt sie nich zu euch, sondern hält sich bei den beiden auf, wie ein "geduldeter Gast".
Sprich mal mit ihm darüber, ob ihr nicht daran ein wenig arbeiten könnt.

LG

Gina


 

Stimme...

von:ofi21

...zu, das ist etwas überzogen oder vielleicht stammt es noch aus der Zeit, als er halt keine Freundin hatte und es wäre sicherlich angebracht, die Freundin über kurz oder lang mit einzubeziehen.


 

Danke das macht mir hoffnung..

von:lucky794

Ich finde was Du da schreibst sehr gut, das macht mir irgendwie Hoffnung, dass ich meine Gefühle doch noch in Griff bekomme.. Die "Next" bei Euch hat es ja auch hinbekommen. Haben die beiden jetzt auch gemeinsam ein Kind? Wie läuft das?
Meinen Freund mit der Tochter zu sehen, das ist ganz schön, wie er sich kümmert... sie ist ja auch ne Liebe..
Aber wie die Beiden dann beim Grillen zusammen mit der Mutter " Vater - Mutter - Kind- zelebriert haben und der Lebensgefährte, mit dem Sie ja schon fast 4 Jahre zusammen wohnt und ich dann so allein gelassen wurden...hm... ich glaub mit solchen Situationen hab ich Probleme..
Tick ich da nicht ganz richtig?
In anderen Foren hab ich viel darüber gelesen, dass eine Neue Partnerin ohne eigenes Kind wohl öfters Probleme mit einem Mann mit Kind hat.. und ich sehe meinen Fall immer noch irgendwie als Sonderfall..

Aber wie gesagt, Deine Geschichte macht mir Hoffnung, dass alles gaaaanz normal wird.

Hast Du einen neuen Partner und wie hat der darauf reagiert?

Und an Euch anderen: Ein Expartner Euer Freundin/ Freund noch sooo präsent in den eigenen 4 Wänden.. würde Euch das net stören??

Übrigens verbringt mein Freund den heiligen Abend mit der Ex und dem Kind im Haus von dem neuen Lebensgefährten. Der ist allerdings bei einer alten Verwanten ( Tante) eingeladen und gar net da... Da ich nicht bereit bin den heiligen Abend ohne meinen Freund zu verbringen hab ich jetzt gesagt dass ich mit ihm mitgehe.. Natürlich ist das nicht meine Idealvorstellung. Und ich hab meinem Freund gesagt dass er jetzt nicht wie ein Singel weitermachen kann,..sondern auch Rücksicht auf die neue Beziehung nehmen muß... lieg ich da falsch?

Grüßle Marion


 

Hey,

von:jane1963

mir fällt da spontan was zum Heiligabend ein...vielleicht fährt der Freund zur Tante, weil er auch keine große Lust auf den "Ex" hat? Und beide evtl. Deinen Freund nicht vor den Kopf stossen wollen, dass es an der Zeit ist etwas zu ändern? Ich würde wahrscheinlich, also nur wahrscheinlich, folgendes machen: einfach mal ab und an Sonntags mitfahren und irgendwann das Gespräch "Weihnachten" aufgreifen. Wie wärs z.B. wenn dieses Jahr der Freund seine Tante abholt und ihr eine "große" Runde unterm Tannenbaum seid...die Erwachsenen machen ein zwanglosen "Schrottjulklapp" (dann kommt nicht die Peinlichkeit der Geschenke auf)und die Kleine hat ihre normale "Bescherung". Das könnte wohlmöglich ein netter Abend werden.- Ihr beiden macht dann einfach Eure Bescherung später zu Hause (falls ihr euch etwas schenkt). Und nächstes Jahr, wer weiß? Vielleicht seid ihr dann schon selbst Eltern von einem kleinen Wurm und ihr holt die Kleine am 1. Weihnachtstag und feiert dann "Heiligabend"? Lässt sich alles regeln.
Also Kopf hoch und viel Glück
LG Jane


 

Zu...

von:ofi21

...deiner ersten Frage. Ja mein Exmann würde mich ganz gewaltig in meinen vier Wänden stören. NICHT stören würde es mich aber, wenn er sich um seine eigenen Kindern mal kümmern würde, dass muß allerdings nicht in meinen vier Wänden passieren.

Zu deiner zweiten Frage, es spricht sicher nichts dagegen, wenn du Weihnachten dort mit ihm gemeinsam verbringst. Allerdings denke ich das du dich dort sicher nicht sehr wohl fühlen würdest oder?
Wenn, ist es nicht so unverständlich, denn tolerieren, das er eine Ex und ein Kind hat ist eine Sache, mit der Ex unterm Tannenbaum auf Friede, Freude zu machen eine andere.

Du solltest mit deinem Freund mal intensiv reden und ihm z.B. vorschlagen, dass ihr doch am 1. oder 2. Feiertag das Mädchen zu euch holt und gemeinsam dann bei euch mit ihr feiert.

Rücksicht sollten beide Parteien nehmen, die neue Freundin auf Kind und Ex und der Partner auch auf seine neue Freundin.


 

Danke nochmal für Eure Vorschläge,

von:lucky794

mir geht es schon viel besser.
Es tut wirklich gut einfach mal drüber "sprechen" zu können...
Denn das Thema beschäftigt mich sehr und es ist nicht gut, wenn ich meinen Freund immer damit konfrontiere... es ist mein Problem und wir können zusammen darüber reden... aber im Grunde muß ich halt an mir arbeiten..


 

Gibt es noch ähnliche Fälle? Erfahrungen?

von:lucky794

Mich würde es interessieren, ob es noch mehr Frauen hier im Forum gibt, deren Männer sich um das Kind einer alten Exfreundin kümmern.. und in welcher Form?

Grüßle


 

Hallo Trinchen

von:lucky794

Hallo Trienchen, mich interessiert sehr, wie Deine Geschichte----Dein Ex hat auch Vaterrolle übernommen--- weitergeht..
Stellt er sich auch weiterhin im Bekanntenkreis/ Freundeskreis..einfach gegenüber jedem Menschen so dar, dass er der VATER ist? Oder hat er die innerliche Einstellung, dass er sich als Vaterfigur um das Kind kümmert...oder kann man das wirklich nicht trennen?
Heut ist ja wieder "Tochtertag" bei meinem Freund und die beiden kaufen heut alles zusammen ein was sie halt gerade so braucht..Winterstiefel, Turnschuhe, Turnhose...
Ich frag mich warum das Ihr Lebensgefährte nicht kauft..?? Das ist für mich nicht normal..
Grüßle Marion


 

Er fühlt sich als Vater,wenn auch nicht leiblicher,

von:coleen41

und ich meine,schon ein wenig starker Tobak,wie er für ein Kind empfindet,was er miterlebt hatte,als es noch ganz klein war...

Ich finde es ein wenig überzogen und was ich mich die ganze Zeit beim Überfliegen der anderen statements fragte-WIESO zeugt er nicht selbst ein Kind?

Die Ex kann sich von schreiben gleich 2 Männer,die ihr beistehen mit der Kleinen.

Manche Mütter müssen mit ach und krach alleine erziehen und bei ihr stehen praktisch 2 nicht leibliche Väter Schlange,verstehs einer .....

Ist ja auch praktisch für den neuen Lebenspartner,fällt kaum auf,wenn der sich gar nicht so einbringt,auch finanziell nicht,das macht ja alles der "Vater"der Kleinen

Die Beziehung an sich ist die emotionale,da ich selber bei einem Vater aufgewachsen bin,dessen leibliche Tochter ich NICHT war,kann ich nur sagen,ich hätte keinen besseren Papa haben können, 41 Jahre lang.
Als er vor einigen Jahren starb (auch die Adoptivmutter),hätte ich mir um alles auf der Welt gewünscht-bis zum heutigen Tag,er wäre noch da ....

NUr für Dich Marion heisst das im Umkehrschluss-willst Du das mittragen oder eher beenden?
ER wird sich sicher weiter als "Vater"der Kleinen fühlen und auch so handeln.

Ich les nix von Kinderwunsch mit Dir raus.
Möglicherweise verschwendest DU Deine Zeit mit dem falschen Mann und ein getrennt lebender Vater oder ein Mann der Kinderlos ist wäre geeigneter als Partner oder Ehemann und künftiger Kindsvater-eins nach dem anderen-für Dich ...

LG


 

Ich selbst bin auch adoptiert..

von:lucky794

Hallo coleen, danke für Deine Antwort.

Wir haben auch selbst einen Kinderwunsch, aber meine Sorge ist: er hat sich ja schon für diese andere Familie entschieden, wie wird das mit Zeit und Geld... werde ich damit zurecht kommen, dass er da immer noch soviel zusponsert, wenn unser Kind auf der Welt ist? Oder noch so viel Zeit verbringt? Darüber muß ich mir halt klar weden.
Er hat ja jetzt 3 Jahre allein gewohnt und ich verstehe, dass das scheinbar seine Ersatzfamilie war, dass er nicht los lassen konnte..
Aber nun finde ich sollte er das bissle wenigstens. Wir reden darüber und er beginnt langsam meine Ängste zu verstehen. Er möchte ja auch etwas ändern, aber das alles ist soooo tief in ihm drin:

-Er ist der Vater,
-er wird immer der Vater bleiben,
-er wird immer danach schauen, dass es dem Kind gut geht,
-und falls sich die Ex vom Lebensgefährten trennt wird er halt schauen dass es ihr gut geht...denn nur so gehts auch dem Kind gut...

Klar sagt er auch, dass die Kleine ihn irgendwann nicht mehr brauchen wird, aber ich glaub da irrt er...Ausbildung/Studium...da kann er erst mal richtig zahlen mit seiner Einstellung. Die Waldorfschule zahlt er ja auch, obwol der Lebensgefährte richtig gut Geld hat...

Versteht mich nicht falsch, ich mag die Kleine. Wir haben schon schöne Stunden zusammen verbracht..
Aber die ganze Situation überfordert mich irgendwie..

Ich selbst bin adoptiert. Meine Eltern sind seit über 40 Jahren verheiratet.Ich sollte es verstehen.. Aber irgendwie ist es für mich etwas Anderes...
Hätte er damals seine Ex geheiratet, so fänd ich es noch angebrachter, dass er sich so verhält.. aber so?

Versuche es zu akzeptieren. Er wäre der beste Vater der Welt für unser Kind...aber er hat ja schon eins .... meint er.

Meint Ihr es wird besser mit meinen Gefühlen, wenn ich schwanger bin?

Grüßle


 

Besser mit Deinen Gefühlen wenn DU schwanger wirst von ihm,hm...

von:coleen41

ich weiss nicht so recht,ich tu mir irgendwie schwer,den Typ einzuordnen,der so megafixiert auf das Kind seiner EX ist,zumal diese ja mit neuem Partner lebt,finde ich DAS;was Du erzählst,befremdlich...

Wie gsagt,schön für das Kind,schön für sie,einen Notnagel zu haben,praktisch für den reichen Lover der Ex,der nix löhnen muss für die kleine Kröte seiner Freundin,die er nicht gezeugt hat.DAs liest sich bissig,ganz so wars nicht gemeint,eher ironisch ......

ICH weiss es nicht,ob sich überhaupt was ändern würde.

Ob DU dann an erster Stelle stehen würdest,mit SEINEM eigenen Kind?
Oder ob er weiterhin springen würde,wenn die Ex pfeift mit der 9jährigen?
Patchwork,schön und gut.

Ich meine dennoch,er übertreibt irgendwo,wie gesagt,ich kann dieses Defizit bei ihm nicht greifen,dass er ein "fremdes"Kind als seins sieht und zahlt und sich so verhält,als würde er nie ein eigenen zeugen können.

Kann er das denn,gesundheitlich und so,schon,oder?


LG


 

Gestern abend ist es leider deswegen eskaliert,

von:lucky794

Hallo coleen, wir haben darüber gesprochen dass wir ein eigenes Kind wollen und da ich schon 36 bin wissen wir auch, dass es auch bald aktuell werden wir. Er sagt ihm fehlt ein Kleines Kind in seinem Leben..und seine Tochter wird ja immer älter und lebt nun auch mal nicht mehr mit ihm zusammen.
Seit unsere Liebe tiefer geworden ist und wir uns über eine eigene Familie unterhalten haben, haben meine Probleme mit seiner Entscheidung, schon eine Familie zu haben, ja erst angefangen..diese Ängste was wird, wenn er sich dort weiterhin so intensiv einbringt..
Tja und deshalb bin ich in diesem Forum gelandet. Ich spreche mit ihm schon darüber, er möchte auch das wir über meine Gedanken dazu sprechen und er sieht langsam ein, dass es doch (für alle Seiten ) nicht ganz so easy
ist, wie er es sich immer gedacht hat. Er war ja die ganze Zeit singel und konnte machen wie er wollte. Und ich glaub das war so seine Ersatzfamilie. Das Kind liebt ihn, die Mutter freut sich über die Konstante im Leben und der Lebensgefährte duldet es bis zu einem gewissen Punkt... Nun komm ich ( die böse neue Freundin) und stell Ansprüche.. Ich dachte ich kann das alles einfach so mitleben, aber meine Gefühle sagen mir etwas anderes.
So ungefiltert kann ich das nur hier erzählen, ihm gegenüber versuche ich mich zu beherrschen und erst mal selbst mit mir ins Reine zu kommen.
Aber gestern abend, als er von seiner Tochter kam ist es dann voll aus mir raus geplatzt. Seine Ex würd mich ignorieren, die Ex und der Freund können doch selbst die Kleine zu Bett bringen,...bla bla..
Ich dachte er würd Schluß mit mir machen, denn ich hatte mich in dem Moment nicht mehr unter Kontrolle..
Jetzt reden wir heut abend noch mal in Ruhe...
Er will mich nicht verlieren und ich ihn nicht..
Aber die Schlüsselfrage ist:"egal auf welchem Level sich die ganze Sache abspielt...werde ich je akzeptieren dass er sich wie ein geschiedener Mann mit Kind verhält"????


 

Nein,glaube ich nicht,

von:coleen41

und auch nicht,dass sich sein Verhalten ändern wird.

Mag sein,es war mal an der ZEit,dass Du auf den Tisch haust.

Aber ob DIESER Mann der richtige für Dich ist,...lass ich mal so stehen.
Sind ja sehr persönliche Entscheidungen ....

Auf länger MUSS ein Kompromiss gefunden werden.

KEine Ahnung,wie das der betuchte neue Freund der Mutter sieht,vielleicht entspannt,denn so bleibt ihm sowohl mehr Kohle als auch es fällt kaum auf,dass er sich intensiv der Freundin widmen kann und das "störende kl.etwas"nicht von ihm mit aktzeptiert werden muss,mit dem er nix zu tun hat,manche Männer denken so....

Ich meine,Dir zuliebe sollte er dazu bereit sein,sein Engagement zu überdenken.
Ich meine,andere sind auch Väter und nicht mehr mit der Mutter als Paar zusammen und kümmern sich,je nach gutem oder weniger gutem Kontakt,mehr oder weniger intensiv um die selber gezeugten Ableger...

ABER DAS von Dir liest sich irgendwie so,als wäre er noch mit der Ex zusammen...und DAS kann man irgendwie den Folgepartnern nicht antun,wenn man noch alle Tassen im SChrank hat.
Die wackeln bei ihm schon schwer ...


 

Der neue Lebensgefährte

von:lucky794

kann selbst keine kinder zeugen. Er hat sich aber immer eine Familie gewünscht, und sich ganz bewußt für diese Frau mit Kind entschieden.ER fühlt sich auch verantwortlich für das Kind
Als er die Freundin mit Kind kennenlernte war sie 5 Jahre alst.
Das mein ich damit wenn ich sage: mein Freund hätte damals mehr loslassen sollen und den beiden ne Chance auf eine innigere Vater Tochter Beziehung geben sollen. Aber das konnte er halt nicht..
Und nun ist es zuspät, denn nun ist sie schon 9 und es ist halt wie es ist. Das Kind sieht ihn wohl als Vater.
Er will vorsichtig einige Dinge verändern, weil ich es exakt so nicht ganz akzeptieren kann. Zum Beispiel dass er sich im Haus des Neuen komplett um die Kleine kümmert, wenn seine Ex geschäftlich nicht da ist.. Also das kann nun wirklich der Lebensgefährte selst machen ...oder???


 

Wenn..,.

von:ofi21

...ich das so lese, scheint dir Geld sehr wichtig zu sein. Wenn er der leibliche Vater wäre, kann der neue Freund auch unendlich viel Geld haben und trotzdem ist er für das Kind unterhaltsmäßig zuständig.
Dein Freund hat sich nunmal dafür entschieden in allen Bereichen, auch zahlend der Vater dieses Kindes zu sein und das ist seine freie Entscheidung gewesen.

Es gibt heutzutage sehr viele Menschen, denen nicht mehr sehr viel Geld, durch Arbeitslosigkeit, durch die steigenden Preise usw. zur Verfügung steht. Aber diese Menschen haben auch evtl. nicht nur ein Kind, sondern sogar mehrere. Die schaffen das doch auch. Warum sollte es euch dann nicht ebenfalls möglich sein.

Auch geschiedene Väter, die Unterhalt für ihre Kinder zahlen müssen, gründen neue Familien und schaffen das.

Und, zum Schluß noch die Anmerkung, dass nicht nur er die künftige Familie ernähren muß, sondern du als Frau kannst/solltest auch deine Beitrag finanziell dazu leisten.


 

Klar,

von:lucky794

das ist mir bewußt, dass ich auch den finanziellen Beitrag dazu leisten muß...
Leider kann man das als Frau die ersten Jahre aber nur eingeschränkt.
Ich hab halt ein recht hohes Sicherheitsbedürfnis..blöd gesagt..wie drückt man sich da richtig aus?
Sicher kostet ein Kind viel Geld, und für mich sollten da halt im Vorfeld schon die Grundvorraussetzungen stimmen. Den Mann den ich liebe hab ich schon, und der ist scheint es ein optimaler Vater Typ.
Weißt Du..mit 36 muß man dann halt in die richtige Richtung hinarbeiten..und darf sich nicht in der falschen Richtung verrennen..Ich war die letzten 7 Jahre mit einem Mann zusammen, mit dem ich im Endeffekt keine Kinder wollte. Dafür tickt die biologische Uhr jetzt um so lauter..hätt ich auch nie gedacht.
Ich liebe meinen Freund..ich will für die Beziehung kämpfen und meine Ängste überwinden. Er liebt mich auch und ist sich sicher dass wir das schaffen.
Meine Gefühle zu em Thema, dass er schon ein Kind hat, schwanken halt extrem..
Mal denk ich alles ist ganz leicht..jetzt hab ichs geschafft, dann reicht wieder ein Anruf der Exfreundin oder der Gedanke ans nächste "Tochterwochenende" um mir durch und durch zu gehen..
Aber wir sind erst 6 Monate zusammen, ich denke es braucht einfach noch etwas Zeit..
Bin auf dem Weg


 

Ts...

von:cherie99

Und was ist mit der Ex?
Wo ist ihr finanzieller Beitrag?
ICh lese nur, dass sie sich immer Idioten sucht, die sie finanzieren. Die ist auf Geld fixiert!

Er IST NICHT der Vater, verdammt.
Das Kind hat einen Vater. Warum meinen so viele Alleinerziehende, sie könnten nach ihren Wünschen einen "Vater" bestimmen? Und warum machen das so viele Männer mit?


 

Lach...

von:ofi21

...ja ja die Ex mit Kind ist immer die Böse oder hast du hier schon jemals etwas anderes gelesen.
Um das wirklich beurteilen zu können, müßte man die Ex sicherlich persönlich kennen und nicht nur von Worten einer Nachfolgerin, denn die sind in den selstesten Fällen wohl objektiv/neutral.
Weiß man denn hier, welche Vereinbarungen da wirklich getroffen wurden? Nein weiß man nicht.


 

von:maybe87

Er kann aber jederzeit aus dieser "Vereinbarung" raus - was ein leiblicher Vater oder Adoptivvater nun einmal nicht kann. Das ist der Unterschied.

Nicht böse gemeint aber - dein letzter Absatz - das würde mir ja gerade einfallen. Die unehelichen Kuckuckskinder fremder Frauen mitdurchzufüttern... ^^


 

Öhmmm....

von:ofi21

...im letzten Absatz meinte ich nicht, dass sie das Kind, was schon da ist miternähren soll, sondern das Kind, was sie beabsichtigt mit ihrem Partner zu bekommen.

Mein Posting war auch mehr allgemein darauf ausgerichtet, das es Familien gibt, die wenig Einkommen haben und sogar mehrere Kinder haben.

Natürlich kann er jederzeit aus dieser Vereinbarung heraus aber wenn ist es seine Sache die ER regeln muß, wenn er es denn will.

Den neuen Lebenspartner nun aber durch seine finanziellen Verhältnisse heranzuziehen, der ja ebenfalls nicht der leibliche Vater ist, ist da allerdings irgendwie widersinnig.

Wobei, da fällt mir grad noch so ein, zwei Männer und ein Kind aber von beiden nicht das leibliche, da stellt sich dann noch die Frage nach dem wirklichen Erzeuger dieses Kindes. Der scheint in keiner Weise auch finaziell wohl keine Rollezu spielen.
Bin sicher nicht böse, denn ein fremdes Kind meines Partners würde ich auch nicht ernähren wollen. .


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