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Wie erklärt man seinem Partner, dass man auf SM (o.ä.) steht? | ||||||||||||||
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Hallo ihr Lieben!
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... sagen src=/imforum/g1.gif width=15 height=15 border=0>
Ne, mal ehrlich. Ich stecke zwar nicht in einer Beziehung, sondern hatte in letzter Zeit immer wieder das Glück neue Beziehungen anfangen zu dürfen *g* (nie wegen SM) aber ich sage es der potentiellen Partnerin spätestens am 2. - 3. Abend. Manchmal geht die anbahnende Beziehung dann zu Bruch, manchmal auch nicht src=/imforum/g1.gif width=15 height=15 border=0> Aber lieber geht die Bekanntschaft gleich wieder den Bach runter, als dass man sich lebenslang etwas verkneift. So wird man nicht glücklich. Und grade beim Sex muss man mit dem Partner zu einer gemeinsamen Ebene finden. Und das geht nur mit reden.
Gruß
DS
ich habe es ihm irgendwann ganz einfach ganz direkt gesagt. Zuerst natürlich ein bischen angedeutet und vorbereitet, so mit Handschellen-Spielchen und ähnlichem. Und irgendwann haben wir uns mal während eines Wochenendtrips über Sex unterhalten, und da habe ich es halt gesagt. Und er war auch nicht besonders schokiert, weil es sich ja ein bißchen angedeutet hat. Nur erfüllen kann er mir diese Wünsche nicht so recht, weil es leider nicht seine Wellenlänge ist... Das ist ein bischen dumm. Wir machen es jetzt halt so, daß wir zwar normalerweise "normalen" Sex haben (was mir aber auch ziemlich gut gefällt), aber von Zeit Zeit zu Zeit auch mal eine härtere Gangart einlegen- soweit halt, wie er bereit ist mitzugehen.
Für mich wäre das übrigens nie ein Grund mich zu trennen. Er akzeptiert mich und versucht auch darauf einzugehen. Und wir lieben uns. Das ist das wichtigste.
Also, so einen richtigen Tipp habe ich auch nicht. Aber ich gleube in einer funktionierenden Beziehung sollte es kein Problem sein, ssolche Wünsche auszusprechen. Inwieweit das auf Gegenliebe stößt, ist allerdings ein anderes Problem...
LG, nindscha
... mal so zum Spaß ein Spielchen vorschlagen ? Bilder zeigen ? mal seh'n, wie er reagiert.
Und wenn er nur Ablehnung zeigt ... dann mach's doch wie pain4me (liebe Grüße an Dich)
und suche Dir den richtigen. Sonst bist du ja ein Leben lang unzufrieden
liebe Grüße
Max
ich glaub, da kann man kein "für alle gültig ratschlag" geben... es kommt auf den mann an und auf die beziehung & das vertrauen an, die/das du zu ihm hast... der eine packts, wenn du mit ihm klartext redest, der andere möchts gern durch die blume gesagt bekommen und wieder andere können "damit" überhaupt nichts anfangen und wollen davon auch nichts wissen...
ich selbst hab herrn schatzl in einer onlinesinglebörse getroffen... in meinem inserat war eindeutig geschrieben, dass ich nur einen mann mit dom-, bondage- und sadoneigung suche... alles andere käme für mich heute nicht mehr in frage...
das buch "die wahl der qual" (http://www.die-wahl-der-qual.de/) hab ich verschlungen... es sind viele hilfreiche tipps und ratschläge drin... auch wie man seinen partner mitteilen kann, welche neigung in einem schlummert (verkümmert)...
liebe grüße, pain4me
Hallo BL,
ich denke, am einfachsten ist es beim Neu-Kennenlernen. Da gehört es doch wohl zu den Dingen, die man mit "abcheckt", ob man auch erotisch-sexuell kompatibel ist.
Das heisst nun nicht, mit der Tür ins Haus zu fallen, aber doch mit kleinen Spielchen und Handgriffen sehen, wie der andere reagiert. Und dann deutlich aber ohne den anderen absichtlich zu schockieren darüber reden. Dann kann das Gegenüber sich dazu stellen und sich eigene Gedanken dazu machen.
Oder aber wenn SM-Anteile in deiner Beziehung dir wichtig sind schaust du dich gleich in "einschlägigen" src=/imforum/g2.gif width=15 height=15 border=0> Kreisen um.
In bestehenden Beziehungen ist das etwas diffizieler. Da muss man sich schon genau überlegen, was man erreichen will und was man bereit ist aufzugeben. Also wenn man nur mal rumprobieren möchte und dafür aber dem Partner einen schweren Schock versetzt, indem man anfängt über SM zu reden, dann ist das vielleicht nicht ganz das richtige Mittel. Da muss aber jede/r selber schauen, wie es um den Partner und die Dringlichkeit der eigene Gelüste steht.
Und es gibt ja immer noch die Möglichkeit, wenn sich die Partner vertrauen und SM nicht in die Beziehung einzubauen ist, dass derjenige, der das gern erleben möchte, die SM-Erlebnisse in einer sogenannten Spielbeziehung macht, die dann ganz klar als eine solche definiert wird und die Lebenspartnerschaft nicht berührt.
Und dann habe ich mal etwas schlaues gelesen: Meist sucht man sich seinen Partner ja doch sehr bewusst aus. Wenn also eine derartige Leidenschaft in einem schlummert besteht dei Möglichkeit, dass man sich also schon instinktiv einen dazu passenden Menschen gesucht hat.
Aber dafür lege ich meine Hand nicht ins Feuer.
Soweit erst mal
Gruss
Martha
Liebe Martha,
der letzte Abschnitt hat mir jetzt gerade einen kleinen Stupser gegeben, denn das ist was, über das ich mir schon richtig viele Gedanken gemacht habe.
Layla, ich werde jetzt etwas von Deiner Frage abschweifen, entschuldige.
"Wenn also eine derartige Leidenschaft in einem schlummert besteht dei Möglichkeit, dass man sich also schon instinktiv einen dazu passenden Menschen gesucht hat."
Diese Theorie habe ich auch, bezüglich mir selbst und meiner eigenen Beziehung. Woanders gelesen habe ich das allerdings noch nie bisher.
Ich habe meinen Prinzen kennengelernt, lange, lange bevor Begriffe wie BDSM, Devotion und Dominanz den Weg zu mir gefunden haben, lange bevor wir uns unserer Neigungen bewußt geworden sind, sie in Worte gefasst haben.
Aber wir haben - ich rede jetzt mal vom Sexuellen, denn darum geht's ja hier - von Anfang an perfekt miteinander harmoniert, es hat mich umgehauen. Und da wurde noch absolut nichts praktiziert, was irgendwie vom "Durchschnitt" abweicht. Ich hatte vorher viele Sexualpartner, keiner konnte mir das geben, was ich wollte, auch wenn es rein technisch gar nicht so anders war und ich mir gar nicht bewußt war, was ich wollte. Es PASSTE einfach und ich hab' das lange nicht wirklich verstanden, genauso wie er.
Die Neigung ist da und man wird niemals wirklich erfüllt sein, wenn man nicht einen Partner hat, der das Pendant ist. Dazu muss man sich dessen nicht bewußt sein.
So, jetzt zum Thema:
Wenn ich heute einen Partner suchen sollte, mit dem Wissen, das ich über mich selbst habe, würde ich diesen Aspekt ganz bewußt einbeziehen, sprich, wie Martha so schön sagt src=/imforum/g2.gif width=15 height=15 border=0>, mich in "einschlägigen Kreisen umsehen", denn ohne mich auszuleben, könnte ich nicht mehr. Ganz einfache Kiste.
Aber wie sage ich's meinem Partner, wenn ich nicht sicher bin, wie er denkt? Schwierige Sache. Mit einer Abfuhr muss man rechnen, vielleicht sogar mit Entsetzen, totaler Ablehnung.
Ich kenne eine Dame, deren (mittlerweile Ex-)Mann sie als Perverse beschimpft hat, das ist natürlich krass. Wenn man derartig übel vor die Wand läuft, dann ist es meiner (ganz persönlichen) Meinung nach so, dass auch der Rest nicht wirklich stimmen kann bezüglich Verständnis, Kommunikation und Vertrauen.
BDSM ist ein Weg, den man meist sehr langsam geht, ich kann mir kaum vorstellen, dass es Frau/Mann plötzlich und unerwartet danach gelüstet, heftig gepeitscht zu werden. Ein Klaps auf den Po reicht ja als Einstieg und dann kann man mal weitersehen. Das sollte etwas sein, wovor niemand sofort schreiend wegrennt, denke ich.
Genauso verhält es sich mit Bondage und DS-Beziehungen: Wenn man nicht zufällig an einen sehr erfahrenen Partner gerät, wird man sich wohl kaum als erstes komplett verschnüren lassen oder sich sofort ein Halsband anlegen lassen.
Was ist mit den mittlerweile schon fast standardisierten Fesselspielchen oder Dirty Talk? Fängt's da nicht schon an? Damit schockt man keinen Partner mehr (hoffe ich *g*) und sowas ist ausbaufähig, wenn die Reaktion positiv und die Neigung da ist.
Ich bin der Auffassung, dass eine BDSM-Beziehung langsam reifen muss, sich entwickeln, Schrittchen für Schrittchen. Der Weg ist das Ziel, denn er hat kein bestimmtes außer Hingabe.
Ich fürchte fast, ich habe Dich nicht schlauer gemacht, aber das sind so ein paar Gedanken dazu.
Lieben Gruß
Imandra
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