Ich bin jetzt seid einem knappen Jahr mit meinem Freund zusammen.. wir führen eine Fernbeziehung und irgendwie freue ich mich nicht mehr so sehr wenn wir uns sehen.. wenn die zeit aber rum ist , kann ich fast nicht mehr aufhören zu weinen.. woran liegt das? weiterhin habe ich beim Sex oftmals nicht das Gefühl , das ich haben will , und gekommen bin ich auch noch nie. Ich liebe ihn , das steht eigentlich außer frage , aber.. kann ich ihm einfach noch nicht so sehr vertrauen oder was kann das sein? oder denke ich einfach nur zu viel nach und sollte manche dinge einfach nur geschehen lassen?
bist du noch ziemlich jung? ich meine, diese Sache mit dem unvollkommenen Sex-Gefühl: daß du etwas empfinden willst, was dann einfach nicht stattfindet, hat manchmal auch mit wenig Erfahrung zu tun, Erwartungsdruck und was nicht alles noch das Wohlgefühl einschränken kann. Daß du jedesmal weinst, wenn ihr euch wieder verabschiedet, paßt emotional dazu: wieder ein Abschied, der dich unglücklich zurückläßt. Nicht unbedingt unglücklich aus dem Trennungsschmerz der Liebe, sondern weil es eben eine wieder eine Riesen-Enttäuschung war und du dich hilflos fühlst. "Zuviel nachdenken" ist immer so ein Ausdruck, den manche einem dann servieren. Ich sehe das anders: ganz im Gegenteil, nämlich, sollte man mehr nachdenken, nur über das Richtige. Geschehenlassen paßt nur, wenn du willst, was geschieht. Einfach nur dem Gras beim Wachsen zuzusehen wird dich nicht froher machen: mach eine Liste mit dem was du hast und was du willst. Heul dabei, wenn du mußt. Es geht um dich, nicht darum, daß er ein schönes Wochenende haben soll.