Ich bin 19 Jahre alt, bin 165cm groß und wiege 53 und habe eine BH Größe von 70H... Seit dem ich 12 Jahre bin habe ich sehr große Brüste und Extreme Rückenschmerzen... Habe schon verschiedene Sportarten versucht aber kann durch die große Brust kaum was machen... Meine Brüste hängen stark und sind bisschen ungleich groß.
Nur wollte ich einen Antrag zur Brustreduktion bei meiner KK stellen AOK. Ich habe bis jetzt 3 Attests vom Orthopäden, vom Hausarzt und vom Ärztlichen Dienst und habe eine Selbstkritik geschrieben. Bilder wollte ich auch noch dazu legen...
was könnte ich noch machen das der Antrag Genehmigt wird und vllt sogar schneller...
Hilfe mein Rücken bringt mich um und bin soooo unglücklich mit meinen Brüsten
Beschleunigen kann man das wohl nicht wirklich. Ich habe vorher mit der KK telefoniert und schon Mal bescheid gesagt was ich vorhabe. Und eben nachgefragt was sie noch alles haben möchten.
Die wollten dann einen Kostenvoranschlag... das war alles etwas kompliziert. Denn die Chirurgie meinte, dass sie so etwas überhaupt nicht erstellen. Nun ja zum Schluss sind sie sich wohl einig geworden. Ich hatte nämlich heute meinen Termin beim MDK.
Wenn dich noch mehr interessiert, lies einfach Mal meinen Beitrag dazu.
LG und viel, viel Glück. Auch ich hoffe noch...
Hi Sassi!
Habe den Antrag auf Kostenzusage zu meiner Versicherung geschickt und kurz darauf ein Schreiben erhalten in denen dies stand:
"von ihrem Vater wurden uns zwei aerztliche Atteste und die Kostenzusage ihrer Beihilfestelle zu der geplanten Brustverkleinerung eingereicht. (...)
Leider reichen die eingereichten Unterlagen nicht aus, um die medizinische Notwendigkeit fuer die geplante Operation nachzuweisen. (...)
Damit unserem fachaerztlichen Berater eine objektive Beurteilung moeglich ist, duerfen wir Sie hoeflich bitten, durch ergaenzende Unterlagen die Notwendigkeit fuer den geplanten Eingriff nachzuweisen.
Geeignet sind hierzu eine praezise Darstellung des krankhaften Zustandes, dessen Beseitigung ausschliesslich durch eine chirurgische Intervention zu erreichen ist. Dazu sicht konkrete medizinische Befunde (z.b. Mammographie, Fotodokumentation, sowie orthopaedische Befunde) erforderlich. Art und Haeufigkeit der bisher behandelten Beschwerden, sowie die Behandlungsdaten und aerztliche Massnahmen der letzten 6 Monate sind zu dokumentieren. Sofern Ihnen Rechnungen ueber die durchgefuehrten Behandlungsmassnahmen verliegen, bitten wie diese beizufuegen."
Zuvor hatte ich ein Attest von meinem Hausarzt und ein Attest von einer Amtsaerztin eingereicht. Ebenso, wie bereits geschrieben, die Zusage der Beihilfe (bin ueber meine Eltern versichert, zu 80 Prozent bei der Beihilfe und 20 Prozent bei einer privaten Versicherung, Muenchener Verein). Natuerlich war es mir nicht moeglich "Art und Haeufigkeit der bisher behandelten Beschwerden, sowie die Behandlungsdaten und aerztliche Massnahmen der letzten 6 Monate (...) zu dokumentieren." da ich nicht immer wegen der Ruecken-, Kopftschmerzen zum Arzt gelaufen bin. Also schrieb ich einen Brief indem ich dies genau erklaerte. Ebenso schilderte ich meine Schmerzen und die Probleme die ich durch die grosse Brust im Alltag und dem Berufsleben hatte. Dazu legte ich Fotos meiner Brust, die meine Frauenaerztin fuer mich angefertigt hat und ein Attest meines Orthopaeden. Eine Mammographie war unnoetig da es sich bei mir um eine gesunde Brust handelte.
Nachdem ich mich noch ein paar Wochen geduldig gezeigt habe hatte ich schlussendlich die Zusage in der Hand!
Jetzt sind 6 Tage seit der OP vergangen und ich bin UEBERGLUECKLICH!! Die Beste Entscheidung die ich je getroffen habe! Ich liebe meine Brueste jetzt schon!!
lieber Gruss, Vi
Antrag für die KK
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