Hallo ich bin 18 jahre alt und wunder mcih langsam wirklich über meinen zustand und hoffe auf hilfe... ich bin eigentlich ein sehr positiver, lebensfroher mensch, aber vor ca 1 1/2 monaten ging es so los, dass mir andauernd schwindelig war und dann ging es dazu über, dass es sich wie eine depersonalisation anfühlte, also das ich mich nicht wie ich selber fühle und alles sehr komisch wahrnehme und sowas. ab und zu fühlt es sich so an, als wenn es besser wird aber dann auch wieder so, als wenn es nie weg geht und ich verspüre auch ab und zu ein sehr schmerzendes gefühl in mir. ist es etwas psychisches? dafür gibt es nämlich eig keinen grund. oder kann das auch nur eine phase sein und ich muss wieder zu mir selber finden? ich weiß wirklich nicht, was ich machen soll und hoffe sehr, dass jemand antwortet der tipps hat oder dem es ähnlich geht. liebe grüße
Hallo ich habe grade deine nachricht gelesen. Ich habe gesehen das der Bericht schon einige Jahre her ist. Wie stehst du jetzt zu dem Thema Depersonaliesierung? Liebe Grüße
Hallo
ich bin 20 Jahre alt und leide seit kurzem auch wieder unter einer Depersonalisation und Derealisation ich bin seit ca.3- 4 Jahren in Psychotherapeutischer-Behandlu ng und litt schon vor 3 Jahren unter so einer Depersonalisation ... die letzten Jahre hatt ich keinerlei Probleme damit und dacht auch das ich es überwunden habe, doch plötzlich trat es wieder auf und das hat mich wieder ziemlich runtergezogen.... habe auch wieder richtig Angst davorbekommen und Panikattacken. Bei mir wurde eine Diagnose über eine Art von Depression gestellt und letztens als ich dann bei meinem Psychotherapeuten war, meinte er das ich mich damit abfinden und es akzeptieren muss, dass es immer wieder kommen kann! Aber ich will stark bleiben weil ich auch ein lebensfroher Mensch bin ... ich hoffe jetzt auch das nochmal jemand antwortet, weil sich in sowas leider keiner dem das nicht selber wiederfahren reinversetzten kann und gemeinsam ist man stärker... liebe Grüße
Bewusstseinsstörungen
Hallo, Es könnte eine körperliche Ursache haben. Es kommt hin und wieder zu Fokalentzündungen im Körper, meistens im bereich der Zähne, des kiefers. Die dadurch entstehenden Langzeitkrankheit äussert sich in der Regel durch Bewusstseinsstörungen und andere Symptome. Die Dunkelziffer ist bei solchen Krankheiten sehr hoch, da auch die Ärzte oft nicht drauf kommen und der Mensch dann entweder einen Arztbesuchmarathon hinlegt oder je nach Mentalität dauerhaft leidet. Dies könnte jedoch nur eine Erklärung dafür sein. mit freundlichem Gruß
Wachstumverzögerung?
Hallo haribo08,
ich werde jetzt mal nicht auf die esoterische Schiene aufspringen, sondern Dich darauf hinweisen, dass deine Symptome auch auf ganz " profane" Ursachen gründen können.
Du hast diesen Zustand bereits seit dem Du ca. 16 Jahre alt bist? Damals standest Du kurz vor bzw. warst mitten drin in der Pubertät und damit war auch dein körperliches Wachstum noch nicht abgeschlossen. Bei Bruder litt über Jahre an extremen Wahrnehmungsstörungen, ihm war sogar so schlecht, dass er sich hinlegen musste. Auch er litt unter Schwindelanfällen und hatte dann auch körperliche Schmerzen. Sein Wachstum erfolgte nicht permanent, sondern in Schüben. Was nicht zwangsläufig als krank zu bezeichnen ist und gar nicht so selten ist.
Im Net gefunden habe ich zum Thema Gehirnentwicklung ( => Wahrnehmungsstörungen)
" Die Gehirnreifung
Während der Pubertät treten auch im Bereich des Großhirns reifungsbedingte Veränderungen auf. Messungen visualisieren in einem Elektroencephalogramm (EEG) eine zeitweilige Frequenzveränderung bestimmter hirn-elektrischer Potentiale. Im Schulkindalter bestimmen die Alphawellen mit einer Frequenz von 8 bis 13 pro Sekunde den Grundrhythmus. Mit der puberalen Entwicklung tauchen wieder langsamere Wellen des Theta- bzw. Subthetabereichs mit einer Frequenz bis zu 5 Schwingungen pro Sekunde auf, die schon im Klein- und Vorschulalter zu messen waren. Manche Autoren bezeichnen dies als puberale Regression. Mit 16 Jahren ist im Normalfall wieder das alte Hirnstrombild mit dem Übergewicht der Alphawellen erreicht, welches bis ins Erwachsenenalter erhalten bleibt. Im Zusammenhang mit diesen Veränderungen des Hirnstrombildes vermutet man psychische und kognitive Veränderungen während der Reifezeit. Mit Beginn der puberalen Entwicklung ist die Ausreifung des Großhirns noch nicht abgeschlossen. Es entstehen noch Verbindungen der Hirnwellen im Bereich des Frontalhirns, das im Wechselspiel mit dem Zwischenhirn für die Persönlichkeits- bzw. Charakterentwicklung des Menschen große Bedeutung besitzt. (vgl. NICKEL 1975, S. 284ff)
Wie bereits erwähnt, tritt die körperliche Reife normalerweise in ganz bestimmten Altersabschnitten auf. Verschiebt sich jedoch die körperliche Reifung ständig nach vorne, so spricht man von Akzeleration. Verschiebt sich die körperliche Reifung nach hinten, wird von Retardierung gesprochen. Allgemein versteht man darunter eine gegenüber dem Durchschnittswert verzögerte bzw. beschleunigte Entwicklung..
In keinem Zeitabschnitt des Lebens früher oder später unterscheiden sich Gleichaltrige so markant voneinander wie im Jugendalter."
http://tep-online.info/developm/psycho1.htm
Nun bin ich kein Arzt und kann lediglich eine Vermutung anstellen. Und ich nehme an, dass es sich bei Dir um Auswirkungen deines verzögerten Wachstums handelt und Du dies zwar nach eine gewisse Zeit aushalten musst, doch eines Tages auch davon befreit sein wirst, da Du entgültig ausgewachsen bist.
Ein verzögertes Wachstum (Körperlich wie im Hinblick auf das Gehirn) kann verschiedene Ursachen haben, z.B. wenn ein Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADS/ADHS) vorliegt, dann kann die Gesamtentwicklung sogar 3-5 Jahre im Vergleich zu Gleichaltrigen verzögert sein (und nicht bei jedem der es hat, wird ADS auch von ärztlicher Seite diagnostiziert). Doch das sollte lediglich ein Beispiel sein. Es gibt noch viel mehr Ursachen für ein langsameres Wachstum, welches ja auch im Grunde genommen nicht wirklich "schlimm" ist.
Doch ich kenne Dich ja nicht und stecke auch nicht in deiner Haut. Wenn Du Dir Sorgen machst und womöglich noch Ängste entwickeltst, dann würde ich Dir empfehlen mal einen Neurologen aufzusuchen.