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Ehemann mit Depression / Hypermanie | |||||||||||
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mein Vater war manisch-depressiv oder wie man auch sagt, hatte eine bipolare Depression. Die Mutter meiner besten Freundin auch.
ich kann Dir keinen Rat geben, wie Du als Partnerin damit umgehen sollst, denn gerade aus diesem beiden Faellen habe ich erkannt, dass es keine allgemeine Loesung fuer den Umgang gibt.
Den Ratschlag, den ich Dir aber geben kann (falls Du ihn ueberhaupt brauchst),ist, dass die medikamentoese richtige Behandlung extrem wichtig ist. bei meinem Stiefvater hat es Jahre gedauert die richtige "zusammensetzung" zu finden, aber sobald die eingestellt war, war er ein komplett normaler Mensch. Davor war er manchmal Monate lang schwerst depressiv und wochenlang manisch.
Auch die "Alltagsgestaltung" ist extrem wichtig. Einen weiteren massgeblichen Anteil an seinem Wohlbefinden hatte seine Rente. Endlich konnte er sich wirklich auf seine Hobbies konzentrieren und hatte keinerlei externme Stressfaktoren. Diese (die externen Stressfaktoren) loesen oft einen Schub (egal in welche Richtung) aus.
Ich weiss, es gibt Selbsthilfegruppen. Vielleicht waere das ein Weg fuer Dich?
Viel Kraft,
Mimin
Habe keinen Partner der betroffen ist, aber ich kenne den leidvollen Zustand der Depression.
Für Angehörige ist es sehr schwer, das mitzuerleben ohne wirklich "helfen" zu können.
Wie sehr auch sie darunter leiden, wird einem erst bewusst,wenn auch der Partner irgendwann einmal nicht mehr kann und oder auch schlimmstenfalls körperlich krank wird.
Erschwehrend kommt hinzu, daß es bei deinem Mann auch in die "Manie" umschlägt.
Das ist ein ständiges Wechselbad der Gefühle, und bestimmt kaum auszuhalten.
Ganz wichtig ist Dir ärztlichen Rat und Begleitung zu suchen,
vielleicht hast Du die Möglichkeit in eine Selbsthilfegruppe für psychisch kranke Menschen und ihre Angehörigen zu gehen.
Und wenn Du vielleicht auch Kinder hast, so ist es doppelt wichtig ,Dir Deine Kraft und Dein Wohlergehen zu erhalten, denn auch sie brauchen ihre Mutter.
Sie leiden oft im stillen, ziehen sich zurück und haben doch auch ihre Sorgen und Probleme.
Und wie so oft geschrieben, kannst auch Du letztendlich nichts tun, ausser ihm ärztliche Betreuung zukommen zu lassen und auf die regelmässige Medikamenteneinnahme zu achten, auch wenn es Ihm wieder besser geht.
Letztendlich lebt auch er in seiner eigenen Welt und Vorwürfe und Druckausüben machen ihm die Krankheit nur noch unerträglicher.
Er muss es auch selber wollen.
Wichtig für Dich ist Dir Deine Kraft zu erhalten, auch erstmal für Dein eigenes Wohlergehen und auch für Deine eigene Gesundheit zu sorgen.
Dies hier ist ein allgemeines "Forum Psychologie", schaue nochmal im Internet, ob Du noch spezifische Seiten findest (Google, Lycos),
Dir alles Gute und viel Kraft,
Lfeisnow
Vielen Dank für eure Antworten.
Mein Mann ist schon länger in psychiatrischer Behandlung, bis vor kurzem hatte er jeweils (immer pünktlich im Frühjahr) eine kurze submanische Phase, die dann nach wenigen Tagen in Depression umschlug. Während der depressiven Phase ist er sehr willig, er erkennt seinen Zustand klar und nimmt seine Medikamente. Dieses Mal ist die manische Phase (eigentlich immer noch submanisch) stärker durchgekommen und dauert nun auch schon länger - und er hat absolut kein Krankheitsempfinden, was ja sehr typisch ist für Maniker. Endlich geht es ihm gut, er kann so richtig loslegen... Leider ist er auch sehr reizbar, was seine Hochstimmung von einem Moment in den anderen in Agression umschlagen lässt - völlig unvorhersehbar und für uns "Normalos" nicht nachvollziehbar. Seine Medikamente nimmt er nur mit grossem Widerwillen ein (es geht ihm ja gut...) und nach langem Zureden. Was nebst seinen Wutausbrüchen das Schlimmste ist für mich: Er braucht praktisch keinen Schlaf mehr...was mich natürlich auch nicht schlafen lässt...er tigert in der Wohnung herum, kocht mitten in der Nacht...und das seit drei Wochen...ich komm langsam auf dem Zahnfleisch daher. Kinder haben wir keine, und ich werde auch in die Therapie eingebunden, wir werden erstklassig betreut. Nur...ich komme mit diesem ständigen Druck und der Zukunftsangst nicht mehr klar und wollte mich mit anderen betroffenen Partnerinnen austauschen. Bei einer Selbsthilfegruppe habe ich mich angemeldet, leider treffen die sich erst in 2 Wochen wieder. Der Fall von Mimins Stiefvater, der irgendwann ein normales Leben führen konnte, macht mir extrem Mut. Es ist grausam, zuschauen zu müssen, wie die liebste Person dermassen leidet und man muss völlig machtlos zuschauen, wie sie in der manischen Phase viel kaputt machen. 
Nochmals danke für euren Zuspruch + liebe Grüsse
Carrie
mein partner ist ebenfalls manisch depressiv.
gott sei dank geht es ihm aber schon seit länger zeit gut.
versuch einfach DURCHZUHALTEN. irgendwann WIRD es wieder besser!
LG
sparkling
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