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Borderline oder nur überfordert?

 

die exfrau meines mannes legt nach 2 jahren trennung (und auch schon während der beziheung, was grund für die trennung war) ein merkwürdiges und für uns sehr strapaziöses verhalten an den tag.

ich bin keine psychologin und kenne mich nicht aus, weiß nur, was man landläufig so über borderliner weiß bzw. im internet liest. denke, das alles ist mit vorsicht zu genießen und will daher lieber mal fragen, ob sich jemand konkret mit dem problem auskennt.

hier ein kurze liste, mit den dingen, die ich als ungewöhnlich erachte:

während der ehe:
- zwischenzeitliche trennung, weil er eine affaire hatte. dann verzieh sie ihm, sie begannen neu, bekamen ein 2. kind
- plötzlich dann keine zeit mehr für andere oder ihren mann
- kein sex, nervliche aussetzer, ständige müdigkeit, jeden tag halb acht ins bett gehen, vergessen, kinder abzuholen, weil zu hause eingeschlafen, extreme psychische aussetzer, nur noch mama, nach eigenen angaben affaire nicht verarbeitet
- extreme gewichtszunahme
- irgendwann hielt er es nicht mehr aus nach endlosen bitten, sich hilfe zu suchen, die nichts brachten, und ging

nach der ehe:
- nach 2 jahren immer noch an ihm hängend
- auf mich, seine neue partnerin, extrem eifersüchtig
- verbot, dass ich kinder zu sehen bekomme (sind nur seine und ihre!!)
- völliges ignorieren von mir
- böse aussetzer am telefon, anschreien, ausraster, beleidigungen ihm gegenüber
- dann wieder hilflose verzweifelte anrufe, weil sie überfordert ist mit ganz einfachen kleinen dingen, fast am heulen
- ständiges, EXTREMES selbstmitleid bzgl. ihrer situation
- unzufriedenheit mit ihrem körper (übergewicht) und ihrem gesamten leben ("das ist kein leben, alleine mit kindern und arbeit)
- merkwürdige dämmerzustände (wanken, lallel, umfallen, nicht aufnahmefähig)
- alkoholproblem
- jammert, mit allem alleine zu sein, will aber mit nachdruck keine neue partnerschaft!
- extremer ehrgeiz - oder zumindest extremer ehrgeiz, diesen uns gegenüber zu demonstrieren (schaut her, was ich alles leisten muss!!!)
- ständiges anschreien der kinder, schon fast normaer umgangston zu hause

ihr verhalten ist sehr sehr anstrengend für uns alle, auch für die kinder - sie betont, es sei physische überforderung und gibt auch zu, zuviel zu trinken. aber ist es das wirklich nur? zur scheidung sagt sie selbst, will sie - mal schreit sie sogar danach, im nächsten moment heult sie rum, dass er genau vor 2 jahren ausgezogen sei und ihr das zu schaffen mache.

kann vlt mehr dahinter stecken? ist es nicht schon viel zu lang her, um immer noch ihrer ehe nachzutrauern, von der sie lange wusste, dass sie kaputt ist?


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Ich kann Dich wohl verstehen!!!!

Hallo fanny,

ich kann Deine Bedenken, oder Beweggründe sehr gut verstehen, ich weiss auch, dass das nicht einfach ist in so einer Situation zu handeln!!!

Ich muss Dir aber trotzdem nochmal sagen, dass Ihr diese Situation nicht so lassen könnt!

Sie wäre nicht die erste, die gänzlich die Kontrolle über sich verliert, und wenn dann etwas ernstes mit den Kindern passiert, dann ist das schlechte Gewissen gross!!!!

Geht zu einer Beratungsstelle!!!!!
Diakonie, Caritas, ProFamilia...es gibt genug!!!!
Oder sprich mit dem Jugendamt!
Die sollen ein Auge auf sie haben und zur Not einschreiten!!!
Das Jugendamt hilft auch bei klärenden Gesprächen!

Wir mussten bezüglich der Exfamilie von meinem Mann auch mal das Jugendamt einschalten!!
Natürlich war sie erstmal sauer, aber unterm Strich war es das beste, was wir machen konnten!!!

TUT WAS!!!!!

Liebe Grüsse

renesmee34


 

Borderline?

Ich finde jegliche Prognosen hier sehr gewagt, da es sich um schwerwiegende Krankheiten handelt!

Das meiste, was du erzählst, passiert fast täglich bei Frauen, denen der Mann abgehauen ist! Das Verhalten dir gegenüber ist für eine Ex, die die Trennung nicht wollte, eigentlich schon fast normal.

Der "Dämmerzustand", wie du ihn beschreibst, könnte Alkoholeinfluss sein und/oder sie nimmt Medikamente (welche auch immer). Dass sie einfach umkippt, hat sicherlich nichts mit ein bisschen Stress zu tun.

Auch das Beteuern, dass sie keinen Partner will, ist typisch. Sagen das nicht alle Singles, die niemanden finden?

Sie scheint grosse Angst zu haben, dass man ihr die Kinder wegnimmt. Ich finde es auch nicht ok, denn die Kinder wollten beide, also sollen sich auch beide kümmern. Dein Freund sollte mit ihr reden (alleine!) und ihr klar machen, dass er sich um seine Kinder sorgt. Sie soll sich Unterstützung holen und wenn sie immer wieder sagt, dass ihr alles zuviel ist, soll sie sich eine Lösung überlegen! Vielleicht könnte er jemanden von Pro Familia, Caritas ect. angagieren, die mal Kontakt mit ihr aufnehmen? Und wenn sie beim nächsten Mal umkippt - Einliefern lassen und gleich die Psychiater des KK zur Hilfe rufen. Bei der Frau helfen nur Taten...


 

Was ist mit den Kinder?

Hallo fanny,

eigentlich wollt ihr ihr die Kinder nicht wegnehmen?
Wenn die Ex trinkt, oft nicht ansprechbar ist, völlig überfordert usw usw bleibt Euch keine andere Wahl als diesbezüglich etwas zu unternehmen!!!

Wenn ich Deine Nachricht richtig lese, möchtest Du für Dich/Euch einfach nur Ruhe haben!
Nur entweder kümmert ihr Euch RICHTIG, oder ihr grenzt Euch ab!

Ich kann in keinster Form und Weise nachvollziehen, wie man, bei den oben genannten Problemen sagen kann, dass nan ihr ja eigentlich nicht die Kinder wegnehmen will!!!

Und es hat auch nichts mit wegnehmen zu tun, wenn man die Kinder so lange zu sich nimmt, bis sie sich Hilfe geholt hat und an sich gearbeitet hat!!!

Nochmal, wenn das oben alles so stimmt, wie Du es schreibst, dann MÜSST ihr handeln, was die Kinder anbelangt!!!

Liebe Grüsse

renesmee34


 

Das ist nicht so einfach

von:fanny4554

hey renesmee,

klar wollen wir, dass endlich ruhe einkehrt, es ist für alle strapazierend. nur wir wissen eben nicht mehr was wir machen sollen, außer sie in solchen situationen direkt zu fragen, was los ist, zu sagen, so geht es nicht, mit den kids und ihr notfallpläne zu machen, ihr zu sagen, dass sie hilfe braucht, dass sie mehr als nur überfodert, nämlich krank ist.

wenn solche situationen wieder sind sagen wir jedes mal, eigentlich müssen wir die kids da rausholen (was wir ja 3 tage pro woche auch machen). es ist zum glück nicht so, dass die kinder meinen, es sei unerträglich bei mama zu hause. in situationen, wo sie aber einfach umkippt in der küche, bekommen sie aber natürlich panik und wir auch.

das problem ist, dass sie die mutter ist und WIR nachweisen müssten, dass das alles der wahrheit entspricht, was sie ja kategorisch abstreitet, aus angst, wir könnten ihr die kinder wegnehmen - ganz konträr zu ihrem verhalten ihnen gegenüber ist sie nämlich geradzu besessen von ihrer mutterrolle (nimmt sie nachts mit zu sich ins bett zum beipsiel). aber dann knallts wieder durch und sie brüllt sie an. die kinder sind daudrch bei ihr auch ganz anders als bei uns. ihr tanzen sie auf der nase rum, hören nicht, schreien auch mal zurück, während sie bei uns entspannt und pflegeleicht sind, worüber sie sich immer beschwert und meint, ja sind ja nur bei euch immer engel, sagt ihnen lieber sollen auch mal zu hause so lieb sein.

sie hat panische angst davor, ich könnte ihr auch noch ihre kinder entreißen, das letzte was ihr noch geblieben ist. wenn der große manchmal sagte, er will zu papa, dann haut sie zurück, kannst du doch wenn du 12 bist. kannste gerne zum papa gehn, willst du das??? und er sagt dann geknickt nein, worauf sie uns anruft und meint, er hat gesagt, will nicht zu euch!

die kinder hängen ja trotz allem sehr an ihrer mutter, das ist doch normal. und sie ihr wegzunehmen bestraft in erster linie die kinder mit, darum haben wir bislang versucht, irgendwie mit ihr an einem strang zu ziehen im sinne der kids. von außen mag das einfach zu beurteilen sein, mutter dreht frei, also kinder weg, aber so einfach und vorallem so gut ist das nicht für die kinder.

wir wollen ungern die beiden als druckmittel missbrauchen, um sie zu einer therapie zu überreden. haben auch schon mehrfach versucht, ihre familie darauf anzusetzen, ihr ins gewissen zu reden, dass es so nicht geht. aber sie empfand es als frechheit und streitet ntürlich auch dort alles ab...


 

Hallo Fanny

von:kruemel575

Also, ich kenne ja das Problem, da wir es selber haben. Nur bei uns sind die Ex-Schwiegereltern noch sehr präsent und dabei und kümmern sich.

Den Nachweis könnt ihr nur erbringen, wenn ihr den Sorgerechtsprozeß nochmal neu aufrollt und ein psychologisches Gutachten der Mutter anfordert.

Wenn das dann so ausfällt, dass sie wirklich krank ist, dann würdet ihr die Kinder, bzw. das alleinige Sorgerecht bekommen mit Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Müßte aber Dein Männe als RA wissen denke ich.

Nur ist solch ein Prozeß nicht einfach, je nach Richter kann sowas eventuell trotzdem nach hinten losgehen. Aber wenn der beweis einer psychischen Erkrankung erst mal nachgewiesen ist, dann dürftet ihr keine Probleme haben.

Denn dann muß die Ex nämlich in Therapie und dies auch beim Jugendamt und vor Gericht nachweisen regelmäßig.

Lg kruemel


 

Mensch Mädchen....

Hallo fanny, ich verstehe deine Überschrift nicht, eine Überforderung liegt ganz sicher vor aber wie kommst du in diesem Zusammenhang auf "Borderline"?
Eine Diagnose zu stellen liegt allein in den darin spezifisch geschulten Händen und genau da gehört sie auch hin!!!

Deine Bedenken und den damit verbundenen Ängsten kann ich aus eigener Erfahrung sehr gut nachvollziehen. (Oh Gott... diese damalige EX... ggrrr)

Aus heutiger Sicht, mit einigen mehr Erfahrungsjahren, sollte man fachliche Beratung wie Jugendamt/ProFamilia oder auch örtliche geschulte Familienberater kontaktieren.

Auch wenn ich jetzt sehr sachlich antworte heißt das nicht das ich nicht all deine Worte/Befürchtungen usw verstanden hätte. Glaub mir ich weiß sehr gut wovon du hier berichtest!
Und genau deshalb möchte ich dir einen ganz persönlichen Rat geben:

Dies sind Probleme denen du in deiner/euren neuen Beziehung nicht so viel Platz einräumen solltest, zumindest sollten sie nicht Hauptbestandteil eurer Zeit sein. Es hört sich vllt hart an, aber das sind nicht deine Probleme!

Pass auf dich auf und lass die Probleme deines Partners in seiner Ex Beziehung nicht zu euren NEUEN GEMEINSAMEN werden!

LG Mari


 

Diagnosen könnt ihr keine stellen,

die Frage, die sich mir stellt, wie kann man Kinder bei so einer Frau lassen ohne etwas zu unternehmen. Entweder es ist alles nicht so schlimm und ihr müßt euch da abgrenzen. Auch bei Getrenntlebenden kann eine Beratung mal sinnvoll sein um für alle Frieden zu schaffen. Und sollte es extrem sein, dann wäre es wichtig den Kindern zu helfen. Wie alt sind die Kinder.
Gruß Melike


 

Hallo Melike...

von:kruemel575

... mit der Diagnose gebe ich Dir recht. Wer weiß, ob sie das gleiche hat, wie die Ex meines Freundes. Da steht die Diagnose ärztlich fest.

Aber diese Schilderungen hören sich schon extrem ähnlich an.

Ich denke, dass da eine psychische Erkrankung vorliegt, ist wohl nicht anzuzweifeln.

Nur was es ist, ob dies oder jenes, dass kann nur durch einen Arzt festgestellt werden.

Und ich denke, dass ist hier ebenfalls von Nöten, vor allem wenn die gute Frau auch noch trinkt.

Das kann man Kindern nicht antun. So sehe ich es auch. Deshalb werden wir irgendwann noch mal den Sorgerechtsprozess mit Anforderung eines psychologischen Gutachtens aufleben lassen.

Lg Kruemel


 

Hallo Fanny...

... so treffen wir uns auch hier wieder.

Das was Du da beschreibst, kommt mir von der Ex meines Freundes sehr bekannt vor.

Diagnose bei ihr ist eine paranoide Schitzophrenie gepaart mit manischer Depression.

Ohne Therapeuten und ohne Medikamente geht bei ihr gar nichts mehr.

Die Aussetzer jeglicher Art sind dann enorm.

Wir merken es ihr sofort an, wenn sie neue Medis bekommen hat und wenn die Medis zu ende sind.

Wie ausgewechselt, sag ich Dir.

Da kommt man gar nicht mehr mit.

Lg Kruemel


 

Danke an euch

von:fanny4554

was die diagnose angeht, so habe ich auch gesagt, bin da absolut keine psychologin und man muss sowas alles mit vorsicht genießen.

man informiert sich eben und all dies wird eben bei borderlinern unter anderem als symptome beschrieben. was die anderen symptome angeht, wie depressionen, selbstverletzung oder gar suizidgedanken, nun das kann man als außenstehender erst recht nicht einschätzen. das was mir am meisten sorgen macht, sind diese merkwürdigen dämmerzustände


 

Danke an euch

von:gismy1

hallo fanny4554,

aus eigener betroffenheit ( ich habe eine diagnose) kann ich dir sagen, diese dämmerzustände haben nichts mit borderline zu tun - wohl mit alkohol und tabletten - sie braucht hilfe - sie fühlt sich einsam und sie wird deinen mann wohl immer noch lieben - sie sieht ihn ja jeden tag, wenn sie die kinder anschaut - ich denke, dein mann ist für seine kinder verantwortlich, er muss sich erkundigen, was da zuhause los ist - ich denke sie braucht dringend hilfe und unterstützung im sinne von professioneller hilfe.
er muss schauen, nicht du !
alles gute und viel kraft


 

Noch nich fertig

von:fanny4554

hey, das hats einfach gepostet.

also weiter. ja dass sie psychische probleme hat, hat sie zumindest während der ehe eingeräumt, aber auch da hat sie sich trotz verzweifelter bitten von ihm keine hilfe gesucht.

jetzt ist es so, dass sie sagt, es sei alles ok, sie sei nur gestresst. und das ist in meinen augen nicht die wahrheit.

als mein partner das letzte mal kids abgeholt hatte, musste er sie 5x nach handschuhen fragen bis sie überhaupt mitbekommen hat, dass er mit ihr sprach... das ist nicht normal

angeblich war sie vor über einem jahr nach seinem drängen einmal beim psychologen. ihre kurze antwort auf nachfrage: er hat auch gesagt, mti mir ist alles ok. das ist völlig normal in meiner situation! das ist überhaupt ihr lieblingsspruch.

solange davon aber nur wir etwas mitbekommen, könnten wir es im ernstfall vor gericht nicht beweisen. sie würde natürlich alles abstreiten. und im grunde wollen wir ihr die kids auch nicht wegnehmen, es ist ihre mutter. nur manchmal macht es uns echt angst und wr sind hin und her gerissen. sie will sich einfach keine hilfe suchen!!!


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