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Mutter kriegt ihr Leben nicht auf die Reihe - kein Konakt mehr | ||||||||||||||
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Hallo!
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Hi arabella!
Da ich Ergotherapeutin bin, kenne ich mich mit dem Thema Schlaganfall sowohl im Bereich Theorie als auch Praxis aus. Mein Stievater hatte bereits einen 3. (versteckten) Schlaganfall. Der 2. passierte ein paar Stunden nach dem 1. Schlaganfall (da ist ja das Risiko auch noch recht hoch, dass ein 2. folgt). Das blöde ist nur, dass nicht er sich aufregt (er freut sich eher und genießt sein Leben), sondern einzig und allein sie.... das bringt jetzt auch nicht so wirklich was und daher kann ihre Intention wahrschienlich nicht dahinter strecken, ihn zu stress. Sowas würde sie auch nicht machen. 
Mir persönlich wäre sowas viel zu anstrengend... da hau ich doch lieber ab und geb ihn in ein Pflegeheim.... da hätte sie sicherlich schneller ihre Ruhe. 
Ich fühlte mich schon immer verantwortlich für meine Mutter.... das ist das Problem. Sie stolperte durchs Leben und je schlimmer es wurde, desto verantwortlicher fühlte ich mich für sie. Es dauerte lange, bis ich mich davon zumindest größtenteils befreien konnte. Allerdings ist es ganz leicht immer noch vorhanden. Um die Kinder hat und kümmert sich meine Mutter... so wie es sein sollte - nämlich, dass sich die Elternteile gewisse Dinge teilen - läuft es bei mir halt nicht. Und daher hab ich einen gewissen Part übernommen. Das hat mir auch schon viel Erfahrungen gebracht und ich hab den grundlegenden Umgang mit Kindern und alles wichtige bereits gelernt. Und es war auch eine sehr schöne Zeit, weil ich gemerkt hab, wie sehr meine Mutter das verletzte, dass ihr Mann zwar welche zeugen wollte, aber das wars dann auch (aber auch hier war sie halt nicht konsequent genug).
Ich werde den Kontakt langsam weniger werden lassen. Meine Mutter wird es sicherlich merken... aber solang sie nicht fragt, nehme ich einfach mal an, dass es okay für sie ist (wenn ihr was bei mir nicht passt, sagt sie mir das IMMER, da kann ich mich wirklich bei ihr drauf verlassen). Dann interprätiere ich das, dass sie es in Ordnung findet, wenn es im moment für mich so am besten ist.
Der Leidensdruck ist nicht groß genug.. das ist ja genau das Problem. Sie redet sich ALLES schön... und solange ist der Leidensdruck auch nicht zu groß. Deswegen sucht sie sich auch ständig Beschäftigung (schafft sich Tiere und somit noch mehr Stress an etc.), damit sie NICHT zur Ruhe kommt... also auch keine Zeit zum Nachdenken hat. Damit biegt sie es sich so, dass sie sich selbst nicht damit konfrontieren muss. Das einzige, was ich vermute, was sie drüber nachdenken lassen wird, ist das Gesundheitliche AUS. Sprich: Herzinfarkt, Hinrschlag, Schlaganfall o.ä.. Das Problem sind dann wieder die Kinder. In dem Fall hab ich schon genug vorgeplant, dass ich mich dann in der Zeit um sie kümmern kann (da mein Stiefvater das niemals auf die Reihe kriegen und auch vom Jugendamt gar nicht die Erlaubnis dafür kriegen würde, weil er sie gar nicht ernähren kann etc.). Aber wie gesagt, dafür hab ich schon gesorgt, dass das dann klappt. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass erst das gesundheitliche Aus sie zur Ruhe kommen lässt... gezwungenermaßen. Dass dann die Kinder so oder so auf der Strecke bleiben, scheint ihr nicht klar zu sein. Echt schade, dass sie so ist. Es hätte zwischen uns echt wieder besser laufen können, wenn diese Sache nicht wäre, die so gut wie alle Bereiche zum umkippen bringen. 
Ganz ganz lieben Dank für eure Hilfe und Tipps. 
um auch mal bei dem Thema Schlaganfall zu bleiben. Wenn Du mal Zeit hast, Dich tiefer und gründlicher mit der Thematik zu beschäftigen, dann wirste auch lesen: wenn man seinen Lebensstil weiter so stressig und ungesund beibehält, dann wartet nicht lange der 2. Schlaganfall auf Dich. Vielleicht ist dies der auch Grund, warum Deine Mutter nix weiter macht
(ich geh mal in Deckung bei dieser Mutmaßung)
Hallo!
Vielen Dank für eure schnellen Antworten.
Ich weiß nicht, ob "Stinkstiefel" der richtige Begriff ist, da er gezielten Psychoterror betreibt. Jetzt, wo er krank ist (und auch schon nach der Heitrat mit meiner Mutter), war er sich seiner Sache sehr sicher, dass sie ihn niemals verlassen wird (sie kann vom Verhalten her keinen Menschen verlassen, der auf "ihre" - oder allgemein Hilfe angewiesen ist und das weiß er ganz genau). Er hat selbst massive psychische Probleme. Er wurde aufgrund eines Herzfehlers zu Hause immer von allen bevorzugt, seine Schwestern mussten immer vor ihm kuschen und deshalb ist auch seine erste Ehe gescheitert... mit dem Unterschied, dass diese Frau konsequent genug war. Meine Mutter ist es nicht und das merke ich manchmal auch selbst an mir (man immitiert eben doch gewisse Verhaltensweisen der Eltern... wenn auch unbewusst). Allerdings kämpfe ich stark dagwegen an und sehe auch, dass ich manchmal nich konsequent genug bin.. und arbeite mittlerweile mit Erfolg daran.
Ich sehe definitiv nicht nur bei einem die Schuld... das ist ja in den seltesten Fällen der Fall. Dass mein Stiefvater mich beleidigt, darüber bin ich längst hinweg. Das ist schon seit Ewigkeiten so und das lasse ich auch nicht mehr an mich heran. Das klappt ganz gut, da er auch gewisse Kraftausdrücke benutzt (auch schon früher als ich klein war), da fällt es einem noch leichter, den anderen eher zu bedauern, als sich über ihn zu ärgern.
Das ist gerade das, was ich nicht mehr ertragen kann: Ihr Hilfe anzubieten mit dem Wissen, dass sie es sowieso ausschlägt und damit viel zu sehr in diesen Terror involviert zu sein... aus diesem Grund bin ih ja weggezogen! Sie hat beileibe genug Hilfe und sie weiß, dass ich für sie da bin... aber im moment kann ich es einfach nicht mehr. Diese ganze Sache hat existenzbetreffende Ausmaße angenommen, wodurch nicht nur meine Mutter, sondern auch meine Geschwister mit reingezogen werden. Sie wreden wahrscheinlich bald von dem Hof runter müssen, weil der meinter Stieftante gehört und das Haus sowieso schon bald einstürzgefährdet sein wird (das hat zumindest der Begutachter gesagt), Keller wird schon mit Balken etc. abgestützt, damit er nicht einbricht.
Meine Geschwister sind die leiblichen Kinder meines Stiefvaters. Er hat noch zwei weitere Kinder, ich bin ja nicht von ihm, die leben aber bei ihrer Mutter und kriegen nicht viel davon mit (sind auch etwas älter als ich, ich bin 25). Meine kleinen Geschwister (ich sehe sie als meine Geschwister, weil ich denke, dass Blutsverwandtschaft absolut keine Rolle spielt und ich sie mit meiner Mutter zusammen großzog, mein Stiefvater hatte kein Interesse daran) aber schon. Mein 5. Geschwisterkind ist das Kind meines leiblichen Vaters. Da ich aber zu ihm aufgrund ähnlicher Diskrepanzen von mir aus irgendwann den Kontakt abgebrochen habe (nachdem er sich auch teilw. Jahre nicht für mich interessiert hat), sehe ich diesen Bruder leider nicht. Da mein leiblicher Vater aber auch gewalttätig zu seinen Kindern war (aber früher bei Besuchen bei ihm und seiner derzeitigen Freundin auch mehr mitbekommen, als ich wollte), konnte ich das nicht mehr mit ansehen, da Jugendamt auch nichts brachte.
Ich mache meinter Mutter nicht nur Vorwürfe, ihr wird von allen Seiten Hilfe angeboten, die sie komplett ausschlägt. Was soll man dann bitte noch machen? Für mich bleibt da wirklich nur die Option, den Kontak vorläufig anzubrechen.
Meine Großeltern sind für mich immer da, und es tut auch gut, mit ihnen darüber zu sprechen. Früher dachgte ich immer, ich hätte eine total verquerte Ansicht, da meine Mutter mir das auch immer sagte. Aber zum Glück sehen das alle andern auch so wie ich.
Aber als Kind glaubt man halt erstmal seiner eigenen Mutter. 
Allerdings weiß ich immernocvh nicht, wie ich ihr das beibringen soll, dass ich keinen Kontakt mehr möchte. Wie man es ihr am besten beibringen könnte. :/ Denn natürlich hab ich auch eine Art Pflichtgefühl als Tochter ihr gegenüber und habe dann auch ein schlechtes Gewissen. Aber das ertrage ich besser, als das alles auf Dauer mitzubekommen.
Du denkst nicht verkehrt - auch ich möchte Dir das sagen. Und es ist gut, dass Du den Kontakt meiden willst. Es ist vorrangig wichtig für Dich, dass Du Dich schützt.
Du weißt nicht, wie Du es Deiner Mutter sagen kannst... entweder Du meldest Dich nicht mehr und sie merkt es von allein oder Du sagst es ihr, so wie es ist. Pflichtgefühle sollten bei Dir nicht hochkommen, auch kein schlechtes Gewissen.
Deine Mutter hat sich ihr Leben so ausgesucht. Leider ist es immer so, dass viele erst am Boden liegen müssen, bevor sie etwas ändern. Nicht schon vorher, wo man hätte besser was machen können. An diesem Punkt ist Deine Mutter noch nicht. Der Leidensdruck ist noch nicht schlimm genug. Und die Geschwister: es sind nicht Deine Kinder. Deine Eltern haben für diese Kinder zu sorgen.
Vorrangig mußt Du Dich um Dich selbst sorgen - das machst Du, indem Du den ganzen Psychomüll nicht an Dich heranlassen läßt. Eben durch diesen Kontaktbruch. Das ist kein Egoismus, sondern das ist notwenig, damit Du da nech selbst noch kirre wirst.
Sei lieb gegrüßt und laß den Kopf nicht hängen!
Aus Deinen Zeilen lese ich, dass der Stiefvater ein sehr unangenehmer Zeitgenosse ist, den man wohl so als "Stinkstiefel" bezeichnen könnte.
Aber zu einer Medaille gehören immer zwei Seiten: nicht nur der unmögliche Vater kann tun und lassen, was er will; der Knackpunkt ist: Deine Mutter unternimmt nichts dagen. Sie müßte aufbegehren, um die Situation bei Euch aufzulösen. Sie trägt massive Mitschuld, weil sie gewähren läßt. Und das ist gleichfalls schlimm.
Durch die Pflege (Schlaganfall ist nicht so ohne...), Haushalt, Kinder versorgen und berufliche Tätigkeit hat Deine Mutter eine 3fach-Belastung, die man nicht auf Dauer aushält.
Das Verhalten der Eltern wird man nicht ändern können, aber man muß sich nicht alles gefallen lassen. Wenn also Dein Stiefvater Dich beleidigt, dann ist das völlig ok, dass Du Dich wehrst. Ansonsten bleibt nur eins, Deiner Mutter Hilfe anzubieten, wenn sie die braucht. Mit Vorwürfen kommt man nicht weit, weil derjenige dann nur dicht macht.
möchte ich dir sagen, dass ich es wahnsinnig mutig finde, wie du dich der Sache stellst und wie realistisch du das alles siehst.
Sind denn deine Geschwister die leiblichen Kinder deines Stiefvaters? Wieviele Geschwister hast du noch und leben diese alle bei der Mutter? Im Falle deines 14jährigen, etwas verhaltensauffälligen Bruders: Kannst du mit deinen Grosseltern sprechen? Evtl. müsste man das Jugendamt informieren.
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