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Skelette mit Hautüberzug (Vorbilder einer unserer Generation) | ||||||||||||||
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Ich möchte gerne eure Meinung wissen, warum dieses "Ideal" heutzutage als schön gilt?
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Hallo!
Dieser Beitrag könnte von mir stammen.
Es ist unverantwortlich, was die Medien als Ideal präsentieren. Diese superdünnen Models sind nicht normal. Die Bikini- Covergirls auf der Shape waren ein Grund für mich, diese Zeitschrift nicht mehr zu kaufen. So etwas motiviert eine Frau, die etwas abnehmen will doch nicht, da denkt man: Toll, so werd ich eh nie aussehen. Wieso verwenden solche Zeitschriften nicht mal normal gebaute Personen, zum beipsiel Sportlerinnen oder wie Brigitte Leute von der Straße als Models?
Eine Abneigung gegen Übergewichtige menschen ist nicht normal. Es gibt sehr viele Gründe für Übergewicht. Es heisst, das Gewicht sei zu 50% genetisch bedingt. Also ist nicht jeder an seinem Gewicht selbst schuld. Außerdem können übergewichtige Menschen psychische Probleme haben (Kummerspeck). Ich selbst bin normal gebaut (Größe 38-40) und diskriminiere niemanden wegen seiner Figur, weder übergewichtige noch dürre. Aber es ist mir schon mal passiert, dass ich eine Kommilitonin mit Modelfigur, viel make-up superkurzen Shorts erstmal in die Schublade "Tussi" gesteckt habe. Ich "schließe aber solche Schubladen nie ab" und wurde vom Gegenteil überzeugt. Männer wollen übrigens normal gebaute Frauen (Größe 38-40), hat eine Umfrage ergeben und ich hatte mal ein schönes Erlebnis. Zufällig lief ich (1,60m, Größe 38-40, knielanger Rock) neben einem Mädel mit Modelfigur und Shorts her, als wir beide von einem Herrn überholt wurden. Und jetzt kommt die Preisfrage: nach wem dreht er sich um: nach mir. Das hätte ich nicht erwartet. Vielleicht waren meine Haare (damals etwas länger als schulterlang und etwas gelockt) der Grund. Auch, wenn man in einer glücklichen Beziehung ist, gibt einem sowas Bestätigung.
Ich finde es super, wenn Stars wie Alicia Keys Zeichen setzen. Und es gibt auch einige, die nciht dem dürren Ideal entsprechen, wie zum Beispiel Adele und JLo. Schade, dass Christine Neubauer so viel abgenommen hat. jetzt hat sie viel mehr Falten...Meine Omi sagt: Mit 40 kann ma wählen zwischen Speck und Falten...
leider hatte sich der fokus hier schon etwas verschoben! danke, dass du es wieder auf den punkt gebracht hast! den eigentlich wollte ich die medien anklagen, dass sie ungesunde schönheit propagieren UND dass sich alles um das aussehen dreht. also eine anklage gegen die oberflächlickeit.
ich z.b. "lese" keine frauenzeitschriften, denn beschäftigen sich frauen nur mit mode, make-up und abnehmtipps? Nein! die meisten sind viel schlauer als das!
Allerdings glaube ich auch, dass man sich nicht an männern orientieren sollte, wenn es um figur etc. geht. man muss seinen körper selbst lieben und vor allem pflegen, denn die gesundheit ist ein kostbares gut! zudem fehlen zu dünnen frauen die weiblichen formen und ist das nicht das schönste am weiblichen körper? ich werde es wohl nie verstehen. ist doch so egal, was auf der waage steht oder wie alt man ist. sind doch nur zahlen, davon würde ich mein leben nicht diktieren lassen wollen. man sollte nicht auf genuss beim essen verzichten, man darf es nicht zur nahrungsaufnahme verkommen lassen!
jeder mensch hat ein normalgewicht, darauf wird er sich bei einer ausgewogenen ernährung immer einpendeln wollen, alles darunter ist ein ewiger kampf. will man sein gesamtes leben seinen körper bekämpfen?
vielen dank auch für deine schönen formulierungen: "schließe aber solche Schubladen nie ab"; "Mit 40 kann ma wählen zwischen Speck und Falten".
Das stimmt mit dem Normalgewicht. Ich habe mal durch diese Apothekenrundschau-Diät (eingeschrenkte Fett und Eiweißaufnahme) mal ein paar Kilos abgenommen. Das ging wieder drauf bis zu dem gewicht, das ich normalerweise habe.
http://www.vox.de/epg/format/artikel/sendung/81721/tv/dokumentation_und_reportage/mode-maedchen-und-moneten-hinter-den-kulissen-der-beauty-industrie
war es immer und esse auch was ich kann. Werde auch nicht dicker. Liegt an meinem Körper, an meinem Grundumsatz. Ich werde nie ein übergewichtiger Mensch sein. Ich ernähre mich aber auch gesund, weil mir fettes Zeug zu eklig ist. Instinktiv greife ich danach, was mir gut tut. Ich esse das, was mir schmeckt.
Dicke Menschen erfahren auch sehr viel Mobbing. Aber umgekehrt ist dies auch schlimm: gerade schlanke Menschen werden extremst gemobbt - nämlich nicht von normalen Menschen, nein, von überaus dicken, fetten Leuten. Und das sage ich hier auch mal bewußt, weil erlebt: von sehr fetten Menschen. Dicke, fette Menschen sind auch die größen Mobber. Und gleichzeitig schieben sie sich immer in die Ecke,dass sie gemobbt werden. Sie mobben selbst.
Schlanke Menschen sind schlanke Menschen. Dafür kann man nichts. Es gibt auch Menschen, die so geboren werden, weder Hungerkuren machen, sondern nur einen sehr hohen Grundumsatz haben. Dafür kann aber niemand. Dicke Menschen sehen das aber nicht. Man spricht ja auch von adäpösen Menschen, von Übergewichtigen. Aber wer normal schlank ist, wird von fetten Menschen als "die ist aber dünn" bewertet. Da kann selbst der BMI stimmen. Einfach nur Neid. Man sagt ja auch nech fett. Das darf man nicht.
Ich für mich weiß, richtig dicke Menschen sind die schlimmsten Mobber.
Und da muß man einfach nur drüber stehen über diese dicken armseeligen Würstchen. Das kostet aber auch Kraft, die ich für was anderes nötig hätte.
genauso wie du.
dass sich das bild zum glück langsam wandelt, dass es verkaufsstrategie ist und dass eine magersucht etc. natürlich viele gründe haben kann.
aber mir geht es auch größtenteils um den fokus unserer gesellschaft. alles dreht sich um das aussehen. denn leider habe ich hier viel im forum lesen müssen, dass viele aussehen wollen wie xy oder dass sie teile ihres körper als hässlich empfinden bzw. sich sogar als "totalausfall" sehen. und das treibt mir sorgenfalten auf die stirn! wo soll das noch hinführen? wenn man mit 16 schon unzufrieden ist, was ist dann mit 40? wenn dann die "hässlichen" falten kommen, die eigentlich die eigene geschichte erzählen. es kann einfach nicht sein, dass das einzige, worum sich teenies noch unterhalten, makeup, gewicht und klatsch und tratsch der promis ist.
überall diese bilder der Menschen mit dem "perfekten" aussehen. Mich persönlich langweilt dies sogar, da sie mittlerweile alle gleich aussehen.
es ist für mich auch krank, wirklich krank, das aussehen als das wichtigste in einem jedem leben zu suggerieren. es muss ein viel größeres umdenken stattfinden, besonders der jungen menschen zu liebe, dass das denken, das verhalten, der charakter, das menschliche miteinander das wichtigste ist; und nicht ob der oder die 5 kilo mehr oder weniger wiegt.
ich denke, diese verantwortung gegenüber unserer gesellschaft müssen wir haben. denn wie viel oberflächlicher wollen wir noch sein?
Ja, aber wir haben halt diese 2-Klassen-Gesellschaft. Und gerade bei den nicht so reichen Familien: sag mal HarzIV in der 3. Generation: da wird nicht viel gemacht. Die kriegen auch keine Zuwendung, obwohl Zeit wegen chronischer Arbeitslosigkeit ja genüge da ist. Wärme und Zuneigung ist nech, sondern nur Bier und sexuelle Freizügigkeit seitens des Elternhauses. Das wird vorgelebt, besoffene und rumpoppende Eltern. Diese Sprachweise habe ich sonst nech, aber das ist so.
Und diese Jugendlichen, ohne Ziele, ohne Halt, ohne Zuwendung haben auch nur eines: wenn, dann nur Hauptschule. Sonst nur den eigenen Körper. Und wenn Du nur den eigenen Körper hast, dann interessierst Du Dich nur für zügellosen Sex oder wie Du aussiehst. Diese Übersexualisierung ist vorprogrammiert.
Was fehlt in unserer Gesellschaft: wer nicht arbeiten will, dem soll die Stütze gekürzt werden. Da bin ich aber allein bei dieser Meinung, das weiß ich.
Was fehlt, sind offene, vom Staat finanzierte Fördermöglichkeiten für Jugendliche. Wo Sport oder Kreativität gefördert wird, wo Jugendliche Erfolgserlebnisse haben. Wo sie aufgefangen werden. Wo sie von der Straße weg sind. Das fehlt hier. Jugendliche sind nicht verkehrt. Die werden zu dem gemacht, was sie sind, weil sie keine Alternativen haben.
Ich weiß nicht, ob Du meine Gedanken verstehst. Deine habe ich jedenfalls verstanden. Und ich bin auch froh drum, dass Du diesen Thread eröffnet hast. Dieser Körperwahn - mal allgemein gesagt - das ist schon schrecklich.
Für Dich: hab ein schönes Wochenende!
"die kinder müssen in sportvereine. dort lernen sie respekt, disziplin, erlangen selbstbewusstsein und verantwortungsgefühl. all das, was die eltern nicht mehr leisten wollen!"
ich finde es interessant, wo diese diskussion hinführt: vom körperwahn über elternpflichten bis zur kritik an die politik. da sieht man, dass der hund doch sehr viel tiefer begraben liegt. und da stimme ich dir vollkommen zu! würden besonders eltern ihren kinder all das obengenannte mehr vermittelt, würden all die äußeren negativen einflüsse mehr von ihnen abprallen. wahrscheinlich kritisieren wir genau deshalb dieses bild der oberflächlichkeit aufgrund unserer starken mütter! 
aber ich denke trotzdem, dass es keine "klassen" gibt. ich wehre mich schon immer gegen diesen begriff. ich möchte menschen nicht einteilen. ich denke, allen in unserem staat geht es gut. wir haben alle ein dach über dem kopf, essen auf dem tisch und das recht, nicht die pflicht, auf der straße zu leben. mein bild klingt vielleicht naiv für andere, aber wenn man einen schritt zurücktritt und das ganze bild sieht, ist es wahr.
ich wünsche dir auch ein schönes we
Jammern auf hohem Niveaukam ja heute in den Nachrichten im Rahmen wegen EU-Rettungsschirm, dass wahrscheinlich auch Frankreich abgewertet wird und Deutschland demnach als reichstes Land in der EU gilt.

Hallo gismofresh,
mittlerweile hat sich auch innerhalb unserer Gesellschaft vieles getan. Modezeitschriften setzen auf Modelle "von der Straße" oder auch Kosmetikmarken werben mit normalen Frauen "wie Du und ich". Ein neuer Trend ist zu sehen am Horizont.
Und vieles ist auch Verkaufsstrategie. Ein Kosmetikprodukt kann man halt nur mit schönen Menschen an die Frau bringen, weil mit pickeligen oder etwas häßlichen Menschen wird eher suggeriert:"hat eh keinen Zweck".
Und das alles geschönt ist, das weiß jeder junge Mensch. Ich glaube mittlerweile nicht mehr so an die Medienvorbildfunktion. Jeder normale Jugendliche hat zu Hause einen PC und die sind in Fotobearbeitung oftmals fitter als wir älteren. Die wissen/kennen schon den Unterschied von echt und nachgemacht. Und Barbiepuppen gibt es schon seit Jahrzehnten, ohne dass gleich alle magersüchtig werden wollen. Ich denke oft, da wird für alles immer ein Grund gesucht.
In der Modewelt ticken die Uhren etwas anders. Magermodells auf dem Laufsteg müssen dünn und groß sein, weil sie nichts anderes sind als laufende Kleiderständer. Und an diesen Kleiderständern sehen die Klamotten nun einfach besser aus. Nur leider - so kommt mir das vor - wollen fast alle mit 14 oder 15 Jahren das Supermodell werden, wo die Chancen auf dem Markt gleich gegen Null tendieren. Auch eine Heidi Klum & Co. mußten viel Glück, wahrscheinlich mehr Glück als gutes Aussehen besitzen, um einen Platz in der Modewelt zu finden. Realität und Wunschgedanke klaffen bei vielen jungen Mädchen weit auseinander und leider werden viele auch vom Elternhaus da unterstützt. Man hat ja seine Kinder zu unterstützen, aber man muß nun nicht jede Seifenblase fördern, meine ich.
Magersucht. Oftmals liegen da noch mehr Probleme unter der Oberfläche und Magersucht ist nur eins der vielen Ventile. Ein Ventil, weil viele leider nicht den Mut haben, gegen die eigenen Probleme anzugehen oder sich beizeiten in Therapie zu begeben.
In Amerika gibt es diesen Jugend- und Magerwahn. Gleichzeitig gibt es dort aber auch die wahnsinnig vielen Menschen, die übergewichtig sind. Auch hier in Deutschland wird nicht mehr jeder 4., sondern jeder 3. als übergewichtig eingeschätzt. Das andere Extrem ist genauso schlimm.
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