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Das Leben als Transsexuelle

 

Hi!

Ich bin Angi, 26 und transsexuell. Als Mann geboren ist meine Seele und mein Denken weiblich, eben gefangen im falschen Körper. Durch Hormontherapie entdecke ich nun endlich Stück für Stück die weibliche Welt.

Ich konnte es nie verstehen, wieso ich männlich aussah, obwohl ich anders fühlte. Ich wollte schon immer mit MakeUp spielen, wollte weibliche Formen und auch in der Gesellschaft kam ich mit meinem Bild als Mann nicht zurecht.

Mode und Pflege waren für mich wichtiger, als Sport und Bier (obwohl dies ja auch ein Klischee ist). Für mich als Mann war es verboten, mir die Beine zu rasieren, lange Nägel zu haben, MakeUp zu tragen, Röcke, Heels, ...
Vielleicht ist deshalb einen Transsexuellen diese doch oberflächlichen femininen Vorzüge in den ersten Jahren dess Coming Outs so wichtig.

Ich liebe es (wie viele Frauen), mich professionell stylen und pflegen zu lassen, mir die Augenbrauen zupfen zu lassen, die Beine zu harzen, und in Schlaghose und engem Top mein Körperempfinden nach außen zu tragen. Aber wieso kommt die Gesellschaft, egal ob Mann od. Frau damit so schwer zurecht?

Wieso wird eine Frau die männlich wirken will, oder lesbisch ist, weit mehr akzeptiert als ein Mann, der seine Weiblichkeit ausleben will?

Was würde ich geben, wenn ich eine biologisch geborene Frau wäre. Alles. Ich würde zu gerne komplett Frau sein - ihr wisst ja gar nicht, wie gut ihr es habt. Als Frau zu leben und als solche akzeptiert zu werden - die Weiblichkeit in der Mode, im Sex und in der Partnerschaft ausleben zu können, und nicht zuletzt die Periode und das Kinder-kriegen. Dinge, die mir wohl für immer verschlossen bleiben.

Ich würde mich sehr über Kontakt zu jungen Frauen freuen. Viele liebe Grüße aus Oberösterreich,

Angi
e-mail: angiTG@hotmail.com
http://angelina.profil.transgender.at

ps.: Mehr Infos über mich samt Fotos gibts auf der angeführten Website.


Video: Christine bloggt: Ist er der Mann fürs Leben?

  • Christine bloggt: Ist er der Mann fürs Leben?
  • Christine bloggt: Wie verändert sich das Leben mit Kindern?
  • Umfrage: Ab wann sollte man "Ich liebe dich" sagen?
 

Frau Anja Konsorke

Ich bin seit 2012.Mai,in ununterbrochener,
Endogrinologischer Behandlung,in Hbg.Altona in der,
Lornsenstr.4-6.Meine Hormonbehandlung von Mann zur Frau,
Hat am.13.02.2013,Begonnen,ich bin Öffters im uke.
Hamburg Eppendorf bei Dr.Preuss er begleität mich auf den,
Weg von Mann zur Frau,Auch meine Ga.op.führt,
Frau Dr.Silke Richardt, Noch in diesem Jahr.2014.durch.
Im uke,Hamburg Eppendorf.
es grüßt euch
Anja.

 

Also

Ich finde alles gut was "anders" ist,also nicht so ist wie alle anderen

 

Interesse an Perücken...

Interessiert an Haarverlängerungen Perücken oder auch Haarteilen`? Wenn ja könnt ihr euch ja die Seite gern mal anschauen Luxurious HairXtentions by Tommy (Facebook)

 

Transsexúell

hallo ich habe seit 5 jahren einen freund der nicht weiss was er ist. für mich ist es sehr schwer ihm zu helfen weil er immer alles in sich hineinfrissr. ausserdem bin ich mit meinen 2. Kind schwanger. er kann es nicht ausleben. kann mir bitte jemand weiterhelfen was ich noch tun kann. er ist mit seinen leben unzufrieden

 

Ach Du scheiße

von:wandsbek

und dann noch Kinder in die Welt setzen... wie verantwortungslos und egoistisch kann man sein.

 

Hallo Indigogirl83

von:foxfahrerin

ich war selber so einer mal gewesen der alles in sich hineingefressen hat.Ich war auch mal in so ner Lage gewesen,seit Juni 2011 wohne ich in Erfurtdavor habe ich bei meinen Eltern auf einem Dorf bei Nordhausen gewohnt da konnte ich es auch nicht ausleben.Seit ich hier in Erfurt wohne gehe ich nur noch als Frau raus.Ich bin auch in einer Selbsthilfegruppe "nur für Transsexuelle"Es gibt leider auch welche die behaupten Transsexuell zu sein sogennante "Schwanzmädchen" oder Transvestiten,Damenwäscheträge r.Du musst auch unterscheiden leute die Frauenkleidung anziehen aber ihr Geschlecht behalten sind Transvestiten,Transsexuelle Menschen wie "Mann zu Frau" Transsexuelle hassen ihren Penis und ihren Bart.ich würde sagen er soll erstmal zu einem Psychotherapeuten gehen,aber zu keinem neurologen oder Tiefenpyhologen.Bei mir war es auch so am Anfang gewesen das ich erst zum Therapeuten ging,dann kamen die anderen Schritte dann!

 

Hey (:

Hey (:
Ich bin zur Zeit dabei meine Facharbeit über das Thema Transsexualität zu schreiben. Man kann natürlich viel allgemeines darüber schreiben, aber ich würde am liebsten noch ein Interview in meine Arbeit mit einbauen.
Deshalb fände ich es toll wenn du oder jemand anderes der transsexuell ist mir für ein Interview zur Verfügung stehen würde. ;D

LG SomeoneLikeYoou (:

 

Ich bin zur Zeit dabei meine Facharbeit

von:saruma3

Hallo ich habe deine Anfrage gelesen in Bezug eines Interview zu dem Thema Transsexualität. Bitte betrachte meine Homepage unter dem Link: www.stronglady-berlin.de
Ich behaupte einmal das ich mit meinen Beiträgen dir neue Inputs geben kann was Transsexualität betrifft. Mein Name ist Thomas Koch aus Berlin, Handynummer 015122681154.

 

Hallo Sjni91!

von:foxfahrerin

Ich bin Patricia bin selber Transsexuell und habe somit schon durch: Gutachter,Amtsgericht,Endokrin ologe den ganzen Papierkram habe ich im November alles durch und nehme jetzt schon 3 Monate Hormone.Das wir Mann zu Frau Transsexuellen keine Kinder gebären können bleibt uns leider verwehrt. es gibt zwar Ärzte die dir Gebärmutter&Eierstöcke inplantieren,aber erstens bezahlt das keine Krankenkasse und zweitens ob das der Körper verträgt es sind fremde organe die man hat.Da bleibt nichts anderes übrig als Kinder adoptieren wenn man sich welche wünscht!So einfach geht das nicht ein Kind zu adoptieren man kennt unsere Bürokratie."Frau zu Mann" mag das Outing einfacher sein wenn man größe brüste hat kann es genauso schwer sein wie "Mann zu Frau" was OP angeht ist es von Mann zur Frau einfacher da sind es 2 OPs bei frau zu Mann 8 Ops.Es ist einfacher eine Vagina zu machen als einen Penis! Natürlich ist es nicht schön als Bio Frau das Regel zu haben.Wenn man Schwanger werden kann würde ich lieber selber ein kind zur Welt bringen als eines zu adoptieren!Ein Adoptiertes Kind ist nie dein eigenes Kind was du selber zur Welt gebarcht hast.Transsexuell wird man nicht durch irgendwelche Einflüsse man ist es von geburt aus!

 

Die anderen fallen nur nicht auf

von:corinna1960

Hallo sjena,

natürlich gibts die Transsexuellen die es dann erst mal etwas übertreiben, bei FzM gelegentlich, bei MzF häufiger. Sieh es einfach mal als einen gewissen Nachholbedarf, teils reine Begeisterung nun im "richtigen" Geschlecht leben zu können, teils einfach Unerfahrenheit oder etwas Unbedacht.

Die meisten fallen gar nicht auf und tun auch viel dafür, möglichst unauffällig und normal zu leben. Wenn du mir auf der Strasse begegnest siehst du eine fröhliche Frau im besten Alter (Frauen hören bei 40+x auf zu altern wie du weisst), meist etwas farbenfroh und modisch gekleidet und du kämst erst wenn wir miteinander reden (an meiner Stimme muss ich noch etwas arbeiten) auf den Gedanken dass in meinen Ausweispapieren noch "männlich" steht. Vielleicht nicht mal dann. Und da bin nicht nicht allein, naturgemäss kenne ich als Mitglied der "Gemeinde" recht viele Transsexuelle.

Es gibt ein gewisses Bild von der grell geschminkten, aufgetakelten Transe in ulrakurzem Röckchen und auf Mörder-High-Heels. Die gibts bestenfalls bei RTL2 & Co, im realen Leben kaum (persönlich kenne ich keine). Das Fernsehen ist bestrebt immer das Aussergewöhnliche zu zeigen, die Normalität ist meist uninteressant. Dass vor einigen Monaten eine ganz normal aussehende Transfrau bei Jauch 64.000 Euro gewann ist weniger Leuten im Gedächtnis geblieben als der Auftritt von Betti Bambi bei Bohlen.

High heels liebe ich, aber ich trage garantiert keine zum shopping oder gar im Büro, das tut kaum eine Frau, warum dann ich?

Dass ich "ganz normal ticke" kannst du gerne in meinem Blog nachlesen - http://corinna1960.blogspot.de - der Titel "aus dem ganz normalen Leben einer (fast) ganz normalen Frau" trifft meine Einstellung zum Leben im Allgemeinen und zu meiner Transsexualität im Besonderen - ich definiere mich als Frau und nicht als transsexuell.

Dass jemand Frauen darum beneidet ihre Tage haben zu müssen verstehe ich genau wie du allerdings nicht.

LG Corinna

 

Ratlos....

hi,

mit viel interesse hab ich den Beitrag von Angi gelesen, mir gehts es irgntwie ähnlich, ich bin 23 Jahre alt weiblich, lebe derzeit ein Lesbisches Leben, doch bemerke immer mehr und immer stärker das ich mir sehr stark wünsche ein Mann zu sein, schon alleine der gedanke einen Männernamen zu haben zaubert mir ein Grinsen ins Gesicht, oder die vorstellung als mann identifiziert zu werden. jedoch in gedanken an die Operationen machen mir was ich bisher so gelesen habe angst, was ist, wenn mein Körper das abstößt, was ist, wenn das nur eine Phase ist das ich denke ein mann sein zu wollen?! Mein auftreten ansich ist eher maskulin/androgyn, von der gesellschaft werde ich des öfteren als mann gesehen (ev. wegen kleinem busen und kurzen haaren) derzeit habe ich mit noch keinem arzt darüber geredet, habs aber vor, um mir irgntwie darüber klar zu werden, bzw. würde ich gerne mit wem kontakt aufnehmen dem es ähnlich geht mit mir, bin diesbezüglich echt verzweifelt und liege lange heulend im bett weil ich nicht weiß wohin mit den gedanken....

 

Hallo shotokan9

von:foxfahrerin

Ich bin Patricia 30 Jahre und bin selber Transsexuell was ich erstmal sagen will Transsexuell wird man nicht man ist es von Geburt aus.Ich bin Mann zu Frau und habe damit schon durch Gutachter,Amtsgericht,Endokrin ologe seit Ende September heiße ich amtlich Patricia,ich bin auch in einer Selbsthilfegruppe wir sind 7 Leute davon sind nur 2 Frau zu Mann. Was Outing angeht mag Frau zu Mann einfacher sein wenn man große Brüste hat kann es genauso schwer sein.Ich nehme jetzt schon 3 Monate Hormone.Was die OP angeht ist Mann zu Frau einfacher da sind es 2 OPs bei Frau zu Mann 8 Ops.Es ist eben einfacher eine Vagina zu machen als einen Penis!Man stellt als erstens beim Amtsgericht den Antrag auf Vornamensänderung das Amtsgericht bestellt dann 2 Gutachter die feststellen ob man Transsexuell ist oder nicht.Ich hatte den Antrag auf Vornamensänderung im März 2012 gestellt,ende April Anfang mai hatte ich die Gutachtertermine gehabt welche Positiv ausfielen.2Monate später die Anhörung beim Amtsgericht mitte August den Termin beim Endokrinologen,seit anfang September begann ich mit der Hormontherapie und Ende sptember kam der rechtskräftige gerichtsbeschluss.Anfang November sind meine Dokumente alle geändert worden auf meinen neuen Namen.Den "Alltagstest"wo man damals 3 jahre in der gegengeschlechtlichen Rolle unterwegs sein mußte gibt es nicht mehr,aber manche Amtsgerichte fordern den noch wie z.B Amtsgericht Meinigen,in Erfurt das Amtsgericht die sind da nicht so.

 

Operationen

Hi alle miteinander
Ich hab esebn so wie die meisten hier das Problem,dass ich mich in meinem Körper alles andere als wohl fühle.
Ich bin 18 Jahre und weiblich,fühle mich aber schon seit...ja eigentlich seit ich mich zurückerinnere eher wie ein Junge.Meine Eltern selbst sagen immer ich wäre noch nie ein Typisches Mädchen gewesen,eher im Gegenteil.Mein Vater hat sogar schon oft solche Sachen wie "Du hättest wohl eigentlich mein Sohn werden sollen" gesagt.Meine Cousin bezeichnet mich als seinen Cousin und auch meine Schwestern nennen mich oft ihren Bruder.
Für mich selbst ist ebenfalls schon immer klar: Ich will eine Junge sein.
Da ich nun auch endlich das Alter erreicht habe,um diese Entscheidung komplett selbst treffen zu können,habe ich mir vorgenommen mir vorerst mindestens die Brust entfernen zu lassen und hoffe hier auf ein paar Erfahrungen und Informationen von jenen die diese OP schon hinter sich haben.
Ich fänds auf jeden Fall klasse wenn mir ein paar Leute was schreiben würden,auch gern über E-Mail.

 

Ich weiß

Das Thema ist nun ja schon etwas älter
Aber es ist leider das einzigste, was ich zum Überbegriff "Transsexualität" finden konnte.

Ich würde ganz gern mal mit jemandem sprechen, der das alles schon hinter sich hat, einfach um mal zu sehen wo man anfängt und wie es alles läuft.

Ich bin 23 Jahre alt und weiblich allerdings fühle ich mich in meinem Körper nicht sehr wohl.
Ich fühle mich seit jeher als Mann...schon meine Eltern haben mir erzählt das ich mich nie weiblich verhalten habe als kleines Kind und auch schon damals den Wunsch geäußert habe, das ich lieber männlich wäre.
Der Wunsch an sich, die Op durchführen zu lassen steht für mich eigentlich schon fest.
Mich interessiert einfach nur ein Erfahrungsaustausch.

Würde mich über Kontakt freuen
E-Mail: mysuizid@gmx.de

 

Leider funktioniert deine Email adresse nicht

Hallo Angi!

Ich habe deinen Thread bei go feminin gelesen. Ich kann dich total gut verstehen! Ich habe auch kein Verständnis dafür, das die Gesellschaft Frauen in Männerklamotten akzeptiert aber umgekehrt immer noch mit lachen um Beschimpfungen reagiert wird.

Ich selber bin eine Bio-Frau und Mutter von 2 Kindern. Das 2. Kind habe ich von einem Transgender. Ich denke du weißt was das ist... Für mich brach natürlich eine Welt zusammen, als mein Partner sein comming out mir gegenüber hatte... Ich habe geweint, und geschimft, ich fühlte mich Jahrelang belogen und hintergangen... Und dann kam die Zeit des redens und ich stellte fest das ich diesen Menschen liebe, egal wie er aussieht. Im laufe der Zeit stellte ich fest, das der weibliche Teil für mich eine sehr gute Freundin ist, mit der ich shoppen gehen kann und mit der ich Schminktipps austausche... Leider hat es unterm Strich dann doch nicht geklappt mit uns...

Seit dem ich mich aber mit diesem Thema beschäftige bin ich bemüt die Lobby der TGs, TVs und TSs auszubauen. Ich kämpfe in meiner eigenen kleinen Welt dafür, das eben nicht mehr über diese Menschen gelacht wird, das sie ernst genommen und das sie als Menschen akzepiert werden! Meines Wissens bin ich da eigentlich auch sehr erfolgreich...

Ich habe festgestellt, das ihr doch eigentlich die besseren Menschen seit. Kaum bis gar nicht gewaltbereit, sehr angenehm, selten bis nie besoffen, sehr hilfsbereit und die "Transen" die ich kenne haben immer ein offenes Ohr und beantworten alle meine fragen zu diesem Thema! Ich liebe meine Trans-Freundinnen dafür!

Ich werde auch in Zukunft weiterhin bemüht sein eure Welt zu erweitern und werde mich dafür Stark machen, das ihr ganz normal auf die Straße gehen könnt ohne doof angeschaut zu werden!

Allerdings hätte ich auch ein paar Fragen an dich... Ich habe eine transsexuelle Freundin die noch nicht angeglichen ist... Sie sagt sie sei total irritiert, weil sie zum erstenmal in ihrem Leben sich in eine Frau (in mich) verliebt hätte... Ich erwiederte das Gefühl und seit dem wir das von einander wissen meldet sie sich nicht mehr... Wir kennen uns nur vom Chat, also kann ich da auch nicht mal eben hingehen oder so... Einige meiner Transgender-Ladies sagten mir das die Einnahme von Hormonen nicht ganz ohne ist und das das ganz normal ist, das sich dann TS eine zeitlang nicht melden... Ist das tatsächlich so?

Ich weiß halt nicht was ich mit ihr machen soll... Sie war 10 Tage wie vom Erdboden verschluckt und ich bin fast verrückt geworden! Als sie sich dann offline bei mir gemeldet hat ist mir das halbe Alpengebirgsmassiv vom Herzen gerutscht! Wir schaffen es aber nicht im moment miteinander zu kommunizieren... Ich werde im msn offline angezeigt, sie hinterläßt mir eine Nachricht, ich reagiere sofort drauf, weil ich ja nur offline angezeigt werde und sie geht... Sie schrieb das sie mich vermisst und das sie mich in den Arm nehmen möchte und küssen will... und dann geht sie?

Ich hoffe, das du mir dadrauf eine Antwort geben kannst...

Jetzt warte ich auf eine email von dir
rizzo@hotmail.de

liebe Grüße aus Deutschland

rizzo

 

HILFE

Mit 11 Jahren hatte ich meine ersten Erfahrungen mit einem Mädchen. Mitlerweile habe ich rausgefunden dass ich bisexuell bin, aber mehr auf Frauen stehe wie auf Männer...und in letzter Zeit wünsche ich mir meine Brust weg...ich bandagiere sie immer...liebe engere Männerkleidung...aber dass ist jetzt ganz plötzlich gekommen...ungefähr seitdem ich mit meiner Freundin zusammen bin, seit 9 Tagen. Hatte aber auch schon seit 1,5 Jahren keinen Freund mehr...Ich versteh mich nichtmehr...schon wieder...

helft mir!

 

Hilfe ruf ...

Hallo ich bin Steffi .. und ich dachte ich wäre bis gestern ein glücklich gewesen
Aber jetzt kommt der hammer mein freund hat mir gesagt das er eine frau werden will und ich bin fertig mit der welt
ich liebe ihn sehr und versuch ihn auch zuversteh .. da ich am anfang dachte er wäre schwul wegen seiner art.. wie kann ich mich verhalten er sagt wenn er vmit mir schläft ist es so das er denkt wir wären 2 frauen und er will auch das ich bei ihm bleibe weil er mich so liebt... ich hab voll das gefühls caos hoffe das ich antwort bekomme

 

Dein hilfe ruf

von:rizzo34

hallo steffi!

ich kann dein chaos total verstehen! aber ich denke ich kann dir helfen! ich bin selber eine bio-frau und vor mehr als zwei jahren sagte mein partner mir das er transgender ist. wenn du noch hilfe brauchst melde dich bei mir unter:

rizzo@hotmail.de

ich hoffe bis bald
rizzo

 

Das totale Chaos

Das im Strang Angesprochene kommt mir alles sehr bekannt vor.

Als "Junge" zur Welt zu kommen, aber der Jungenrolle im Grunde nicht gerecht zu werden. Das piefige Provinzkaff, wo es keiner wissen darf, aber alle ihre verlogenen kleinen Geheimnisse haben. Das blöde Schubladendenken, wo die anderen immer besser als man selbst wissen, was man ist. Die ganze Schauspielerei und Heuchelei von Gestalten, die, wenn sie könnten, ihren Mitmenschen wie Außerirdische in "Perry Rhodan" Würste in den Nacken setzen würden, damit die so denken und funktionieren, wie sie es gerne hätten. Der Hass auf die ganze verlogene Brut, auf dass sie allesamt verrecken! Wie der Jörg Haider, der der Welt den Superrechten und Streiter für Zucht und Ordnung vorgetäuscht hat und nichts dabei fand, ein schwules Doppelleben zu führen. Wie all diese Verbrecher, die die Schwulen nicht wegen ihres Schwulseins, sondern dem OFFEN schwul sein hassen. Weil sie die Lüge so sehr verehren und zur Norm machen, dass sie die Ehrlichkeit hassen müssen.

Sorry für die Ausfälle, aber das musste sein. Weil ich glaube, dass sich meine Probleme als Transfrau oft vor dem Hintergrund einer Gesellschaft abspielen, die eine wie auch immer geartete Identitätsfindung gar nicht will. Man hat seine "Rolle" zu spielen und das ist im Leben nicht anders als auf einer Bühne im Theater. D. h. Kostüm anziehen und seinen Text auswendig lernen. Wenn die Rolle der Identität und den eigenen Gefühlen widerspricht, ist das egal! Schließlich muss man nicht Däne sein, um Hamlet zu spielen. Man muss auch nicht ein Mann sein - man soll ihn halt spielen, wen mann das Pech hat, so geboren zu sein. Dass sich Haider vielleicht aus Verzweiflung über sein Doppellleben im Suff totgefahren hat, wollen seine bigotten Anhänger auch nicht glauben. Die konstruieren Verschwörungstheorien über einen Mordanschlag. Warum soll es Transfrauen da besser gehen, als den Schönling aus Kärnten? Man kann doch den sittlichen Normen genüge tun und selbst zum nächsten Nazi mit verheimlichten sexuellen "Abweichungen" werden. Schließlich ist das Unterdrücken von geschlechtlicher und sexueller Identität ein probates Mittel, um jene kleinen Tyrannen und Monster zu schaffen, ohne die Herrschaft nicht funktioniert.

So jetzt bin ich wieder abgeschweift und habe das Forum mit einem rhetorischen Amoklauf beglückt, aber ich kann einfach nicht anders. Weil bei mir lange Zeit der Druck, mich einer Rolle anzupassen, mit der ich letztendlich nichts anfangen konnte, unerträglich war. So brachte ich es in den 1980ern nicht über mich, mal im Laden einen Rock zu kaufen oder gar anzuprobieren. Heute bin ich gern gesehene Kundin und lebe seit zwei Jahren im Alltag als (Trans-)Frau. Bequeme Kleider und Röcke trage ich lieber als Hosen, haber aber auch Damenhosen und genieße generell das Spielchen mit all diesen Äußerlichkeiten. Haare aufstecken oder offen tragen? Welche Ohrringe trägt frau denn heute? Der Sex ist zwar sehr wechselhaft, aber er ist und schon immer habe ich da wie eine Frau gedacht und gefühlt. Sei es bei den Männern oder mit anderen Frauen.

 

Kenn ich Alles

von:maske5

Hallo Daniela,es kommt mir soooo bekannt vor was Du erzählst,bei mir ist es genau umgekehrt.Hoffe ich fliege als Trans-Mann nicht hier rauß,hab grad erst bemerklt das es eine Seite für Frauen ist ,ups!!Ich habe schon Alles hinter mir(OP),seit gut 6 Jahren,weiß noch wie unglücklich ich voher war,war optisch eine recht hübsche Frau,aber totunglücklich damit,hat nur Keiner kapiert.Ich sehr lange auch nicht,dachte lange ich wäre lesbisch,da Männer nur als Freunde für mich in Frage kamen.Daniela,mein Rat,auch wenn es sich hart anhören sollte,es geht hier um dein Glück,nicht um das Anderer oder deiner mutter.Ich habe mich fürs Glücklichsein entschieden,oder soll ich den Rest meines Lebens ein Schauspiel spielen wegen Anderen,und Seelisch kapput dabei gehen,NEIN!!!!Tu Dir das bitte nicht an!!!!Ich komme aus einer Kleinstadt,ursprünglich,lebe nun in Düsseldorf,bin mittlerweile verheiratet mit einer Frau,und glücklich.Diese Entscheidung war richtig,würde es wieder so machen,meld Dich wenn Du Fragen hast,auch ruhig über meine E-Mail Adresse ,wenn Du möchtest,Gruß,"Maske"

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