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Birken! Kein Kupfernagel?? :0(

 

Hallo Leute,

die lieben Nachbarn wieder... Genau neben unserem - übrigens super winzigen Garten - hat der Nachbar 3 riiiisige Birken stehen! Die nehmen uns total viel Sonne weg!! :0(

Er ist aber ein ganz komischer Heiliger und will die Birken ganz bestimmt nicht wegen uns fällen. Wir meinen zwar, dass die vom Gesetz her auch gar nicht so hoch sein dürfen, haben aber überhaupt keine Lust auf einen Rechtsstreit.

Nun haben wir gehört, dass ein Kupfernagel, in die Rinde geschlagen, den Baum/die Bäume zum Sterben bringen kann. Ich habe mal im Internet gesurft und es hat sich rausgestellt, dass das wohl eine Legende sein muss, d. h. wohl nicht stimmt.

Aber weiss jemand einen anderen Rat, diese Ungetüme auf "sanfte" (oder auch nicht) Weise zu erledigen - ohne, dass der Nachbar dahinter kommt?

Wäre wirklich dankbar für einen Tipp!! Übrigens: Er hat einen riesengroßen, total verwilderten Garten, d. h., er kann nicht sehen, wenn wir über den Zaun klettern und Nägel o. ä. in seine Bäume schlagen ;0). Ich weiss: Gemein! Aber was sollen wir in unserer Not tun??

Lieben Gruss
Krötilla


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Rettung vor dem Wildwuchs

von:baronvbuc

Hallo, Jahrelanges stänkern, (immer auf die nette Art) hat bei mir nicht geholfen. die riesige Lärche von Nachbars steht immer noch in 1,2 m Abstand von der Grenze und ist bestimmt 18 meter hoch. Sie wirft extrem schatten auf meinen Teich und Wintergarten. Bei Sturm ist Wintergarten voller Nadeln. was tun ? Der Bereich rings um den Stamm ist mit Batteriesäure, Kochsalzlösung o. ä. zu gießen, und zwar regelmäßig.
Den Stamm kann man mit Hallimaschpilzsporen impfen, dazu im Sommer im Wald den speziellen Hallimasch (bitte im Google nach "Baum töten" schaun) sammeln, ein Loch in den Stamm bohren und den hallimasch reindrücken, gut verschließen !
Viel Erfolg


 

Antwort

von:minga5

Alles Papperlapapp. Ihr seid ja nicht betroffen.


 

Nicht so sensibel sein

von:minga5

Hallöchen,
danke für das Papperlapapp zurück. Natürlich ist es schön Bäume und Grün vor der Nase zu haben, ich liebe die Natur auch. Nur was zuviel ist , ist einfach zuviel. Wenn Dir jegliche Lebensgrundlage ( ich meine Sonne, Licht ) entzogen wird, und alles feucht und moosig an Deinem Haus wird, die Tannennadeln die ganze Straße versauen, dann ist irgendwann ein Zeitpunkt erreicht, an dem so ein Baum weg muss. Und ich suche noch immer nach einer Rezeptur, die mir weiterhilft, weil mit dem Baumbesitzer einfach nicht zu reden ist.
Bis denn. freue mich auf Antwort.


 

Hallo Minga,

von:Kroetilla

sehe erst jetzt die ganzen "bösen" Antworten, die ich (wir) bekommen habe... Puh, hier muss man immer vorsichtig sein, bei welcher Sache man sich n Rat sucht...

Generell denke ich auch, die meisten können nicht mitreden. Keiner liebt die Natur mehr als ich, ich kenne jedenfalls keinen. Ich finde die Birken ja auch schön und wenn unser Garten größer wäre, wäre es ja auch kein Problem!!! Aber Du hast recht: Wenn man eh schon so einen winzigen Garten hat und einem 3 riesen Bäume auch noch das letzte Licht nehmen, ist es einfach ätzend.

Alle anderen: Danke für Eure bissigen Antworten *Augen-verdreh*. Wenn ich geahnt hätte, so wüst beschimpft zu werden, hätte ich es unterlassen, aber ich dachte, dazu wären Foren da - also Tipps zu bekommen, nicht angemeckert zu werden, aber das nächste Mal weiss ich ja Bescheid...

Nochmal: Ich habe rein gar nix gegen Bäume (um Himmels Willen)!! Aber ich bin ein ebensolcher Sonnen-Fan und fände es ganz gut, wenn die Bäume ein paar Meter weiter hinten ständen. Vielleicht hab ich mich ja auch zu "aggressiv" ausgedrückt...

Gruss
Krötilla


 

Mach Dir nichts draus !

von:gandalfinchen

Hallo, Krötilla,
ich kann deinen Ärger verstehen, denn ich bin in einer ähnlichen Situation... Als großer Sommer-, Garten- und Naturfan liegt es mir sehr fern, Pflanzen kaputt zu machen. Aber wenn auf dem Nachbargrundstück riesige Thujas als Grenzbepflanzung stehen, die nicht gestutzt werden (Höhe aktuell über 4 Meter), die außerdem schon so viele Jahre stehen, daß Grenzabstände und ähnliches niemanden mehr interessieren... Und wenn man in mehreren Räumen im EG extreme Lichteinbußen hat und nur auf diese dunkle Heckenwand guckt (4 m Entfernung zu Haus) - dann sucht man händeringend nach Lösungen, um nicht in einem nervenden Rechtskrieg zu enden... Ich bin für die gegebenen Hinweise dankbar und werde mal überlegen, ob was für mich dabei ist. Und ich finde es auch klasse, daß es so ein Forum zum Austauschen gibt, die Beschimpfungen muß man halt ignorieren, ich weiß, wie du es gemeint hast. In diesem Sinne...


 

Konstruktives (bzw destruktiv)

von:besserisdat

Die Sache mit den Kupfernägeln ist ein Märchen.
Da gabs schon vor Urzeiten Untersuchungen.
Kupferchlorid "intravenös" in die Rinde zu spritzen, halte ich für bedenklich, da das Holz dann Sondermüll wäre, aber irgendwann doch in einem Kamin landet.

Da Birken sehr weiches Holz haben, helfen ein paar gebohrte Löcher im Stamm. Dort tritt Wasser ein, die Stelle wird bald morsch. Dann helfen die Vögel der Sache ein wenig nach.
Dauert allerdings ein paar Jahre.

Andere Idee:
Wärmebehandlung! Eine alte Microwelle mit gebrücktem Türschalter an den Stamm binden, und ein paar Minuten garen. Keine Ahnung ob das funktioniert, oder ob der Baumstamm explodiert . Aber logisch betrachtet, kann doch eine abgetötete Rinde keine Nährstoffe mehr transportieren.


 

Schade, aber verständlich

von:schade77

hi

ich bin _eigentlich_ ein absoluter Baum-Befürworter.
Auch bei anderen Pflanzen bin ich immer gegen das Entfernen gewesen.
Tja, es gab aber auch immer eine irgendwie vertretbare Lösung, z.B. woanders hinpflanzen usw.
Ich denke, dass die, die hier schimpfen, das Problem selbst nicht haben.

Hier schauts so aus:
ca. 8 sehr sehr große Bäume in Reihe, 5 davon sorgen dafür, dass ab ca. 17:00 das gesamte Grundstück im Schatten liegt.
Da ich jobbedingt so gut wie nie vor 18/19 Uhr zuhause bin, auch an den Wochenenden, ist eine Terrasse somit nutzlos.

Wenn ich wenigstens 2 der Bäume entfernen würde, hätte man einen brauchbaren Kompromiss.
Nicht für die beiden dann gefällten Bäume, aber für die verbleibenden und mich.
Ich hätte auch dann noch Schatten, aber wenigstens wäre auf meiner Terrasse dann noch einigermaßen Sonne.

Es tut mir in der Seele weh, darüber nachzudenken, diese wunderschönen Bäume abzumurksen, aber ich möchte doch gerne auch mal etwas Sonne haben.

bye


 

Noch was vergessen: Kupfernägel bringens nicht

von:schade77

ach ja, Kupfernägel funktionieren nicht, siehe folgender Artikel:

[quote]
Die Bäume in Nachbars Garten bereiten nicht immer nur Freude, so zum Beispiel eine hohe Fichte, die uns viel Schatten beschert. Der gute Tip von Freunden lautet: Schlagt doch einen Kupfernagel in den Stamm, dann geht der Baum ein. Stimmt das? Barbara Fleischer Hannover

In der Staatsschule für Gartenbau an der Uni Hohenheim ist im Jahr 1976 ein Versuch gestartet worden, die Legende zu überprüfen. Fichten, Birken, Ulmen, Zierkirschen und Eschen wurden mit jeweils fünf bis acht dicken Kupfernägeln beschlagen. Zur Kontrolle machte man auch noch Versuche mit Nägeln aus Messing, Blei und Eisen. Alle so malträtierten Bäume haben die Tortur überlebt, die meisten erfreuen sich heute noch blühender Gesundheit. Einige wurden zur Kontrolle gefällt, und man fand bei ihnen eine braune Verfärbung rings um den Nagel. Das war's dann aber schon. Vielleicht sollten Sie einmal mit Ihrem Nachbarn reden.
DIE ZEIT 1999
[/quote]
Quelle:
http://www.zeit.de/archiv/1999/20/199920.stimmts_k-upferna.xml


 

Der endlose thread

von:niki2011

ja das ist ein thema ohne ende...weil viele leute das problem haben.

mein nachbar hat vor einigen jahren einen sehr sehr schnellwachsenden baum nahe der grundstüncksgrenze gepflanzt und der hat inzwischen einen kronendurchmesser von bald 8 metern und macht irrsinnig viel dreck. die blätte verrotten fast nicht.

so versumpft und verdreckt und verschlickt unser teich immer mehr, in den der ganze müll im herbst hineinfällt. inzwischen ist das monstrum von frühjahr bis sommer ca. 1,50m in unseren garten hineingewachsen. die blätter tragen nun einen weissen film, der wie wachs ausssieht. möglichweise eine krankheit. wenn es darauf regnet, plätschert das verwachste regenwasser in unserern teich und bildet einen weissen sauerstoffundurchlässigen film was dazu führt, dass alles leben nach und nach zu grunde geht.

mein teich war schon 5 jahre vorher da und es ist war ne menge arbeit den anzulegen und zu pflegen. dann kommt da so ein baum daher und meint, alles in seiner umgebung abtöten und zumüllen zu können.
ausserdem habe wir seit einigen jahren nachmittags ab herbst ein 3 stündiges sonnenloch auf unserer terrasse.

worauf ich hinaus will: es tut mir leid, aber die pflanzen im urwald - für die können sich die möchte-gern-naturschützer hier gern einsetzen, ist denen aber wohl zu aufwändig, das kann man vielleicht nicht vom sessel aus. wieso sage ich das? weil das worum es hier im forum geht noch nicht einmal peanuts ist, es ist weniger als peanuts.

wo ihr schützer richtig auf eure kosten kommt, dass ist das amazonas gebiet, da werden täglich !!!! ein paar hundert Quadrat-K-i-l-o-m-e-t-e-r !!!! an regenwald durch brandrodung vernichtet. etwa ein viereck mit der kantenlänge duisburg/köln. wisst ihr wieviele bäume das sind??? wenn man pro baum 50qm rechnet sind das mit 5000 bäumen, die an !!einem tag!! vernichtet werden, mehr bäume, als ihr jemals in diesem forum diskutieren werdet. also denkt mal vorher nach bevor ihr so einen unsinn postet und euch für einen einzelnen baum einsetzt und leute ins eck moralisiert, die ihr recht auf erholung und sonne fordern, während andere wahnsinnige die lunge unserer erde nach und nach durch brandrodung töten. ansonsten steht es euch frei mit gutem beispiel voranzugehen und wohnungen auszuwählen, die von bäumen total dunkel, kalt und feucht gehalten werden. da könnt ihr wenigstens sagen: mir geht's noch schlechter, ich opfer mich für die natur...

die pflanzen, die wir selbst in unsere gärten setzen, sollten aber uns menschen dienen und nicht umgekehrt, oder dass wir menschen zugunsten von pflanzen auf sonne verzichten sollen. entschuldigung, aber sowas ist totaler schwachsinn von leuten, die posten bevor sie nachgedacht haben. im wohngebiet hört die rücksichtnahme auf. wir leben nicht, um es irgendwelchen bäumen recht zu machen. wir leben, weil wir uns der erde untertan machen sollten und darunter fällt für mich als greepeace unterstützer z.B. der eigne garten.

was allen zugute kommt, unser wald oder die grossen wälder dieser erde, die gilt es zu schützen. ob in deinem garten ein baum mehr oder weniger steht, spielt keine so grosse rolle.


 

Selktierung

von:durchidieimitte

Es wäre wünschenswert wenn die dummen Senfdazugeber dieses Forum nicht durch solch dumme Ansichten zumüllen!

Hier geht es darum Einzelschicksale einzelner Bürger Abhilfe zu schaffen und das ist auch gut so.

Also: Wie bekommen wir nervtötende Birken ohne Konfliktsituation tot?

Salz um den Boden streuen soll ganz gut sein. Was noch?

Und den voraussichtlich folgenden dummen Beleidigungen seh ich mit einem Grinsen entgegen und rufe die Mitleidenden auf sich nicht abschrecken zu lassen, sondern die Lösungsfindung produktiv voranzutreiben (am liebsten wäre mir eine für die umliegende Pflanzenwelt unbedenkliche Vorgehensweise).

Weitere Vorschläge sind erbeten.


 

Waldbaeume gehoeren in den Wald, nicht in den Garten

von:generix

Hallo,

wer eine Anleitung zum Killen eines Baumes sucht die 100%ig funktioniert, wird fuendig bei GOOGLE unter
"Naturdenkmal Blutbuche in Plankstadt". Hier gibt's eine
detaillierte Beschreibung verpackt in einer Anfrage an den Landtag in BW. Wer sucht findet auch Bilder von den
Bohrloechern.
Kurzform: Stamm anbohren (Wurzelnaehe), Roundup einfuellen, evtl. nachfuellen, warten.

Meine Tannenplage (25 m hoch) ist Geschichte.

Gruss Generix


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