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Gebärmutterentfernung nach geburt ! | |||||||||||
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Ich bin 23 Jahre alt, habe im Juli 2011 meinen ersten Sohn zur Welt gebracht und wäre fast verblutet. Ich habe 17 Bluttransfusionen gebraucht. Der Hammer war ja, dass die vergessen hatten meinen Dammschnitt zuzunähen und ich so noch mehr Blut als eh schon durch die Gebärmutter verloren habe. Ich hatte so Angst, zu sterben, meinen Sohn, meinen Mann, meine Familie nicht wieder zu sehen. Ich fragte den Arzt, der immer wieder geschaut hat, ob die Blutung nachlässt, ob ich es schaffen werde und er sagte nur "Frau... das kann ich Ihnen jetzt noch nicht sagen"
Dann Hektik um mich herum... der Narkosearzt "Wir holen sie raus... das verdammte Ding!" Als ich ein Tag später wieder zu mir kam, erklärte mir der Arzt, dass ich keine Kinder mehr bekommen kann, dass sie die Gebärmutter entfernen mussten
IM Krankenhaus war mir das alles noch egal - jetzt fühle ich mich nicht mehr wie eine Frau, bin ständig traurig - nur wenn ich meinen Sohn im Arm habe, fühle ich das Glück. Ich ärgere mich darüber, dass ich ständig der Tatsache nachtrauere, kein 2. Kind mehr bekommen zu können und fühle mich so allein. Mit meinem Mann kann ich nicht wirklich darüber sprechen: für ihn ist es nur wichtig, dass ich noch da bin. Vor der Geburt unseres Sohnes hat er immer wieder gesagt, er möchte viele Kinder mit mir haben, doch diesen Wunsch werde ich ihm niemals erfüllen können
ich schäme mich so... ist es nicht das normalste der Welt, Kinder zu bekommen? Und ich bin nicht in der Lage dazu. Wenn ich im Fernsehen die Teenager sehe, die ein Kind nach dem nächsten bekommen oder Frauen, die ungewollt schwanger werden und die Kinder dann zur Adoption frei geben oder schlimmeres... dann habe ich das Gefühl, ich bin eine Versagerin und nicht würdig, dass mein Mann so zu mir hält. Ich weiß, eine Frau wird nicht daran gemessen, ob sie eine Gebärmutter hat, doch es macht mich unendlich traurig, dass er nun auch keine Kinder (mit mir jedenfalls) bekommen werden wird
Als wir erfuhren, dass wir einen Jungen bekommen, war unser Plan, das nächste wird ein Mädchen und jetzt...
Ich mache eine Trauma-Therapie, die mir schon hilft, ein wenig besser damit klar zu kommen, aber natürlich hat die Seele trotzdem enorm damit zu kämpfen. Ich fühle mich so nutzlos, obwohl ich doch froh sein sollte, noch am Leben zu sein und meinen Sohn heranwachsen zu sehen. Ich bin auch froh, doch jede Medaille hat nunmal 2 Seiten.
Ich hoffe, ich finde hier Frauen, denen es ähnlich geht, die auch keine Kinder mehr bekommen können, obwohl sie es gerne würden.
Wie hat eure Partnerschaft das verkraftet?
LG Minush2011
so mit Mite / Ende 30 entfernt, weil sie immer wahnsinnig starke Blutungen hatte. Auch nach den Geburten brauchte sie Blutkonserven und so. Sie fühlte sich gut damit, so wie ich sie verstanden habe.
hallo,
auch ich habe das erlebt. ungefähr 11 stunden nach der geburt von unserm 1 kind musst mir die gm entfernt werden.
ich habe es bis heute noch nicht so recht verarbeitet, ich fühle mich nocht mehr als frau.
wenn du mehr wissen willst kanst du mir ja schreiben.
liebe grüsse minimaus
Hallo Minimaus,
auch ich habe meine Gebärmutter nach der Geburt meines Sohnes verloren. Ich hatte unstillbare Blutungen und wurde 4x operiert,aber um mein Leben zu retten mußten sie mir die GM entfernen.Ich bin sehr dankbar noch am Leben zu sein und meinen Sohn aufwachsen zu sehen,aber es vergeht kein Tag wo ich nicht an das Erlebte denken muß und traurig bin.Wie gerne hätten wir noch ein zweites Kind bekommen.
Ich würde mich freuen mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können.
liebe grüße,hyster
Hallo,
ich habe eben Deinen Beitrag gelesen. Mir ging es fast so wie Dir. Ich habe ebenfalls nach der Geburt meines Sohnes meine Gebärmutter verloren. Das war 2008. Ich komm damit immer noch nicht klar und ich weiß auch nicht, wo man Hilfe finden kann. Vielleicht magst Du mir mal schreiben? Gruß
Konstanze
hallo ich bin 21 und habe ebenfalls unstillbare blutungen nach der geburt meiner tochter gehabt ich kann genau nachempfinden wie du dich fühlst. ich suche immer noch die schuld bei allen hätte man es verhindern können?? warum denn gerade ich?? warum nicht die die sich eh keine kinder wünschen??
Hallo minimaus71,
auch ich habe es im November 2010 erlebt. Ich habe meine zweite Tochter spontan entbunden und sie legten mich in Nakose weil bei der Nachgeburt was gefehlt hat, um mich Auszuschaben. Als ich wieder aufwachte, war es ein Tag später und man teilte mir mit, dass ich fast verblutet sei und mir deswegen die Gebärmutter entfernen musste.
Seitdem habe ich einige Fragen und suche nach jemanden, denen es auch so erging. Hast du jemanden verklagt z. B. Krankenhaus oder wie tust du die Situation jetzt verarbeiten, Entfernung Gebärmutter???
Liebe Grüße Amidala
meiner Mama wurde nach der Geburt von mir die Gebärmutter entfernt da sie Gebärmutterhalskrebs hatte.
Ihr hat das schon sehr zu schaffen gemacht da sie gerne noch ein zweites Kind mal wollte aber sie war auch mit mir zufrieden.
lg chrissi
bei mir wurde die Gebärmutter bei der Geburt der zweiten Tochter entfernt. Sie war ein Notks und ich lag drei mal klinisch tot auf dem Op Tisch, nur die Entfernung und viele viele Blutkonserven haben mein Leben gerettet. Das ist jetzt über zwei Jahre her und ich kämpfe immer noch damit. Es ist zwar toll keine Tage mehr zu bekommen, aber irgendwie fehlt doch etwas. Ich hätte auch gerne noch ein Kind.....
Warum fragst Du? Oder besser gefragt, denkst Du darüber nach?
Mich haben die Ärzte damals richtig aufgeklärt und dabei auch erwähnt, dass sie das wirkich nur machen wenn es umungänglich ist...
Lg
mir wurde die gebärmutter nach der geburt entfernt. wäre sonst verblutet. wars bei dir auch soooo???
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bin Operationstechnische Assistentin und eine gebärmutter wird nur entfert wenn komplikationen entstehen, zB blutungen die man nicht stoppen kann!
aber sowas ist seeeeeeeeeeeehr, sehr, seeehr selten!!!
Habe ich im OP noch nie erlebt! Wieso fragst du denn??
Meinst du überhaupt in der verbindung mit nem KS ??
erfahrungsbericht
...ich weiß wird die gebärmutter direkt nach der geburt nur entfernt, wenn lebensgefahr in verzug ist. ansonsten wären die risiken zu hoch, da alles extremst gut durchblutet ist. so wurde mir das mal erklärt. vllt hab ich aber auch deine frage falsch verstanden...
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