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Wieso muss ich mich eigentlich rechtfertigen, wenn ich mein Kind NICHT in die Krippe geben möchte??

 

Ich denke manchmal ich bin irgendwie nicht normal...

Alle um mich rum geben ihr Kind mit 1 Jahr in die Krippe..und das obwohl sie gut verdienen und sich auch 3 Jahre Elternzeit leisten könnten...
Und ich darf mir dann anhören: den Kleinen gehts ja soooo gut da und die werden so schnell selbstständig usw...
Bin echt etwas alleine mit meiner Meinung, dass ich meine Tochter so lange wie möglich zu Hause haben möchte und mit 2 einhalb oder 3 erst in den KIGa geben möchte...
Mir ist Geld nicht soooooo wichtig und bin auch nicht karrieregeil..
Ich sehe nur die Kinder in der Krippe an der Glastür stehen mit Kuscheltuch und auf ihre Mamas warten den ganzen Tag. Und das soll normal sein???

Bin vielelicht echt altmodisch aber möchte gerne mal wissen ob es auch noch andere Mamis gibt, die so denken wie ich!

Ich bin bestmmt keine NUR-Mami oder Ökotante oder sowas...
Möchte einfach nur mit meinem Kind zusammensein so lange wie möglich und alles für sie machen. Wenn sie mich nciht mehr braucht ist das dann auch ok..aber gerade die ersten 3 Jahre sind doch total wichtig!!

Oder bin ich irgendwie nicht normal?


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Hallo

Ich finde deine Einstellung gut und wenn es finanziell gut aussieht und ihr euch leisten könnt dass du bis euer Kind 3 ist zu Hause zu bleiben, finde ich es auch ok.
Dennoch darf man die Mütter die sich entschieden haben früher arbeiten zu gehen nicht runtermachen. Meistens liegt es nicht nur am Geld sondern an den Wunsch der Mutter nicht nur Mutter zu sein sondern sich auch in einem anderen Bereich zu erfüllen.
Ich zum Beispiel habe studiert und möchte nächsten Monat vollzeit anfangen zu arbeiten (jetzt grade nur halbtags). mein Sohn geht seit dem er 2 Jahre und 4/5 Monate alt ist in der Krippe. Die Gruppe hat zwei Erzieherinnen und es sind nur 7 Kinder. die können sich intensiv mit denen beschäftigen. Das ein Kind die ganze zeit am Fenster hockt und auf die Mutter wartet habe ich nie in der Krippe meines Sohnes erlebt. meistens ist es so dass die Kinder nachmittags nicht nach Hause gehen wollen weil die grade noch spielen.

Ich bin auch überzeugt dass ich keine schlechte Mutter bin weil ich mein Kind früher in der Krippe gebracht habe als andere Mütter und obwohl mein mann gut verdient und wir auch ohne mein Gehalt auskommen können, wünsche ich mir endlich arbeiten zu können. ich habe ja nicht umsonst studiert und möchte meinem Sohn wirklich alles ermöglichen können.
Und mal ehrlich, wenn ich drüber nachdenke wie viel Zeit ich am tag effektiv mit meinen Sohn verbracht habe (wo er noch nicht in der Krippe war), dann habe ich jetzt eigentlich viel mehr Zeit und Geduld was mit ihm zu machen. Früher war ja der Haushalt (hab jetzt Putzfrau ) und die Einkäufe noch da....da habe ich effektiv (dazu zähle ich nicht auf dem Spielplatz gehen, oder andere Mütter mit Kinder besuchen oder spazieren gehen) 1-2 Stunden am Tag mit meinen Sohn gespielt (also richtig hinsetzte, nichts anderes nebenbei gemacht und nur malen, basteln, spielen). Jetzt wenn ich ihn abhole haben wir 3-4 volle Stunden miteinander. da mache ich nichts anderes als mit ihm spielen.

Außerdem ist es so dass arbeitende Eltern (auch Mütter) ein guter Beispiel für die Kinder sind. Statistisch gesehen haben Kinder von arbeitenden Mütter eine höhere Chance Abitur zu machen als kinder von mütter die nach der Geburt spät oder überhaupt nicht arbeiten gegangen sind (sie Studie wurde glaube ich bei SternTV präsentiert).

Lg


 

von:trinity404

schön geschrieben!

Ich sehe das genauso. Ich bin auch eine berufstätige Mutter, weil ich das wollte.

Und man sollte auch immer überlegen, dass nicht jede berufstätige Mutter ihr Kind LIEBEND gern abgibt und ich sag mal "geil" auf Arbeit ist. Es ist für manche auch eine Lebenseinstellung seinen Unterhalt selbst zu finanzieren und unabhängig zu sein. Deswegen denkt man trotzdem den ganzen Tag auf Arbeit an sein Kind und freut sich riesig, wenn man auf den Weg zur Kinderkrippe ist um es abzuholen.

Auf der anderen Seite finde ich es auch toll, wenn Mütter zu Hause bleiben um die Zeit mit ihren Kindern voll auszukosten. Weil einerseits der finanzielle Bedarf nicht besteht und die Einstellung zum Leben an sich ganz anders ist. Und das ist keineswegs unnormal oder übermutterhaft.

Solange man selbst mit seiner Entscheidung glücklich ist, ist es das Kind auch. Nichts ist besser für das Kind als zufriedene und glückliche Eltern.


 

ich bin da gleicher meinung wie du. ich finde wenn es irgenwie geht sollte das kind die ersten 3 jahre bei der mama sein nicht in der krippe.ich finde es furchtbar wie viele kids in die krippe müssen, weil es einfach nicht anders geht. die die wo sagen das ist fürs kind gut und bla bla bla - reden sich es nur selber schön - was ich aber ehrlich gesagt verstehen kann weil denen bestimmt auch nicht sooo wohl dabei ist. ich werde ab januar nur einen tag in der woche arbeiten gehen wahrscheinlich sonntag und da ist die kurze beim papa, und ich bin echt froh es so anrangieren zu können.


liebe grüße


 

So hat sich das für mich aber angehört

aber egal.

wenn du schreibst, das es nicht sein kann, das die kinder den ganzen tag am fenster warten, sag ich dir nur, das es so nicht ist. und wenn es so ist, dann tuts mir leid, ist das eine mehr als schlechte krippe. meine ehemalige chefin hätte uns so dermaßen einen einlauf verpasst wenn alle kinder das so machen. also ich hab es noch nie erlebt das kinder den ganzen tag am fenster stehen und das tag für tag.

also in dem kindergarten muss wie gesagt mehr als nur was schief laufen. da gibt es wohl auch keine gute letung und keine anständigen angebote...


 

Naja

von:oktobermama30

mag sein, dass das Einzelf älle sind.
Ändert aber nichts an meiner Grundeinstellung..und die ist nunmal so, dass Kinder mit 1 noch zu klein sind um sie wegzugeben.!
Wie gesagt, wer es finanziell MUSS, der tut mir sehr leid...aber dazwischen gibt es noch ne riesige Grauzone


 

da

von:bine1911

gebe ich dir recht . ich bin eigentlich nicht für kleinkinder in der krippe ,aber nicht jeder kann zuhause bleiben . habe weiter unten geschrieben das meine kleine ab nächstes jahr auch in die kita kommt ,sie ist dann da 2 1/2 jahre alt . es geht ebend nicht anders ,und ich musste mir auch schon sachen anhören wie : das arme kind ,wie unverantwortlich . und udn und . jaja .als ich damals im kiga war ,waren immer 2 betreuer bei uns die sich immer mit uns beschäftigt haben ! da waren die kinder nie irgendwo am fenster oder an der tür und haben auf die eltern gewartet ! wir worden immer beschäftigt ! mit spielen oder wir waren viel draußen usw .
dann stimmt da echt ncihts mit den kiga . unsere betreuer sie nie weggewesen . un die chefin des kiga hat den papierkrieg erledigt ,und war nur da wenn z.b eine erzieher krank war .

lg bine


 

In anderen ländern

wie frankreich ist es ganz normal das faruen und männer ganz tags arbeiten und die kinder in der krippe/kiga sind. natürlich ist es am besten, wenn die kinder die ersten 3 jahre bei der mama sind. bei einigen, wie bei uns, geht das nicht. ich muss leider auch nach einem jahr wieder arbeiten. andere mögen ihren beruf so gerne, das sie wieder arbeiten gehen wollen. finde ich auch nicht schlimm. ich kann verstehen das frauen nicht von männern abhängig sein wollen vom finanziellen her.
gut finde ich auch den satz von wegen die kinder stehen den ganzen tag vorm fenster mit kuscheltuch und warten auf mama. ich weiß das es definitiv nicht so ist. ich hab es noch nie erlebt, das ein kind den ganzen tag vorm fenster wartet.


 

Also

von:oktobermama30

1. in Frankreich gehen auch grad einige Eltern auf die Straße um bessere Konditionen zu erreichen und

2. Weißt Du wie es in sämtlichen Krippen Deutschlands abgeht???

ICH selber war bei einer Freundin ind er Krippe, die Gruppen mit 15 Einjährigen haben und die standen vor der Glasscheibe mit Kuscheltier!
Zu mir kam ein kleines Mädel angelaufen und hat sich an mich gehängt..meine Freundin sagtee dann, wenn man den Kindern den kleinen Finger reicht (also ich), dann lassen sie einen nciht mehr los den ganzen Tag...sie hat dann ständig meinen Namen gesagt...

Meine Freundin hat auch gesagt, dass gar keine Zeit ist um sich um alle vernünftig zu kümmern..die müssen viel zu viel bürokratisches Zeug machen usw...

Sicher ist das nciht in allen Krippen so aber ich habs mit eigenen Augen gesehen....also erzähl nicht dass das nicht stimmt!


 

Muß ja mal sagen

von:stacia77

wenn das da so ist, dass die Kinder den ganzen Tag vor der Glasscheibe stehen, was machen die Erzieher denn in der Zeit? Die sind doch nicht für den Bürokram da, dafür sollte jmd. anders zuständig sein oder diese Sachen sollten nach der Betreuungszeit oder während der Schlafenszeit erledigt werden.

Bei uns sind 2 Erzieher und eine im freien sozialen Jahr, also 3 Betreuer bei 13 Kindern. Es klappt super, es ist immer mindestens eine Betreuerin bei den Kindern, die mit ihnen spielt, tanzt, Bücher zeigt etc.
Klar kann nicht jedes Kind permanent von einer Betreuerin beschäftigt werden, ist aber auch gar nicht notwendig, da die Kinder auch allein und miteinander spielen.
Wenn Du da wirklich so eine besch... Krippe gesehen hast, tut es mir leid. In so eine Einrichtung würde ich mein Kind natürlich auch nicht geben. Aber die meisten Einrichtungen sind nicht so.


 

von:leni03111984

was machst denn du mich jetzt so an?
kann ich ja nix dafür wenn du nur sch... krippen erlebt hast. hab unter anderem in einer krippe gearbeitet mit 26 kindern und in der nachbar gruppe waren 18 kinder. hat alles super gut funktioniert. man muss nur anständiges personal haben. man sollte auch extra std bzw. extra personal für bürokram haben.
achja, und freundinnen von mir arbeiten eben falls in krippen und da ist es auch nicht so.
ich weiß zwar nicht ob du den ganzen tag davor stehst und das beobachtest, hast ja anscheinend viel zeit dafür.

also ich hab es so erlebt das die kinder den ganzen tag eigentlich am spielen sind. natürlich weinen sie auch und vermissen die mama, stehen natürlich auch mal am fenster oder an der tür. aber so sind bestimmt nicht alle kinder. das geht auch meist nur paar minuten und dann ist gut.

achja, ich hab es auch schon erlebt das viele vor dem fenster stehen mit kuscheltier oder sonstwas in der hand, um einfach zu beobachtenwas da so passiert. wenn gute erzieher da sind, dann wird sowas auch mal gemacht als angebot sozusagen. was die kiddis so alles draussen sehen.


 

Wo mach ich Dich denn an?

von:oktobermama30

Du hast geschrieben, es ist definitiv nicht so in der Krippe!
Und ich denke nicht, dass Du für alle reden kannst-ganz einfach!

Da brauch man auch nix schönreden


 

Ich kann das verstehen...

wir haben uns auch dazu entschlossen, dass ich die ersten 3 jahre komplett zu hause bleibe und danach solange es möglich ist, nur halbtags arbeiten gehe. Naja, wenn ich dass erzähl, werd ich auch immer nur mit großen augen angeguckt und bekomm alles mögliche erzählt, häufig hab ich da das gefühl, dass mir versucht wird ein schlechtes gewissen einzureden oder dass ich deshalb eine schlechte mutter wäre. Aber mittlerweile hab ich doch festgestellt, dass es oft eher aus "neid" geschieht... ich glaube viele muttis wollen gerne länger zuhause bleiben und können nicht und versuchen sich dann die Frühbetreuung mit allen mitteln schön zu reden.

für mich persönlich hat die Frühbetreuung, wenn ich ehrlich bin, nur den vorteil der Sozialen Kontakte und wenn mir das so wichtig ist für mein kind, dann kann ich mich dafür auch selbst bemühen, dafür brauch man keine Krippen.
Ansonsten glaube ich auch, dass die kleinen eher verwirrt und irritiert werden, da es auf einmal mehrere bezugspersonen gibt und einen gewaltigen riss im Urvertrauen bekommen und das in der heutigen Zeit, wo alles daran gesetzt wird, dieses mit allen mitteln zu stärken.
Im ersten Jahr setzen wir doch auch alles daran und rennen bei jedem piep und danach sollen wir die Kinder ins kalte wasser werfen und irgendjemand meint, es sei gut, wenn man plötzlich den halben tag nicht mehr in reichweite ist? Und das ist doch egal ob es 5 tage oder nur 3 die woche sind, nicht greifbar ist und bleibt eben nicht greifbar! ganz ehrlich, schauen wir uns doch die Vorreiter wie z.bsp. Amerika an, wollt ihr da wirklich eure kinder hinschicken? Zu gewalt, fastfood, metalldetektoren an schulen, gangs, pistolen in jedem haushalt und keiner kranken- sowie sozialen absicherung? Also ich nicht und ich denke, wir sollten froh darüber sein, dass wir noch so ein gutes sozialsystem haben, dass es müttern ermöglicht wird, so lange zu hause zu bleiben.

Ich möchte übrigens noch anmerken, dass ich keine mutter für ihre entscheidung verurteilen würde. Es ist schließlich egal für was wir uns entscheiden, urteilen ob es richtig oder falsch ist oder war, werden nur irgendwann unsere Kinder können und vor allen anderen müssen wir uns auch nicht rechtfertigen!

In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch einen schönen abend und viel erfolg bei eurer entscheidungsfindung.

Nellchen


 

Hallo...

rechtfertigen brauchst Du Dich da gar nicht-es ist DEIN Kind und DU bestimmst was für EUCH das Beste ist!
Gott sei Dank kann das ja jeder selber entscheiden!

Ich persönlich bin auch der Meinung das Kind gehört zu den Eltern (und die Mama ist da eben ein klitzekleines Bißchen wichtiger), bitte steinigt mich jetzt nicht, aber so ist es nunmal!

Für mich war immer klar ich bleibe so lange zuhause wie es geht..mein Mann verdient aber auch ganz gut und ich würde nie jmd. verurteilen,d er arbeiten MUSS..

Für mich ist es das Schönste mein Kind um mich zu haben, es beim Spielen zu beobachten und mit ihm Sachen zu entdecken- da reicht kein Job der Welt dran!
Anderen wird dabei halt langweilig, was ich persönlich nicht nachvollziehen kann...

Und was sind 3 läppische Jahre gegen 30, die man noch arbeitet bis man in die Kiste springt???





Meine Meinung


 

@ marshagall

von:behindblueeyes31

...ja das hatte ich wohl bei Deinem Beitrag aufgeschnappt...

Ich denke einfach auch, dass viele Menschen sich vorher gar kein Bild machen was ein Kind bedeutet.
Die sehen nur die kleinen süßen Babys, aber dass man von jetzt auf gleich einen 24 Std. Job hat mit dem kind ist vielen nicht bewusst...sich hintenanstellen und für das kleine Wesen alles tun was es verlangt ist für Viele sicherlich schwierig.
Daher denke ich auch, dass manche als Vorwand die Arbeit nehmen um dem wieder zu entkommen..
Natürlich würde nie jmd. zugeben, dass das Kind nervt oder man wieder gerne mehr Zeit für sich hätte - um sich selber zu verwirklichen.

Sicher werde ich dafür jetzt gleich auch wieder gesteinigt, aber damit kann ich leben!

Ich wusste was auf mich zukommt und was ich will und was nicht...

Aber das ist ja im Prinzip ein anders Thema


 

Naja

von:behindblueeyes31

daran sieht man, dass die Leute einfach immer irgendwas reden müssen...
Arbeitet man ist man ne Rabenmutter, arbeitet man nciht ist man faul....

Allerdings bin ich lieber faul als ne Rabenmutter....

Ich wollte Dich auch gar nicht angreifen... wie gesagt, ich akzeptiere das...könnte es mir aber nicht vorstellen für mich selber..

Aber eben jedem das Seine!


 

@soziale Kontakte

@steffie: Da muss ich dir entschieden wiedersprechen... seit wann kann man denn am besten im Kindergarten soziale Kontakte knüpfen??? Was ist mit den vielen vielen Spielgruppen, Babytreffs, Pekip, Babyschwimmen und und und ???? Knüpft man da keine sozialen Kontakte???
Und was ist mti den Kindern die keinen Kindergarten besuchen oder nur selten hingehen, warum auch immer?
LG


 

@ kathrin

von:oktobermama30

da stimme ich Dir zu!
Ich bin der Meinung, man kann in diesen Gruppen sehr gut Kontakte knüpfen vor allem Kontakte, die man möchte..
Im Kiga kann das Kind nciht wählen ob es täglich mit den Kindern spielen möchte oder nicht...
Wir machen auch Delfi und haben Babyschwimmen gemacht und werden in den Sportverein zur Krabbelgruppe gehen..also wo ist das Prob.?


 

Mhh

ja also jule kommt nächstes jahr in die kita .sie wird dann 2 1/2 jahre alt sein . klar würde ich gerne noch länger zuhause bleiben aber es geht nicht da ich gerne ab nächstes jahr eine ausbildung machen möchte /muss . mir war wichtig das ich die ersten 2 jahre ganz für meine tochter da bin ,da auch bei uns in der gegend die betreung kleinkinder sehr schlecht ist ! meine eltern können die kleine nur an bestimmten zeiten nehmen ( mein vater arbeitet voll und meine mam im schichtdienst ) und mein freund ist auch von morgens bis abends weg . für mich wäre es gut nachtschichten zu schieben ,aber ja mal schauen wie ich es mache .

ich mein wenn jemand dich wider komisch frag oder anschaut ,sag einfach du akzeptierst ,das mütter ihre kinder früh abgeben aber du möchtest auch das andere es akzeptieren das du ebend länger zuahuse bleibst!!

lg bine


 

@ innimaus

ich schreibe Dir hier oben mal, denn ich bin 100% einer Meinung mit Dir!
Ich bin auch froh, dass das Verhältnis der einen und anderen Seite ausgeglichen ist..
Nochmal: ich verurteile niemanden, der arbeiten MUSS aus Geldgründen etc..., meist sind das auch Mütter, denen es einfach sehr schwer fällt-aber sie können eben nicht anders!

Und ich gebe nochmal MEINE persönliche Erfahrung zum Besten: meine Mutter hat mich mit 22 im Studium bekommen und hatte dementsprechend keine Zeit für mich..Daraus resultierte , dass meine Oma zur Mutti wurde und meine Tante zur Schwester. Noch heute hab ich ein Mutterverhältnis zu meiner Oma (ich nenne sie Mutti) und ein eher gespaltenes Verhältnis zu meiner Mutter....

Mein Bruder, der 5 Jahre später kam wurde von meiner Mutter so gut wie nie hergegeben, sie hat auch nicht gearbeitet-noch heute sind die beiden ein Herz und eine Seele

Wieder etwas später kam meine Schwester-meine Mutter entschloss sich dann eine Ausbildung zu machen als sie 3 war...daraus resultierte, dass meine Schwester meiner Mutter noch heute vorwirft, sie hätte sich immer alleine durchschlagen müssen.

So, wenn jetzt noch jmd. sagt, da bestünden keine Zusammenhänge, dann nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil!


 

Naja

von:ddd1605

ich finde es aber ziemlich unwissenschaftlich jetzt aus einem familiären beispiel auf sämtliche anderen frauen schließen zu wollen
das verhältnis zur mutter wird ja wohl von wesentlich mehr faktoren geprägt als dem einzigen fakt ob das kind nun die ersten 3 jahre fremdbetreut wurde oder nicht


 

Hab ich doch gar nciht gemacht...

von:oktobermama30

auf alle anderen geschlossen!
Ich hab nur aufgezeigt, warum ich das, was ich mache MACHE!
Ich möchte mir später mal nicht von meinen Kindern sagen lassen, dass ich ja nie für sie da war!

Ich kenne außerdem noch jmd., der mit 5 für 1 Jahr ins Internat gegebn wurde(ja ok, vielleicht wieder zu extrem), aber der leidet heute noch unter dieser Trennung..seine Eltern kriegen das bei jeder Gelegenheit serviert...


 

Öhm

muss doch jede mama selbst entscheiden wie sie das gern möchte oder?
und du liebe threadstellerin, ich zitiere dich mal
"Mir ist Geld nicht soooooo wichtig und bin auch nicht karrieregeil..
Ich sehe nur die Kinder in der Krippe an der Glastür stehen mit Kuscheltuch und auf ihre Mamas warten den ganzen Tag. Und das soll normal sein???"
du beschwerst dich dass andere deinen weg nicht verstehen und schreibst selbst sooo verurteilend über diejenigen die es anders machen als du
leben und leben lassen, sag ich mal
lg dee


 

Soziale kontakte knüpfen

ist auch für ein Kind wichtig! und die kann man meist nur im kindergarten machen - ich kenne niemanden der ein gleichaltes baby hat....daran sollte man auch immer denken wenn du das deinem kind ermöglichen kannst, dann brauchste dir auch keinen kopf machen und es daheim lassen


 

...

habe mir jetzt die Antworten nicht durchgelesen....für mich ist aber Fakt,.,,,das Kind gehört zur Mutter......so lange wie möglich....unter diesem Aspekt habe ich mir auch erst Kinder angeschafft als ich mir leisten konnte zu hause zu bleiben.....


 

Die Heide..

von:oktobermama30

hat es mal wieder auf den Punkt gebracht..mehr muss man nicht hinzufügen


 

Hmmm

ich finde das Thema schwierig- erstmal finde ich nicht, dass sich irgendwer vor irgendjemandem zu rechtfertigen hat, egal welcher Weg gewählt wurde. Ich gehöre zu den Mamis, die bei den ersten beiden Kindern, nee, falsch, beim ersten Kind erst nach zweieinhalb Jahren wieder arbeiten ging, die Eingewöhnung bei ihm war echt schlimm, er mochte ganz lange nicht los. Bei meinem zweiten Kind bin ich bereits nach 1,5 Jahren wieder arbeiten gegangen, da hab ich mir die Elternzeit mit dem Vater geteilt. Sie kam auch mit 3 in den Kindergarten, auch dann war die Eingewöhnung lange und bisweilen nur unter Tränen möglich. Bei meinem dritten Kind ging es aus finanziellen Gründen nicht anders, sie musste, auch wenn es mir das Herz brach, in die Krippe, mit 12 Monaten. Aber es klappte wirklich gut, sie hat das sehr gut gemacht und ist wirklich gerne da. Ich bin wirklich beruhigt, dass sie es gut wegsteckte, ansonsten hätte ich echt ein Problem, denn auf "Teufel komm raus" hätt ich das nicht gekonnt.
Aber: ich gehe gerne arbeiten, aber nicht zu jedem Preis.
Und wenn du gerne daheim bist und es mit einem Kind machbar ist, dann ist ds doch toll.

LG


 

Also,

was zickt ihr denn hier so rum...
Alo für mich kommt das auch nicht in Frage.. wie schon gesagt wenn ich es nicht unbedingt müsste... Ganz wichtig...
Ich persönlich kann auch nicht verstehen das es Mamas gibt die ihre Kinder mit einem Jahr in den Kiga geben obwohl sie es nicht müssten.. und noch was... Es kann mir keiner erzählen das man bei seinem Kind NICHTS verpasst wenn es den ganzen Tag im Kindergarten ist. Es ist ja erwiesen das sie in den ersten Jahren enorm viel Entwicklung mitmachen, und die passiert auch von 8.00 Uhr - 17.00 Uhr
GLG


 

Hahahaha

von:kaefersamsa

naja, eigentlich läuft die Diskussion ziemlich sachlich, aber es ist schon putzig erst zu fragen "Was zickt ihr denn so?" und dann erst mal voll gegen Frühbetreuung wettern.
MannMannMann


 

Richtig

von:stacia77

meine Tochter geht auch bis 14 Uhr in die Krippe, wir haben den kompletten Nachmittag für uns. Und bisher habe ich alle Entwicklungsschritte mitbekommen. Z. B. läuft sie seit knapp 3 Wochen und hat damit nicht in der Krippe angefangen sondern zu Hause.


 

Mal davon abgesehen, dass die Kinder in der Krippe nicht den ganzen Tag an der Glastür stehen und auf Mama warten, sondern spielen, ist es in Deutschland leider so, dass alles was man macht falsch ist.
Gibt man sein Kind in die Krippe, ist man ne schlechte Mutter, die ihr Kind abschiebt, weil man karrieregeil und geldgierig ist oder einfach seine Ruhe haben möchte.
Gibt man sein Kind nicht in die Krippe, ist das schlecht für's Kind, weil es ja so viel mehr in der Krippe lernen würde.
Egal wie man's macht, man hört immer negative Argumente - das ist wohl typisch deutsch.
Jeder sollte es so handhaben, wie man selbst es für richtig hält, denn nur wenn die Mutter (bzw. die Eltern) ein gutes Gefühl hat, ist es der richtige Weg.


 

Ich denke, dass viele Mamis mit geringer beruflichen Qualifikationen gerne 3 Jahre daheim bleiben. DEr job beim ALDI oder LIDL ist halt nicht so spannend, und das jetzige Steuersystem subventioniert diese Muttis.
Da lohnt es sich das arbeiten für diese Muttis nicht.
Wenn aber jemand jahrelang studiert hat und iganz viel Geld in sich investiert hat, dabei noch Spass an dem Job hat, dann geht man gerne hin.
Und seien wir mal ehrlich, auch die Hausfrau ist nicht den ganzen Tag nur für das Kind da, denn sie muss waschen, putzen und aufräumen, und kochen und danach auch aufräumen.Es kommt nicht auf Quantität sondern auf Qualität an.


 

von:oktobermama30

Mannomann...Du bist ja auch gar nicht abwertend oder?
Wer sagt denn, dass nur Studierende Spaß an der Arbeit haben???
Tz, Du bildest Dir wohl ganz schön was ein!
Ich hab sowohl eine Ausbildung, als auch studiert und arbeite jetzt in einem Job, für den man kein Studium braucht und trotzdem möchte ich zuhause bleiben-auch wenn mir mein Job Spaß macht...
Ich habe eben ein Kind und von dem möchte ich auch was haben!

Ohne Worte!

Und die Frauen sollten mal froh sein, dass sie 3 Jahre zuhause bleiben können in DE..in anderen Ländern muss man nämlich nach 6 Wochen wieder arbeiten...

Aber von Leuten wie Dir muss man sich dann so nen Schwachsinn anhören!!!

Echt unglaublich


 

Wie wird hier immer so schön gesagt....

von:missdeeni

WORD!


 

von:kaefersamsa

richtig!


 

Mhm

îch frage mich gerade warum du diese Überschrift gewählt hast, da du mit keinem Wort erwähnst, dass du gedrängt wirst dein Kind in eine Krippe zu geben.
Kinder und Mütter und Familien sind unterschiedlich. Manchen Kindern tut es wirkllich gut früh fremdbetreut zu werden und manche Mütter wollen einfach früh wieder arbeiten. Andere nicht.
Ist doch kein großes Problem, oder?


 

Es ist aber

von:kaefersamsa

ein bisschen vermessen einen Bogen von Frühbetreuung zu Gewalt zu schlagen, oder?


 

Und inwieweit

von:kaefersamsa

ist es verantwortungslos, seinem Kind zu vertrauen, seinen eigenen Bedürfnissen auch nachzugehen und dem Kind die Möglichkeit zu geben auch andere Vertrauenspersonen zu entdecken?
Zumal es auch Arbeiten aus der Bindungsforschung gibt, die belegen, dass es sogar förderlich ist für Kinder früh viele Menschen als Bezugspersonen zu haben.

Es gibt kein schwarz und weiß.
UND ich finde deine Aussage vermessen und impertinent.


 

Entschuldige mal bitte,

von:kaefersamsa

du brauchst nicht so zu tun als wärst du an Austausch und Debatte interessiert und als einzig wahre Lösung dann deine hinstellen.
Für mich funktioniert eine Diskussion so nicht.


 

Nein.

von:kaefersamsa

Wir haben eine soziale Marktwirtschaft.


 

*LACH*

von:missdeeni

unglaublich....


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