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Zu wenig Milch für 6 Monate altes Baby?

 

Hallo!

Mein Kleiner wird in wenigen Tagen 6 Monate alt. Er war bei der Geburt sehr klein und leicht: 47cm und 2490g. Bin gerade dabei, Beikost einzuführen und zurzeit bekommt er jeden Tag ein paar Löffelchen Apfelbrei, ansonsten bekommt er nur Muttermilch.

Allerdings bin ich mir im Moment total unsicher, ob bei mir die Milch noch reicht und schwanke ständig hin und her, ob ich Fläschchen dazugeben soll oder nicht. Er trinkt zurzeit sehr oft an der Brust und auch länger als noch vor ein paar Wochen. Allerdings "spielt" er oft auch nur, da nimmt er dann die Brustwarze, spuckt sie wieder aus, nimmt sie wieder... Oder er kaut, nachdem er getrunken hat, nur noch auf der Brustwarze herum, wo ich ihn dann aber immer "abdocke", da mir das wehtut.Trinken tut er da ja eh nicht mehr. Seit er so häufig an der Brust hängt, fühlen sich meine Brüste oft leergesaugt an und so richtig fest und prall werden sie kaum noch.

So weit, so gut, das hätte mich auch noch nicht weiter beunruhigt, aber heute war ich bei der Mutterberatung und da hat es mich erschreckt, dass mein Kleiner in den letzten zwei Monaten relativ wenig zugenommen hat. Bei der Mutterberatung hat man mir außerdem geraten, die Breisorten, die mein Kleiner nicht mag, mit Muttermilch anzurühren, da er sie dann vielleicht eher ißt. Also habe ich zu Hause sofort die Milchpumpe geschnappt und wollte abpumpen, aber meine Brüste fühlten sich wieder mal komplett leergesaugt an und ich habe mit der Pumpe außer einem klitzekleinen Tropfen nichts rausgekriegt ganz so wie wenn gar keine Milch mehr da wäre. Etwa anderthalb Stunden zuvor hatte ich meinen Kleinen das letzte Mal gestillt gehabt. Da müßte ja eigentlich schon wieder was nachproduziert worden sein.

Ansonsten gibt es aber keine Hinweise dafür, dass meinem Kleinen die Milch nicht mehr reichen würde. Er ist sehr aufgeweckt und lebhaft, hat sehr lange Wachphasen, lacht immer wieder und zeigt sehr viel Interesse für seine Umwelt. Gerade hat er einen enormen Entwicklungsschub hinter sich, wo er es gelernt hat, sich vom Rücken auf den Bauch zu rollen und sich in Bauchlage auf seine Arme aufzustützen. Seine Windeln wechsle ich tagsüber mindestens alle 4 Stunden und es ist immer Urin drinnen. Auch Stuhl hat er zwischen 1 und 4 x am Tag. Neulich habe ich "probeweise" statt dem Stillen am Abend (21 Uhr) ein Fläschchen gegeben und ich wurde um Mitternacht mit prallen Brüsten munter.

Irgendwie kenne ich mich gar nicht mehr aus und weiß jetzt nicht so recht, ob die Milch bei mir noch reicht oder nicht. Wie kennt man es bei einem 6 Monate alten Kind, ob es genug Milch erwischt oder nicht? Daß er in den letzten Wochen nicht allzuviel zugenommen hat, kann das auch damit zusammen hängen, dass er generell ein schmächtiges, zierliches Kind ist und ja auch bei der Geburt sehr zart und leicht war?

Wäre für Tipps dankbar!
Gast1979


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Hast

du dich schonmal mit einer stillberaterin beraten?
es kommt ja nicht nur darauf an, wie dein kleiner im moment zunimmt- babys wachsen in schüben und wenn sie mobiler werden nehmen sie oft langsamer zu.
wichtig ist der verlauf über viele monate. es gibt auch spezielle wachstumskurven für stillbabys.
dass milch nicht reicht oder nicht mehr nahrhaft ist, ist ein ammenmärchen.
viele infos findest du bei stillen-und-tragen.de
oder raeneltern.org
oder uebersstillen.org
google mal ammenmärchen übers stillen- ist auch sehr interessant.
es gibt schmale kinder und jedes kind hat seine eigene wachstumskurve- ich denke, wenn dein kleiner sich so gut entwickelt und gut nasse windeln, so oft stuhlgang hat, ist er sicherlich gut versorgt.
du gibst ihm ja beikost. warum möchtest du flasche geben? muttermilchersatz ist nicht besser als das original!
liebe grüße


 

Wie oft

legst du ihn denn an? Vllt einfach öfter anlegen und das ca 3 tage lang...dann sollte es wieder mehr milch geben!


 

Anlagebeding so dünn

von:gast1979

Hallo nikiadi,

danke für Deine Antwort. Ich lege ihn nach Bedarf an, in den letzten Wochen im Schnitt alle 3 Stunden, als ich den Beitrag geschrieben habe, sogar alle 1 - 2 Stunden.

Ich war allerdings in der Zwischenzeit bei meiner Kinderärztin und die meinte, es gebe keinen Grund zur Sorge, mein Kleiner ist wohl anlagebedingt so dünn. Sie hat gesagt, ein Kind, das zu wenig Milch bekommt, wächst nicht mehr. Und wachsen tut er wirklich mehr als genug: 5 cm in den letzten 2 Monaten. Meine KÄ ist sehr sehr genau und übervorsichtig und wenn sie sagt, alles ist in Ordnung, dann ist auch alles in Ordnung, da sie normalerweise bei jedem Huster und jedem Nieser gleich Alarm schlägt.

Mittlerweile kriegt mein Kleiner auch immer mehr Beikost und ist - zum Glück - ein wirklich guter Esser. Nun merke ich auch schon, dass er nicht mehr so viel an der Brust trinkt, da meine Brüste nun oft wieder total voll sind, obwohl ich ihn nach wie vor nach Bedarf anlege.

LG
Gast1979


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