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Bitte um schnelle Ratschläge!!

 

Ich hab vor nicht ganz 7 Wochen entbunden und da mein Kleiner im Krankenhaus eine Neugeborenengelbsucht bekommen hat, wurde ich praktisch dazu gezwungen die Milch abzupumpen und ihm per Flasche zu geben. Mit meiner Hebi zu Haus habe ich dann allerdings versucht ihn an die Brust zu bekommen was erst einmal gründlich daneben ging, weil der Kleine nicht wusste, was er mit der Brust anfangen sollte. Ca. 3 Wochen später ging es dann, aber da er es ja nicht gewohnt war, trank er nicht genug aus der Brust, so daß er ca. alle 30 Min. Hunger hatte. Am Tage ging es ja noch, aber nachts. Ich bin ein Mensch, wenn ich nicht "genügend" schlafen kann werde ich dem gegenüber der mich daran hindert grantig. Ich hab also beschlossen es ersteinmal nur tagsüber zu machen. Dann bekam ich allerdings wunde und stark rissige Brustwarzen (hat sogar geblutet und höllisch weh getan)wodurch ich das dann auch einstellen musste. Ich habe die Milch aber immer abgepumpt und ihm per Flasche gegeben. Jetzt ist das Problem, das ich z. Zt. mit meiner mittlerweile 3ten Mastitis (Brustentzündung) flachliege und ehrlich gesagt keine Lust auf eine 4te habe. Die kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, wenn ich weiterhin abpumpe und den Kleinen jetzt an die Brust bekommen würde ca. 1- 1 1/2 Wochen puren Streß Tag und Nacht bedeuten. Ich bin jetzt echt am Überlegen ob ich nicht besser abstille und ihn mit der PreNahrung weiter füttere.
Was haltet ihr davon? Würde schon gern weitermachen, aber 3mal Schmerzen in der Brust und Fieber (bis 40,9)reichen mir echt und die Chance ihn an die Brust zu bekommen ist nicht so sehr hoch und selbst wenn es klappt.... 1-1 1/2 Wochen "nicht" schlafen halte ich nicht durch. Das wäre auch für meinen Kleinen nicht so sehr gesund (grantig kann auch heißen das ich brutal werde) *schäm*.

Also was würdet ihr mir raten???

LG Maja und Niklas (*29.07.05)


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Du Arme!

Ich hatte bei meinem ersten Kind lediglich einen Milchstau und das waren schon echt fiese Schmerzen! Ich kann mir also annähernd vorstellen wie Du Dich fühlst...
Wenn man wie Du schon alles probiert hat und es einfach nicht mehr geht, wozu sich dann weiter quälen? Da hat doch keiner etwas davon. Laß dir nicht von Stillfernatikern irgendwas erzählen, Du hasr Dein bestes gegeben. Muttermilch ist das beste, klar, aber wenns nicht geht, dann ist es auch o.k. Dein Kleiner wird auch mit Flaschenmilch gesund groß werden.
Ich habe jetzt mein zweites Kind bekommen (Sie ist zwölf Tage älter als Dein Niklas), das ich voll stille. Ich hab zum Glück gar keine Probleme mit dem Stillen und bin trotzdem ständig übermüdet, wäre es mir so wie Dir ergangen, ich hätte längst aufgegeben. Still ab und das ohne schlechtes Gewissen, niemand kann Dir vorwerfen es nicht lange genug versucht zu haben!!!

LG und meld Dich mal wies Dir geht!
Rike und Mira-Sophie(geb. 17.07.05)


 

Also

Ich habe hier erst mal alles gelesen... Meine Meinung ist, dass du die Antwort "Stillen oder Abstillen?!" schon weißt, es nur noch nicht ausgesprochen hast. Wie du hier schreibst, klingt es sehr danach, dass du innerlich schon abgestillt hast.
Du scheinst eine gewisse Abneigung gegen den Akt des Stillens zu haben (aufgebaut zu haben) das spürt der Kleine auch und schreit dann natürlich
Ich habe auch einige Zeit herum geeiert, ob ich abstillen soll oder nicht. Ich habe mich letztendlich dafür entschieden, es war keine entspannte Atmosphäre mehr, sondern nur noch ein krampf...
Wichtig für das Baby ist es, eine entspannte (glückliche, gesunde) Mutter zu haben, denn nur so ist auch das Baby entspannt und wenn das Stillen nur noch ein Akt der Überwindung für dich bedeutet (bzw das Abpumpen wg den Schmerzen) dann ist es, meiner Meinung nach, wirklich besser abzustillen.

LG, Laura

www.unserbaby.ch/sophia2005


 

Hi

Hallo....habe ein ahnliches Problem (siehe Beitrag Stillen, wann aufgeben?)
Ich überlege auch was ich machen soll und wenn ich mit meinem Mann darüber rede, rät er mir natürlich ab. Nur kann er sich in diese Situation reinversetzen, ich denke mal nicht.

Naja was tut dem Kind jetzt gut und was tut uns gut? Ich will auch nichts falsch machen.

LG GoFE


 

Laß mich nicht von Dir als schlechte Mutter bezeichnen!!

von:beaglemaja

Ich glaub du hast meinen Beitrag nicht richtig verstanden.
1. Ich weiß das schlaflose Nächte dazu gehören!
2. Ich habe nicht gesagt, das ich ihm gegenüber brutal geworden bin! Ich hab lediglich gesagt, das es sein könnte das ich brutal (eher etwas grob) werde wenn ich zu wenig über einen längeren Zeitraum schlafe.
3. Über die Neugeborenengelbsucht brauchst du mir nichts zu erzählen, die hatte mein Kleiner auch. Da liegt ja der Anfang unseres Stillproblems!!

Es geht bei mir auch nicht darum, das ich nicht mehr stillen möchte, sondern darum das der Kleine nicht an der Brust trinkt. Was ich jetzt definitiv weiß, weil ich seit 3 Tagen versuche in an die Brust zu bekommen, und er sie nur anschreit.
Mein Problem ist eher, das ich nicht die ganze Zeit weiter abpumpen kann um ihm die Muttermilch zu geben, weil ich dann darauf warten kann, das ich die 4te Brustentzündung bekomme, mit hohem Fieber und Schmerzen die kaum auszuhalten sind. Was hat mein Kind dann bitte von mir, wenn ich mich nicht um ihn kümmern kann, weil ich nicht aufstehen darf und ihn nicht auf den Arm nehmen kann zum beruhigen, weil mir schon bei der Berührung des T-Shirt-Stoffes die Tränen in die Augen steigen. Ich glaub du hattest noch nie eine Mastitis oder? Sonst würdest Du mich nämlich ein wenig verstehen, und nicht noch der Meinung sein, das ich eine schlechte Mutter bin weil ich a) überlege ob ich abstille FÜR MEINE GESUNDHEIT und damit ich mich um mein Kind kümmern kann und b)ich ein Mensch bin. Und Menschen haben nun einmal auch Fehler. Aber ich gestehe mir meine ein!! Ich habe meinem Kind nie etwas böses getan und würde es wahrscheinlich auch nicht tun, aber wenn ich weiß wie ich zumindest früher auf solche Situationen reagiert habe, ist es besser, wenn ich davon ausgehe, das die Möglichkeit besteht, das sich das nicht geändert hat.


Aber wenn Du mich fragst, was ich für eine Mutter bin, dann kann ich die Frage leicht zurück geben.
Wie kann ein Kind, was gerademal 2 Jahre und 3 Monate alt ist schon eine Lungenentzündung bekommen??
Normalerweise hat man erst Husten oder eine Bronchitis und dann entwickelt sich dadraus eine Lungenentzündung. Wenn mein Kind jedoch Husten und Fieber hat, dann gehe ich zum Arzt und laß es nicht erst eine Lungenentzündung werden. Die hinterlassen nämlich Narben auf der Lunge. Hatte selber mal eine deshalb weiß ich das so genau!! Ich war allerdings schon 20!


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