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Vegan, vegetarisch, makrobiotisch... | |||||||||||
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Hallo,
auch wenn dieses Posting schon etwas älter ist - auch ich interessiere mich für diese Frage.
Ich bin über eine Shiatsu-Ausbildung bei der Makrobiotik gelandete. Dazu gehörte auch viel Theorie über makrobiotische Ernährung und die Heilwirkung von Lebensmitteln, es wurden Kochkurse angeboten, Vorträge und sogar eine makrobiotische Beratung. Ich begann meine Ernährung umzustellen. Inzwischen lebe ich seit 1990 makrobiotisch und bin seitdem - bis auf eine gelegentliche Erkältung und ab und zu mal ein Zahnproblem - so gut wie nie krank gewesen.
Nach sehr kurzer Zeit spürte ich bereits einen Unterschied. Jahrelang hatte ich mich mit einem immer massiver werdenden Paniksyndrom herumgeschlagen. Noch heute bin ich meinen Lehrern dankbar, dass sie geduldig ihr Wissen mit mir geteilt und mir in der Praxis gezeigt haben, was zu tun war. Diesem Umstand verdanke ich, dass ich drei Monate nach meiner ersten makrobiotischen Mahlzeit keine Panikanfälle mehr hatte, und das ist bis zum heutigen Tage so geblieben.
Ganz nebenbei habe ich 10 kg abgenommen, ohne zu hungern.
Ich habe meine Ups and Downs, aber nie wird es langweilig. Und deshalb werde ich auch bei dieser Lebensweise bleiben.
Gruß
Ariana 
http://www.homepage-dienste.com/foren/F_11988/makroforum.htm
veganisch und makrobiotisch hab auch soooo schnell 4kg abgenommen *freu*!!!
ohne Fleisch, aber mit Milchprodukten und gelegentlich Fisch, ebenso mein Mann - war unabhängig voneinander, aber ganz passend 
Unsere Tochter erhält zuhause das, was wir essen, isst aber in der Kinderkrippe das Essen mit, seit sie 1 Jahr alt ist: ca. 3 Mal in der Woche mit Fleisch. Ich denke, sie sollte teilhaben am "üblichen" Leben, inklusive später Kindergeburtstage mit Würstchen und Pommes (sind auch nicht so gesund).
Als Kind habe ich schließlich auch Fleisch/ Würstchen gegessen und konnte später selbst entscheiden, dass mir
- Fleisch gar nicht so sehr schmeckt,
- ich die Massentierhaltung und Tiertransporte schrecklich und unnötig finde
- und es soooo viele leckere Gerichte ohne Fleisch gibt!
Eine kleine Frage an all die Veganer und Vegetarier und was es sonst noch so gibt: Was macht ihr im Sommer, wenn sich alle in einer lauen Sommernacht im Garten zum Grillen treffen und bei einem Radler oder einem kühlen Blonden ein saftiges Steak grillen, dazu ein wenig Zaziki, ein köstlicher Kartoffel-Salat und ein paar knackige Nürnberger genießen? Steht ihr dann da und zieht euch eure Tofu-Burger rein? Ich hab schon welche probiert, sorry, aber die schmecken wie kalter Kaffee...
Fangt endlich an zu leben!!!!
LG Die Genießerin...
seit ich Vegetarierin bin ,lebe ich richtig.
mit Gemüse kann man viel mehr leckere Sachen kochen als mit ekligen Fleisch.
Im Sommer grille ich richtig gerne (Gemüsespieße, gebackenen Camenbert und Gemüseburger usw.)
Zu den Tofu-Burger, tja das hast du einfach die falschen gegessen. Ist wie beim Fleisch auch das eine ist besser und das andere schlechter.
Bis auf Sojawürstchen (die sind wiederlich) kaufe ich alles beim Kaufland. Beim Aldi wiederum finde ich die Sojabratwürste klasse.
Ja Du Genießerin, Du magst es als genussfeindlich ansehen vegan zu leben. Aber das ist es nicht. Bei mir gab es letzte Woche ein Buffet, da wärst Du blass geworden, 100%ig vegan.Wenn Du ubedingt ein saftiges Fleischstück brauchst warum beisst Du nicht in deinen eigenen Arm? Das Tier welches du isst, hat das gleich e Lebensrecht wie Du, es fühlt Schmerz Trauer und Angst, die gleichen Gefühle wie wir. Ich brauche nicht anfangen zu leben, ich lebe bewusster und intensiver als viele meiner nichtveganen Mitmenschen. In meinem Leben wird gelacht und gefeiert, nur eben nicht auf Kosten der Lebewesen die diesen Erdball mit mir teilen. Ich denke nur ein Stückchen weiter und bin darin konsequent, in meinem Denken. Vegan zu denken bedeuted nicht nur bis zum Brett vorm Kopf zu denken.
Nur weil Du einmal einen schlechten Tofuburger probiert hast ist für Dich die vegane Lebensweise in die Schublade genussfeindlich und
unmöglich einsortiert worden. Ist ja auch bequemer nicht weiter drüber nachzudenken.
aber wenn mir meine Freundin was abgeben würde, würde ich ihr ihren in Alufolie überbackenen Schafskäse wegessen.
Man kann auch Gemüse (gerade Champignons) gut grillen
Hallo,
so hoffentlich wird es diesesmal besser 
Wie Du weisst, bin ich Veganerin, allerdings in der 3Generation Vegetarierin und nur seit 1,5 Jahren esse ich ausschliesslich vegan.
Vegan aus gesundheitlichen Gründen und auch aus ethischen. Ich kann mit meinem ethischen Bewusstsein nicht vereinbaren, irgendwelche Tierprodukte zu essen.
So wie die Tierhaltung zu diesem Zeitpunkt ist, finde ich es keineswegs vertretbar und das mit meinem Geld zu unterstützen, nein echt nicht!!!
Der andere Punkt ist die Gesundheit der Tiere. Wir müssen uns ja nur die Medien anhören und dann vergeht mir alles! Wenn es nicht die Vogelpest ist, dann Schweinepest, BSE und was wir sonst noch alles hatten. Also ich bin mitlerweile echt froh von alledem nicht betroffen zu sein. Und die Abstände zwischen den Seuchen werden auch immer kürzer. Das ist ja auch kein Wunder, bei der Haltung und bei der Fütterung ( Kühen Fischmehl und Hormone und so was zu geben, das kann ja nicht gut gehen!). Auch die sogenannte Freilandhaltung ist ein einziges Dielema! Gut die Hühner sind an der frischen Luft aber das wars auch schon! Von Platz oder grünem Grass kann da nicht die Rede sein....oder?
U
nd auch noch meine eigene Gesundheit. Wenn die Tiere nicht gesund sind, können sie auch nicht gesunde "Produkte" erzeugen. Ausserdem bin ich der Überzeugung, dass wir ohne diesen Sachen sowieso gesünder sind. Aber das möchte ich jetzt nicht weiter auslegen.
Würde mich interessieren, wie sogenannte Allesesser mit solchen Themen umgehen?
Hallo lucajoel,
Du hast in einem anderen Beitrag geschrieben, Dein Sohn bekäme nur Muttermilch und Rohkost.
Als meine Kinder klein waren, bekamen sie Muttermilch und Obst oder (allerdings gedünstetes) Gemüse, dazu gelegentlich Getreideprodukte.
In den ersten 1,5 Jahren (ca.) wurden sie also auch vegetarisch ernährt.
Man stösst ja im Alltag oft auf Kritik, viele Leute glauben (irrtümlich), dass Kinder, die kein Fleisch bekommen, an Eisenmangel leiden würden.
Ich gebe zu, wäre ich allein erziehend oder wäre mein Mann auch Vegetarier, hätten meine Kinder auch mit eineinhalb Jahren noch kein Fleisch bekommen.
Aber mein Mann ist nun mal "Allesesser" (was ja keine Schande ist, der Mensch ist nun mal biologisch ein Allesfresser)...und schliesslich entscheiden wir gemeinsam, was gut für unsere Kinder ist.
Darum durften sie, als sie genug Zähne hatten, auch Fleisch essen.
Was ich allerdings ganz schrecklich finde: wenn man schon Säuglinge mit püriertem Fleisch füttert!
Hätte die Natur vorgesehen, dass schon Kleinstkinder Fleisch brauchen, hätte sie sie mit entsprechendem Kauwerkzeug ausgestattet (ist MEINE Meinung, ist kein Angriff auf Hipp-Fleischgläschen-Fütterer).
Aber zurück zu meiner eigentlichen Intention:
Mich würde interessieren, wie Du die vegane Ernährung Deines Sohnes durchsetzen willst, wenn er etwas größer ist und in den Kindergarten geht?
Das wird nämlich richtig schwierig...denn Dreijährige verstehen meist noch nicht, wie sich die Nahrungsmittel zusammen setzen!
Meiner Tochter (4) ist eigentlich nicht mal bewusst, dass die Schinkenwurst mal ein ... war...
Wie wird es dann erst sein, wenn man einem Kleinkind erklären muss, dass es keine Gummibärchen essen darf (Gelatine wird aus Tierknochen hergestellt) oder kein Stück Kuchen bei der Geburtstagsfeier (Eier und Milch)?
schon vor jahrhunderten hab mütter ihre kinder mit fleisch gefüttert! sie haben es nur vorgekaut!! sich vegetarisch ist eben nicht natürlich. sorry meine meinung. ich esse auch net viel fleisch weils mit net mehr so schmeckt aber das war auch mal anders. Und bei kindern find ich das einfach nur dämlich..es gibt fettsäuren die eben Nur in fleisch oder fisch dir is da könnt ihr euch auf den kopf stellen das is einfach so!!!
...finde ich Ansichten, die den Anspruch auf Vollkommenheit für sich einnehmen...
Welche Fettsäuren meinst Du denn? Omega-3 ?
Ich bin gerne bereit, mit Dir über gesunde Ernährungsweisen im kleinsten Detail zu diskutieren, aber nur, wenn Du Dich auch schon mal näher mit dem Thema beschäftigt hast...aufgeschnappte Bröckchen reichen da nicht aus, und die Begründung "das is einfach so!!!" lasse ich da nicht gelten!
Ach, übrigens: glaubst Du, vor Jahrhunderten war die menschliche Ernährung noch wirklich urtümlich? Im Vergleich zum homo erectus ist die Ernährung z.B. im Mittelalter ja geradezu futuristisch!
Dazu kommt: kann man vorgekautes (und dadurch mit Enzymen aus dem menschlichen Speichel "angereichertes") Fleisch mit mechanisch püriertem Fleisch vergleichen? Ich denke nicht, zumindest nicht so kritiklos...selbst die Ernährung des Tieres, das als Fleischlieferant dient, hat sich verändert (ich denke da nur an Hormonbehandlungen und an Kühe verfüttertes Tiermehl).
Also, ich bin auf Deine Argumente gespannt...
Mara
mein mann ist vegetarier in der 2. generation und meine mama ist bis sie nach deutschland kam, mit 40, aucdh vegetarierin gewesen. ich selbst habe bis zu meinem 6. lebensjahr fleisch verweigert da ich die konsistenz und den geschmack nicht mochte. irgendwann fand ich bolognese, wie viele kinder, ganz toll und frikadellen. da mein mann vegetarier ist und ich eigentlich allesesserin bin, koche ich und esse ich ausschliesslich fleischlos zuhause. mein mann verbietet es mir nicht, ich würde mich aber schlecht fühlen fleisch in seiner gegenwart zu essen. ich esse aber seit zwei jahren sehr wenig fleisch und wenn ich überhaupt welches dann immer aus dem bio/ökoladen oder hier um die ecke war mal ein exzellenter schlachter.
ich habe zur zeit kein bedürfnis fleisch zu essen und mir schmecken mittlerweile nur wenige fleischgerichte.
da mein mann auch keinen fisch isst, habe ich aber mit ihm den kompromiss geschlossen, dass unser kind auch fisch bekommt. ich finde, es soll alles mögliche mal ausprobieren und mal auschecken was es wirklich mag. ich darf für drei monate keine kuhmilchprodukte bzw. lactose zu mir nehmen, da ich ein ungleichgewicht im magen-darm habe. bei uns gibt es z.zt. schafskäse und ziegenkäse plus soja-reisdrink oder mandelmilch. es gibt ja auch sojajoguhrt. und von wegen vegan und torte bzw. kuchen. damals war vegan sein schwerer aber seit vier jahren ist vegan sein auch ganz gut organisiert. es gibt sauleckere vegane torten und kuchen. und es gibt schlagbare sojasahne...hmmm. süss und lecker! gummibärchen gibts übrigens auch leckere ohne gelatine, schöne weiche saftige. und veganen käse gibt auch, aber ganz ehrlich...schmeckt nach nix.
es gibt mittlerweile soviele vegane und vegetarische fleischersatzgerichte, falls man fleisch vermisst, die manchmal erschreckend echt schmecken. ich war häufig mal sehr skeptisch.
lg
das Problem mit den Gummibärchen oder mit Kuchen bezog sich auch eher auf den Kindergarten...natürlich gibt's leckere gelatinefreie Gummibärchen (die mag sogar ich *g*)!
Ich glaube kaum, dass die Eltern der anderen Kinder extra für EIN Kind einen veganen Kuchen backen werden (oder könnten, das setzt ja auch ein gewisses Grundwissen voraus), wenn ihr Kind im KiGa Geburtstag feiert...
LG
Mara
Also bei mir hier in der nähe gibt es ein Kindergarten, der ausschliesslich vegan ist!!
Ist das nicht toll!!!
Daher mache ich mir keine grosse Sorgen, ausserdem bin ich ja auch als Vegetarierin in den Kindergarten gegangen und ich kann mich nicht errinnern, je Schwierigkeiten gehabt zu haben oder den Wunsch Fleisch zu essen. Eher im Gegenteil.
Und ich denke auch, dass es sehr viel davon abhängt, wie man seinem Kind erkärt, warum es dieses oder jenes nicht essen soll.
Habe auch nicht vor, meinem Kind Süssigkeiten zu geben, weil Du Gummibärchen erwähnt hast. Mindestens keine ungesunden. Es gibt viel gutes und gesundes auf den Markt. Man muss es seinen Kindern vorleben und es ihnen verständlich erklären könnnen.
Das ist zumindest meine Einstellung.
veganer kindergarten, das ist ja interessant!!! in welcher stadt wohnst du denn? rein interessehalber. habe noch nie was davon gehört. da hast du ja echt glück gehabt.
in München. Und das ist ein privater Kindergarten der Siebenten Tags Adventisten. Auch eine Grundschule ist dabei. Also echt toll...
daran hab ich noch gar nicht gedacht. vegetarier sein ist zur zeit ja schon viel mehr akzeptiert als vegan sein. hm...muss man dann dem kind ausführlich erklären dass es auf dem kindergeburtstag nur bestimmte sachen essen darf und andere nicht. kommt auch immer auf das kind an wie es drauf ist. ob es das versteht oder nicht. und dann kommts auch noch drauf an wie man es erklärt.
lg
Dass mit den Zähnen (bzw. den nicht vorhandenen Zähnen
) und dem Fleisch habe ich anfangs auch so gesehen, aber du siehst in der Natur, dass das Essen durchaus vorgekaut wird (entspräche also im entferntesten dem pürrierten Hipp-Gläschen
). Soll angeblich auch schon so bei den Urmenschen gewesen sein.
Ich bin mir allerdings gar nicht mal sicher, ob wir Menschen wirklich Fleischesser sind. Hast du dazu mal ausführlicheres gelesen?
LG
kratzamkopp
kann ich Dir nur raten, Dir die Fleischfressenden Tiere anzuschauen. Sie haben einen grossen Magen und einen kurzen Darm. Wir dagegen, haben einen kleinen Magen und einen langen Darm. Der lange Darm ist keineswegs vorteilhaft fürs Fleischessen, denn das Fleisch bleibt damit lange im Körper und fängt dort schon an sich zu zersetzen, was zu Giftstoffen im Körper führt.
Ausserdem haben wir Mahlzähne und das ist schon ein grosser Hinweis auf unsere Nahrungsquelle. Und wenn Du jetzt einwenden möchtest, dass wir auch Reisszähne hätten, kann ich nur sagen, dass ich in dem Sinn keine habe. Denn bei Vegetariern in mehreren Generationen, bildet sich dieser Fehler (in meinen Augen) zurück.
Verglichen mit reinen Pflanzenfressern haben Menschen einen kurzen Darm (zwischen 6 und 8 Metern).
Bezogen auf die relative Darmlänge (im Vergleich zur Körpergröße) sind wir also eher als Raubtiere einzustufen, auch die Beschaffenheit unseres Magens ließe eher darauf schließen.
Allerdings ist die Struktur des menschlichen Dickdarms
dem Pflanzenfresser ähnlicher, nämlich mit Zotten, Gärkammern und Falten ausgestattet.
Die logische Schlußfolgerung ist meiner Meinung nach, dass der Mensch sich in den letzten 2 Mio. Jahren in puncto Ernährung als extrem anpassungsfähig erwiesen hat und sich dadurch das Gehirn so weit entwickeln konnte.
Die Ausprägung von sogenannten Reißzähnen als Fehler zu bezeichnen, finde ich allerdings recht anmaßend.
Auch wenn man für sich selbst eine fleischhaltige Ernährung ausschließt, sollte man dennoch die Eßgewohnheiten anderer Menschen respektieren, findest Du nicht?
Mara
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