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Erfahrungen als Adoptierte

 

Ich bin adoptiert worden, als ich erst ein paar Wochen alt war. Ich bin zu Eltern gekommen, die nicht unbedingt sooo viel Geld hatten, aber ein eigenes Haus und einen Bauernhof. Eigentlich hatte ich eine sehr schöne Kindheit. Aber ich wusste auch nicht, das "meine Eltern" nicht wirklich meine Eltern waren. Irgendwann, ich glaub da war ich 14 oder sogar schon 15 habe ich es von jemand anderes erfahren. Das fand ich schon schlimm. Und das gab auch in dem Verhältnis zu "meinen Eltern" einen Bruch. Ich bin dann mit 18 auch schnell ausgezogen, wollte einfach nur weg.
Aber auf der anderen Seite, gab es ja auch noch eine Frau, die mich zur Welt gebracht hat. Und die wollte ich gerne kennenlernen. Also habe ich mich beim Jugendamt dann erkundigt, und die haben auch einen Kontakt hergestellt. Wir haben uns dann gesehen und das war so ein fremdes Gefühl, aber irgendwie schön. Danach haben wir die Telefonnummern ausgetauscht, bzw. Sie hat mir Ihre gegeben und dann hat sie ein Jahr lang nicht reagiert. Erst ein Jahr später kam ein Anruf zu meinem Geburtstag. Dann haben wir uns wieder getroffen, bei Ihr. Es war richtig schön. Ich hatte das Gefühl, als wenn ich Sie schon ewig kennen würde. Aber bei diesem ersten Treffen fragt man ja auch nicht gleich, wer der Vater ist und warum das überhaupt so gekommen ist. Und heute haben wir schon seit über einen Jahr keinen Kontakt mehr! Leider! Den als Tochter hat man noch so viele Fragen, die einfach offen bleiben. Wenn ich Sie auf Ihr Handy anrufe, was schon öfters vorkommt, dann legt Sie einfach auf! Sie hat mich so sehr verletzt, es tut so weh! Ich kann es einfach nicht verstehen! Sie hätte besser keinen Kontakt mehr zu mir aufgenommen, und ich hätte es auch nie versuchen dürfen. Sie wird Ihre Gründe haben, die für mich aber als weggegebenes Kind unverständlich sind. Denn Sie hat mich doch immerhin auf die Welt gebracht!
Also an alle, die Kinder adoptieren möchten, sagt Ihnen von Anfang an die Wahrheit.
Und an alle die Ihre Kinder weggegeben haben, lasst es doch zu, wenn Eure Kinder Kontakt suchen und beantwortet die Fragen. Denn darauf haben die Kinder ein Recht!


Christine bloggt: Wie verändert sich das Leben mit Kindern?
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Trailer zu 'Nathalie küsst': Traumfrau küsst hässliches Entlein
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Meine Erfahrungen

Hallo,
ich selbst (24) bin als Kleinkind (8 Monate) in eine Adoptivfamilie gekommen. Meine älter Schwester kam dann 3 Monate später auch in die Familie. Dort ging es uns richtig gut. Unsere Leibliche Mutter wurde damals umgebracht. Meine Schwester konnte sich an alles aus der leiblichen Familie errinnern, ich mich jedoch nicht. Uns wurde aber nie verheimlicht, wo wir her kommen. Jedoch hätte man mir defenitif nicht sagen sollen, warum ich adoptiert bin. Vor ca. 2 Jahren haben sich dann meine leiblcieh Tante und Oma und co. gemeldet und taten so, als kennen Sie mich sehr gut und ich sei nie die ganzen 22 Jahren weg gewesen, was mir komisch vorkam, da ich sie alle nicht kenne und ich meine Familie hier habe. Mein Erzeuger, der unsere Mutter ermordet hat, kann auch nicht verurteilen, denn ich weiss nichts aus de Zeit, ausser von Erzählungen. Ich habe bisher 2 mal mit ihm getelt, weiss aber nie was ich sagen soll, weil ich nun mal keinen Bezug zu ihm habe und auch nicht möchte. Seit ca. 6 Monaten meldet sich nun niemand mehr von denen und mein Erzeuger sich eh noch nie. Ich werde mich auch nicht mehr melden, da ich denen nicht hinterher laufen will. Das habe ich nicht nötig!
Aus meinen Erfahrungen herraus ist es auch so, das nicht jeder über alte Zeiten reden will oder kann und man kann und sollte keine Antworten erzwingen.
Wie man es den Kindern erklärt, das es Biologisch gesehen andere Eltern hat, muss jeder für sich selbst wissen.
Kein Kind wird ohne Grund in eine Adoptiv oder Pflegefamilie kommen!


 

Ws meinst Du mit 'jedoch hätte man mir definitiv nicht sagen sollen warum ich adoptiert bin?'

von:bluemchen321

Was hättest du dir gewünscht, wie man dir sagt warum du adoptiert bist?


 

Habe gerade zufällig erfahren, ich wurde adoptiert

von:birgit2303

Hallo,
es paßt zwar nicht ganz zum Thema, aber ich muss mal mit irgendwem reden, der mich vielleicht verstehen kann. Ich plane im Oktober zu heiraten und habe mir dazu den behördlich verlangten Auszug aus dem Geburtenregister schicken lassen. So bin ich mit 33 Jahren vorgestern drauf gekommen, daß ich offenbar adoptiert wurde. Meine Eltern haben mich ca. 3 Monate nach der Geburt bekommen (ganz blicke ich bei den Dokumenten nicht durch) und ich hatte eine wunderschöne Kindheit. Ich kann Ihnen wirklich keinen Vorwurf machen, ich wurde geliebt und in jeder HInsicht unterstützt. Trotzdem (und irgendwie verwirrt mich das total) bin ich wütend und irgendwie total verwirrt mit meinen Gefühlen - ich hatte nie auch nur den leistesten Verdacht, daß ich adoptiert wurde! Ich habe auf einmal so viele Fragen und kann kaum mehr schlafen.... Ich kann zur Zeit auch nicht mit meinen Eltern sprechen - es geht beiden gesundheitlich nicht gut und ich fürchte, die Neuigkeit "daß ich es weiß" würde Sie wirklich sehr verletzen und wahrscheinlich eine Lawine lostreten und ich weiß nicht, ob ich das wirklich will... Mein Verlobter meinte, ich solle dankbar für meine wundervolle Familie sein und mir sehr gut überlegen, was ich tue. Mein Kopf sagt irgendwie denk nicht mehr drüber nach, aber ich kann nicht aufhören und bin total planlos. Ich weiß nicht, ob ihr das verstehen könnt - aber ich würd im Moment sogar am Liebsten die Hochzeit absagen, irgendwie kenn ich mich selber nicht mehr... Gibt es jemand, der sowas auch erlebt hat und mir vielleicht raten kann, was er/sie gemacht hat? Oder Adoptiveltern, die nicht mit ihren Kindern geredet haben???
Danke....


 

Willkommen im Club

von:sunshine1475

Mir ging es ganz genauso. Wäre das mit dem Auszug aus dem Geburtenregister, dem man ja jetzt zum Heiraten braucht, nicht geändert worden - so hätte ich es auch nicht erfahren.

Unsere Geschichten, sind soweit identisch. Ich befinde mich momentan auch in einem "leichten" Gefühlschaos.


 

Hallo

von:birgit2303

Tja, da sitzen wir nun im Chaos - hast du mit deinen Eltern gesprochen? Ich konnte mich bis jetzt nicht dazu durchringen - mein Vater liegt grad wieder im Krankenhaus und es geht ihm nicht gut. Mich würd einfach interessieren, ob uns die gleichen Sachen durch den Kopf gehen. Ich hab noch dazu morgen Geburtstag - zum ersten Mal frag ich mich: denkt eine FRau, die ihr Kind weggegeben hat an dem Tag vielleicht an ihr Kind?
LG und ein "Kopf hoch"


 

Deutsch- Chileninsche Mapuche

Hallo

Nur durch Zufall bin ich jetzt auf deinen Beitrag gestossen.
Ich wurde von einer von wenigen Mapuche- Mädels nicht als Baby sondern erst mit 5 Jahren an Deutsche adoptiert worden. Ich kennen aber noch eine liebe Mapuche, die als Baby nach Deutschland adoptiert worden ist. Uns ist aufgefallen, dass viele viele MapucheMädels nach Deutschland kamen und auch Jungs, aber wenige sich trauen über ihre Vergangenheit nachzudenken oder nachzuhaken. Gerne würde ich mit Dir weiter in Kontakt bleiben. Ich gebe Dir ersteinmal einen Link =)
https://www.facebook.com/profile.php?id=100002479045839&ref=ts
Das ist der Link meiner "Schwester" . Grüessli, Cristina


 

Antwort zu saara33

Also mich würde mal interessieren wann und in welcher Stadt Ihre Freundin Ihr Kind zur Adoption Frei gegeben wurde.
Weil die Aussage, dass die verwandschaftlichen Verhältnisse
gelöscht sind, definitiv falsch ist. Diese Aussage (mündl./schriftl.) wurde nur zu 1949-1989 in der ehemaligen DDR bei Zwangsadoptionen verwendet.
Den bei einer normalen Adoption nach dem deutschen Recht bekommt das adoptierte Kind den Namen und alle Rechte eines gleichgestellten leibl. Kindes. Aber das adoptierte Kind behält zum Beispiel das Erbrecht seiner leiblichen Eltern.
Wenn diese Adoptionsfreigabe des Kindes Ihrer Freundin vielleicht wirklich in der DDR stattfand war es vielleicht keine freiwillige Freigabe.
Dann könnte ich die Reaktion Ihrer Freundin verstehen. Dann wäre Sie wahrscheinlich traumatisiert und hat Angst das Ihr die Wahrheit keiner glaubt und Sie hat sich einen Schutz und Ihre eigene Geschichte aufgebaut. Meine Erfahrung mit dem Thema Zwangsadoption hat mir gezeigt das die leiblichen Eltern in ganz unterschiedlicher Art und Weise damit umgehen. Die Reaktion Ihrer Freundin ist eine typische Reaktion.
Wenn dies nicht der Fall seien sollte entschuldige ich mich für meine Ausführung.
Aber dann könnte ich die Reaktion Ihrer Freundin nicht nachvollziehen. Denn egal aus welchen Gründen Sie damals ihr Kind freigegeben hat wird sich ja Ihre Situation geändert haben. Jede Mutter ist glücklich wenn Sie Kontakt mit Ihrem Kind hat.
Eine Situation gäbe es noch. Ich habe mal vor längerer Zeit eine Frau kennengelernt die ähnlich auf Ihr leibl. Kind reagiert hatte. Da kam aber später raus dass,das Kind durch eine Vergewaltigung gezeugt wurde.
Was ich für Ihre Freundin selbstverständlich nicht hoffe.


 

Sei froh,

dass du sie wenigstens kennen lernen konntest...
Ich bin auch ein adoptivkind, doch meine geschichte ist total anderst als deine
Ich wurde damals mit 4 jahren aus russland adoptiert...
Als ich ca. 1 jahr alt war hat mich ein mann nachts auf der straße gefunden... da keiner wusste wer ich bin oder zu wem ich gehöre, hat er mich dann in ein waisenhaus gebracht..
Meine heimleiterin hat mir dann den namen Irinia gegeben und den tag wo ich gefunden wurde als mein geburtstag gewählt..
Am 13.6.1994 wurde ich gefunden und dann hat sie 1 jahr zurück geschätzt und den 13.6.1993 eben als mein geburtstdatum gewählt... In dem waisenhaus hab ich dann 3 jahre gelebt bis mich meine eltern dann adoptiert haben als ich 4 jahre alt war.. Leider hab ich dann auch als ich nach deutschland kam die russische sprache total verlernt...
Ich habe null anhaltspunkt wer meine leibliche mutter ist..ich werde es auch niemals herausfinden... ich weis weder was über meine vergangenheit (was in meinem ersten lebensjahr alles passiert ist als ich vermutlich noch bei ihr gelebt hab befor sie mich ausgesetzt hat) noch wer ich in echt eigenlich bin... Jedes jahr an meinen "geburtstag" denke ich an sie... wer sie ist, wie sie wohl aussieht, wie alt sie ist, wie sie heist, ob sie noch lebt, ob sie noch an mich denkt, oder warum sie mich damals ausgesetzt hat...? All diese fragen werden mir wohl niemals beantwortet werden können...meine adoptiveltern haben mir schon immer von anfang an gesagt das sie jederzeit mit mir nach saratow (aus der stadt bin ich) fliegen würden und mir dort alles zeigen und halt auch des waisenhaus...jedoch mir warscheinlich niemals ermöglichen werden können herauszufinden wer meine leibliche mutter ist... Wir sind auch immer 2x im jahr bei adoptivtreffen dabei... das eine ist ein allgemeines adoptivtreffen und das andere ist ein spezielles nur für russische adoptivkinder...finde ich immer ganz schön
Ich habe mein schicksal so gut wies geht angenommen und lebe damit jetzt schon mein ganzes leben eigenlich, aber so richtig auseinander setzen tu ich mich eigenlich erst seitdem ich 15 jahre alt war...
Du kannst von glück reden das du wenigstens herausgefunden hast wer deine leibliche mutter ist..auch wenn jetzt kein kontakt mehr besteht... Ich jedoch werde mein ganzes leben mit einem großen fragezeichen leben müssen nämlich dem "warum"....
Jedes adoptivkind trägt seine ganz eigene geschichte mit sich und ich finde es gut das man sich darüber so schön austauschen kann..

lg irinia


 

Hey katharina,

Ich bin einfach mal so frech und frage mal
Willst du deine leiblichen eltern kennen lernen?
Lg bella


 

Hi bella

von:katharina253

na klar!!!!
mein vater weiß, ich das in meinen alter urkunde is kein namen drauf aber ich weiß den namen fon meine mutter


 

@ katharina

von:bella120591

Achso das wusste ich nicht. Bei mir hat es etwas gedauert bis ich wusste wer meine leibliche mama ist. Hier in deutschland läuft das alles uber ein diakonisches werk und das kann dauern.
Leider höre ich nichts mehr von meiner mama... Ich glaube ich habe zu viele fragen gestellt
Wo wohnst du jetzt?
Lg


 

hm

von:katharina253

ich vonne in lisabon portugal


 

Hi

ich bin auch adoptiert und mir gets genauso und ich habe bin nur 13 yahre alt aber ich kenne niemand


 

Adoptiert mit 3 tagen

Hey
Ich wurde auch adoptiert. Ich wusste es zum glück schon von anfang an. Ich habe auch eine "schwester" die auch adoptiert ist. Wir verstehen uns echt gut.
Kurz vor meinem 18. Habe ich versucht raus zu bekommen wer meine leiblichen eltern sind. An sich habe ich es geschaft aber seit zwei jahren überlege ich ob ich meine leibliche mutter überhaupt sehen möchte!. Ich habe auch noch eine leibliche schwester und sie ist ein jahr älter als ich. Mit ihr schreibe ich ab und zu mal per mail oder sms. Aber mehr auch nicht. Von meiner leiblichen mitter habe och nur zwei briefe bekommen, da ich ihr schon ganz viele geschickt habe. Aber leider weicht sie mir immer aus und antwortet nicht auf meine fragen. Weil als adoptierte hat manschon ein paar fragen an die leibliche mutter.... Naja... Ich bin erst mal der meinung wenn sie sich nicht melden will dann scheint es nicht so wichtig zu sein.

P.s. Ich finde es gut adoptiert zu sein.
Ist besser als irgendwo in der gegend ausgesetzt zu sein oder in die mülltonne gesteckt zu werden. Da es immer familien gibt die leider keine kinder bekommen können. Ich glaube es ist nicht einfach aber man macht andere damit glücklich und finde es super das es die option gibt

Lg Bella


 

Hi bella

von:katharina253

ich bin die catarina ( hey ich bin portuguiesin deshalb konnen fehler im text sein hoffe das du mich verstehst)
ich bin auch deiner meinung ich find auch toll das ich auch ne familie jetzt hab alleine wegen meine Vorgeschiste!!


 

Meine Freundin

(mal ganz nüchtern erzählt, wie es war)

hatte ihr Kind mit 17 zur Adoption frei gegeben. Auch mit dem Hintergund, dass sie sich sicher war, wieder neu ihr Leben anzufangen. Als sie damals merkte war es für eine Abtreibung zu spät, deswegen brachte sie das Kind zu Welt. Fakt war, sie wollte dieses Kind nicht und hätte sie es früher bemerkt, hätte sie abgetrieben.

Als das Kind 18 war, wurde auch über das Jugendamt der Kontakt hergestellt. Meine Freundin wollte keinen Kontakt. Sie hatte mit der Sache abgeschlossen und lebte ihr Leben mit ihrer Familie und ihren Kindern. Für sie war immer klar, was damals auch das Jugendamt ihr sagte, dass mit einer Adoption, alle verwandtschaftlichen Verhältnisse gelöscht sind. Sie ist dann nicht mehr die Mutter.

Irgendwie hat dieses Kind doch die Adresse rausbekommen, ob jetzt die Tante vom Jugendamt was erzählt hat, keiner weiss es.

Meine Freundin war geschockt. Da steht ein Kind vor der Tür, dass sie Mama nennt, obwohl ihr damals versichert wurde, es gibt keine verwandtschaftlichen Verhältnisse. Dieses Kind hat permanent den Kontakt gesucht, so das sich meine Freundin sagte, ok sie spricht mit ihr, damit dann endlich Ruhe ist. Sie hat dieses Kind damals nicht weggeben, damit es jetzt in ihrem Leben wieder auftaucht. Es war damals gewollt ein endgültiger Entschluss.

Dieses Kind hat sich natürlich nicht daran gehalten, sie nur kennenzulernen, sie wollte ihre Kinder auch noch kennenlernen. Meine Freundin hat versucht ihr klar zu machen, dass sie weder mit ihr noch mit ihren Kindern verwandt sei. Es gab einen Grund warum sie sie nicht wollte und sie solle es doch nun einfach akezptieren, sie hat kein Platz in ihrer Familie.

Dieses Kind hat angefangen zu stalken. Sie hat meine Freundin nicht in Ruhe gelassen. Meine Freundin war mit den Nerven total am Ende. Es musste die Polizei eingeschaltet werden. Meine Freundin hatte einen Nervenzusammenbruch.

Fakt: Es gibt einen Grund warum man ein Kind zur Adoption frei gibt. Es gibt einen Grund, warum man als Mutter bwz. Eltern nicht den Kontakt sucht. Es gibt auch einen Grund, warum es im Gesetz heisst, dass durch eine Adoption alle Verwandtschaftlichen Bindungen gebrochen werden. Sie existieren nicht mehr.

Auch wenn jetzt meine Freundin von euch verurteilt wird, es gibt immer einen Grund und man möchte nicht irgend wann in der Zukunft daran erinnert werden.

Auch wenn die Wurzeln gesucht werden, sollte darüber nachgedacht werden, ob die Wurzel so glücklich darüber ist, gefunden zu werden. Die meisten sind es wahrscheinlich nicht.

Mal ganz nüchtern erzählt.

Saraa


 

Nüchtern? Wirklich Saraa

von:cibao00

Ich beginnen gleich mit deinem Abschnitt Fakt:
(Es gibt auch einen Grund, warum es im Gesetz heisst, dass durch eine Adoption alle Verwandtschaftlichen Bindungen gebrochen werden. Sie existieren nicht mehr. )

Das ist das traurigste und Unmenschlichste das ich je gehört habe. Es gibt jedoch eine Moral und ein Gewißen. Deine Freundin hat ein sehr schlechtes.
Man kann nicht einfach ein Kind basteln, weg werfen und dann wenn die Zeit gekommen ist eine eigene Familie zu haben das Erst geborene als existiere es nicht, so ir nichts dir nichts aus dem Hirn streichen.

Deine Freundin wird früher oder später die Quittung für ihr Verhalten bekommen.
Das gilt auch für alle andern.

Möge sie sie richtig entscheiden.


 

von:flocke1979

Das Verhalten deiner Freundin empfinde ich als zu heftig.
Klar hat jedes Kind das Recht seine Eltern kennen zu lernen.
Dieses junge Mädel tut mir leid, denn so ein Verhalten von einer Erwachsenen Person, ist nicht mehr normal.
Ja deine Freundin hat sie abgeben, aber damit erlischt doch nicht das Mutter-Kind- Verhältnis. Schliesslich hat sie ihre DNA weitergegeben und das jenes Kind was nicht bei ihr leben durfte auch unangenehme Fragen stellen würde, muss doch klar sein.
Das Mädel hat erfahren das sie Geschwister hat, und natürlich darf sie auch da Kontaktaufnahme machen.



 

Hm

von:katharina253

ya da hast du wolich recht


 

Ich habe es zwar früh erfahren aber ähnliche erfahrungen mit der leiblichen mutter gemacht..

hallo artec, also ich wusste schon immer dass ich adoptiert bin...zum GLÜCK, alles andere ist ungeheuerlich!!! ein freund von mir hat es auch erst vor kurzem erfahren, ca vor zwei jahren... über einen freund von ihm... er hat es gar nciht verkraftet und nimmt seid dem drogen und hat immer weiter abgebaut....unverantwortlich von eltern das nicht von anfang an zu sagen....
naja aber was ich eigentlcih sagen wollte ist, dass du mit der situation was diene leibliche mutter angeht nicht alleine bist.... als ich meine leibliche mutter gefunden hab , ich war 16, haben wir einige male telefoniert...treffen ging erst etwas später da sie nach canada ausgewandert ist... und uns gut verstanden ich hatte ähnliche gefühle dabei wie du...total fremd alles....aber doch irgendwo vertraut und schön irgendwo..als kenne man sich irgendwie einfach...eine art selbstverständlichen verstehens...das war schön ...aber zugleich auch wie ein fluch... dann haben wir uns getroffen als sie dann mal nach deutschland kam, denn alle ihre verwandten leben noch in deutschland....( ich existiere offiziell übrigens gar nicht, niemand weiss von mir aus der familie, dabei leben sie nur 100 km von meinem elternhaus entfernt und ich habe weitere geschwister und viele andere verwandte orientalischer herkunft) auf jeden fall ham wir uns getroffen und dann war es mir erstmal zu viel alles.... und ichwollte keinen kontakt mehr. aber jetzt wo ich etwas älter bin (23) setze ich mich mit dem ganzen thema intensiv auseinander und die blöde kuh meldet sich nicht und antwortet wenn überhaupt immer nur spärrlich...total frustrierend... ich bin ja völlig abhängig was sie mir erzählt über die vergangenheit, verwandte etc... aber von ihr kommt nichts. das macht mich so wütend, ich finde das so ignorant.
ich glaube deine leibl. mutter meldet sich auch deshalb nicht weil sie n riesen problem mit dem thema hat...so ist es bei meiner auch. sie laufen lieber weg als sich mit schmerzlichen themen auseinandersetzen zu müssen..auf UNSERE kosten... weil wir können ja ncihts dafür...
meine leibl. mutte hat mir mal bilder geschickt von ihren eltern ihrer ncihte, also meiner cousine...und anderen verwandten. ich komme mir vor wie im exil. ich darf bilder sehen aber ihre namen nicht wissen weil sie angst hat dass ich sie kontaktieren könnte..und sie wissen ja ncihts von mir ...ausserdem ist kinder weggeben in orientalischen gesellschaften eine unverzeihlichkeit. man wird dann verachtet etc... das ist so unfair... sie werden eines tages alle tot sein ohne je gewusst zu haben dass ich existiere.... der gedanke ist schon scheisse irgendwie... naja
ich taushc mich gerne mit euch aus, die in einer ähnlichen situation stecken...
liebe grüße


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