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Zur Adoption freigeben???

 

Hallo,fange einfach mal an zu erzählen. Ich bin 23 Jahre alt und meine Tochter ist jetzt 2. Ich war mit ihrem Vater 4 Jahre zusammen. Mittlerweile sind wir 1 1/2 Jahre getrennt und er kümmert sich ein scheiss um die Kleine. Dazu muss ich noch sagen,dass er mich in der Beziehung geschlagen hat und noch mehr. Nun ja,von seiner Familie kümmert sich auch keiner und ich habe nur noch meine Mama die für mich da ist.. Dies auch nicht so richtig,aber es geht. Meine Kleine geht jeden Tag 4Std in den Ki-Ga und sie ist sehr fröhlich,lacht viel,erzählt viel. Ich bin stolz auf meine Kleine. Aber seid einiger Zeit spüre ich dass da etwas nicht richtig ist bei mir.. Ich mein so von den Gefühlen her. Alles was meine Kleine tut lässt mich kalt.. Natürlich lach ich mit ihr und alles... Aber des kommt nicht so vom Herzen,eher sehe ich das als meine Pflicht. Ich hatte selbst keine schöne Kindheit und möchte dies halt anders machen. Ja,meine Kleine nervt mich oft und wenn sie dann mal "böse" wird und nach mir haut oder der gleichen,seh ich immer sofort ihren Vater. Ich mein sie kann ja nichts dafür aber ich kann damit nicht umgehen. Ich kann einfach nicht mehr. Ich bin fertig und ich möchte nicht dass meine Kleine das spürt und sie leidet. Dass hat sie nicht verdient. Sie verdient Menschen die sie lieben. Und ich denke ich tue dies nicht. Ich weiss es nicht. Und ich hb angst. Heute hab ich das erste mal über eine Freigabe zur Adoption nachgedacht. Habe nachlesen können dass es eine "Offene" und eine "Halboffe" gibt. Was dies jetzt genau bedeutet weiss ich nicht. Vielleicht bekomme ich ja hier was zu lesen. Liebe Grüße palme8090


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Toll

Ich finds super das du dich traust über deine gefühle zu reden. Sich bewusst zu machen das man sein kind vielleicht nicht liebt ist nicht einfach!!! Vielleicht wäre für dich ne therapie ganz gut, um dir klar zu werden was du möchtest und was für dich und deine tochter das beste ist. Ich sehe weniger eine kindswohlgefährdung als das du mit der beziehung zu dem kindsvater noch nicht verarbeitet hast und sein verhalten in dem verhalten deine tochter siehst. Das kommt aber recht häufig vor das mütter nach schwierigen beziehungen bzw trennungen tuen.
Falls du dich wirklich für ne adoption entscheidest wäre die terapeutin für dich da und würde dich dabei begleiten.
Wünsch dir alles gute!!!


 

Wiederholung, nicht wundern

Aber für mich klingt es nach Depression, also meiner Meinung nach solltest du erst zu einem Psychologen, Psychiater oder wie sie heißen, gehen. Ich erkläre dir, warum ich das schreibe (aber ich bin KEIN Psychologe):
-Du hast mir deinem Kind gut über 2 Jahre gelebt
-Aber im Moment geht es für dich nicht weiter
-Du warst oft genervt von deinem Kind
-Hast es aber nie angeschriehen oder geschlagen
Für mich klingt es nach Überforderung, Black-Out, Depression.
Meiner Meinung nach, solltest du deinen Kind höchstens ner Pfegefamilie geben und selbst das würde ich an deiner Stelle nicht tun, denn du liebst es anscheinend. Also ist schon mal dein Gedankengut da etwas falsch. Denke drüber nach. Viel Glück und Erfolg.
Such dir eine Hilfe von Jugendamt. Überfordert zu sein als alleinerziehende ist keine Schande.


 

Wie bitte?!

Ich bin doch keine Gefahr für mein Kind!!! Ich tue alles für meine Kleine und sie ist glücklich. Mein Problem ist dass ich dass alles als meine pflicht sehe und das nicht vom Herzen her mache. Ich weiss nicht ob ich mein Kind liebe und ob sie es spürt und darunter leidet. Nicht was du da jetzt geschrieben hast.


 

Du hast

von:lea7752

doch selbst geschrieben:" Aber besser so als wenn ich alles in mich hinein fresse und dadurch Fehler begehen könnte."
Für mich klingt das nach Gefahr fürs Kind.

Ob du alles tust und dein Kind glücklich ist - ist relativ. Kinder haben ein feines Gespür für ihre Umwelt und bekommen mehr mit, als du dir vorstellen kannst. Natürlich wird dir dein Kind nicht sagen können ob es glücklich ist, weil Kinder in dem Alter gar nicht wissen was Glück ist. Auch traurige Kinder lachen ab und zu mal und spielen.

Wenn du es nicht vom Herzen machst, dann kannst du es gar nicht immer gut machen und ausserdem ist das superanstrengend - zudem merkt es dein Kind garantiert.

Dass du nicht weißt ob du dein Kind liebst, sagt schon alles.
Wie mein Vorredner bereits sagt: Psychologe und ganz dringend Hilfe holen. Aufgeben ( also nichts tun und/oder das Kind abgeben ) ist aufgeben. Tu was.


 

Mit

von:palme8090

meiner Aussage ich könnte Fehler begehen meinte ich zum Beispiel,mein Kind vernachlässigen. Nicht was du da jetzt denkst.
Und ja,natürlich werde ich mir Hilfe holen. Wollte mich nur mal "austauschen". Und dafür ist das hier doch auch gedacht oder nicht?!


 

Vernachlässigen

von:lea7752

und Fehler begehen sind zwei paar Schuhe... Du musst deine Aussagen nicht entkräften und du musst dich nicht auch nicht schämen, dass du so denkst und fühlst. Du bist zumindest weiter als manch andere Mütter die es nicht erkennen und die ihren Kinden tatsächlich etwas antun, sei es auch "nur" Gewalt, die ja meist aus Überfordrung passiert.
Überfordert kannst du nicht nur dann sein, wenn du keinerlei Hilfe mit dem Kind hast, sondern auch wenn du psychisch instabil bist ( wegen dem Vater des Kindes ) und auch Mütter/Hausfrauen können einen Burn-out bekommen. Das ist nichts was du WILLST oder selbst verschuldet hast. Du möchtest ja alles richitg machen und dein Kind so lieben wie es das verdient.

Natürlich kannst du hier reden/austauschen. Aber es geht in erster Linie um das Kind, weil DU für sie verantwortlich bist, sie kann an der Situation nicht ändern - du musst etwas ändern. Eine Onlinetherapie gibt es nicht. Du musst dir Hilfe holen, und zwar persönlich einen Therapeuten suchen. Er soll dir ja nicht irgendwas einreden ( das machen die auch nicht ). Ein Psychologe wird in Gesprächen dir helfen zu erfahren was du wirklich willst - er wird dir bei deiner Entscheidung helfen. Er wird dir die evtl. Konsequenzen aufzeigen, wird dir helfen deine Gefühle zu erfahren, wird dir Wege zeigen wie du versuchen kannst zu deinem Kind Nähe zu bekommen oder aber auch den Weg wie du dich lösen kannst, z.B. durch eine Adoption.

Den ersten Schritt hast du hier gemacht. Der zweite Schritt ist, einen Psychologen zu suchen und einen Termin zu vereinbaren. Dort aufzutauchen und eine Therapie zu beginnen sind schon Meilensteine, die viele Frauen von dir nicht gegangen sind und deren Leben aus dem Ruder gelaufen ist weil sie ihr Problem nicht erkannt haben und daran gearbeitet haben.


 

Bist du auch nicht.

von:lebenundlebenlassen

Aber für mich klingt es nach Depression, also meiner Meinung nach solltest du erst zu einem Psychologen, Psychiater oder wie sie heißen, gehen. Ich erkläre dir, warum ich das schreibe (aber ich bin KEIN Psychologe):
-Du hast mir deinem Kind gut über 2 Jahre gelebt
-Aber im Moment geht es für dich nicht weiter
-Du warst oft genervt von deinem Kind
-Hast es aber nie angeschriehen oder geschlagen
Für mich klingt es nach Überforderung, Black-Out, Depression.
Meiner Meinung nach, solltest du deinen Kind höchstens ner Pfegefamilie geben und selbst das würde ich an deiner Stelle nicht tun, denn du liebst es anscheinend. Also ist schon mal dein Gedankengut da etwas falsch. Denke drüber nach. Viel Glück und Erfolg.
Such dir eine Hilfe von Jugendamt. Überfordert zu sein als alleinerziehende ist keine Schande.


 

Nein

ich habe mich nicht entschieden. Lediglich stelle ich die Fakten fest. Und was ich hier genau erwarte weiss ich nicht. Entschuldige dass ich mich äussere. Aber besser so als wenn ich alles in mich hinein fresse und dadurch Fehler begehen könnte. Und ich will bestimmt nicht mein Kind versteigern. Dass ich zum Amt gehen muss ist mir sehr wohl bewusst,wenn ich mich für irgendwas entscheide. Solche Kommentare kann man sich auch sparen.


 

Und wie

von:lea7752

soll es jetzt weitergehen? Dass du zum Amt musst, weißt du. Dass du evtl. eine Gefahr für dein Kind bist, weißt du ebenfalls. Was genau hindert dich daran zum Amt zu gehen?

Dir ist klar, dass du ein Problem hast. Wir sind hier keine Psychologen. Ein Kind ist wichtig genung um einen Experten um Rat zu fragen - Hobbypschologie ist hier nicht angebracht.

Der Tipp mit dem Schlagen hat dich auch nicht interessiert. Du bist nicht nur beratungsresistent, sondern gefährlich für dein Kind. Als Mutter kann ich das nicht nachvollziehen und verliere auch so langsam die Geduld.

Du möchtest reden, dich austauschen. Verstehe ich. Aber dein Kind bleibt dabei auf der Strecke. Und wenn ich daran denke, wird es mir speiübel.

Tu endlich was, astatt zu reden.


 

Antwort

Ich will nichts verarbeiten,ich hab keine Nerven und keine Kraft mehr dafür. Ich will nur in Ruhe und zufriedenheit leben. Ich lass mir doch nicht von dem Vater meines Kindes mein Leben bestimmen und kaputt machen. Habe schon mehrere Versuche gestartet um meine Gefühlslage zu verbessern,aber es gelingt mir nicht. Und wie soll mir das Jungendamt helfen meine Gegühlslage zu verbessern? Die regen mich nur auf weil man da nie zu kommt überhaupt mit jemanden zu sprechen.


 

Offensichtlich

von:lea7752

hast du dich schon entschieden. Und es klingt so, als hättest du bereits aufgegeben. Ich verstehe nicht was du hier genau hören willst? Beifall, vielleicht?

In deinem ganz pers. Fall würde ich auch denken, es wäre besser wenn deine Tochter bei einer anderen Fam. lebt und dort Liebe, Stärke und Vertrauen lernen und bekommen kann. Du musst dich wegen Adoption sowieso an das Jugendamt wenden - oder willst du dein Kind per Mausklick versteigern? Deine Fragen kann dir sicherlich jeder Jugendamt Mitarbeiter beantworten und dich beraten.

Eine Therapie brauchst du trotzdem. Ob mit oder ohne Kind.


 

Das kannst

nur DU entscheiden.

Es ist schade, dass es so ist wie es ist, aber ich persönlich denke es wäre ein Fehler. Den du irgendwann einmal bereust. Muttersein ist nicht immer einfach ( ich habe zwei süße Kids ) ich weiß das, besonders dann wenn man keinlerlei Unterstützung hat.

Es gibt allerdings Unterstützung vom Jugendamt. Hast du dich schon einmal erkundigt? Ich würde dir auch drigend raten einen Therapeuten aufzusuchen, der sich auf Gewalt spezialisiert hat. Du musst dein Trauma bewältigen. Ich denke nur so wirst du begreifen, dass deine Kleine nichts mit alldem zu tun hat und so kannst du sie vielleicht eines Tages so lieben wie sie es verdient. Die Liebe zum eigenen Kind ist einfach wunderschön und so bedingungslos wie keine andere. Das kannst du lernen und das musst du auch.

Viel Kraft

p.s. Mami schlagen geht natürlich gar nicht. Die Situation hatte ich selbst auch schon. Ich habe in diesem Moment das Spiel oder die Aktion sofort unterbrochen und meinem Sohn ganz klar und deutlich ( in einem kleinen Satz verpacken ) gesagt dass ich das nicht möchte und das ich richtig sauer bin. Das hat ne Weile gedauert, aber dann hat er es verstanden. Kinder tun das "alle" irgendwann, wichtig ist wie man damit umgeht.


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