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Meines Wissens hat die Frau finanziell nichts davon, wenn sie das Kind zur Adoption freigibt. Ich bin auch der Meinung, dass man diesen Schritt nur gehen soll, wenn man weiss, dass man das Kind auch später nicht zu sich nehmen möchte oder kann. Pflegefamilien sind so eine Sache: das Kind gehört weder zur Mutter noch zur Pflegefamilie. Es wächst da eine Zeitlang auf und muss dann irgendwann wieder weg, wenn die Mutter es sich anders überlegt. Wenn man so Enscheidungen trifft, muss man schon auch an das Kind denken. Es gibt ja auch die offene Adoption, wo die Mutter Kontakt zum Kind hat.
@moritz:
Lieber lasse ich mein Kind in einer Familie aufwachsen, wo es geliebt wird, und man ihm DAS Leben geben kann, was es braucht, als es bei mir auf biegen und brechen zu behalten, und ein Leben zwischen Tagesmutter, Kindergarten und Berufsleben der Mutter zu bieten. Das Kind bekommt die Möglichkeit durch eine Adoption mit 2 Elternteilen aufzuwachsen und nicht nur mit einem (ich selbst bin Kind einer alleinerziehenden Mutter und glaub mir, JEDES Kind wünscht sich eine Mama PLUS nen Papa)! Und was soll das blöde Geschwätz wegen Geld???
Ich finde, in dem Moment, wo ich sage, dass ich mein Kind zur Adoption frei gebe, weil es das Beste für das Leben des Kindes ist (und nicht für mich, weil das ist 2.-Rangig), beweise ich, das ich 1. Reife besitze und 2. eine sehr gute Mutter bin!!!!!!!!
Entscheidung steht fest: zur Adoption frei geben.... is das beste fürs kind!!!!!
Bin gerade fast in der selben Situation, nur hab ich schon eine Tochter, die zur Zeit bei meinen Eltern lebt, damit ich erst fertig mit meiner Ausbildung werde und mein Leben einigermaßen im Griff hab... Naja ich war auch immer diejenige die gesagt hat - bevor ich an ein zweites Kind denke, will ich erst meine Tochter bei mir und jetzt bin ich trotz Pille im 27SSW
Hab mit der Frau vom Jugendamt, die für mich zuständig ist geredet und sie hat meine Meinung, dass ich es zur Adoption freigeben will unterstützt und vor zwei Wochen war ich bei der Adoptionsberatung und werde es auch zur Adoption freigeben, ABER bevor du dir darüber ganz sicher bist, musst du dir sicher sein, dass du nicht all zu viele Muttergefühle für das Baby entwickelst, denn es wird auch so schwierig genug für dich sein dich von dem Baby zu trennen, immerhin trägst du das kleine neun Monate in dir und es ist echt schwer das alles zu verdrängen (was ich auch die ganze Zeit gemacht hab..) Ich hab jetzt schon Angst, dass ich mich nicht losreißen kann von dem kleinen wenn es erst draußen ist
... Meine erste Tochter hab ich echt schon in der Schwangerschaft geliebt und das zweite hab ich am Anfang gehasst und verdrängt und jetzt verdränge ich es teilweise immer noch... Ich weiß ja nicht wie es bei dir so ist...
geh ich am Dienstag hin...
Diese Typischen Muttergefühle hab ich nicht. Eher im Gegenteil! Ich schau mich im Spiegel an und finde mich zb hässlich... den Bauch etc... was man doch schön finden sollte oder? Ich bin jetzt schon froh, wenn es vorbei is... es macht mein ganzes Leben grad nur schwer 
musst du halt für dich wissen... ich kenne viele, die sich in der Schwangerschaft hässlich fanden (mich mit eingeschlossen)... Was meine Bedenken sind (auch nach meiner Erfahrung), ich hab halt Angst, wie ich mich nach der Geburt von dem Baby losreißen muss - man liegt ja Stunden lang in wehen, man freut sich wenn es endlich draußen ist, man hört den ersten Schrei, man ist Stolz, weil man die Kraft hatte so etwas wunderschönes, kleines, zerbrechliches aus zu tragen und auf die Welt zu bringen und dann ist das sofort weg ???
ich hab richtig Angst vor dem Gefühl... Wenn man es noch in sich hat, kann man noch nicht so viel empfinden, aber wenn es schon da ist und man es sieht???
...
Die Adoption ist und bleibt freiwillig. Wenn Ihr das Baby nicht hergeben wollt, behaltet es. Es gibt ja noch andere Möglichkeiten. Der Staat bietet viele Hilfe an. Gäbe es eigentlich niemanden in der Familie, der es adoptieren könnte?
Finde schwangere Bäuche auch nicht ästhetisch und Muttergefühle kamen auch erst ein paar Tage nach der Geburt. Ich meine, es hat auf Gofem kürzlich einen Artikel dazu gegeben. So aussergewöhnlich scheint dies nicht zu sein und heisst nicht, dass man eine schlechte Mutter ist.
musst es nicht sehen und kannst es per kaiserschnitt entbinden
... will ich auf keinen Fall (nur wenn es sein muss) - dann siehst du ja dein Leben lang die Narbe...
oder willst du es immer auf eine OP oder so schieben?
und sehen will ich es - ich will mich angemessen von dem Baby verabschieden können und dem Baby sagen, dass es mir leid tut, dass es nicht anders geht...Ich denke wenigstens das hat es schon verdient
ob man das Kind zur Adoption frei gibt oder nicht, soviel ich weiss. Du kannst Dich mal erkundigen, was für Möglichkeiten Du hast, mit der Entscheidung aber warten und sozusagen Mutti auf Probe sein - so dumm es klingt. Bekomm das Baby, behalt es bei Dir und schau, wie es geht und Du Dich dabei fühlst. Womöglich ist die Frage, Adoption oder nicht, ziemlich schnell keine Frage mehr.
In erster Linie sind Du und das Kind wichtig. Ein Kind wegzugeben, weil der Ex es nicht will, könnte in einer Katastrophe enden. Wenn Dein Ex keine Kinder möchte und gerne finanziell unabhängig wäre, ist eine ungewollte Vaterschaft natürlich blöde. Aber welchen Preis bist Du bereit zu zahlen, damit es ihm möglichst einfach und gut geht. Als Vater hängt man immer mit drin, wenn das schief geht. Als Mann hat man aber auch Möglichkeiten, solche "Unfälle" zu vermeiden. Wenn er es nicht getan hat, dann muss er eben auch mit Folgen rechnen und umgehen lernen. Ich find's gut, dass Du ihn in die Entscheidung miteinbeziehst, aber wie gesagt, sein Wohlergehen um jeden Preis, wenn's für Dich nicht stimmt, das kann's auch nicht sein.
Du bist zwar über 20 - aber weil du in der Ausbildung bist, denke ich, dass es Sinn macht, wenn du dich an diese Onlineberatung hier wendest: www.butterflybelly.de. Die helfen schnell und seriös mit Tipps und Adressen...
Alles Gute!
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