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Eure Meinung zu einem Entwurf über Gleichberechtigung | ||||
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Deine Meinung: Argumente gegen die Gleichberechtigung: | ||||
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Ja, im Mischehenforum ist viel los. Allerdings sollte er sich, wenn er diesen Entwurf dort postet schon mal eine dicke Elefantenhaut zulegen *hehe*.
Die sind nicht gerade einfühlsam dort...
nein, das ist vollkommen realitätsfern, unmöglich durchzusetzen. Das kann auch nicht funktionieren, so wie du dir das vorstellst.
Du willst deine Vorstellungen mit Zwang durchsetzen und erwartest dann noch ein besseres gesellschaftliches Zusammenleben? Überleg mal selbst. Wenn eine Frau zu Hause bleiben MUSS, wird sie höchstwahrscheinlich damit nicht zufrieden sein. Eine unzufriedene Frau wird ihren Mann nicht glücklich machen können. Und eine unzufriedene Mama kann nicht gut für ihre Kinder sorgen, was dann auch wiederum verschiedene Folgen haben könnte, wenn du weiterdenkst.
Außerdem ist es nicht gerade nicht gerade motivierend für Frauen, wenn du das Mutter sein und Kindererziehung als "niedere Stellung" bezeichnest. Diese wichtige Aufgabe findet hierzulande sowieso schon viel zu wenig Wertschätzung.
Nun, ich danke wie sonst auch, auch hier für die Rückmeldung,
ich muss zugeben, dass ich tatsächlich die "natürlichen Aufgaben der Frau" tatsächlich als etwas Niederes gesehen habe. Das war allerdings ziemlich vorschnell und wohl auch nicht richtig; Kindererziehung ist zweifellos eine der Kernaufgaben der Menschheit.
Zum ersten: (Bitte versteh mich nicht falsch): Es ist gang und gebe, dass man Vorstellungen und Gesetze gegen den Willen eines Teils des Volks einführt. Wenn alle einem Gesetz zustimmen, würde man es ja auch nicht brauchen.
Wenn man jedem Menschen die Wahl ließe Steuern zu zahlen, oder eben nicht.... Ich würde aus deinem 'MUSS' vielleicht mit deiner Zustimmung ein 'SOLL' machen; das klingt dann nicht so gemein.^^
Ich kann mir aber vorstellen, dass (wie bereits erwähnt) erstens: Viele Frauen gerne zuhause bleiben möchten und zweitens: naja... Man MUSS ja auch Steuern zahlen, und man geht ja auch nicht jeden Montag auf die Straße und demonstriert gegen das Steuernzahlen..
Steuern zahlenkannst du nicht vergleichen mit einem elementaren Bereich des Lebens wie Beruf oder Grundrechte.
Steuern zahlen beeinflusst das Leben kaum. Im Gegensatz dazu beinflusst es das Leben einer Frau sehr, wenn sie nicht mehr frei entscheiden kann, was sie mit ihrem Leben anfangen will.
Viele Frauen bleiben gern zu Hause, klar. Das bestreite ich nicht. Ich bin auch gern zu Hause momentan. Weil meine Kinder noch sehr klein sind und mich diese Aufgabe glücklich macht und auch vollkommen auslastet. Wenn sie aber größer sind werde ich vermutlich wieder arbeiten, in meinem Beruf, wenn auch nur stundenweise zunächst.
Ich kann mir allerdings vorstellen, dass, wenn ich keine Wahl hätte, nicht so zufrieden wäre. Vielleicht würde ich dann dagegen rebellieren...
Wenn du deine Vision durchsetzen willst, wäre es sinnvoller, dazu beizutragen, das Frauen gern und freiwillig zu Hause bleiben.
Zuerst muss also eine Wertschätzung der Gesellschaft (nicht nur ein paar vereinzelter Leute) für das "ganz Mutter sein" da sein. Das fehlt hier leider.
Dann müssten die Löhne anders aussehen. Wenn ein Gehalt ausreichen würde um eine ganze Familie zu ernähren und einen gewissen Wohlstand aufrechtzuerhalten, wären sicher mehr Menschen bereit zu Hause zu bleiben, vorwiegend sicher Frauen.
Und es müsste einfacher sein für Mütter auch nach vielen Jahren Berufspause wieder in den Job einsteigen zu können.
Momentan steht man sehr unter Druck als Frau. Man KANN oft gar nicht zu lange bei den Kindern bleiben, da mit jedem Jahr die Chancen sinken, wieder in den Beruf einzusteigen.
Ich ärgere mich, weil ich diesen Umstand nicht bemerkt habe. Es erschien mir ein guter Vergleich zu sein. Natürlich lassen sich Steuern NICHT mit einem vorgeschriebenen Leben vergleichen; ich bedaure es. Ich habe mich wohl vom Prinzip der Aufgabe gewisser Rechte zum allgemeinen Wohl blenden lassen...
Es ist weniger eine Vision, die ich habe, sondern mehr der logische Schluss, der mir selber aber utopisch erscheint.
Das einer Mutter Respekt gebührt steht außer Frage. Das sie ihn nicht immer erhält ebenfalls. Dem kann ich eigentlich nur zustimmen. Und frage mich nun: Warum kam es nie dazu? Was hat verhindert, dass diese Entwicklung eintrat? Sie hätte dann ja zur Zufriedenheit der Frauen und der meisten Männer geführt...
Dafür sind solche Diskussionen doch da. Damit man andere Denkweisen sieht und die eigene ggf. überdenkt.
Der logische Schluss? Dass man Frauen und auch Männern ihr leben vorschreibt?
Es ist utopisch...zum Glück...für mich als Frau
...aber auch für Männer.
"Was hat diese Entwicklung verhindert?"
...Hmmm...gute Frage.
Es war wohl einfach bisher nicht notwendig, die Arbeit einer Mutter wertzuschätzen. Frauen hatten eh nichts zu sagen, man musste sich gar nicht die Mühe machen, es ihnen Recht zu machen.
Und Menschen neigen oft dazu, den einfachsten Weg zu gehen.
Ich denke, die Emanzipation ist noch lange nicht abgeschlossen. Für mich bedeutet Emanzipation, wenn eine Frau frei entscheiden darf, was sie mit ihrem Leben machen will. Ob sie nun eine geschäftliche Karriere anstrebt, oder sich ganz dem Hausfrauen und Muttersein widmet, ohne dafür verurteilt zu werden.
Momentan ist es auch leider oft so, dass man als "unemanzipiert" gilt, wenn man sich für letzteres entscheidet. Das muss sich noch ändern.
Es sind also nicht nur Männer, die diese Entwicklung verhinderten, sondern auch Frauen. (Diese Hardcore-Emanzen)
Wenn man genau hinsieht, erkennt man, dass der Trend wieder in die andere Richtung geht. Viele Frauen sehnen sich wieder nach der Geborgenheit der Familie...
Man ist wieder dabei, seine Rolle neu zu finden...
Abwarten, jede Entwicklung braucht Zeit.
Auf jeden Fall bin ich davon überzeugt, dass man mit Zwang nichts erreichen kann. Ein gesellschaftliches Zusammenleben funktioniert am besten, wenn alle Parteien zufrieden sind. Auch wenn das nie möglich ist, aber dennoch, je zufriedener die Mehrheit, desto besser das Zusammenleben...Das allgemeine Wohl kann man nicht erzwingen.
Und man muss berücksichtigen, dass jeder Mensch anders ist, ein Individuum.
Warum sollen Männer nicht in die Krankenpflege? Es gibt tolle männliche Krankenpfleger. Viele passen einfach perfekt in diesen Beruf oder auch in andere soziale Berufe. Außerdem ist es gut, wenn männliche Patienten auch von männlichen Pflegern gepflegt werden.
Und es gibt jede Menge Frauen, die handwerklich geschickter sind, als mancher Mann. Es wäre schade, wenn sie ihr Talent nicht ausleben dürften, nur aufgrund ihres Geschlechts.
Außerdem gibt es viele Männer, die eine moderne, selbstständige Fau zu schätzen wissen. Eine abhängige Frau kann nämlich ganz schön anstrengend sein. Glaub mir, ich kenn das aus anderen Kulturen
.
Die Männer, die solche Frauen heiraten, können einem manchmal echt leid tun.
Zum ersten Teil: Wohl wahr, aus heutiger Sicht. ABER: [Ist zugegeben ein schlechtes Beispiel, aber es ist schon spät] Wollen wir dem Wolf die Wahl lassen, ob er ins Schafsgehege darf, oder nicht? Ich würde hier sagen: Zum Wohle der Schafe lassen wir den Wolf nicht rein, auch wenn er noch so will. Stattdessen schmeißen wir einfach immer wieder die schwächsten Schafe aus dem Gehege!
Zum zweiten Teil: Meine Meinung: De jure haben Frauen in Religionen wie dem Islam tatsächlich keine 'niedere Stellung'; die Regeln und Pflichten sind nachvollziehbar, und auch der Mann wird davon betroffen. De facto aber führen solche einschränkungen zu der Frauenrolle, die wir heute in arabischen Ländern TEILWEISE beobachten können, oder eben zum alten europäischen Frauenbild.
Zum Dummheit: Ich berufe mich auf eine mehr oder minder bekannte Studie: (Hier im Focus online veröffentlich) : http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/mensch/intelligenz_aid_133780.html
Ich will damit aber nicht sagen, dass es keine klugen Frauen gibt, ich gebe nur den Inhalt der Studie wieder. Und diese kam zum Schluss dass es eben mehr kluge Männer gibt, ABER AUCH MEHR DUMME!!!
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