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Betreuungsgeld in der Kritik. Kinderleben einer Diktatur? | ||||||||||||||
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hast meine vollste zustimmung! diese sache mit der selbstverwirklichung ist geheuchelte sch.eiße und egozentrik pur. wenn ich kinder in die welt setze und nicht kapiere, dass ich, ich, ich jetzt erstmal nicht mehr ist, dann fällt mir leider nix mehr ein...
vorhin mit ner freundin telefoniert, die im märz 2011 noch wutentbrannt aus dem zimmer stürmte, da ihr freund und ich uns contra krippe ausgesprochen haben und sie meinte, wenn eine mutter das will, so soll sie doch. nun hat sie seit 5 monaten eine tochter (war also zu dem zeitpunkt schon schwanger, was ihren anfall erklärt
) und hat sich heute schlapp gelacht über ihr damaliges verhalten, sowie ihre ansicht.
ich weiß jetzt schon, dass ich ne ganz schlimme glucke werd, aber eigentlich sollte man als mutter doch das bedürfnis haben gerade in den ersten jahren beim kind zu sein. außerdem ist es doch total abhängig von der persönlichen entwicklung des kindes (mutter-kind-bindung oder auch allein die tatsache, ob es schon aufs töpfchen gehen kann, also ganz "banales"), denn auch ein kind will nicht alle erfahrungen mit jedem teilen und kann sich nicht immer zu 100% einem pädagogen/ erzieher anvertrauen.
und der quatsch mit fehlender sozialkompetenz bei nicht krippen- und kitakids ist ja nur schwachsinnig. gibt doch krabbel- und spielgruppen, die regelmäßig stattfinden, dazu muss ich meinen nachwuchs nicht mind. 5 stunden am tag abschieben
Finanziell muss man die Familie wieder unterstützen, damit ein Familienleben wieder möglich wird in so einem vermögenden Land wie Deutschland.
Und die Mütter hier unter einen Generalsverdacht zu stellen, sie würden nur vor der Klotze hängen, ist ebenso unredlich in dieser Diskussion.
Das zeigt aber wieder, wie das Bild der Mutter, die die erste Zeit zu Hause bei dem Kind bleibt, heute schon negativ behaftet ist.
Und Ausnahmen kann es natürlich geben, wenns anders nicht möglich ist. Aber die Kinderkrippe sollte und darf nicht zur Norm werden!
Das Betreuungsgeld ist dafür da, das die Mütter wieder ihre Heimachen-Am-Herd-Rolle einnehmen und mehr freie Arbeitsplätze für Männer da sind.
Ich bin ein Kind aus der Zone, wir sind ALLE in Kindergarten, und viele auch in die Krippe gegangen, und es hat den wenigsten geschadet.
Im Gegenteil, es macht Kinder selbständig und kommunikativer.
Wann ein Kind in Betreuung gegeben wird, entscheidet die Mutter anhand den Entwicklungsstandes des Kindes.
Das Hausfrauendasein kann sich die Gesellschaft gar nicht mehr leisten, Stichwort Altersarmut.
Es ist nunmal so, das Mütter heutzutage arbeiten MÜSSEN, meist reicht ein Einkommen auch gar nicht für die Familie raus.
Natürlich finden es viele bequemer, den ganzen Tag von "Mitten im Leben" zu Britt zu zappen und schieben ein Kind gerne als Ausrede vor, als einen strukturierten Tagesablauf Arbeit-Kind-Haushalt organisieren zu müssen.
Ich finde dein Posting eigentlich ganz gut.
Nur der Schluss ist etwas pauschal verfasst.
Leider ist diese Argumentation der falsch verstandenen Emanzipation, bzw. Gleichstellungspolitik wieder typisch.
Es geht hier alleine um das wohl des Kindes. Und das nimmt in der Regel Schaden. Das ist nachgewiesen. Ebenso ist es nachgewisen, dass die KK in der ehemaligen DDR bei den Kindern zu erheblichen sozialen Defiziten geführt hat.
Siehe hierzu auch:
http://www.youtube.com/watch?v=jSKEDQeulkU
Es geht hauptsächlich um die ersten 3 Jahre des Kindes, in denen es sich eine Bezugsperson sucht von der es Liebe bekommen soll. Das kann und gibt eine eine KK nicht.
Jaja, wir sind alles Psychopathen geworden... Zu einer Hausfrau würde ich heute sagen: komm, du willst doch nur zu Hause bleiben und nicht im Arbeitsleben bestehen...oder kannst es nicht.
Mutter&Hausfrau&Berufstätig zu sein ist kein Ding der Unmöglichkeit. Die Kita ist ein wichtiger Ort für kleine Kinder.
So lange Du mit Kita Kindergarten meinst, ja. Aber Kinderkrippen, wo sich schon Säuglinge aufhalten, sicher nicht. Meist werden da schon die ersten Traumen gesetzt, selbst bei guten.-
Ich meine auch Krippe. Ich war auch da, meine damaligen Klassenkameraden auch- und welch Wunder, keiner hat Schäden davongetragen.
Einem Baby ist es egal, wer sich um sie kümmert. Solange es jemand im ausreichende Maße tut, schädigt das niemand.
Man muss die Rolle der Mutter nicht überbewerten.
Siehe auch adoptierte Kinder die als Säuglinge aufgenommen werden. Das sind auch keine "Opfer".
Das der Staat die Familien untersützen muss halte ich im übrigen für Unsinn- wer eine Familie gründet muss diese auch ernähren und versorgen können, ansonsten soll er/ sie es eben lassen.
"Einem Baby ist es egal, wer sich um sie kümmert. Solange es jemand im ausreichende Maße tut, schädigt das niemand."
Man merkt, Du hast Dich mit der thematik noch nicht beschäftigt. So etwas unsinniges habe ich diesbezüglich noch nie gehört.
Woher willst du wissen, ob du keinen Schaden davon getragen hast? Nur weil Du essen kannst und vielleicht äußerlich gesund bist?
Ganz einfach, weil niemand das besser beurteilen kann als ich.
Und meine Sandkastenfreunde von damals auch. Da ist keiner aus der Spur gelaufen.
Ich habe mich bereits mehrfach mit der Thematik befasst, weil mir an der Arbeit in Duisburg immer irgendwelche Wessis einreden wollten, wie schlecht doch Fremdbetreuung ist und das wir Ossis ja eh von nichts eine Ahnung haben und jede Mutter eine Rabenmutter sei, wenn sie arbeiten geht.
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